Wenn Gott alles vorbestimmt hat, ist das Leben dann nicht sinnlos?
Calvin nimmt den reformatorischen Grundsatz auf, dass Glaube immer nur ein Geschenk Gottes ist, nie ein Verdienst des Menschen. Und er denkt weiter: Die Vorsehung könnte erklären, warum es Menschen gibt, die glauben und andere nicht. Gefährlich wird es, wenn Menschen die Erwählung für sich in Anspruch nehmen und anderen absprechen. In Wahrheit ist Gottes Erwählung ein "Geheimnis Gottes". Als solches kann es in Notsituationen tröstlich sein.
Die Postkarte 'Vorsehung' als PDF
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Anlass und Gegenstand freudiger Gewissheit - Johannes Calvins Prädestinationslehre
Zum Einstieg ins Thema Ein Text als Vorlage für den Gemeindebrief. Von Georg Rieger und Barbara Schenck |
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Die Lehre von der Prädestination: Römer 8, 26-39
Predigt von Dietrich Neuhaus, Frankfurt/M Die Lehre von der Erwählung ist ''himmlische Ruhe'', die Rede von der Verdammnis ist ''ein Wutschrei von denen in der Grube in das Angesicht ihrer Peiniger''. Viele von denen im ''Mini-Guantanamo'', in den Flüchtlingsunterkünften auf dem Frankfurter Flughafen, sind ''reif'' für ''die reformierte Erwählungstheologie in ihrer doppelten Gestalt'' als ''freche und trotzige Summe'' des Evangeliums. |
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Das Spiel der Wahlen. Ein Unterrichtsentwurf zu Calvins Erwählungslehre
von Achim Detmers und Michael Albe |
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''Wie kann ich denn wissen, ob ich gerettet oder verdammt bin?''
Johannes Calvin antwortet In seiner 1551 verfassten und 1562 gedruckten Schrift ''Von der ewigen Erwählung Gottes'' antwortet Calvin auf die Frage, wie ein Mensch im Glauben Gewissheit darüber haben kann, erwählt zu sein. |
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Die Lehre von der Prädestination - die Erwählungslehre
Ein Überblick von Johannes Calvin über Karl Barth bis Letty Russell. Von Margit Ernst-Habib Wohl kaum eine andere theologische Lehre ist durch die Jahrhunderte hindurch als für die reformierte Tradition so charakteristisch verstanden worden; wohl kaum eine andere Lehre ist – außerhalb und innerhalb – der reformierten Tradition so oft verzeichnet, missverstanden oder karikiert worden wie die Lehre von Gottes Erwählung oder Prädestination. |
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Die Lehre von der Prädestination: Römer 8, 26-39
Predigt von Dietrich Neuhaus, Frankfurt/M Die Lehre von der Erwählung ist ''himmlische Ruhe'', die Rede von der Verdammnis ist ''ein Wutschrei von denen in der Grube in das Angesicht ihrer Peiniger''. Viele von denen im ''Mini-Guantanamo'', in den Flüchtlingsunterkünften auf dem Frankfurter Flughafen, sind ''reif'' für ''die reformierte Erwählungstheologie in ihrer doppelten Gestalt'' als ''freche und trotzige Summe'' des Evangeliums. |
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Calvinismus und Kapitalismus
Anmerkungen zur Prädestinationslehre Calvins. Von Dieter Schellong Eine radikale Enthmythologisierung der These Max Webers. Fragwürdig sei schon die Rede vom „Geist“ des Kapitalismus, fragwürdig des weiteren die Quellen, auf die Weber sich beruft. So war der presbyterianische Prediger Richard Baxter kein entschiedener Prediger der Prädestinationslehre, der ebenfalls zitierte Philipp Jakob Spener kein „Calvinist“ und Benjamin Franklins „Buchführung über Tugendfortschritte“ war nicht religiös. Der für Weber so entscheidende Begriff der „Bewährung“ spielt im Calvinismus eine genauso geringe Rolle wie sonst in der Theologie ...u.a.m. |
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Calvin und die Moderne. Von Wirkungen, Wirkungsthesen und ihrer Wirksamkeit
von Georg Pfleiderer, Basel Aus dem 21. Jahrhundert blickt Pfleiderer auf das von Ernst Troeltsch in Anlehnung an Max Weber gefällte Urteil, der Calvinismus sei die Konfession der Moderne, während das Luthertum mit seiner Diffenrenz zwischen frommer Innerlichkeit und bedrohlicher modernen Welt die Moderne eher erleide als freudig gestalte. |
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Die Prädestination
Von Léopold Schümmer, Brüssel Der erwählte Gläubige, der in aller Ruhe in der Vorhersehung Gottes lebt, fürchtet nichts und niemanden, denn er weiss, dass nichts den allmächtigen Herrn daran hindern wird, die Geschichte zu ihrem Abschluss, das heisst zur endgültigen Wiederherstellung zu bringen, und sie ins ewige Reich seines Sohnes zu führen." |
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Calvinismus und Kapitalismus
Anmerkungen zur sog. Max-Weber-These. Von Martin Eberle Die Max-Weber-These, die eine 'unbeabsichtigte Wahlverwandschaft' zwischen dem Calvinismus und dem modernen Kapitalismus annimmt, wird von Dr. Martin Eberle aus Magdeburg ausführlich vorgestellt. Er hält die These Webers zwar für einseitig, keineswegs aber für erledigt. |
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Prädestination - reformiertes ''Zentraldogma''?
Zur Auseinandersetzung mit Max Webers These über den Zusammenhang von Calvinismus und Kapitalismus Tagebuchaufzeichnungen reformierter 'Puritaner' aus dem 17. Jahrhhundert widerlegen die popularisierte Max-Weber-These. Calvinisten schufteten nicht aus Angst, verworfen zu sein. Von Frank Jehle, St. Gallen |
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Calvin und Hobbes in der Seifenkiste oder: Der Gedanke der Erwählung tut gut
Eine Andacht von Gisela Ebmer, St. Pölten Das Evangelische Wort, Sonntag, 11. 01. 2009, 6.55 Uhr - 7.00 Uhr Österreich 1 - online auf www.religion.orf.at. Eine Andacht zum Calvinjahr: Calvin und Hobbes, doppelte Erwählung und der Genfer Reformator Johannes Calvin |
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Gottes Souveränität als Zentrum des Glaubens. Prädestination und Vorsehung
Von Reinhold Bernhardt Vorlesung, gehalten am 12. März 2009 in Basel im Rahmen der Ringvorlesung ''Calvin und die Wirkungen. Glaube gestaltet Gesellschaft'' |













