Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz Kirche

Eine Broschüre als Beitrag zur Prävention

©Christian Schenck (Foto/Ausschnitt)

Die Ev.-reformierte Kirche des Kantons Freiburg veröffentlicht eine Stellungnahme zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und sexuelle Ausbeutung in Seelsorge, Unterricht und Beratung. Der Synodalrat versteht die Schrift als Beitrag zu mehr Aufmerksamkeit, Sachwissen und Sensibilität, dem "besten Schutz vor sexuellen Übergriffen".

Bereits im Jahre 2005 hat sich die Evangelisch–Reformierte Kirche des Kantons Freiburg mit der Thematik der sexuellen Ausbeutung beschäftigt. Nicht weil die Kirche direkt mit dieser Frage konfrontiert war, sondern weil präventiv exponierte Personen, wie zum Beispiel Pfarrer, Pfarrerinnen und Katechetinnen, aber auch Verantwortungsträger in den Kirchgemeinden für das Thema sensibilisiert werden sollten. Zu diesem Zweck hat die Kirche eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die vorhandenes Material sichtete. Diese Arbeitsgruppe erarbeitete eine Broschüre, die sich an den gehaltvollen Unterlagen der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn orientiert hat.

Diese Arbeitsgruppe führte mit den Pfarrerinnen und Pfarrern der Freiburger Kirche eine Tagung zur Einführung in die Thematik durch und hat ein Interventionsprotokoll erstellt. Der Synodalrat ernannte eine Kontaktgruppe, bestehend aus Fachleuten und Verantwortlichen der Kirche.

Die jetzt vorliegende und an die Verhältnisse der Freiburger Kirche angepasste Broschüre wird vor der Beratung durch die Synode, dem kantonalen Kirchenparlament  am 19. Mai 2008 den Kirchgemeinden und dem Pfarrkonvent zur Vernehmlassung zugestellt.

Quelle: Pressemitteilung der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg

Die Broschüre als PDF

  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks

Train the unknown trainer
Material für die Schulung von Freiwilligen - Förderung der interkulturellen Bildungsarbeit
Heute in einem Jahr trifft sich die Weltgemeinschaft reformierter Kirchen (WGRK) in Leipzig.
Ein Interview mit WGRK-Präsident Dr. Jerry Pillay. Südafrika. Die Fragen stellte Sabine Dreßler, Referentin für reformierte Ökumene, Hannover
WGRK in der Begegnung mit der römisch-katholischen Kirche
Im Laufe der Begegnungen im Vatikan am Freitag, dem 10. Juni 2016, wurden die Beziehungen zwischen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) und der römisch-katholischen Kirche zugleich erweitert und vertieft. Die Weltgemeinschaft und die römisch-katholischen Gesprächspartner, darunter auch Papst Franziskus, nannten Gründe zum Dank aber auch zu einer dringend nötigen engeren Zusammenarbeit.
Generalsekretär mit kubanischem Orden ausgezeichnet
Zum Abschluss seiner Tagung vom 7. bis 14. Mai 2016 auf Kuba erhielt der Exekutivausschuss der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) Besuch von Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez , dem ersten Vizepräsidenten des Staats- und des Ministerrats sowie Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Kubas.
Exekutivausschuss der Weltgemeinschaft reformierter Kirchen tagt in Havanna
Den Schwerpunkt der Beratungen des Exekutivausschusses bildet die Vorbereitung der WGRK-Generalversammlung 2017 in Leipzig. Auf einer Reise nach Wittenberg, so die derzeitige Planung, soll die Generalversammlung mit ihren rund tausend Teilnehmenden am 5. Juli 2017 der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre beizutreten. Dieses Dokument wurde ursprünglich zwischen dem Lutherischen Weltbund (LWB) und der römisch-katholischen Kirche vereinbart.
Präsident der WGRK spricht vor Exekutivausschuss in Kuba
Jerry, Pillay, Präsident der Weltgemeinschaft reformierter Kirchen (WGRK), hat in seiner Ansprache vor dem Exekutivausschusses seinen Blick auf die bevorstehende Generalversammlung 2017 in Leipzig gerichtet. Er sprach zum Thema der Versammlung „Lebendiger Gott, erneure und verwandle uns“.
Bilanz einer Tagung mit 75 Kirchenvertretern in Emden - Interview mit Achim Detmers und Jan-Gerd Heetderks
In der vergangenen Woche vom 16. bis 20. Februar fand in Emden die internationale Tagung „Fremde(s) aushalten - Migration und Aggression in Europa“ statt. 75 Kirchenvertreter aus den acht europäischen Staaten Italien, Österreich, Ungarn, Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Belgien und Deutschland sowie Südafrika diskutieren in der Johannes a Lasco Bibliothek, wie Migration, Exil und Asyl die reformierte Theologie geprägt haben und wie eine menschenwürdige Migrationspolitik aussehen muss.
Chris Ferguson verurteil ''alle Gewalttaten und gewaltsame Antworten darauf''.
Die Politik radikal zu ändern, um Frieden zu schaffen, Nächste willkommen zu heißen und nicht als Fremde abzustempel, dazu sollen alle reformierten Kirchen weltweit die Regierungen ihrer Länder aufrufen. Das fordert Chris Ferguson, Generalsekretär der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) in einem offenen Brief an die Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft
„Gemeinschaft“ war das Thema des ersten Dialogs seit über 30 Jahren zwischen den Weltgemeinschaften der Anglikaner und der Reformierten.
Von diesem Dialog wird erwartet, dass er „ein besseres gegenseitiges Verständnis in einer Zeit schnellen Wandels zur Folge haben wird, sowie ein besseres Verständnis von uns selber und bessere Lösungen zur Überwindung von Gegensätzen, damit wir uns besser auf das konzentrieren lernen, was am wichtigsten ist, nämlich das Evangelium Jesu Christi in der heutigen Zeit zu verkündigen“, sagte Ian Torrance, der ehemalige Präsident des Princeton Theological Seminary und frühere Moderator der Kirche von Schottland.
Offener Brief an den Präsidenten des EU-Parlaments
Angesichts der Situation von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Europa hat sich, auf eine Initiative des Reformierten Bundes hin, der Rat der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen in Europa mit einem Brief an den Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, gewandt:
1 - 10 (244) > >>