»... und damit Gott die Ehre geben« - Karl Barth und der christlich-islamische Dialog

21. und 22. März 2019 in Köln

Gemeinsames und Irritierendes im Gespräch zwischen Christen und Muslimen heute.

Als Karl Barth 1919 den Tambacher Vortrag hält, war ihm vom Vorbereitungskreis als Thema: »Der Christ in der Gesellschaft« genannt worden. Doch fast schlitzohrig stellt er das Thema vom Kopf auf die Füße, wenn er gleich zu Beginn seines Vortrags feststellt, der Christ, das sind doch nicht wir, die Christen, sondern das ist der Christ, der Christus.

Wie mit einer lässigen Handbewegung fegt er, die so selbstverständliche Verbindung unserer kulturellen und gesellschaftlichen Vorstellungen mit dem Christentum, vom Tisch. Und so manch ein Zuhörer war damals völlig irritiert; anderen wurde klar, dass sich hier ein ganz neuer, spannender Aufbruch abzeichnete.

Welche Wirkung kann dieser theologische Aufbruch und Irritation heute, insbesondere in einem theologischen Gespräch zwischen Christen und Muslimen, entfalten?

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