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Kurzmeldungen


Gemeinsames Abendmahl konfessionsverschiedener Ehepaare
Evangelische Kirche begrüßt katholisches Votum


65 Prozent der Bayern für Religionsunterricht
Bei Protestanten ist die Zahl noch höher


Kindersoldaten im Südsudan
Zahl auf traurigem Rekord


Religiöse Bildung und Pluralismus
EKD veröffentlicht Grundsätze zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht




"Auch ein gesellschaftlicher Feiertag"
Bremens Bürgermeister für Reformationstag als Feiertag


Evangelischer Fakultätentag für offene Diskussionskultur
Debatte über Meinungsfreiheit an Universitäten




Höcke an KZ-Gedenkstätte unerwünscht
Thüringer AfD-Landeschef erneut von Gedenkveranstaltung ausgeschlossen


'Beistand für Bedrängte'
Ehemaliger Verfassungsrichter Bertrams hält Kirchenasyl in Härtefällen für legitim


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Integrationspreis für Flüchtlingshilfe in Neu-Isenburg

Den Preis entgegengenommen haben, stellvertretend als Personen des Sprecherkreises der Flüchtlingshilfe, Michael Kaul, Pfarrer Matthias Loesch und die Vertretung von Heide Enfield, Frau Heike Marschall.

Die Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg ist mit dem Integrationspreis der Stadt Neu-Isenburg ausgezeichnet worden.

Die Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg ist fest bei der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Am Marktplatz angesiedelt und ist unter deren Dach nicht nur institutionell verortet, sondern hat dort auch einen Ort, wo besondere, immer wiederkehrende Veranstaltungen zur Flüchtlingsarbeit stattfinden. So z. B. das „Café Grenzenlos“, die regelmäßigen Deutschkurse, die Kurse zum Nähen- und Deutschlernen für Migrantenfrauen oder besondere Vortrags- und Bildungsveranstaltungen.

Den Preis entgegengenommen haben, stellvertretend als Personen des Sprecherkreises der Flüchtlingshilfe, Michael Kaul, Pfarrer Matthias Loesch und die Vertretung von Heide Enfield, Frau Heike Marschall.

Die Feierstunde fand in friedlichem Rahmen im Plenarsaal des Rathauses statt unter Anwesenheit großer Teile der Stadtverordnetenversammlung und einer großen Schar weiterer interessierter Bürgerinnen und Bürger. Dazu waren viele Neubürgerinnen und Neubürger, die in Neu-Isenburg als Asylbewerber leben, gekommen. Vor mehr als 170 Teilnehmenden unterstrich Herr Bürgermeister Hunkel die große Bedeutung der Arbeit der Flüchtlingshilfe sowohl für die Integration der zu uns Gekommenen als auch für das, was wir Strukturen einer Willkommenskultur in der Bürgerschaft nennen.

Der Integrationspreis wird bewusst am Gründungstag der Stadt Neu-Isenburg verliehen und erinnert damit an die mit Flucht und Vertreibung unauflöslich verbundene Gründungsgeschichte der Stadt. Herr Dr. Klaus-Peter Decker, langjähriger Archivar der fürstlich-isenburgischen Archive beleuchtete genau das bei seinem Festvortrag in besonderer Weise, indem er durch das Herstellen aktueller Bezüge ein lebendiges Bild des Grafen Jean Philipp von Ysenburg-Büdingen zeichnete und dessen Verständnis von Integration und Vielfalt im gesellschaftlichen Leben skizzierte.

28. Juli 2015

 

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