Die neue Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WRK)

Ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur Versöhnung reformierter Kirchenbünde

Ein Bericht aus update – Dezember 2008 zur Bildung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WRK) als Zusammenschluss von Reformiertem Weltbund (WARC) und Reformiertem Ökumenischen Rat (REC).

"Dies ist ein Moment von grosser Bedeutung, um Zeugnis abzulegen von der Einheit, die uns Christus schenkt", betonte Clifton Kirkpatrick, Präsident des Reformierten Weltbundes (RWB), der sich im Juni 2010 mit dem Reformierten Ökumenischen Rat (REC) zusammenschließen wird. Kirkpatrick sprach beim ersten Treffen der Leitungsgremien der sich vereinigenden Organisationen, das im Oktober 2008 in Utrecht, Niederlande, stattfand. Die RWB-Amtsträger und der REC-Exekutivausschuss kamen zusammen, um die Gespräche zum Verfassungsentwurf, zu den Zusatzbestimmungen und Personalfragen, sowie zur Struktur und dem Logo für die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen zum Abschluss zu bringen.
„Dies ist keine Fusion oder Übernahme, sondern die Bildung einer neuen Körperschaft“, fügte Peter Borgdorff, Präsident des REC, hinzu. Ich bin begeistert, dass wir das geschafft haben, denn die reformierte Geschichte ist in ihrem Kern eine Geschichte der Spaltung. Hiermit bezeugen wir nun vor aller Welt, dass wir es auch besser können.“
Zu Beginn des Treffens sagte RWB-Generalsekretär Setri Nyomi, er freue sich über diesen Vereinigungsprozess, der der reformierten Familie die Chance biete, einer gebrochenen Welt zu zeigen, dass die Kirche einige ihrer Spaltungen heilen könne. „Dies ist ein Beitrag zur christlichen Einheit.“ REC-Generalsekretär Richard van Houten fügte hinzu: „Dieser Zusammenschluss zweier wichtiger reformierter Organisationen macht mir Mut.“

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Quelle: die reformierten.upd@te 08.4
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Heute in einem Jahr trifft sich die Weltgemeinschaft reformierter Kirchen (WGRK) in Leipzig.
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In der vergangenen Woche vom 16. bis 20. Februar fand in Emden die internationale Tagung „Fremde(s) aushalten - Migration und Aggression in Europa“ statt. 75 Kirchenvertreter aus den acht europäischen Staaten Italien, Österreich, Ungarn, Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Belgien und Deutschland sowie Südafrika diskutieren in der Johannes a Lasco Bibliothek, wie Migration, Exil und Asyl die reformierte Theologie geprägt haben und wie eine menschenwürdige Migrationspolitik aussehen muss.
Chris Ferguson verurteil ''alle Gewalttaten und gewaltsame Antworten darauf''.
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