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Präses Manfred Rekowski verteidigt Stuhlmanns Essay




Glaubensbiographie der Menschen geprägt
Rheinische Kirche trauert um Superintendent i. R. Friedhelm Polaschegg


Reformationstag wird in Hamburg Feiertag
Nach Schleswig-Holstein beschloss auch Hansestadt den 31. Oktober als Feiertag


Gemeinsames Abendmahl konfessionsverschiedener Ehepaare
Evangelische Kirche begrüßt katholisches Votum


65 Prozent der Bayern für Religionsunterricht
Bei Protestanten ist die Zahl noch höher


Kindersoldaten im Südsudan
Zahl auf traurigem Rekord


Religiöse Bildung und Pluralismus
EKD veröffentlicht Grundsätze zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht




"Auch ein gesellschaftlicher Feiertag"
Bremens Bürgermeister für Reformationstag als Feiertag


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Genießen

pixel.theologie – Wort I

©Foto: Andreas Olbrich

von Barbara Schenck

»Genieße etwas Gutes!« rät der Prediger (Pred 2,1).
Wie es sich für eine gute Predigt gehört, folgt das Beispiel für die Praxis: das Brot mit Freude zu essen, den Wein mit frohem Herzen zu trinken usw. – Prediger 9,7-9.

Hinter dem »Genießen« in der Zürcher Bibel steckt das hebräische Wort für »sehen«: Sieh' das Gute! Die Bibel für gerechte Sprache übersetzt mit »wahrnehmen«: »Nimm das Gute wahr!«
Also: Wahrnehmung ist ein Genuss! – und dann wohl auch, etwas als wahr zu erkennen, etwa die Zweitbedeutung des deutschen Genießens im Grundgesetz, Artikel 16:
»Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.«

Für Bibelkundler zum Nachlesen: Kohelet 2,1; 3,13; 5,17; 6,6; 9,9.

 

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