Theologie

Der Heidelberger Katechismus ist eine Komposition aus 129 Fragen und Antworten, auch Artikel genannt. Alle Fragen und Antworten bauen aufeinander auf, beziehen sich aufeinander.
Die erste und die zweite Frage können als „Präambel“ bezeichnet werden, in der zusammenfassend das Anliegen und die Begründung für den Katechismus gegeben wird: Trost im Leben und im Sterben zu haben (1) und was man dafür wissen muss (2).

In einem dreiteiligen Aufbau folgen dann 127 weitere Fragen und Antworten, in denen das für notwendig gehaltene Wissen vermittelt wird. 
Die drei Hauptteile sind überschrieben:
„Von des Menschen Elend“ (3 bis 11)
„Von des Menschen Erlösung“ (12 bis 85)
„Von der Dankbarkeit“ (86 bis 129)

Im ersten und kürzesten Teil wird die Situation des Menschen als erlösungsbedürftig beschrieben.
Im zweiten Teil wird anhand des Apostolischen Glaubensbekenntnisses und einer Erklärung von Taufe und Abendmahl entfaltet, worin des Menschen Erlösung besteht. Und im dritten Teil wird mit Hilfe einer Auslegung der Zehn Gebote und des Unservaters erklärt, wie der Mensch dankbar für seine Erlösung leben soll.

Dem Katechismustext sind Bibelstellen beigefügt, insgesamt mehr als 600 verschiedene aus dem Alten und Neuen Testament. Sie führen - nach den exegetischen und hermeneutischen Erkenntnissen der Mitte des 16. Jahrhunderts - den Nachweis, dass die Aussagen des Katechismus biblisch begründet sind und leiten an zu einer eigenständigen Bibellektüre.

Karl Barth und der Heidelberger Katechismus
„Substanz reformatorischer Erkenntnis“.

Aleida Siller
Frage 80 des Heidelberger Katechismus
Beiträge und Hintergrundinformationen zu einer umstrittenen Aussage
Was nützt es?
Anmerkungen zum Nützlichkeitsdenken
Von Okko Herlyn
Der Glaube an Gott den Schöpfer
Vortrag zum Heidelberger Katechismus Fragen 26-28
Sowohl die Naturgesetze als auch die Institutionen des menschlichen Zusammenlebens sind Ausdruck des göttlichen Erhaltungswillens.

Michael Beintker
Das Grundproblem des sündigen Menschen
Der Ansatz der Ethik im Heidelberger Katechismus
Eine am HK geschulte christliche Ethik müsste sich an Geboten, nicht an Werten orientieren. Aber auch bei den Geboten muss man differenzieren.

Michael Beintker
Zeichen der Zuwendung und Zusage Gottes
Die Tauflehre des Heidelberger Katechismus in ökumenischer Perspektive (Fragen 69-74)
Der Heidelberger Katechismus befasst sich ausführlich mit den Sakramenten. Ein wichtiger Dikussionspunkt war neben dem Abendmahl auch die Taufe.

Prof. Dr. Michael Beintker
Die Mittler-Christologie des Heidelberger Katechismus
Die soteriologische Relevanz der Zwei-Naturen-Lehre
Der Heidelberger Katechismus spricht in seinem zweiten Teil "Von des Menschen Erlösung" von Jesus Christus als "Mittler"

Georg Plasger
Der Heidelberger Katechismus
Eine Einführung
Lesungen aus dem Heidelberger Katechismus (HK) als Bestandteil reformierter Gottesdienste sind weit verbreitet. Die Gottesdienstgemeinde hört jeweils zu Beginn ein oder zwei Fragen und Antworten, verteilt auf das Kirchenjahr

Paul Kluge
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