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Worauf freue ich mich im Advent? Kann ich ehrlich sagen: auf das Kommen Christi?

Ein spiritueller Impuls zum Wochenlied EG 6: Ihr lieben Christen, freut euch nun

Die Skulptur "Versöhnung" von Josefina da Vasconcellos in der Kathedrale von Coventry.

Von Sylvia Bukowski

(1) Ihr lieben Christen, freut euch nun,
bald wird erscheinen Gottes Sohn,
der unser Bruder worden ist,
das ist der lieb Herr Jesus Christ.

(5) Ach lieber Herr, eil zum Gericht!
Lass sehn dein herrlich Angesicht,
das Wesen der Dreifaltigkeit.
Das helf' uns Gott in Ewigkeit.

Worüber und worauf freue ich mich im Advent?

Kann ich ehrlich sagen: auf das Kommen Christi? Zumal, wenn es nicht nur sein Kommen als unser Bruder ist (1), sondern, wie dieses Lied uns erinnert, sein Kommen zum Gericht (5)! 

Und rechnen wir überhaupt noch damit? Oder haben wir den Gerichtsgedanken aus unserem Glauben gestrichen, weil er zu belastet ist mit beängstigenden Bildern von einem gnadenlos gerechten Richter und ewiger Verdammnis?

Aber soll denn ein anderer richten als der Gott Israels, bei dem Gerechtigkeit mit Liebe und Barmherzigkeit verbunden bleibt? Ein anderer, als der Christus, der gekommen ist zu suchen, die sich verloren haben? Und soll im Gericht Gottes ein anderer Geist herrschen als der, der Menschen erneuert und steinerne Herzen für Gottes Willen öffnet?

Nicht erst im Jenseits, sondern auf unserer Erde möge der gnädige Gott sein Recht und seine Gerechtigkeit aufrichten! Eilends (5)!

Über jedes Vorzeichen der großen Versöhnung kann ich mich tatsächlich freuen!

Sylvia Bukowski, 9. Dezember 2013

EG 6 "Ihr lieben Christen, freut euch nun" auf Wikipedia

Das aktuelle Wochenlied zum Hören auf evangelisch-in-westfalen.de

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Predigten, Gebete, Adventskalender

Ein Impuls zum Wochenlied von Sylvia Bukowski