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Psalm 32: Darum bekannte ich meine Sünde

19. Sonntag nach Trinitatis

Jeder Riss in unserem Selbstbild
wirft uns aus der Bahn,
und wir haben Angst, durch unser Versagen
nichts mehr wert zu sein.

1 Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind,
dem die Sünde bedeckt ist!
2 Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet,
in dessen Geist kein Trug ist!
3 Denn als ich es wollte verschweigen,
verschmachteten meine Gebeine durch mein tägliches Klagen.
4 Denn deine Hand lag Tag und Nacht schwer auf mir,
dass mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürre wird. SELA.
5 Darum bekannte ich dir meine Sünde,
und meine Schuld verhehlte ich nicht.
Ich sprach: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen.
Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde. SELA. (...)
10 Der Gottlose hat viel Plage;
wer aber auf den HERRN hofft, den wird die Güte umfangen.
11 Freuet euch des HERRN und seid fröhlich, ihr Gerechten,
und jauchzet, alle ihr Frommen.
(
Ps. 32,1-5.10-11)
 

Gott,
wir danken dir für alle Erfahrungen
von Vergebung und neuem Anfang.
Oft tun wir uns schwer.
auch nur uns selber einzugestehen,
dass wir schuldig geworden sind,
weil wir uns selber nichts nachsehen können,
weil jeder Riss in unserem Selbstbild
uns aus der Bahn wirft,
und wir Angst haben, durch unser Versagen
nichts mehr wert zu sein.
Wie gut tut es da,
wenn wir erleben,
dass ein anderer uns nicht
auf unsere Schuld festnagelt,
uns nicht verachtet für unser Scheitern,
sondern uns trotzdem noch Neues zutraut.
Wie gut tut es,
vertrauen zu dürfen:
Du bist ein Gott,
der uns vergibt!


Sylvia Bukowski
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