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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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29. September 2026 Wort / Ich muss dich lassen / Ich finde dich nicht mehr / Es liegt eine Störung vor / Die Meldung kommt nicht durch / Ich bringe sie nicht durch // Es liegt eine Störung vor / Habe ich gesagt / Es ist ein Wort gestorben / Auf der Fahrt ins Leben / O Gott // Kommst du noch durch zu mir?
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
28. September 2026

Du einer und einziger und treuer Gott – wir wollen nichts verharmlosen / wir sind umgeben von Gefahren / teuflisch nennen wir sie. // Und wir klagen sie dir: versteckter und offener Rechtsradikalismus / Aushöhlung der Demokratien / unkontrollierte Herrschaft des Kapitals / Anstieg des Pflegenotstandes / und ach, unser armer Planet … // Wir fühlen uns so hilflos und ausgeliefert. // Bitte bewahre uns vor Resignation. / Bewahre uns vor der Verführung durch einfache Weltbilder. / Bewahre uns davor, andere zu verteufeln. / Mach uns zu deinen Engeln für andere. / Und lass andere für uns zu Engeln werden. // AMEN


Gudrun Kuhn
27. September 2026 Gott, / wie schön hast du unsere Welt gemacht / mit wieviel Liebe alles gestaltet! / Überall können wir / die Wunder deiner Schöpfung entdecken. / Im unermesslichen Weltall / genau wie im kleinsten Mikrokosmos / finden wir eine geheimnisvolle Ordnung, / die von deiner Weisheit zeugt. // Aber oft leben wir völlig gedankenlos / und übersehen die Schönheit, / die uns umgibt / und in uns wohnt. // Oft halten Sorgen und Missgunst / unseren Blick gefangen / und wir starren auf alles, / was nicht so ist, / wie wir es gern hätten. // Und wenn wir erfahren, / was Menschen und Tieren / und was der Erde / Böses getan wird, / überwiegen Empörung und Trauer / alle anderen Empfindungen. // Mit allem, was uns gerade beschäftigt, / mit unseren Problemen, mit unserer Wut / aber auch mit unserer Freude und unserer Hoffnung / kommen wir vor dich und bitten dich: / Lass uns immer wieder / deine schöpferische Kraft erleben, / die alles verändert / und alles bewahrt / in der Weite deiner Liebe. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Das große Treffen alle zwei Jahre. / In den Nachrichten weiter täglich, was ich kaum hören und ertragen kann. / Krieg und Gewalt und ihre Folgen, / ungeheuerliche Reden und Ankündigungen, / Drohungen und Ausgrenzungen, / Herabsetzung anderer, Angst und Enttäuschung und Verunsicherung.// Unter den alten Bekannten welche, die wohl noch wissen, was dran ist, / zu denken, zu sagen, zu tun.// Andere mit den alten Überzeugungen, / aber auch erkennbar verunsichert und müde./ Die schon jetzt Bedrohten und Geängstigten hier vielleicht nicht vertreten, / aber doch bei einigen in Herzen und Denken aus den letzten Tagen.// Wir nennen uns reformierte Kirche und Gemeinde. // Reformiere du, EWIGER, uns immer wieder. / Bring uns in die Form, in der du uns haben willst./ Präge uns durch deine Güte und Treue, Frieden und Gerechtigkeit, / von denen wir singen mit den Psalmen Israels und mit neuen Liedern./ Erneuere du unsere Herzen, unsere Sinne, unseren Mut zum Hören, / zur dankbaren Antwort, zur Klarheit und Verlässlichkeit und Hoffnung.// Durch Jesus Christus. Amen.


Stefan Maser
25. September 2026 Wir beten für den Frieden, / Gott, / von ganzem Herzen bitten wir dich. // Deinen Frieden schenkst du uns, / nach  Frieden in der Welt sehnen wir uns. // Und wir klagen: / so viele Konflikte, / so viel Gewalt, / Kriege, / Vertreibung und Flucht. // Und wir klagen: / Unvernunft und Leichtsinn, / Drohungen / und Kriegsgeschrei der Mächtigen. // Du siehst das Leid und die Opfer, / du siehst die Angst und die Verunsicherung. // Hilf, wie nur du helfen kannst. // Amen
Meike Waechter
24. September 2026 Komm, Gott, Heiliger Geist, / komm, du Geist des Lebens, / komm, du Atem Gottes, / komm, du Tröster der Verzagten, / komm, du Besänftiger der Zornigen, / komm, du Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit, / komm und vertreibe die Furcht und die Traurigkeit. / Komm, Gott, Heiliger Geist, und mach uns zu deinen Kindern. Amen.
Jürgen Kaiser
23. September 2026 Du Lebendige/r siehst mich / auch wenn es regnet  - / in gutem Licht / und sanfter Frische. // Ermutigst meine grauen Tage, / förderst meine Herbstfreuden / in denen ich der Vergänglichkeit fröne / und ganz im Vertrauen auf das ewige Leben / alles gebe um so gering und nah zu werden, / dass der Schmerz nachlässt. // Amen
Kathrin Rehmat
22. September 2026 Gott, / du Sorgender, / du überlässt uns nicht uns selbst, / sondern gibst uns jeden Tag / das Gefühl gebraucht zu sein. // Weil das so ist, / müssen wir uns nichts selbst beweisen. / Und auch nicht den Anderen. // Wir bitten dich, / dass du unseren Ehrgeiz dahin lenkst, / dass wir aus Dankbarkeit handeln / und nicht, um uns das Himmelreich zu verdienen. // Amen
Georg Rieger
21. September 2026 Gott // Wie oft gehen wir uns selber auf den Leim / Meinen es gut nur gut und sind nicht gut / Meinen uns frei und sind gefangen in eigenen Vorstellungen / Befriedigen unser gelangweiltes Leben mit Abenteuer / Auf Kosten von Bedürftigen / Sind sogar Nutzniesser eines Krieges // Lass uns zur Ruhe kommen bei dir  / Eintauchen in den Frieden / Und darüber nachdenken / Was wir wirklich bewirken können // Für einen Frieden / In dem die Anderen und wir vorkommen / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
20. September 2026 Gott, / wir alle leben von deiner Vergebung / und von deiner Großherzigkeit. / Aber wie kleinlich rechnen wir anderen oft auf, / was sie alles falsch gemacht haben! // Und wie lange tragen wir ihnen ihre Schuld nach / und sind nicht bereit, / ihnen eine neue Chance zu geben. / Unsere Urteile sind oft so grausam, / und unser Verhalten so unversöhnlich! // Gott, ändere uns / um deiner großen Barmherzigkeit willen! / Nimm uns die Angst, / durch Nachsicht und Entgegenkommen / unser Gesicht zu verlieren, / und lass uns mehr als unsere Prinzipien / das Glück der Versöhnung schätzen lernen. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, // wenn wir die Nachrichten einschalten, / wenn uns „news“ über die sozialen Medien erreichen, / dann kommen wir uns vor wie Menschen, / die ihrem eigenen Untergang zuschauen. // Und dann zappen wir meistens weg. / Wer soll das aushalten: / Die Unfähigkeit, klug zu sein? / Die Unfähigkeit, Maß zu halten? / Die Unfähigkeit zur Wahrheit und zur Einsicht in Notwendiges? / All die Lügen, die verbreitet werden? / Und die riesige Dummheit, ohne die manche Regierung und manches Wahlergebnis gar nicht möglich wäre? // Wir halten das nicht aus. / Und darum zerstreuen wir uns / und erklären anderes für wichtig: / Wen wird Jürgen Klopp in die Nationalmannschaft berufen? / Warum haben die Geissens den Sender gewechselt? / Wann finden Harry und Meghan eine Wohnung in England, die ihnen gefällt? //

Angesichts des Kriegs in der Ukraine, / angesichts der Politik Donald Trumps, / angesichts des Versagens, / den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Erde zu hinterlassen, / sind das eigentlich völlig belanglose Fragen. / Aber wir können dieses „eigentlich“ nicht durchbrechen. / Und fehlen dazu Kraft und Möglichkeiten. //

Darum bitten wir Dich besonders für die, / die das mit kleinen Schritten und Schrittlein dennoch versuchen. / Wir bitten Dich für die Menschen guten Willens, / die ihrer Verantwortung gerecht werden, / dass Du sie segnest. / Wir bitten Dich für alle, die bereit sind, / im Dienste zu stehen und nicht im Raub. / Und wir bitten Dich, dass die Menschen-, Tier- und Naturquäler dieser Welt / Grenzen erfahren und sie nicht weiter durch ihr böses Tun / Zukunft, Leben und das Lob Deines Namens ersticken dürfen. // Wir bekennen Dir, / dass wir in das, was wir beklagen, / mehr hineinverstrickt sind, als es uns lieb ist. // 

Die Grenze zwischen Gut und Böse geht durch uns selbst hindurch. / Darum beten wir zu Dir nicht mit einem Gewissen, / dass sich überlegen dünkt, / sondern mit einem tiefen Seufzen, / dessen Du dich erbarmen magst. / Amen.


Klaus Bröhenhorst
18. September 2026 Du strenger und gütiger Gott // jedem und jeder von uns traust du zu, nach deinem Willen zu handeln / Aber es gelingt uns nicht / weil wir in unserem Wissen beschränkt sind / weil wir zu sehr an unseren eigenen Wünschen hängen / weil uns so viele Verpflichtungen gleichzeitig beanspruchen / weil wir zu bequem geworden sind / weil, ach weil wir keine Helden und Heldinnen des Glaubens sind // Wir bitten dich / die Jungen – um Phantasie und Tatkraft, dass du an ein gutes Ende bringst, was wir anfangen / die Alten – um Gelassenheit und Vertrauen, dass du zurechtrückst, was wir versäumt haben // Gönne uns immer wieder deine Nähe // Wir brauchen dich, um dieses Leben zu bestehen. AMEN
Gudrun Kuhn
17. September 2026 Gott des Himmels und der Erde, / komm zu uns. / Öffne den Himmel, / komm herab, / wie damals / als Jakob die Himmelsleiter im Traum sah. // Lass uns ein Stückchen deiner Herrlichkeit sehen, / einen Hauch deines Segens spüren, / eine Melodie der Loblieder deiner Engel hören. / Lass uns erkennen / wie wir von dir erkannt werden. // Sei und bleibe bei uns / und verlass uns nicht. // Amen
Meike Waechter
16. September 2026 Gott, / zu dir will ich mich halten. / Zu dir bete ich. / Meine Zuversicht, / meine Hoffnung setze ich auf Dich. // Nimm mich mit auf deinen Weg, / der mich herausführt aus der Enge / meiner eigenen Mauern / in die Weite Deiner Menschlichkeit, / aus der Enge meiner Angst / in die Weite deiner Güte. // Nimm mich mit auf den Weg zu Dir. / Dort werde ich auch mich finden. / Amen.
Jürgen Kaiser
15. September 2026 Löse den Nebel auf / Jesus Christus, / lass dein Licht auf mich fallen. / Löse den Nebel auf. / Erfülle meinen Geist mit Klarheit und mein Herz mit Wärme. // Du bist das Licht und in dir ist keine Finsternis. / Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. / Du bist der helle Morgenstern, / die Sonne der Gerechtigkeit. / An dir will ich mich orientieren, an deinem Weg. // Hilf mir, zwischen Fake und Wahr zu unterscheiden. / Hilf mir, in deiner Liebe zu bleiben, / damit auch andere dein Licht sehen. // Amen.
Catherine MacMillan
14. September 2026 Gott, / du Veränderer, / du bist keine Statue, / sondern immer in Bewegung. / Und du hältst auch uns auf Trapp. // Immer wieder erleben wir dich aus anderen Perspektiven, / immer wieder bist du eine Herausforderung für uns. // Wir bitten dich, / dass Du uns für die Veränderungen stark machst, / die nötig sind, / damit es allen Menschen gut geht – / egal wo auf der Welt sie leben. // Amen
Georg Rieger
13. September 2026

Barmherziger Gott, /wir bringen heute unsere Sorge vor dich. // Nach der Wahl in Sachsen Anhalt fragen sich viele Menschen, / wie es weitergehen wird. / Sie haben Angst um die Zukunft um den Frieden im Land / und um die Stärke unserer Demokratie. // Du siehst die Enttäuschung und die Verunsicherung vieler Menschen. / Hilf uns, einander nicht aus dem Blick zu verlieren. // Wir bitten dich für alle Menschen, die sich Sorgen machen. / für die, die Ausgrenzung oder Gewalt erfahren, / für Menschen jüdischen Glaubens, / für Zugewanderte und Geflüchtete, / für alle, die wegen ihrer Herkunft, ihrer Religion / oder ihrer Hautfarbe bedroht fühlen. // Wir bitten auch für die, die aufgrund ihrer Art zu leben / und zu lieben Angst haben. / Schütze sie und stelle ihnen Menschen zur Seite, / auf die sie sich verlassen können / und die für ihre Würde eintreten. //

Stärke alle, die Verantwortung tragen: / in Politik und Verwaltung, in Schulen und Vereinen, / in Kultur und Wirtschaft, in den Medien / und in der Zivilgesellschaft. / Gib ihnen Klarheit, Besonnenheit und den Mut, / für Recht, Freiheit und ein friedliches Miteinander einzustehen. // Und wir bitten dich für unsere Gemeinden: / um offene Türen und weite Herzen. / Stärke sie, Orte der Hoffnung zu sein, / an denen guter Streit geführt und Verständigung gesucht wird.  / Lass uns einschreiten, wenn Menschen herabgesetzt, / bedroht oder ausgeschlossen werden. // Gott, wir bitten dich: / Eröffne unserem Land eine Zukunft ohne Hass und Gewalt. / Weise uns den Weg der Gerechtigkeit, der zum Leben führt. // Amen.


Bernd Becker
Wochenrückblick Allmächtiger Gott! Wo ich Ohnmacht in mir spüre, da schenke mir Mut. Wo ich verzweifeln will, da stärke mich durch Hoffnungszeichen. Wo ich fliehen will, da halte mich fest in Vertrauen. Ich werfe meine Sorgen auf Dich: Du kennst unser Land. Du kennst die Menschen, die hier leben, ihre Freude und ihre Ängste, ihre Enttäuschungen und ihre Erwartungen. Du weißt um das, was uns trennt, und um das, was uns miteinander verbindet. Ich werfe meine Sorgen auf Dich: Die Sorge um den Frieden in unserem Land, um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, um Menschen, die sich abgehängt oder nicht gehört fühlen, um diejenigen, die Angst vor der Zukunft haben, und um die, die bereit sind, Verantwortung für andere zu tragen. Ich werfe meine Sorgen auf Dich: Gib uns Mut, lass uns Hoffnungszeichen setzen und das Vertrauen nicht verlieren. Lass uns darin Deine Sorge für unser Leben und Zusammenleben erfahren. Amen!
Simon Froben
11. September 2026 Jesus, Freund der Armen. / Gott sei Dank bist Du geboren. / Dein Leben im Gespräch zu bedenken, / befreit zu mehr Menschlichkeit. // Lass nicht zu, dass wir wie Maschinen werden. / Hilf uns die enormen Verstrickungen lösen. / Nimm die Angst weg. / Schenke uns ein Selbstbewusstsein, das Andere leben lässt. / Damit wir durch einander neu verstehen lernen, / zusammen die Eine Welt zu bewohnen. // Gib uns auch Mut zu streiten. / Fair und offen – / im Vertrauen, dass Du hilfst, / dort wo wir nicht weiterkommen. // Amen
Kathrin Rehmat
10. September 2026 Gott – wir dürfen deine Jüngerinnen und Jünger sein // Ein schwerer Auftrag // Nicht immer wissen wir den richtigen Weg / Nicht immer gehen wir den richtigen Weg / Nicht immer gelangen wir ans Ziel // Bitte rufe uns erneut, wenn wir den Aufbruch versäumt haben / Bitte schick uns nicht wieder weg, wenn wir Fehler machen / Bitte gib uns neuen Mut für den nächsten Schritt // Führe uns, o Herr, und leite unsern Gang nach deinem Wort. AMEN
Gudrun Kuhn
9. September 2026 Gott des Himmels und der Erde, / Öffne den Himmel / und schau hinunter / in unsere Tiefe bis in unsere Abgründe. / Du siehst unser Leiden und unsere Schmerzen. // Du erbarmst dich der Geringen und Verachteten, / der Einsamen und Kranken, / der Schuldigen und Gescheiterten. / Du erbarmst dich unser. // Gott des Himmels und der Erde, / wir danken dir, dass du mit uns bist, uns behütest, / wohin wir auch gehen / und uns nicht verlässt. // Amen
Meike Waechter
8. September 2026 Gott, Lebendiger, / ich warte auf bessere Nachrichten, / auf hellere Zeiten, ich hoffe auf dich. // Lösch den Durst meiner Seele mit frischen Worten, / still meinen Hunger nach Gutem mit deiner satten Güte. // Dann will ich dir danken, / dass du mein Gott bist, / meine Hilfe und meine Rettung. / Amen.
Jürgen Kaiser
7. September 2026 Du bist die Wahrheit / Du lässt dich in Buchstaben fassen / Die Buchstaben fassen dich nicht / Sie stützen dich sie nennen dich / Sie sind dein Archiv Wortarchiv Satzarchiv / Wir graben darin und suchen nach dir // Du leuchtest auf / Erhellst unsere Gedanken / Unser Gesicht strahlt auf / Wir sind beglückt // Bis die Buchstaben wieder Stäbchen sind / Und nichts mehr hergeben // Es gibt keine Gefässe auf dieser Erde keine Bücher / Welche die ganze Wahrheit fassen könnten / Es gibt zu wenig Buchstaben und Worte / Welche die ganze Wahrheit ausdrücken könnten // Es ist der Geist der weht wo er will wie er will  / Er befreit sich aus allen Archiven und schwingt sich auf / Heiliger Geist spiel mit unserem Geist / Werde wahr / Wahr und wirksam in uns um uns mit uns / Tanz mit uns // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
6. September 2026 Barmherziger Gott, / von deiner Güte leben wir. / Dein Segen lässt unsere Arbeit gelingen. / Aber oft bilden wir uns ein / wir müssten alles alleine schaffen, / und alles selbst in den Griff bekommen. // Wir stehen manchmal so stark unter Druck, / dass wir zu zerbrechen drohen, / und wenn wir zur Ruhe kommen, / fühlen wir uns ausgebrannt und leer. / Auf die Frage: »Wofür das alles?«, / wissen wir oft keine Antwort, / sondern fallen in ein tiefes Loch. // Ja, es ist umsonst, / dass wir früh aufstehen / und hernach lange sitzen / und unser Brot mit Sorgen essen. // Es ist umsonst, / wenn wir nicht unsere Grenzen erkennen / und auf deinen Segen trauen. // Gott mach du uns des Sinns unseres Lebens gewiss. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Gott, wir bitten dich, dass wir - egal wie die Wahl ausgeht - die Menschen in Sachsen-Anhalt nicht über einen Kamm scheren und damit das tun, was wir an den rassistisch motivierten AfD-Anhängern kritisieren. Die Mehrheit sind sie nicht. Und selbst, wenn sie die Regierung an sich reißen, gibt es noch die Vielen, die freundlich, positiv und Menschlich denken.
Gott, mach uns mutiger, dem Hass und der Menschenfeindlichkeit zu widerstehen. Lass uns wirklich von Herzen für eine Gesellschaft eintreten, in der alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten haben. Lass uns das wieder positiv vertreten und nicht nur hinter vorgehaltener Hand.
Gott, mach uns auch hellhöriger für die Einflussnahmen, für die Propaganda voller Lügen und die Verharmlosung von rassistischem und sexistischem Gedankengut.
Gott, gib uns Ideen, wie wir die Stimmung wieder ändern können - ohne dass vorher eine Katastrophe passiert. Irgendwie scheint es, braucht es ein Wunder. Das kannst nur du bewirken. Darum bitten wir dich! Amen


Georg Rieger RefApp
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