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Versöhnung praktisch: Kirche engagiert sich für behinderte Menschen in Pskow

Themenpaket zum Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion

Seit mehr als 25 Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen der Evangelischen Kirche im Rheinland und Pskow.

Am Anfang des Prozesses stand 1991, fünfzig Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion, der Besuch einer Delegation der rheinischen Kirche in der russischen Stadt. Die rheinische Landessynode hatte beschlossen, einen entsprechenden Schritt zur Versöhnung mit der damaligen UdSSR zu gehen. „Wir kamen mit bangem Herzen nach Russland, um Vergebung zu erbitten“, erinnert sich Oberkirchenrat i. R. Klaus Eberl, der für seine Verdienste die Ehrenbürgerschaft der Stadt erhalten hat. „Wir erwarteten Misstrauen. Aber wir wurden mit offenen Armen empfangen.“

Weil dem Wort der Landessynode Taten folgen sollten, entstand in den folgenden Jahren in der russischen Stadt auch Dank großen Engagements aus dem Rheinland eine russlandweit einzigartige Behindertenarbeit. Kern des Engagements in Pskow ist das Heilpädagogische Zentrum (HPZ). Hier lernen Mädchen und Jungen mit geistigen und schwerstmehrfachen Behinderungen fürs Leben. Mehr über das Heilpädagogische Zentrum und die Integration von behinderten Menschen in Pskow erfahren Sie in einer Multimediastory, die Sie hier aufrufen können.

In Pskow wird auch der Engel hergestellt, der im April 2015 beim ökumenischen Trauergottesdienst im Kölner Dom den Angehörigen der Opfer des Flugzeugunglücks in den französischen Alpen übergeben worden ist. Was es mit diesem Engel auf sich hat, erzählt Klaus Eberl in einem Video, das Sie hier aufrufen können.

Mehr über die Versöhnungsarbeit aus der rheinischen Kirche erfahren Sie in einem Themenpaket, das aus Anlass des Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 erscheint.


Quelle: EKiR

Zum Themenpaket

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