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Termine

''Näher! - 7 Wochen ohne Scheu''
17. Februar bis 4. April, Fastenaktion der evangelischen Kirche
Die Fastenaktion »7 Wochen Ohne« im Jahr 2010 will ermuntern zum Wagnis und zum Luxus leibhaftiger Nähe.

Calvin-Wanderausstellung in Celle
11. Januar bis 1. April 2010, Calvin-Wanderausstellung im Stadtarchiv Celle, Westerceller Straße 4 , 6. März: Film ''Johannes Calvin - Gott allein die Ehre''


Jakob und Esau-Geschichten auf den Ökumenischen Bibeltagen in Schötmar
10. bis 16. März 2010


''Fromm'' oder ''spirituell''? Auf der Suche nach einer reformierten Glaubenspraxis
Samstag, 13. März 2010, 9 Uhr, reformierte Konferenz Süwestfalen mit Okko Herlyn, im Gemeindehaus Dautenbach
In Zeiten eines religiösen ''anything goes'' – alles geht, ist möglich, ist zulässig – erscheint es sinnvoll, sich protestantischerseits noch einmal der grundlegenden reformatorischen Erkenntnisse zu erinnern, zu denen ''sola fide – allein der Glaube'' gehört.

Jubiläum 400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode
13. März, Tagung für Presbyterinnen und Presbyter
Gesamtprogramm mit allen Veranstaltungen zum Jubiläum "400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode" als PDF

Kommt und helft mir klagen ...
12.-14. März 2010 Seminar auf Burg Rothenfels am Main
Musik aus Bachs Matthäuspassion singen und meditieren - eine Tagung mit Stefan Rauh und Dr. Gudrun Kuhn

Ökumenische Fahrt von Lippe zum Kirchentag in München
12. bis 16. Mai; Anmeldung bis zum 15. März
Kreis Lippe. München ist vom 12. bis zum 16. Mai gastgebende Stadt des Ökumenischen Kirchentags 2010. Zur zentralen ökumenischen Kirchentagsfahrt lädt der Landesausschuss Lippe des Deutschen Evangelischen Kirchentages ein.

''Religion bildet'': Kirchen präsentieren sich gemeinsam auf der ''didacta''
Vom 16. bis 20. März findet die Bildungsmesse in Köln statt.
NRW. ''Religion bildet – Kompetenzen entwickeln, Dialog fördern, Glauben entdecken.'' Unter dieser Überschrift präsentieren sich die katholischen (Erz-)Bistümer und die evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen sowie die Evangelische Kirche in Deutschland vom 16. bis 20. März 2010 wieder mit einem gemeinsamen Stand auf Bildungsmesse didacta in Köln.

Diakonie und Caritas: Schüler schnuppern in soziale Einrichtungen
22. bis 27. März, Einführungsveranstaltung am 17. März
Diakonie und Caritas laden Jugendliche zu ''Szenenwechsel'' in den Osterferien ein.

Christentum und Philosophie - Gemeindeseminar zum Melanchthon-Jahr
24. Februar, 17. März, 14. und 28. April, Gemeindeseminar in Bielefeld


Reformierte Kirche will neue Friedensdiskussion
Mittwoch, 17. März 2010, um 20.00 Uhr: Auftaktveranstaltung im Kloster Frenswegen mit Militärbischof Dr. Martin Dutzmann
Die Evangelisch-reformierte Kirche will sich intensiv mit dem Thema Frieden befassen. „Nicht erst seit den Äußerungen der ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ist eine öffentliche Diskussion über das Thema Krieg und Frieden in Deutschland notwendig“, sagt Kirchenpräsident Jann Schmidt. Eigentlich hätte diese im Dezember 2001 nach dem Beschluss des Bundestags, Truppen nach Afghanistan zu entsenden, beginnen müssen.

''... für uns gestorben''
Donnerstag, 18. März, 18.30 Uhr, Vortrag von Prof. Dr. Georg Plasger in der Ev.-ref. Kirchengemeinde Schöller, Wuppertal
Das Kreuz ist das wichtigste Zeichen des christlichen Glaubens und verweist auf den Tod Jesu Christi, der – so heißt es nicht nur in der Bibel – für uns geschehen ist. Aber es stellen sich Fragen: Hat Gott den Tod seines Sohnes gewollt? Muss er durch den Tod eines Menschen besänftigt werden?

Die kleine Schwester der Hugenottengemeinde. 300 Jahre Deutsch-reformierte Gemeinde Celle
19. März bis 27. Juni 2010, Sonderausstellung im Deutschen Hugenotten-Museum Bad Karlshafen
Am Freitag, 19. März 2010, wird im Deutschen Hugenottenmuseum um 17.00 Uhr die Ausstellung „Die kleine Schwester der Hugenottengemeinde. 300 Jahre Deutsch-reformierte Gemeinde Celle“ eröffnet.

Literatur zum Kaffee
28.1., 25.2., 25.3., 29.4. und 27.5., Veranstaltungsreihe für Frauen, die gerne lesen, in Detmold


Jazz–Choral am Palmsonntag
28. März, um 19.30 Uhr in der Süsterkirche Bielefeld


Konzert in der Karwoche - Stabat Mater (den Müttern)
Mittwoch, 31. März, um 20 Uhr, Konzert und Lesung in der Süsterkirche, Bielefeld
Auf dem Programm stehen: Sequenz von Jacopone da Todi – instrumental; Antonio Vivaldi: Stabat Mater; Rilke/Hindemith: Pietà, aus dem ''Marienleben''; Lesung aus: Jessica Durlacher: ''Emoticon''; Giovanni Battista Pergolesi: aus dem ''Stabat Mater''

Studienseminar für Lehrerinnen und Lehrer in Israel
3. bis 9. April, Studienreise mit Seminaren über Holocausterziehung, den israelisch-arabischen Konflikt und Friedensinitiativen
Seminar der Gemeinschaft Evangelischer Erzieher e.V. Rheinland/Saar/Westfalen (GEE) - es sind noch Plätze frei; Anmeldung noch möglich (10.2.10)

Frauenwochenende in Oesede
9. bis 11. April, Besinnliches Wochenende für Frauen in der Landvolkshochschule Oesede bei Osnabrück
Die Frauenarbeit der ev.-ref.Kirchengemeinde Melle lädt auch in diesem Jahr herzlich ein zu einem besinnlichen Wochenende in der katholischen Landvolkshochschule Oesede in der Nähe von Osnabrück.

Mächtig. Verlockend – Frauen der Welfen
16. Februar bis 15. August 2010, Ausstellung des Residenzmuseums im Celler Schloss


Zukunftsfähiges Deutschland denken - Tagungsreihe zur Nachhaltigkeit von EED und Brot für die Welt
8. Mai bis Herbst 2010, Tagungsreihe der Evangelische Akademien in Deutschland


2. Ökumenischer Kirchentag lädt zur Teilnahme ein
Anmeldung ab sofort möglich
Seit dem 1. Oktober 2009 können sich alle Interessierten für die Teilnahme am 2. Ökumenischen Kirchentag (2. ÖKT) vom 12. bis 16. Mai 2010 in München anmelden.

Ökumenischer Kirchentag in München
12.-16. Mai 2010 - Alle Infos und Meldungen über reformierte Aktionen
Vom Abend der Begegnung bis zum Abschlussgottesdienst sind Reformierte beim ökumenischen Treffen dabei und werben für eine europäische Sichtweise der Reformation.

Die Barmer Theologische Erklärung - Grundlage für eine Verfassung der EKD?
19. – 21. Mai 2010, Tagung der Evangelischen Akademie Loccum


Jahresthema der Lippischen Landeskirche: ''…und vergib uns unsere Schuld''
Im Mai Frank-Walter Steinmeier zu Gast
Kreis Lippe. Schuld und Verstrickungen in Schuld sind allgegenwärtig: Ob im Privaten, in der Politik oder in der Finanzwelt – Schuld und die Sehnsucht nach Vergebung und Umkehr finden sich im persönlichen Leben wie auch in gesellschaftlichen Entwicklungen. Unter der Überschrift ''…und vergib uns unsere Schuld. Vertrauen- Umkehren-Aufbrechen'' greift die Lippische Landeskirche das Thema mit einer Reihe von Veranstaltungen auf.

''... und erlöse uns von dem Bösen''
5. Juni 2010, Frühjahrstagung der Reformierten Konferenz Bentheim - Steinfurt - Tecklenburg
Professor Dr. Hans-Joachim Eckstein aus Tübingen wird referieren zum Thema: "... und erlöse uns von dem Bösen".

30. Friedenskonsultation: Die Kirche und die (Ab-)Rüstungsfrage
7. bis 9. Juni 2010, 30. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste im Haus am Schübeck, Ammersbek bei Hamburg
Konsultation unter dem Motto ''Die Welt wird nicht sicher durch noch mehr Waffen'' - Die Kirche und die (Ab-)Rüstungsfrage u.a. mit Bernhard Moltmann, Gemeinsame Kommission Kirche und Entwicklung (GKKE) und Klaus Ebeling, Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr.

47. Deutscher Hugenottentag in Kassel
11. bis 13 Juni 2010, Hugenottentag in Kassel
1710 wurde in der Karlskirche in Kassel der erste französisch-reformierte Gottesdienst gefeiert. Aus Anlass dieses 300-jährigen Jubiläums wird der 47. Deutsche Hugenottentag in der nordhessischen Stadt veranstaltet. Er steht unter dem Motto ''Angekommen. Wie aus Fremden Freunde wurden''.

RWB/REC: Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens
18. bis 28. Juni 2010, Grand Rapids, Michigan, USA
Vereinigende Generalversammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WRK)

Karl Barth als theologischer Gesprächspartner - Erfahrungen in Ost und West mit einer herausfordernden Theologie
Samstag, 19. Juni, 19.30 Uhr, Vortrag von Prof. Dr. Wolf Krötke in Münster, Sonntag, 20. Juni, 10.30 Uhr, Universitätsgottesdienst
Veranstaltungsreihe der Karl Barth-Gesellschaft e.V. zum 124. Geburtstag Karl Barths

41. Internationale Karl Barth Tagung
12. bis 15. Juli 2010, Evangelisches Tagungszentrum Leuenberg, Schweiz
Dummheit, Trägheit, Lüge. Karl Barths Lehre von der Sünde.

Tagung des Doctorum Collegiums 2010 in Ungarn
23. August 2010
Die Jahrestagung des Doctorum Collegiums der Reformierten Kirche Ungarns beginnt am 23. August 2010 an der Reformierten Universität in Pápa.

400. Jubiläum der 1. Reformierten Generalsynode in Duisburg
4. September 2010, Sondersynode der EKiR in der Salvatorkirche Duisburg
2010 tagt die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) ein zweites Mal: anlässlich des 400. Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode 1610 gibt es am 4. September 2010 in der Duisburger Salvatorkirche eine Sondersynode.

Studienreise Elsass, Schweiz, Vorarlberg
6. bis 12. September 2010, Studienreise in Zusammenarbeit von Unsere Kirche, Evangelische Zeitung und IBB Dortmund
Besuch bei den evangelischen Nachbarn unter Leitung von Pfr. i.R. Dr. Karl-Christoph Flick

Ökumenische Friedensdekade 2010: ''Es ist Krieg. Entrüstet Euch!''
7. bis 17. November 2010
Die Ökumenische Friedensdekade 2010 ruft unter dem Motto ''Es ist Krieg. Entrüstet Euch!'' zum Protest gegen den Krieg in Afghanistan auf. Die 1980 in Ost- und Westdeutschland gegründete Bewegung mit dem Logo ''Schwerter zu Pflugscharen'' blickt im Jahr 2010 auf drei Jahrzehnte Friedensarbeit zurück.

''Wenn dein Kind dich morgen fragt ... christliche Erziehung heute''
13. November 2010, Herbstagung der Reformierten Konferenz Bentheim - Steinfurt - Tecklenburg
Prof. Dr. Christian Grethlein spricht zum Thema: ''Wenn dein Kind dich morgen fragt ... christliche Erziehung heute''.

Ist die Theologie Karl Barths noch aktuell?

Vorträge von Sándor Fazakas, Botond Gaál, Eberhard Busch, Bruce L. McCormack, Hans-Anton Drewes, Árpád Ferencz zur Eröffnung des Mittelosteuropäischen Karl Barth-Forschungsinstituts in Debrecen, Ungarn

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Zur Eröffnung des Karl Barth-Forschungsinstituts an der Theologischen Universität Debrecen, Ungarn am 29. Juni 2007 sprachen Barth-Forscher aus Ungarn, den USA, Deutschland und der Schweiz über die Bedeutung der Theologie Karl Barths heute.

Die Vorträge liegen nun in einem Sammelband vor. Die auf Ungarisch gehaltenen Beiträge sind darin in deutscher Übersetzung zugänglich und via E-Mail zu bestellen.

"Ist die Theologie Karl Barths noch aktuell?" - Die Broschüre kostet 8 Euro und kann via E-Mail bestellt werden bei Árpád Ferencz im Karl Barth-Forschungsinstitut: ferencza@drhe.hu

Eine kurze Inhaltsangabe: 

FazacasDr. Sándor Fazakas, Professor für Systematische Theologie und Rektor der Reformierten Theologischen Universität Debrecen, begrüßte die Gäste zur Eröffnung des Mittelosteuropäischen Karl Barth-Forschungsinstituts in dem Festsaal, in dem Karl Barth vor rund 70 Jahre zum ersten Mal der ungarischen reformierten Kirche begegnete. Charlotte von Kirschbaum schrieb 1936: „Inmitten dieses vitalen und zugleich so aristokratischen Volkes lebt eine reformierte Kirche streng calvinistischen Charakters. … Wir sind dieser Kirche erstmalig begegnet im großen Festsaale des alten reformierten Konvikts, in dem Karl … nach unserer Ankunft in Debrecen seine Vorlesung über ‚Gottes Gnadenwahl’ hielt.“ (Der „Brief über unsere Herbstreise in den Osten“ liegt gedruckt und von Árpád Ferencz kommentiert vor als Heft der Karl Barth-Gesellschaft e.V.) Mit seinem zweiten Besuch in Ungarn 1948 und seinen folgenden Stellungnahmen geriet Barth in den Ost-West-Konflikt. Die kommunistische Regierung versuchte, seine Weise der Solidarität mit der reformierten Kirche für ihre Politik zu vereinnahmen. Die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte der Theologie Barths in Ungarn zu erforschen und zu deuten, bedarf es weiterer Forschung. Dies sei die Aufgabe des neuen Forschungsinstituts, so Fazakas (S. 7).

„Karl Barth’s name is a warning sign in theology for ever!“ rief Dr. Botond Gaál dem Auditorium zu. Der Professor für Systematische Theologie in Debrecen betont eine Vision für die Zukunft auch der Karl Barth-Forschung: das Gespräch mit den Naturwissenschaften und in der Ökumene.

Dr. Eberhard Busch, Professor em. für reformierte Theologie in Göttingen, sprach über „die öffentliche Relevanz reformierter Theologie im Denken Karl Barths“. Nach Barth sei „von Fall zu Fall“ auf dem politischen und sozialen Feld „neu zu urteilen und zu handeln“ (S. 24). Dazu gebe Barth drei „Richtungsangaben“ vor: 1. die Freiheit, „die der Gemeinschaft dient“, so Barth im November 1940; 2. den „gerechten Frieden“ als „Ernstfall“ für die Völker und ihre Regierungen, ein Friede, in dem die „Gestaltung des Staates zur Demokratie und der Demokratie zur sozialen Demokratie“ (KD III/4, 525f.) an die Hand genommen werde; 3. Der Mensch, auch der „elendeste Mensch“ müsse „gegen die Autokratie jeder bloßen Sache resolut in Schutz genommen werden“ (Barth, Christengemeinde und Bürgergemeinde, Stuttgart 1946, 33).

Als prominenter Vertreter der Barth-Rezeption in den USA sprach Dr. Bruce L. McCormack, Professor für Systematische Theologie in Princeton, über die zunehmende Popularität der Theologie Barths in Nordamerika. Einen besonderen Beitrag dazu leiste die „Bloggosphäre“. Im Internet tauschen „blogger“ Ideen und Reflexionen aus, die nicht über das klassische Verhältnis zwischen Lehrenden und Studieren vermittelt werden. Die „blogger“ beschreibt McCormack als „anti-establishment“, „pacifists“ und kritisch gegenüber der Busch-Administration. In theologischer Hinsicht jedoch seien sie "konservativ": „Their theological heroes are Karl Barth und Thomas von Aquin and those theologians who interpret their heroes for them.“ (S. 30) Die biblische Theologie Barths sei interessant für nicht auf eine protestantische Konfession festgelegte, unabhängige Gemeinden, auch das Undogmatische der Theologie sei gefragt sowie deren besondere, jedoch nicht konfessionalistische Kirchlichkeit. Attraktiv sei auch Barths Ethik als Zeugnis der Wahrheit. Diese Ethik könne kein politische Programm als „christlich“ deklarieren. McCormacks Fazit: „The immediate future belongs to progressive evangelicals with left-leaning political convictions – and for them, no theologian has greater stature than does Karl Barth.“ (S. 33)

Grüße aus der Schweiz überbrachte der Leiter des Karl Barth-Archivs in Basel, Dr. Hans-Anton Drewes. Als „entscheidenden Aspekt der Aktualität Karl Barths“ verweist er auf dessen „Arbeit“ an der „Einübung in die Wahrnehmung des Gegenübers, vor das die Heilige Schrift uns stellt.“ (S. 38) In Anlehnung an Paul Schempp formuliert Drewes, Barths Theologie sei nur dann ursprünglich und fruchtbar verstanden, „wenn daraufhin eben nicht – oder jedenfalls nicht nur! – ‚Barthliteratur’ entsteht, sondern wiederum zeitgemäß-unzeitgemäße, jedenfalls eigenverantwortliche Theologie, die vielleicht sogar der von Barth gesehenen und angefassten Aufgabe, Hinweis, Zeugnis zu sein, in einem Aspekt besser gerecht wird, als er selber es vermochte.“ (S. 39)

FerenczAus „osteuropäischer Sicht“ stellte Dr. Árpád Ferencz, Oberassistent für Systematische Theologie in Debrecen, sich dem Thema der Aktualität, indem er zunächst auf die „theologisch-hermeneutische Leistung“ der Barthschen Theologie verwies. Barth sei kein „Systemdenker“ gewesen, seine „Begrifflichkeit“ „eigendynamisch“, seine Theologie habe „dialogischen Charakter“ und damit sei dieses Denken auch in der Postmoderne tragfähig. Als besondere Punkte für die auch in die Zukunft weisende Bedeutung der Theologie Barths nennt Ferencz ihre Ideologiekritik und ihre Funktion für die theologische Arbeit in der Gemeinde. Die Theologie Karl Barths lade ein „zum Mitdenken, Nachdenken und dann auch und besonders zum Selberdenken.“ (S. 51)

Fazakas Sándor, Ferencz Árpád (Hrsg./Szerk.),
Ist die Theologie Karl Barths noch aktuell?
Időszerű-e még Karl Barth teológiája?
Vorträge aus Anlass der Eröffnung des Karl Barth-Forschungsinstituts an der Reformierten Theologischen Universität,
Debrecen am 29. Juni 2007

Debrecen 2008
Die Broschüre kostet 8 Euro und kann via E-Mail bestellt werden
bei Árpád Ferencz im Karl Barth-Forschungsinstitut: ferencza@drhe.hu


Barbara Schenck
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