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Kurzmeldungen


Asylstreit spitzt sich zu
Vor weichenstellenden Sitzungen der Unionsparteien zeichnet sich keine Einigung im Asylstreit ab


Public Viewing in Kirchen
Gema-Lizenzen werden gut nachgefragt


'Es ist gut, eine Auswahl zu haben'
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Streit um '70 Jahre Staat Israel'
Präses Manfred Rekowski verteidigt Stuhlmanns Essay




Glaubensbiographie der Menschen geprägt
Rheinische Kirche trauert um Superintendent i. R. Friedhelm Polaschegg


Reformationstag wird in Hamburg Feiertag
Nach Schleswig-Holstein beschloss auch Hansestadt den 31. Oktober als Feiertag


Gemeinsames Abendmahl konfessionsverschiedener Ehepaare
Evangelische Kirche begrüßt katholisches Votum


65 Prozent der Bayern für Religionsunterricht
Bei Protestanten ist die Zahl noch höher


Kindersoldaten im Südsudan
Zahl auf traurigem Rekord


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Rheinische Kirche erteilt der Judenmission eine Absage

Biblisch-theologische Einsichten verwehren allen Christinnen und Christen die Judenmission

Menora der Synagoge in der Roonstraße, Köln

Mit einer Absage an die Judenmission "ohne Wenn und Aber" hat sich die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland innerkirchlich und in der Öffentlichkeit eindeutig positioniert.

Aktueller Anlass war eine Anfrage der Kölner Synagogengemeinde an die evangelischen Kirchenkreise Kölns, wie sie zur Judenmission stünden. Allerdings sah die Kirchenleitung seit längerem, dass der grundlegende Beschluss der Landessynode 1980 „Zur Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden“ bezüglich der Absage an die Judenmission in evangelikal geprägten Kreisen der EKiR keinen Konsens fand.

 

Die Stellungnahme kommt zum Ergebnis: „Die Absage an die Judenmission allein mit dem Hinweis auf die Shoa zu begründen, ist unzureichend. Judenmission ist nicht nur deutschen, sondern zum Beispiel auch schwedischen oder amerikanischen Christen verwehrt - und zwar aufgrund biblisch-theologischer Einsichten.“

Dies wird in der Stellungnahme der Kirchenleitung ausführlich begründet. Die Kirchenleitung, so Oberkirchenrat Wilfried Neusel, freut sich über jede Rückmeldung.

 


Quelle (bearb.): Internetseite der EKiR, 20. Februar 2009
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