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Hurrikan „Irma“: Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf

Haiti ist von Hurrikan „Irma“ schwer getroffen

Ein Mädchen steht in den Trümmern ihres zersörten Hauses in einem kleinen Dorf nahe Les Cayes am 14. Oktober 16 © Thomas Lohnes/Diakonie Katastrophenhilfe

Der Karibikstaat hatte bereits im vergangenen Jahr mit den Folgen eines Hurrikans zu kämpfen.

In der Nacht zu Freitag hat Hurrikan „Irma“ Haiti passiert und zum Teil schwere Schäden in dem Inselstaat verursacht. Häuser stehen unter Wasser und Bäume wurden entwurzelt. Besonders betroffen ist der Norden des Landes, dort leben mehr als zwei Millionen Menschen. Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, sagt: „Das Ausmaß der Katastrophe werden wir gemeinsam mit unseren erfahrenen Mitarbeitern und Partnern in den kommenden Stunden erfassen. Wir können sofort anfangen, zu helfen und hoffen, dass die Schäden nicht so groß sind wie durch Hurrikan Matthew im vergangenen Jahr.“ Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für die Nothilfe in Haiti.

Der Wirbelsturm Irma hat die höchste Kategorie fünf und gilt als einer der stärksten Hurrikans, die jemals über dem Atlantik gemessen wurden. Er hat nicht nur Sturmschäden verursacht, durch die großen Regenmassen kam es vielerorts zu Überschwemmungen. „Einige Regionen im Norden Haitis sind derzeit noch schwer zugänglich, da viele Straßen überflutet sind“, erläutert Sterry Sprenkle, Leiterin des gemeinsamen Projektbüros von Diakonie Katastrophenhilfe, Lutherischem Weltbund (LWF) und Norwegian Church Aid (NCA). „Viele Menschen leben nach dem Erdbeben 2010 und dem Hurrikan im vergangenen Jahr noch immer in provisorischen Unterkünften und sind Irma zum Teil schutzlos ausgeliefert.“

Diakonie Katastrophenhilfe hat Notunterkünfte gebaut

Der Inselstaat ist immer wieder von schweren Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Hurrikans betroffen. Da Haiti als eines der ärmsten Länder der Welt gilt, treffen diese Katastrophen die Bevölkerung besonders hart. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist über das internationale Hilfsbündnis ACT Alliance gut vernetzt und schon seit vielen Jahren in der Soforthilfe, dem Wiederaufbau und der Katastrophenvorsorge in Haiti aktiv. 

Die Diakonie Katstrophenhilfe hat mit ihren Partnern Frühwarnsysteme eingerichtet und Notunterkünfte gebaut. „Jetzt geht es darum, die Menschen mit sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln zu versorgen“, erklärt Martin Keßler die nächsten Schritte. „Wir sind sehr froh, dass wir über unsere Partner vor Ort sofort helfen können. Daher bitten wir dringend um weitere Spenden für unsere Nothilfe und die wichtige Katastrophenvorsorge in Haiti.“

 

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