Emden

Reformationsstadt am Wasser

© Foto: Ulf Preuß

von Ulf Preuß

Am schönsten ist es in Emden, direkt am Hafen zu sitzen und wahrzunehmen, dass man in einer Seehafen- und Reformationsstadt ist. Alle wichtigen Orte der Reformation sind fußläufig zu erreichen: die Große Kirche, die Moederkerk des reformierten Protestantismus, die im zweiten Weltkrieg zerstört und als Johannes a Lasco Bibliothek wiederaufgebaut wurde; die Neue Kirche Emden, nach dem Zuzug tausender Glaubensflüchtlinge der erste Kirchneubau nach reformierter Prägung in Norddeutschland; und noch 13 weitere Orte, die alle in der Emder Reformationsroute beschrieben sind. Direkt am Hafen steht auch das Hafentor, wo am 29. und 30. März 2017 der Stationenweg der EKD Halt machen wird. Um Reformation und Migration wird es dann gehen. Ob dann dort noch Platz für die tollste Fischbude der Welt ist? Hoffentlich!

Und empfehlen kann ich noch den Besuch der Kunsthalle Emden, eine Kanufahrt um die Emder Wallanlagen und eine Radtour in die Umgebung mit ihren tollen mittelalterlichen Kirchen und ihren historischen Orgeln.

www.emden-touristik.de – hier können auch Führungen entlang der Reformationsroute gebucht werden.


Ulf Preuß

Das Reformationsjubiläum bietet eine gute Gelegenheit, die Spuren, die Reformierte in den ersten 500 Jahren ihrer Geschichte hinterlassen haben, aus der Nähe zu betrachten. Ob Hexenbürgermeisterhaus, Spottrelief oder Justitia: Wir haben die schönsten reformierten Reiseziele Deutschlands und der Schweiz für einen Bildungs- oder Kurzurlaub zusammengestellt.

Werner-Sylten-Preis für christlich-jüdischen Dialog wird erneut verliehen
Ausschreibung zum 80. Jahrestag der Ermordung am 12. August
Zum 80. Jahrestag der Ermordung von Werner Sylten am 12. August schreibt die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) zum siebten Mal den Werner-Sylten-Preis für christlich-jüdischen Dialog aus.

Quelle: EKMD
 

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