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Klare Kante gegen Rechts
Seit Flüchtlingskrise und AfD-Aufstieg sind Kirchengemeinden und kirchliche Funktionäre zunehmend verunsichert.


Verwüstung in Bremer Kirche
Experten untersuchen Schäden


'Reformation ist mehr als Luther'
Präses Kurschus sieht 500. Reformationsjubiläum als Quelle von Veränderung


'Potenzial für Ökumene nicht ausgeschöpft'
Steinmeier im Gespräch mit Papst Franziskus


Aktionswoche gegen Hunger
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'Toleranz heißt nicht Gleichgültigkeit'
Altbischof Huber warnt vor falscher Toleranz gegenüber Religionen


Reformationsjubiläum in Trier
Spitzenvertreter der Kirchen feiern Ökumene-Gottesdienst


EKD-Chef: Rassismus hat keinen Platz im Kirchenvorstand
Bedford-Strohm spricht sich gegen Antisemitismus aus


Neutralitätsgesetz Berlin
Kirche begrüßt Senatsschreiben


AfD will mit Kirchen reden
AfD-Politiker hatten zum massenhaften Kirchenaustritt aufgerufen


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Genießen

pixel.theologie – Wort I

©Foto: Andreas Olbrich

von Barbara Schenck

»Genieße etwas Gutes!« rät der Prediger (Pred 2,1).
Wie es sich für eine gute Predigt gehört, folgt das Beispiel für die Praxis: das Brot mit Freude zu essen, den Wein mit frohem Herzen zu trinken usw. – Prediger 9,7-9.

Hinter dem »Genießen« in der Zürcher Bibel steckt das hebräische Wort für »sehen«: Sieh' das Gute! Die Bibel für gerechte Sprache übersetzt mit »wahrnehmen«: »Nimm das Gute wahr!«
Also: Wahrnehmung ist ein Genuss! – und dann wohl auch, etwas als wahr zu erkennen, etwa die Zweitbedeutung des deutschen Genießens im Grundgesetz, Artikel 16:
»Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.«

Für Bibelkundler zum Nachlesen: Kohelet 2,1; 3,13; 5,17; 6,6; 9,9.

 

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