Aktuelle Termine


Wie die Reformierten ihren Glauben bekennen
9. Juli: Reformiertes Forum in Berlin mit einem Vortrag von Prof. Dr. Freudenberg
„Wir, hier, jetzt - bekennen dies!“ (Karl Barth)


Lippischer Orgelsommer 2016
10. Juli bis 21. August: : Kirche-Kaffee-Konzert
0. Juli Kirche Helpup, 17. Juli Klosterkirche Falkenhagen, 24. Juli Kirche Bega, 31. Juli Kirche Voßheide, 7. August Peterskirche zu Talle, 14. August Christuskirche Lockhausen und 21. August Erlöserkirche Detmold.


Gott und das Leid
18. bis 21. Juli
47. Internationale Karl-Barth-Tagung, Leuenberg bei Basel


Christliche Hoffnung im Horizont der Reformierten Theologie
21. – 26. August 2016, Reformierten Sommeruniversität, Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eine Verantaltung der Johannes a Lasco Bibliothek Emden, des Seminars für Reformierte Theologie der Universität Münster, und der Theologischen Universität Apeldoorn


Christus und das Alte Testament
26. bis 28. August: Bibelkongress in der Woltersburger Mühle, Uelzen
mit Magdalene Frettlöh, Frank Crüsemann, Jürgen Ebach, Rinse Reeling-Brouwer, Klara Butting, Dirk-Jan Döhling, Egbert Ballhorn


Interkulturelle Woche 2016: Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt
25. September bis 1. Oktober 2016
Kirchen veröffentlichen Gemeinsames Wort zur Interkulturellen Woche 2016


J. F. Gerhard Goeters-Preis 2016
Einsendeschluss: 1. Oktober 2016
Die Gesellschaft für die Geschichte des reformierten Protestantismus e.V vergibt im Rahmen ihrer „Zehnten Internationalen Emder Tagung zur Geschichte des reformierten Protestantismus“ vom 19. - 21. März 2017 den J.F. Gerhard Goeters-Preis in Emden (Ostfriesland).


Einfach frei – nicht nur am 31. Oktober 2017
Die westfälische Landeskirche auf dem Weg zum 500-jährigen Reformationsjubiläum
Westfalen. Mit der Kampagne »Einfach frei« nimmt die Evangelische Kirche von Westfalen den einmaligen Feiertag am 31. Oktober 2017 zum Anlass, die aktuelle Bedeutung der Reformation vor 500 Jahren zu unterstreichen.


Renaissance and Reformation: German Art in the Age of Dürer and Cranach
November 2016 bis Ende März 2017 in Los Angeles, Kalifornien
Meisterwerke der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München zu Gast im Los Angeles County Museum of Art


„Wir sollen menschlich sein …“ (Jean Calvin) - Die Reformierten und die Diakonie.
19. – 21. März 2017
11. Internationale Emder Tagung zur Geschichte des reformierten Protestantismus


1 - 10 (14) > >>

EKD bedauert „Bildersturm“ der Reformation

Dialog mit Ökumenischem Patriarchat zur Bedeutung von Bildern

EKD. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) bedauert die Zerstörungen von religiösen Bildern während der Reformationszeit. Dies stellten Theologen der EKD im bilateralen theologischen Dialog mit Vertretern des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel fest, der in der vergangenen Woche in der Hamburger Missionsakademie stattfand.

EKD-Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber, die Leiterin der evangelischen Dialogkommission, betonte für die evangelische Seite: „Im Themenjahr zu ‚Bild und Bibel‘ stellen wir fest, dass die Bilder in vielfältigsten Formen seit langem Ausdruck evangelischer Frömmigkeit geworden sind. Die Zerstörung von Bildern lehnt die Evangelische Kirche ab“.

Im sogenannten „Bildersturm“ der Reformation waren Gemälde, Skulpturen, Kirchenfenster und Orgeln von den Anhängern der Reformation v. a. in Süddeutschland, der Schweiz, England und den Niederlanden aus den Kirchen entfernt und vielfach auch zerstört worden. Reformatoren wie Zwingli und Calvin lehnten die Bilder als Götzendienst ab und beriefen sich dabei u. a. auf die Zehn Gebote.

Die Delegationen des Ökumenischen Patriarchats und der EKD hatten sich auf Einladung des Rates der EKD zu ihrer 16. Begegnung in der Missionsakademie an der Universität Hamburg versammelt. Erstmals behandelten sie das Thema „Bild“ aus evangelischer und aus orthodoxer Sicht. Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. und der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm sandten den Delegierten ihre Grüße und Segenswünsche. Mit Blick auf die griechischen Teilnehmer des Treffens betonte Bedford-Strohm in seiner Grußadresse in besonderer Weise den hohen Wert des Friedensprojektes Europa.

In Hamburg besuchten die Delegationen die Hauptkirchen St. Jacobi und St. Michaelis, die griechisch-orthodoxe Kirche „Heiliger Georg“ sowie die Ratshauspassage. Außerdem nahmen sie am Jahresempfang der Kirchenleitung der Nordkirche für die orthodoxen Geistlichen im ökumenischen Forum der Hafencity teil.

Das Ökumenische Patriarchat hat den Ehrenvorsitz aller orthodoxen Kirchen weltweit inne. EKD und Ökumenisches Patriarchat führen ihren Dialog seit 1969.

Hannover, 13. Juli 2015
Pressestelle der EKD

  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks
EKD bedauert „Bildersturm“ der Reformation, meldete ekd.de am 13. Juli

Eine Replik von Andreas Mertin