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Position der evangelischen Kirchen Europas zur Sterbehilfe in Vorbereitung

Konsultationsprozesses in der GEKE

©Andreas Olbrich

Der „Fachkreis Ethik“ der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) hat in der vergangenen Woche in Wien eine Konsultation zum Thema Sterbehilfe durchgeführt. Ziel war die Vorbereitung einer gemeinsamen Position der evangelischen Kirchen in Europa zu fragen der Sterbebegleitung und der Sterbehilfe.

Gibt es eine gemeinsame Position der europäischen evangelischen Kirchen zur Sterbehilfe? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Fachkreis Ethik der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) zusammen mit einer Reihe weiterer Fachleute aus den evangelischen Kirchen in Europa in der vergangenen Woche in Wien.

Der Fachkreis Ethik, das beratende Gremium der GEKE in ethischen Fragen, hat dazu im Vorfeld der Wiener Tagung vorhandene nationale Stellungnahmen der GEKE- Mitgliedskirchen ausgewertet. „Die Positionen der Kirchen gründen auf denselben Werten und Überzeugungen, sie kommen aber in Einzelfragen zu unterschiedlichen Ergebnissen“, so Dr. Dieter Heidtmann, Koordinator des Fachkreises. Dies sei nicht zuletzt durch die unterschiedlichen sozialen und rechtlichen Kontexte zu erklären, in denen sich die Kirchen befänden. „Die Stärke der protestantischen Kirchen in Europa ist jedoch, dass sie sich intensiv mit der Spannung zwischen der Autonomie des Einzelnen, dem Lebensschutz und der Begleitung der Leidenden auseinander setzen“, so Heidtmann weiter.

Ziel des Konsultationsprozesses in der GEKE ist, eine europäische Position der protestantischen Kirchen in Europa zur Sterbehilfe zu erarbeiten. Neben dem Versuch, gemeinsame europäische kirchliche Leitlinien zu definieren, möchte die GEKE mit dem Dokument auch den Prozess der Diskussion und des Austausches zwischen den 105 Mitgliedskirchen und mit der allgemeinen Öffentlichkeit anstoßen.

Die gemeinsame Stellungnahme zu Sterbehilfe wird auf der nächsten Sitzung des GEKE-Rates im Januar 2009 in Oslo vorgelegt. 

 


Wien/Bern, 20. Oktober 2008, Thomas Flügge (Pressesprecher)
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SEK gegen ein ''Sterbehilfegesetz''

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) begrüsst die Entscheidung des Bundesrates, eine strengere Regelung der organisierten Suizidbeihilfe zu prüfen.
Alternde Gesellschaft und Kultur des Sterbens sollen bedacht werden.

Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) will ein Konsultationsverfahren anstoßen, das sich umfassend mit dem Thema befassen soll.