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Psalm 127: Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht

15. Sonntag nach Trinitatis

Wir stehen manchmal so stark unter Druck,
dass wir zu zerbrechen drohen,
und wenn wir zur Ruhe kommen,
fühlen wir uns ausgebrannt und leer.

1 Wenn der HERR nicht das Haus baut,
so arbeiten umsonst, die daran bauen.
Wenn der HERR nicht die Stadt behütet,
so wacht der Wächter umsonst.
2 Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht
und hernach lange sitzet
und esset euer Brot mit Sorgen;
denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.
(Ps 127,1-2)

Barmherziger Gott,
von deiner Güte leben wir.
Dein Segen lässt unsere Arbeit gelingen.
Aber oft bilden wir uns ein
wir müssten alles alleine schaffen,
und alles selbst in den Griff bekommen.
Wir stehen manchmal so stark unter Druck,
dass wir zu zerbrechen drohen,
und wenn wir zur Ruhe kommen,
fühlen wir uns ausgebrannt und leer.
Auf die Frage: »Wofür das alles?«,
wissen wir oft keine Antwort,
sondern fallen in ein tiefes Loch.
Ja, es ist umsonst,
dass wir früh aufstehen
und hernach lange sitzen
und unser Brot mit Sorgen essen.
Es ist umsonst,
wenn wir nicht unsere Grenzen erkennen
und auf deinen Segen trauen.
Gott mach du uns des Sinns unseres Lebens gewiss.


Sylvia Bukowski
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