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Kurzmeldungen


65 Prozent der Bayern für Religionsunterricht
Bei Protestanten ist die Zahl noch höher


Kindersoldaten im Südsudan
Zahl auf traurigem Rekord


Religiöse Bildung und Pluralismus
EKD veröffentlicht Grundsätze zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht




"Auch ein gesellschaftlicher Feiertag"
Bremens Bürgermeister für Reformationstag als Feiertag


Evangelischer Fakultätentag für offene Diskussionskultur
Debatte über Meinungsfreiheit an Universitäten




Höcke an KZ-Gedenkstätte unerwünscht
Thüringer AfD-Landeschef erneut von Gedenkveranstaltung ausgeschlossen


'Beistand für Bedrängte'
Ehemaliger Verfassungsrichter Bertrams hält Kirchenasyl in Härtefällen für legitim


Kampagne 'Unerhört!'
Unter dem Motto will Diakonie gegen Ausgrenzung kämpfen


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Liebe wächst wie Weizen

Wochenlied EG 98: Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt - Sonntag Lätare

Impuls von Sylvia Bukowski

„Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.“

Jetzt kann man es wieder beobachten: Kahle Erde wird wieder grün und der Frühling zaubert die ersten Blüten aus ihr hervor. Auf den Äckern brechen die Halme des Getreides durch die Schollen. Selbst da, wo man es nicht vermutet hätte, sprießt Leben auf.

Gibt es ein überzeugenderes Bild für die Kraft der Liebe Gottes? Jesus geht in den Tod. Seine Gegner glauben, ihn endgültig aus der Welt geschafft zu haben. Trauer blockiert die Erinnerung der Jünger und verschließt ihr Herz für die Verheißung, dass mit Jesu Tod nicht alles aus sein wird. Er, der Gottes Liebe so vollkommen verkörpert, ist stärker und kein noch so schwerer Stein kann seine Auferstehung verhindern. „Love is come again like wheat that springs up green...“ (englischer Originaltext)

Immer noch ist unser Glaube nicht im Schauen. Er ist „eine feste Zuversicht auf das, was wir hoffen und ein Nichtzweifeln an dem, was wir nicht sehen“ (Hebr 11,1). Aber der Weizen, der wieder wächst, wird uns darin nähren.


Sylvia Bukowski, 28. März 2014
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Ein Impuls zum Wochenlied von Sylvia Bukowski