(Weiter zurückliegende Links auf Nachrichten anderer Internetseiten funktionieren möglicherweise nicht mehr.)
 

Kurzmeldungen


Asylstreit spitzt sich zu
Vor weichenstellenden Sitzungen der Unionsparteien zeichnet sich keine Einigung im Asylstreit ab


Public Viewing in Kirchen
Gema-Lizenzen werden gut nachgefragt


'Es ist gut, eine Auswahl zu haben'
Stimmen zur Kandidatur von Rita Famos (CH)


Streit um '70 Jahre Staat Israel'
Präses Manfred Rekowski verteidigt Stuhlmanns Essay




Glaubensbiographie der Menschen geprägt
Rheinische Kirche trauert um Superintendent i. R. Friedhelm Polaschegg


Reformationstag wird in Hamburg Feiertag
Nach Schleswig-Holstein beschloss auch Hansestadt den 31. Oktober als Feiertag


Gemeinsames Abendmahl konfessionsverschiedener Ehepaare
Evangelische Kirche begrüßt katholisches Votum


65 Prozent der Bayern für Religionsunterricht
Bei Protestanten ist die Zahl noch höher


Kindersoldaten im Südsudan
Zahl auf traurigem Rekord


1 - 10 (396) > >>

Just Pray - Vaterunser-Spot im Kino abgelehnt

Beckers Neuland. Irgendwas mit Medien - Bernd Becker

Screenshot aus dem Spot: Just Pray -

Eigentlich sollte der 60-Sekunden-Spot zum Start des neuen Star Wars-Films in den englischen Kinos gezeigt werden. Die Kirche von England hatte das kurze Video produziert.

Es zeigt Menschen, die in ganz unterschiedlichen Situationen das Vater Unser beten: Ein Gewichtheber, eine Polizistin im Einsatz, ein Flüchtling, Schulkinder, Chorsänger, ein Trauernder am Grab.

In die Kinos hat es dieser Spot jedoch nicht geschafft. Die drei großen Lichtspiel-Ketten in England weigerten sich, den Film zu zeigen. Davon betroffen waren 80 Prozent der dortigen Kinos. Die Begründung: „Es besteht ein Risiko, dass der Spot das Publikum verärgern oder verletzen könnte.“

Die Kirche hielt dagegen und betonte, hier werde die freie Meinungsäußerung unterdrückt. Sie könne die Logik hinter der Entscheidung nicht erkennen:
“Das Vater Unser wird weltweit jeden Tag von Milliarden Menschen gebetet und ist seit Jahrhunderten Teil der Alltagskultur. Für Millionen Menschen in Großbritannien ist das Gebet ein fester Bestandteil ihres Lebens - ob als Dank, Lob oder als Begleitung in den dunkelsten Stunden.“

Darum hofft die Kirche von England weiterhin, dass der Spot es doch noch in die Kinos schafft. In der Zwischenzeit wurde der Film jedoch auch ohne Leinwand-Präsenz fast 800.000 mal auf YouTube angesehen. Zudem ist eine eigene Internetseite entstanden, die unter dem Link justpray.uk das Video zeigt und Menschen ermutigt, selbst zu beten oder Gebetsanliegen auf der Website zu hinterlassen. Und das mit einigem Erfolg: Mehr als 4 Millionen Menschen haben die Seite schon besucht. Sie finden neben dem Film Hintergründe und Anleitungen zum Beten und können die Gebete von Menschen weltweit verfolgen - vernetzt mit sozialen Netzwerken wie Twitter, Instagram und Vine.

Ein Besuch der Website lohnt sich. Ebenso der kurze Spot, der sich auch denen erschließt, die der englischen Sprache nicht mächtig sind:

https://www.youtube.com/watch?v=vlUXh4mx4gI

 

 

  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks
 

Nach oben   -   E-Mail  -   Impressum   -   Datenschutz