Psalm

Psalmmelodien zum Mitsingen und -summen

Wöchentlich werden hier alte und neue Psalmmelodien zum Hören und Mitsingen bereitgestellt.

Psalm 84

O LORD of hosts, O God of grace, / How lovely is Thy holy place, / How good and pleasant is Thy dwelling! / O how my soul longs earnestly, / Yea, faints Thy holy courts to see / Mid festal throngs and music swelling. / My heart and flesh cry out to God; / To Him I spread my hands abroad.

The sparrow finds a home to rest; / The swallow deftly builds her nest / And has her young beside Thy altar. / So, LORD of hosts, my God, my King, / I seek the shelter of Thy wings; / Thou wilt not let me slip and falter. / How blest are those who dwell with Thee / And praise Thy Name unceasingly.

How blest are those whose strength Thou art, / Who on Thy ways have set their heart - / The highways to Thy habitation. / For them refreshing fountains flow / When they through Baca’s valley go, / A land of drought and desolation. / The wilderness, with showers blest, / Becomes for them a vale of rest.

From strength to strength God’s people go, / And He to them His face will show / In Zion’s courts, His holy dwelling. / O LORD, Thou God of hosts, give ear; / O Jacob’s God, in mercy hear, / Thy steadfast promises fulfilling. / O God, our king and shield behold; / To him Thy power and love unfold.

Lo, one day in Thy house of praise / Is better than a thousand days / Outside the courts of Thy salvation. / As one who fears and serves the LORD, / I would much rather stand and guard / The threshold of His habitation / Than, far from God, to dwell within / The tents of wickedness and sin.

The LORD His goodness has revealed: / He is to us a sun and shield, / For He bestows renown and favor. / And when the upright seek His face, / The LORD will not withhold His grace; / His faithfulness endures forever. / O LORD of hosts, how blest is he / Who puts his hope and trust in Thee. 
William Kuipers, 1931, & William Helder, 1980

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Dick Sanderman
Psalm 34

1. Ich rühm den HERRN allein, / er ist derselbe, der er war. / Sein Lob soll jetzt und immerdar / in meinem Munde sein. / Er liebt sein Eigentum. / Bedrängte hört’s, freut euch des HERRN! / Ja, danket ihm: Er hilft so gern. / Der HERR ist unser Ruhm.

2. Lobt, lobt den Ewigen! / Er zeigt in seiner Größe sich. / Kommt, lasset uns gemeinschaftlich / jetzt seinen Ruhm erhöhn! / Er hält mich immer fest, / ich sucht und fand ihn, meinen Gott. / Seht, wie er bald aus aller Not, / aus aller Furcht erlöst.

3. Die immer auf ihn schaun, / empfangen von ihm Trost und Licht. / Scham decket nie ihr Angesicht, / weil sie auf Gott vertraun. / Rief je ein Elender, / der HERR erhörte seine Stimm, / aus allen Nöten half er ihm, / und wer hilft so wie er?

4. Freund Gottes, du kannst ruhn, / denn Engel Gottes lagern sich / rings um dich her und sehn auf dich. / Was kann ein Mensch dir tun? / Kommt alle, schmeckt und schaut, / wie freundlich der Erbarmer sei, / ja, seine Güt ist täglich neu. / Wohl dem, der auf ihn traut!

5. Kommt her, ihr Kinder, hört, / versammelt euch um euren Freund, / da er’s mit euch am besten meint, / der Gottesfurcht euch lehrt. / Wer Lust zum Leben hat, / hält sich von allem Bösen fern, / tut Gutes nach dem Wort des HERRN, / sucht Frieden, jagt ihm nach.

6. Wenn die Gerechten schrein, / so hört’s der HERR, er hilft vom Tod / und rettet sie aus aller Not, / das kann der HERR allein. / Ja, er ist immer nah, / wo er zerbrochne Herzen sieht / und ein zerschlagenes Gemüt, / gleich ist sein Trost auch da.

7. Der Fromme leidet viel, / doch schenkt der HERR in allem Kraft / und führt ihn in der Pilgerschaft / durch Leiden hin zum Ziel. / Wer seine Hoffnung baut / allein auf Gott, der sieht ihn groß. / Der HERR spricht im Gerichte los, / den, der auf ihn vertraut. Melodie: Genf 1551 / Text: nach Matthias Jorissen 1793


Audio-File: Genevan Psalter, Owens, Michael E.
Psalm 25

1. Meine Seele steigt auf Erden / sehnend, HERR, mein Gott, zu dir. / Lass mich nicht zuschanden werden, / dir vertrau ich, hilf du mir! / Du verlässt die Deinen nicht, / die zu dir die Zuflucht nehmen. / Doch wer Treu und Glauben bricht, / den wirst du gewiss beschämen.

2. Zeige, HERR, mir deine Wege, / mach mir deinen Pfad bekannt, / dass ich treulich folgen möge / jedem Winke deiner Hand. / Leit in deine Wahrheit mich, / führe mich auf rechte Pfade, / Gott, mein Heil, ich suche dich, / täglich harr ich deiner Gnade.

3. HERR, erbarm dich eines Armen, / der zu dir um Gnade schreit. / Dachtest du nicht mit Erbarmen / schon an mich von Ewigkeit? / Ach, gedenk nicht meiner Schuld, / auch nicht meiner Jugend Sünden. / Unter deiner Vaterhuld / lass mich, lass mich Gnade finden.

4. Gott ist gut und recht, er zeiget / Irrenden die rechte Bahn, / macht ihr Herz zu ihm geneiget, / nimmt sie mit Erbarmen an. / Den Demütgen gibt er Licht, / dass sie folgen seiner Gnade. / Die Sanftmütgen straucheln nicht, / denn er führt sie seine Pfade.

5. Lauter Wahrheit, lauter Güte / wird in Gottes Führung kund / dem gehorsamen Gemüte, / das sich hält an seinen Bund. / Groß ist meine Missetat, / drum vergib mir und erfülle, / was dein Mund versprochen hat, / HERR, um deines Namens willen.

6. Wo ist er, der Gott ergeben / ganz sich seinem Dienste weiht? / Gott zeigt ihm den Weg zum Leben, / führt ihn selbst zur Ewigkeit. / Meine Augen schauen stets / auf den HERRN, ich muss nicht fliehen, / er wird, steckt mein Fuß im Netz, / mich schon aus der Schlinge ziehen.

7. Wende dich zu mir in Gnaden, / ich bin einsam und bedrängt, / ganz mühselig und beladen, / ohne Aussicht eingeengt. / Meines Herzens Angst ist groß. / Stoß auf Stoß wird bald mich töten. / Mach mich aus den Banden los, / führe mich aus meinen Nöten.

8. HERR, behüte mich auf Erden, / ich bin hilflos, rette mich! / Lass mich nicht zuschanden werden, / ich vertrau allein auf dich. / Setz zur Schutzwehr meiner Seel / Einfalt und gerades Wesen. / HERR, wirst du nicht Israel / bald aus aller Not erlösen?
Melodie: 1543 / Genf 1551 / Text: nach Matthias Jorissen 1793


Audio-File: Genevan Psalter, Owens, Michael E.
Psalm 91

1. Wer in dem Schutz des Höchsten lebt, / in seinem Schatten wohnet, / der spürt, wie Gott ihn trägt und hebt / und ihn in Not verschonet. / Gott hört’s, wenn meine Seele spricht: / »Du bist’s, auf den ich traue.« / Drum ist er meine Zuversicht, / auf den ich alles baue. 

2. Gott ist es, der dir Hoffnung gibt, / von Fesseln dich befreiet. / Gott ist es, der dein Leben liebt / und in der Angst erneuet. / Du findest deine Sicherheit / im Schatten seiner Flügel. / Dein Schutz und Schild ist allezeit / sein Wort, der Wahrheit Siegel.

3. Die Seuche, die im Finstern schleicht - / lass dir davor nicht grauen. / Wenn tags der Tod vorüberstreicht, / du kannst ihn furchtlos schauen. / Du siehst das Morden ringsumher, / zur Linken tausend sterben / und dort zur Rechten zehnmal mehr. / Doch fürchte kein Verderben.

4. Denn Gott ist deine Zuversicht / und Zuflucht in Gefahren. / Der Allerhöchste täuschet nicht, / er wird dich treu bewahren. / Der HERR wird seiner Engel Wacht / auf deine Wege senden, / die tragen dich in Gottes Macht / auf ihren treuen Händen. 

5. »Weil«, spricht der HERR, »er mein begehrt, / mich über alles liebet / und meinen Namen kennt und ehrt / und mir sich ganz ergibet, / so soll ihm, was er unternimmt, / in allem wohl gelingen. / Zur Herrlichkeit, für ihn bestimmt, / will ich ihn selber bringen.

6. Ruft er mich an, so will ich ihn / in aller Not erhören, / und wer ihm droht, soll vor ihm fliehn, / ich setz ihn hoch in Ehren / und lass ihn, ist er lebenssatt, / im Licht mein Heil erblicken. / Den, der mich ehrt, will ich mit Gnad / in Ewigkeit erquicken.« / / Melodie: 1543 / Genf 1551 / Text: nach Matthias Jorissen 1793


Audio-File: Genevan Psalter, Owens, Michael E.
Psalm 50

1. Der Gott, der lebt, der Herr der Herren spricht. / Dir, Erde, gilt’s, verschließ vor ihm dich nicht. / Vom Aufgang bis zum fernen Niedergang / ergeht sein Wort. Bring du ihm Lob und Dank! Von Zion aus des Tempels Innern strahlet / sein Licht, das alle seine Hoheit malet.

2. Seht unsern Gott, er kommt und schweiget nicht. / In Sturm und Feuer hält er sein Gericht. / Sein Ruf und Wort die ganze Welt durchdringt / und seines Volkes Scharen zu ihm bringt: Versammelt euch, die ihr die Opfer brachtet / und als Getreue meinen Bund beachtet!

3. Der Himmel rühmt des HERRN Recht und Gericht / Gott hält sein Wort, und er vergisst es nicht. / Hör, Israel, mein Volk, hör mein Gebot, / merk, was ich will: Ich bin der HERR, dein Gott.  Ich frage nicht nach deinen Opfergaben, / du sollst nach mir von ganzen Herzen fragen.

4. Gott opfre Dank, stell dich dem Höchsten dar, / bring dein Gelübde auf den Dankaltar, / dann ruf zu mir in aller deiner Not, / so helf ich dir und rett aus Not und Tod.  Ich bin dein Gott und will’s an dir beweisen, / du sollst mich bald als deinen Heiland preisen!

5. Wer Gott vergisst, den rettet keiner mehr! / Wer bei ihm bleibt, den trägt und schützt der HERR. / Wer nach ihm sucht, sich ihm zum Opfer weiht, / der findet ihn und findet Seligkeit.  Auf diesem Weg kann er durchs Leben gehen / und immerdar vor Gottes Antlitz stehen.

Melodie: 1543 / Genf 1551 / Text: nach Matthias Jorissen 1793


Audio-File: Genevan Psalter, Owens, Michael E.
Psalm 119

 1. O selig sind, die in Aufrichtigkeit / vor ihrem Gott zu wandeln sich bestreben, / die sein Gesetz bewahren allezeit / und immer acht auf Gottes Zeugnis geben. / Heil, wer ihn sucht, von Herzen ihm sich weiht! / Er findet Gott, und seine Seel wird leben. / 2. Heil denen, die in seinen Wegen gehn / und folgen Gott, wie er sie führt im Stillen, / kein Unrecht tun und immer auf ihn sehn / und merken stets auf seinen heilgen Willen! / HERR, du gebietest – lass es uns verstehn –, / dein heilges Recht mit Eifer zu erfüllen. / 3. O möcht mein Weg dir ganz geheiligt sein / und ich hier stets nach deinen Rechten wallen. / Ich will mich dir von ganzem Herzen weihn. / Richt meinen Gang nach deinem Wohlgefallen! / Sieht, HERR, mein Aug auf dein Gesetz allein, / so werd ich nie in Spott und Schande fallen. / 4. Ich danke dir aus meines Herzens Grund, / dass du willst selbst Gerechtigkeit mich lehren. / Ich lerne nun das Wort aus deinem Mund, / wonach ich dich in deinem Reich soll ehren. / Ich richte mich nach deinem Recht und Bund. / Verlass mich nicht! Ach, wer kann dich entbehren? / 5. HERR, lass mein Aug in deinem Lichte sehn, / zeig mir den Weg, den deine Rechte lehren. / Dann will ich treu ihn bis ans Ende gehn, / gib mir Verstand, auf dich allein zu hören. / Ach, möcht mein Herz doch dein Gesetz verstehn, / mein Fuß sich nie von deinem Wege kehren. / 6. Gott ist mein Teil. Ich sag’s mit frohem Mut. / Mein Herz bewahrt dein Wort, danach zu leben. / Ich bete, fleh und fühl, wie wohl es tut, / wenn ich dich kann von Herzen froh erheben. / Sei gnädig, HERR, du bist ja ewig gut. / Nach deinem Wort wirst du mir Leben geben. / 7. Oft denk ich nach, wohin mein Weg mich führt. / Mein Fuß soll stets nach deinem Zeugnis gehen, / weil sonst mein Pfad im Dunkel sich verliert. / Ich säume nicht, ich eile fortzugehen. / Da dein Gebot mir zeigt, was mir gebührt, / so will ich fort, hier gilt kein Stillestehen. / 8. Ich weiß es, HERR: Gerecht ist dein Gericht, / demütigst du, ich sehe deine Treue. / Ja, sie verlässt mich, wenn ich leide, nicht. / HERR, deine Gnad erquicke mich aufs neue. / Sie sei mein Trost, wie mir dein Mund verspricht, / dass sich dein Knecht im Leid an dir erfreue. / 9. Dein Wort, o HERR, besteht in Ewigkeit, / im Himmel fest, muss es auch hier bestehen. / Wir Väter sind durch deine Treu erfreut, / und Kindeskind wird sie bewahret sehen. / Der Erdball steht von Anbeginn der Zeit, / du gründest ihn, er bleibet feste stehen. / 10. Dein Wort ist meinem Fuß ein helles Licht, / die Leuchte mir auf allen meinen Wegen, / wo ohne sie mir alles Licht gebricht. / Ich schwör’s und will mit Ernst den Eid erwägen, / dir treu zu sein und dein gerecht Gericht / tief meinem Geist zur Warnung einzuprägen. / 11. Mein Auge sehnt sich, Gott, nach deinem Licht. / Ach, dass es bald dein Heil erblicken möchte! / Sieh, wie’s dein Wort nach deinem Recht verspricht, / so handle, HERR, in Huld mit deinem Knechte. / Verlass mich nicht mit deinem Unterricht / und führe mich in deine heilgen Rechte! / 12. Du bist auch nahe mir, mein HERR und Gott, / wenn Feinde nahn, um wider mich zu streiten. / Ganz Wahrheit ist dein heiliges Gebot / und wird sein Licht noch rings umher verbreiten. / Dein Zeugnis steht bewährt in Not und Tod / und wird bestehn in alle Ewigkeiten. / 13. Gib Leben mir, dann lob und preis ich dich, / auch im Gericht wirst du mir Heil gewähren. / Ein irrendes, verlornes Schaf bin ich, / mein Hirte, lass mich deine Stimme hören! / Ich bin ja doch dein Knecht, ach suche mich! / Nie lass ich ab, HERR, dein Gebot zu ehren. / Melodie: Genf 1551 / Text: nach Matthias Jorissen 1793


Audio-File: Genevan Psalter, Owens, Michael E.
Psalm 36

// He who in evil does rejoice // Hears in his heart a wicked voice; // It whispers and it flatters. // It lures him on, and he obeys // Till from Thy fear, O LORD, he strays // And him Thy anger shatters. // His words are lies, his wisdom gone; // All his transgressions urge him on, // He does their will with pleasure. // Upon his bed he plans deceit, // On ways of sin he sets his feet, // His evil is his treasure. // // Thy love and faithfulness extend // Wherever Thou to heaven’s end // Thy righteous scepter wieldest. // Thy judgment is a secret deep, // Thy justice like God’s mountains steep, // And man and beast Thou shieldest. // Of Thy great mercy heaven sings // For in the shadow of Thy wings // No son of man shall perish. // Thou shalt them to Thy feasts invite, // They drink from streams of Thy delight, // Thy precious love they cherish. // // Life’s fountain is, O LORD, with Thee // , And in Thy light the light we see; // Let right and mercy tarry // With them who fear Thy faithful Name; // Put Thou the enemies to shame, // Let all their schemes miscarry. // Save Thou me for Thy mercy’s sake, // Let not the proud me overtake, // Nor from Thy covenant sever. // O people, praise your God and see // The workers of iniquity // Who are cast down forever! // // W. van der Kamp, 1972


Audio-File: Genevan Psalter, Owens, Michael E.
Psalm 99

1. Gott, der HERR regiert. Ihm allein gebührt
Ehre, Macht und Reich. Völker, bücket euch,
bücket euch vor ihm auf den Cherubim!
Seht, die Erde bebet, wenn er sich erhebet!

2. Gott allein ist groß, herrlich Zions Los.
Aller Völker Macht bei ihm nichts geacht’t,
alles bückt sich hier. Jeder huldge dir,
preise deinen Namen hoch und heilig. Amen.

3. Seht die Majestät unsers Königs, seht,
wo ist wohl ein Reich seinem Reiche gleich?
Weil er liebt das Recht, liebt es Herr und Knecht.
Er hat Licht und Leben seinem Volk gegeben.

4. Kommt, erhebet gern unsern Gott und HERRN!
Werft euch vor ihm hin und anbetet ihn,
wo sein Schemel steht und er sich erhöht.
Preiset seinen Namen hoch und heilig. Amen.

5. Auf, erhebet gern unsem Gott und HERRN!
Fallet vor ihm hin und anbetet ihn!
Der uns nahe wohnt, noch den Sucher lohnt.
Er, der HERR, ist heilig. Unser Gott ist heilig.

Melodie: Genf 1562
Text: nach Matthias Jorissen 1793


Audio-File: Genevan Psalter, Owens, Michael E.
Psalm 100

1. Jauchzt, Erde, jauchzet überall!
Erhebt den HERRN mit frohem Schall!
Kommt, tretet vor sein Angesicht,
dient ihm erfreut in seinem Licht!

2. Erkennt den HERRN, nur er ist Gott.
Er schuf uns, er ist unser Gott.
Wir sind sein Volk, das auf ihn hört,
sind Schafe, die er führt und nährt.

3. Geht froh zu seinen Toren ein!
Im Vorhof wird euch Gott erfreun.
Lobt ihn in seinem Heiligtum,
sein Name sei stets euer Ruhm.

4. Denn ewig gnädig ist der HERR,
und niemand ist so gut wie er,
und Kind und Kindeskind erfährt,
dass seine Wahrheit ewig währt.

Melodie: Genf 1551
Text: Matthias Jorissen 1793


Audio-File: Genevan Psalter, Owens, Michael E.
Psalm 120

1. Ich rief zum HERRN: Erhör mein Klagen!
HERR, steh mir bei, lass mich nicht zagen.
Er half und hilft von allem Bösen,
wird mich auch einst noch ganz erlösen.
Erbarmer, sieh, wie ich mich quäle,
und rette jetzt auch meine Seele,
da dort der Lügenmäuler Gift,
hier mich die falsche Zunge trifft.

2. Weh mir, ich muss, von Not umgeben,
im Lande wie ein Fremdling leben.
Wie lange muss ich hier noch wohnen,
wo niemand will den Schwachen schonen?
Ich denke Friede, rede Friede,
ich jag ihm nach, doch ich ermüde.
Die mich umgeben, wollen Krieg
und ernten blutbefleckten Sieg.

Melodie: Genf 1551
Text: nach Matthias Jorissen 1793


Audio-File: Genevan Psalter, Owens, Michael E.
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