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3. Sonntag nach Epiphanias

Gebete von Sylvia Bukowski

''Herr der Welt ... Zeig uns in aller Verschiedenheit das Verbindende''

Herr der Welt,
mit allen Geschöpfen loben wir deine mächtigen Taten.
Dein Erbarmen kennt keine Grenzen
deine Gerechtigkeit richtet überall auf der Erde
Erniedrigte und Bedrückte auf.
Auch Tiere und Pflanzen stehen unter deinem Schutz
und preisen dich für deine Güte.
Gott, lehre uns,
die Vielstimmigkeit deines Lobs zu achten.
Erfülle uns mit Achtsamkeit
für alle, die deinem Namen singen,
auch wenn wir ihre Sprache nicht verstehen.
Lass uns auch in fremden Religionen
Spuren deiner Herrlichkeit erkennen
und ihnen mit Respekt und Herzlichkeit begegnen.
Zeig uns in aller Verschiedenheit
das Verbindende
und verhindere,
dass das, was uns trennt,
Grund zu Missachtung und Feindseligkeit wird.

Gnädiger Gott,
wir danken dir,
dass wir im Glauben an dich
mit so vielen Menschen
aus allen Teilen der Erde zusammengehören.
Wir bitten dich,
lass die Unterschiede in Herkunft, Alter, Kultur und Frömmigkeit
uns nicht gegen einander aufbringen.
Verbinde uns in aller Verschiedenheit
im Hören auf dein Wort
und im Handeln nach deinem Willen.
Lass uns gemeinsam Spuren deiner Güte erkennen
mitten in der Zerrissenheit unserer Welt
und darauf trauen,
dass du Versöhnung schaffst unter den Völkern
und Frieden ausbreitest auf der ganzen Erde.
Hilf uns, unserer Hoffnung Ausdruck zu geben,
alle Feindbilder zu überwinden
und neu auf die Menschen zuzugehen,
die wir bisher gemieden haben.
Gott, hilf, dass wir uns gegenseitig stärken,
unseren Glauben beherzt zu bekennen,
und mach uns bereit,
für einander einzustehen, wenn Zweifel kommen.
Deine Barmherzigkeit
sei unser Leitstern,
wo immer wir in deinem Namen zusammenkommen.

Sylvia Bukowski

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