Aktuelle Termine


Traditionell weltoffen? - Ausstellung zu multikulturellen Perspektiven Sachsen-Anhalts
20. Oktober 2016 bis April 2017 in Magdeburg
Unter dem Titel „Traditionell weltoffen? - Multikulturelle Perspektiven Sachsen-Anhalts in Geschichte und Gegenwart“ eröffnet am Donnerstag (20. Oktober, 18 Uhr) eine Ausstellung im landeskirchlichen Archiv Magdeburg (Freiherr-vom-Stein-Str. 47). Eröffnet wird die Ausstellung von Landesbischöfin Ilse Junkermann.


Blick zurück auf das Reformationsjubiläum
18. November 2017
auf der Herbsttagung der Reformierten Konferenz Bentheim - Steinfurt - Tecklenburg
mit Prof. Dr. Okko Herlyn
in der Grafschaft Bentheim


500 Jahre Reformation - 200 Jahre preußische Union
27. und 28. Oktober 2017
Wissenschaftliche Kolloquium der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Verein Kg-KPS, Reformierter Kirchenkreis


Save the date: Hauptversammlung des Reformierten Bundes 2017
28. bis 30. September 2017 in Moers am Niederrhein
Die nächste Hauptversammlung des Reformierten Bundes findet statt vom 28. bis 30. September 2017 in Moers am Niederrhein.


2017: Generalversammlung der Weltgemeinschaft reformierter Kirchen (WGRK)
27. Juni - 7. Juli 2017
Das Thema der Generalversammlung 2017 – Lebendiger Gott, erneure und verwandle uns – spiegelt nicht nur die Tradition der WGRK wider, sondern stellt den Gott des Lebens in den Mittelpunkt der Vollversammlung und fordert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu heraus, sich selbst und die Kirche zu erneuern, damit die Welt verwandelt werden kann.


Du siehst mich - Reformierten-Treff im reformHaus
24. bis 28. Mai 2017 in Berlin: Deutscher Evangelischer Kirchentag mit einem internationalen Begegnungsort der Reformierten am Gendarmenmarkt
"Du siehst mich", das erkennt Hagar, eine junge Frau auf der Flucht, deren Geschichte im ersten Buch Mose erzählt wird. Die christliche Gewissheit, von Gott gehalten zu sein und daraus die Kraft zu schöpfen, auf Menschen zuzugehen und sie wirklich zu meinen, das ist als Losung ein kraftvolles Signal.


36. Deutscher Evangelische Kirchentag in Wittenberg
Vom 24. bis 28. Mai 2017
Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Kirchentages, lädt ein: „Feiern Sie mit uns einen besonderen Kirchentag in Berlin und beim großen Finale in Wittenberg, wo der Schlussgottesdienst zum Festgottesdienst wird.“


Luther aus reformierter Perspektive
20. Mai 2017
Reformierte Konferenz Bentheim - Steinfurt - Tecklenburg:
Prof. Dr. HermanSelderhuis, Theologische Universiteit Apeldoorn. Thema: „Luther aus reformierter Perspektive“. Die Frühjahrstagung findet im Gemeindehaus der Ev.-ref. Kirchengemeinde Emlichheim statt.


Save the date: Story, Song and Symbol – Ein Workshop mit Liturgien und Liedern
3. bis 5. April 2017 in Braunschweig
veranstaltet vom Reformierten Bund und der Ev.-reformierten Kirche (ErK)


„Wir sollen menschlich sein …“ (Jean Calvin) - Die Reformierten und die Diakonie.
19. – 21. März 2017
11. Internationale Emder Tagung zur Geschichte des reformierten Protestantismus


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Syrien: Christen auch in Kurdengebieten zunehmend unter Druck

Gebiete im Norden Syriens, die unter kurdischer Verwaltung stehen, galten bisher als sichere Zufluchtsorte für Christen. Es gibt zunehmend Anzeichen, dass sich diese Situation ändert. „Wir haben große Sorge, dass die Christen in der Kurdenregion im Nordosten Syriens verdrängt werden sollen“, berichtet Roseangela Jarjour, Generalsekretärin der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen im Mittleren Osten (Fellowship of Middle East Evangelical Churches – FMEEC), aus Beirut. „Unseren Gemeinden wird das Leben unmöglich gemacht.“

Als Beispiel führt sie die Schule der evangelischen Gemeinde nahe der kurdischen Stadt Al-Qamishly an. Die Region war Zufluchtsort für assyrischen Christen geworden, die aus Khabour geflohen sind. Die christliche Schule wurde 1931 gegründet und wird aktuell von 300 Kindern besucht. 85 % sind keine Christen. Die Schule leistet eine wichtige Versöhnungsarbeit in alle Religionsgemeinschaften hinein. Jedoch ist es sehr schwer geworden normales Schulleben aufrecht zu erhalten. Diese evangelische Schule soll genau wie arabisch-orthodoxe und armenisch-orthodoxe Schulen von örtlichen kurdischen Autoritäten bedrängt werden. Bislang galt für die Schulen eine Befreiung von Steuern. Jetzt werden von Schulen, die ihre Arbeit nicht ausschließlich in Kurdisch leisten, weil die Mehrheit der Schüler muttersprachlich arabisch spricht, überhöhte Steuern erhoben. Das macht ihre Arbeit in der Kriegssituation, wo jegliche staatliche Unterstützung fehlt, unmöglich.

Aus der evangelischen Schule in Hassakeh wird von Besuchen kurdischer Machthabern in Klassenräumen berichtet, um Druck auszuüben und Angst bei der arabisch sprechenden Bevölkerung zu schüren. „Sie drohen an, die Schulen zu übernehmen“, berichtet Rosangela Jarjour. Dennoch versuchen, so Jarjour, die Geistlichen der evangelischen und der orthodoxen Gemeinden mit den kurdischen Autoritäten im Dialog zu bleiben, um sie davon zu überzeugen, dass die Kirchen eine Versöhnungsarbeit leisten und dem Frieden dienen, denn ihre Programme richten sich an alle Menschen unabhängig von ihrer Religion.

Rosangela Jarjour bittet auch Kurden, die in Deutschland eine freundliche Aufnahme gefunden haben, ihre Stimme zu erheben, wenn Christen in Kurdengebieten benachteiligt oder vertrieben werden.

 


Pressenmeldung des Gustav-Adolf-Werks e.V., 29. Oktober 2015
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