(Weiter zurückliegende Links auf Nachrichten anderer Internetseiten funktionieren möglicherweise nicht mehr.)
 

Kurzmeldungen


'Reformation ist mehr als Luther'
Präses Kurschus sieht 500. Reformationsjubiläum als Quelle von Veränderung


'Potenzial für Ökumene nicht ausgeschöpft'
Steinmeier im Gespräch mit Papst Franziskus


Aktionswoche gegen Hunger
eltkirchenrat ruft zu fairer Verteilung von Nahrungsmitteln auf


'Toleranz heißt nicht Gleichgültigkeit'
Altbischof Huber warnt vor falscher Toleranz gegenüber Religionen


Reformationsjubiläum in Trier
Spitzenvertreter der Kirchen feiern Ökumene-Gottesdienst


EKD-Chef: Rassismus hat keinen Platz im Kirchenvorstand
Bedford-Strohm spricht sich gegen Antisemitismus aus


Neutralitätsgesetz Berlin
Kirche begrüßt Senatsschreiben


AfD will mit Kirchen reden
AfD-Politiker hatten zum massenhaften Kirchenaustritt aufgerufen


Prominente Kritik an Reformationsjubiläum
Friedrich Schorlemmer und Christian Wolff ziehen negative Bilanz


Aachener Friedenspreis verliehen
Der Preis ging an die Friedensinitiative „No MUOS“ und das Jugendnetzwerk JunepA


1 - 10 (376) > >>

Interessen nicht mit militärischer Gewalt durchsetzen

EKD-Ratsvorsitzender ruft an Pfingsten zur friedlichen Konfliktregelung auf

EKD. Zur friedlichen Regelung von Konflikten sowohl im privaten Leben als auch zwischen Staaten hat der Vorsitzende des Rates der EKD, Nikolaus Schneider, in seiner Pfingstbotschaft aufgerufen.

Das Pfingstfest stehe für das „Wunder des Verstehens“. Gottes Geist habe die Menschen für die Botschaft des Evangeliums geöffnet - über sprachliche und kulturelle Schranken hinweg, erklärte Schneider. Deutschland, Europa und die ganze Welt stünden heute vor vielen Herausforderungen und Krisen, „deren Bewältigung ganz dringend auf ein neues Verstehen und Verständnis von Menschen voneinander und füreinander angewiesen ist“.

„Das pfingstliche Kommunikationswunder befreit aus Angst und Sprachlosigkeit gegenüber Aggression“, sagte der Ratsvorsitzende. Der Geist Gottes weise Wege zu „friedlichen Formen der Intervention“. Schneider äußerte sich „dankbar, dass politisch verantwortliche Menschen in Deutschland von diesem Geist gestärkt dem Frieden dienen“.

Der EKD-Ratsvorsitzende nahm in seiner Pfingstbotschaft auch Bezug auf die bevorstehenden Gedenktage an den Ausbruch des Ersten und des Zweiten Weltkriegs und wandte sich an Gott mit einer Bitte um Frieden:

„Lass Deinen Geist unsere Herzen und unseren Verstand bewegen, dass wir unsere Ansprüche und Interessen nicht mit militärischer Gewalt durchsetzen. Dass wir kriegerische Konflikte nicht mit Waffengeschäften befeuern. Lass uns über innere und äußere Grenzen hinweg Vertrauen wagen und Schritte des Frieden gehen.“

Hannover, den 6. Juni 2014
Pressestelle der EKD
Sven Waske

Pfingstbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden

  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks