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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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9. April 2018

Gnädiger Gott, du sprengst die Ketten des Todes / und zerbrichst den Riegel, der uns das Leben versperrt. / Du sendest deinen Sohn; / er geht seinen Weg mitten durch unsere Welt, / und wir können ihm folgen – / nicht nur in diesem Leben, / sondern durch den Tod hindurch / in ein Leben, das unvergänglich ist – in das Licht. / Es wäre so einfach, deinem Weg zu folgen / und sich auf dich zu verlassen. / Aber wir schaffen es nicht, / die Stimmen der Furcht und der Traurigkeit / in uns zum Verstummen zu bringen. / Sie reden zu uns, wir hören ihnen zu, / manchmal Tag und Nacht. / Und oft scheinen sie uns zuverlässiger zu sein, / als die Stimme deines Wortes und als dein Licht. / Darum bitten wir um deinen Geist, / der uns auf die Beine stellt, / der unsere Ohren und Augen, / unseren Verstand und unser Herz öffnet / für deine Ostertat und für dein Kommen. / Gott, wende dich jetzt zu uns und sei bei uns! Amen.


RefLit
8. April 2018

Barmherziger Gott, / die Botschaft von deiner alles erneuernden Kraft / trifft bei manchen von uns eine große Sehnsucht: / die Sehnsucht, endlich ausbrechen zu können / aus allen festgefahrenen Lebensmustern, / anders reagieren zu können / auf Herausforderungen und Krisen / und sich endlich mehr am Leben zu freuen. / Andere möchten dagegen gar nichts verändern, / sind glücklich mit dem, / was sie haben, und wie sie sind, / oder sie fürchten alles Neue mehr / als das vertraute Leiden. / Du, Gott, weißt, was wir brauchen, / damit unser Leben nicht erstarrt. / Öffne uns für dein gutes Wort / und bewege uns / im Einklang mit deinem Willen.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
7. April 2018

Gott, deine Stimme reist von einem Ende der Erde zum anderen. Unhörbar ist deine Stimme, deren Schall sich überall verbreitet.  Dein Wort ist ein Geheimnis. / Wir versuchen, auf dich zu hören, dich zu verstehen, dir zu folgen. / Aber oft sind unsere Ohren verschlossen, unsere Herzen träge und unsere Blicke anderen Dingen zugewandt. / Unsicherheit und Sorgen sind unsere lauten Begleiter.  / Öffne unsere Ohren, öffne unsere Herzen, schärfe unseren Blick. / Dass wir dich wahrnehmen und hören wie der Himmel von deiner Herrlichkeit erzählt und das Werk deiner Hände verkündet. / Amen


Meike Waechter, Berlin
6. April 2018

Es heißt, dass du die Ketten des Todes sprengst, doch wir sehen weiter so viel Leid und Sterben auf dieser Welt. Wir hören, dass sich durch deinen Tod alles verändern soll, doch wir fühlen uns in den Gegebenheiten unseres Lebens gefangen. Zeige uns einen Ausweg aus unserer Mutlosigkeit! Schenke uns den Blick dafür, wo die Überwindung des Todes augenscheinlich wird!


Georg Rieger, Nürnberg
5. April 2018

Erlöser, Christus, Du / / Dein Weg leuchtet ins Dunkel dieser Welt. / Deine Fussstapfen und die Deines Eselfüllens funkeln auf schwarzem Grund. / Lass mich weder hohe noch tiefe Sterne vergessen. Lass sie leuchten. / Vor irdischer Unbarmherzigkeit, trotz aller, die den Skandal verschlafen, / bitten, der Kelch möge vorbeigehen, das hast Du getan. / Hast angenommen, was nicht vorbeiging / – den Wandel – die Verwandlung in den Tod hinein / durch den Tod ins Leben vollzogen. / / Kann und soll ich Dir dafür danken? Heute? Angesichts der Gegenwart? / Wenn ich es kann, dann danke ich. Denke ich ... heute noch / Amen


Kathrin Rehmat, Biel, Schweiz
4. April 2018

Herr Gott, ich bin vor deinen Augen; laß mich daran gedenken, wo ich stehe und gehe! / Herr, mein Gott! Die Sünde ist ein ewiges Gift; bewahre mich / vor allen Versuchungen zur Sünde! / Du bist heilig, o mein Gott; hilf mir durch deinen Geist dir ähnlich zu werden. / Laß mich hassen, was du hassest, und Lieben, was du liebest! / Laß es mich nie vergessen, o Jesu Christe, was ich dir zu danken habe. / Wer kann deine Liebe aussprechen? Du bist für uns Menschen gestorben; als ein Missetäter angeheftet an einem Kreuze, / du Heiliger und Unschuldiger! Du bist gehorsam gewesen bis zum Tod, / auf daß du allen denen, die dir gehorsam sind bis in den Tod, / eine Ursache der ewigen Seligkeit werdest. Ich danke dir; ich bete dich an; ich wünsche dir hier in der Gottseligkeit, / dort in der Herrlichkeit ähnlich zu werden. / Hilf mir dazu, und schenke mir deinen Geist, ohne den ich nichts Christliches, / und durch den ich alles vermag.


Johann Caspar Lavater (1741-1801)
3. April 2018

Gott, Mutter und Vater, wir bitten dich für die Kinder in der Welt, / dass sie in Frieden aufwachsen, / dass sie nicht entführt oder missbraucht werden. / Wir bitten dich, dass jedes Kind seinen eigenen Weg gehen darf. / Amen


Konfirmanden der Französischen Kirche Berlin
2. April 2018

Ja, lieber Gott, / heute sollen sich alle Menschen freuen / und fröhliche Lieder singen über dich, / denn du hast Jesus auferweckt von den Toten. / Du hast denen, die traurig waren, / die Tränen abgewischt / und sie wieder froh gemacht. / Die, die Angst hatten, / ganz allein und verlassen zu sein, / hast du ermutigt / mit dem Versprechen, / dass Jesus immer bei ihnen ist. / / Ja, Gott, wir sind froh, / dass wir von dir hören. / Du tröstest auch uns / und bist immer bei uns. / Deine Liebe ist größer, tiefer und weiter / als wir denken können. / Du bist wunderbar, Gott. / Zu dir wollen wir gehören!


Sylvia Bukowski, Wuppertal
1. April 2018

Gott, der du uns in deinem Sohn entgegenkommst, wir feiern dich in diesen Tagen als den Auferstandenen und fragen uns doch, was Auferstehung für uns bedeutet. Unser Verstand kann dem Wunder von Ostern nicht folgen und unser Herz ist für deine Liebe nicht aufgeschlossen genug. Zeig uns, wie wir Auferstehung glauben und leben können!


Georg Rieger, Nürnberg
31. März 2018

Im Morgengrauen meiner Gedanken suche ich dich, / aber ich finde dich nicht. / Ratlos stehe ich am Ort des Versagens, am Ort meiner Ohnmacht und Trauer. / Ich weiss nicht weiter. / / Die Vergangenheit haftet an mir, zieht mich hinunter. / Ja, ich selber bin in diesem Grab gefangen. / Mein Verlangen nach Leben ist nicht stark genug. / Es vermag nicht den schweren Stein zu wälzen, der mich vom Leben trennt. / / Doch ohne dass ich selber irgendetwas tue, / beginnt sich der Stein zu lösen. Er wird von aussen zur Seite gerollt. / Das Licht des neuen Tages strömt hinein. / / Du lässt mich aus dem Grab steigen und ins neue Leben hineintreten, wie neu geboren. / Ich danke dir, Herr Jesus Christus, dass du meine Schuld und mein Verzagen überwunden hast. / Wie ein älterer Bruder nimmst du mich an der Hand und sagst: / „Ich lebe und du sollst auch leben!“


Catherine McMillan, Dübendorf, Schweiz
30. März 2018

Jesus Christus, ich will jetzt an dein Leiden denken. Es führt kein Weg daran vorbei. Ich will an dein Alleinsein denken, an die Schritte, die du auf deinem Weg ans Kreuz gehen musstest. Ich möchte es nachempfinden, was du getragen hast. Was hat dich die Liebe gekostet hat, die dich zu mir führte? Hilf mir, ruhig zu werden, mir Zeit zu nehmen. Öffne mich so, dass mich nichts daran hindert, bei dir zu sein: nicht die Angst vor dem Leiden, nicht die Abscheu vor allem, was mir die dunkle Seite des Lebens zeigt. Hilf mir, im Schatten des Kreuzes zu stehen. Hilf mir, das auszuhalten. Amen.


Catherine McMillan, Dübendorf, Schweiz
29. März 2018

Bruder Jesus / / Du weisst wie feierlicher Abschied geht. / Deinen Nächsten machst Du nichts vor. / Sie Dir auch nicht. Obwohl ihre Absichten anders sind als Taten werden. / Ob wir heute auch so sind? Dinge behaupten, die wir nicht halten können? / Hilf uns im Abschied! Im Sterben, im Weitergehen. / Lass uns Leben feiern. Auch am Ende. Miteinander. / Amen


Kathrin Rehmat, Biel, Schweiz
28. März 2018

Gott, den wir Vater und Mutter nennen dürfen – mach uns gewiss und mutig, als deine Kinder in der Welt aufzutreten – sie braucht die Nachricht, dass du eine Teilhabe aller Menschen an Wohl und Gerechtigkeit willst. // Jesus, den wir Bruder und Freund nennen dürfen – mach uns aktiv und solidarisch, als deine Geschwister in der Welt aufzutreten – sie braucht Zeichen tätiger Liebe, um an dich glauben zu können. // Heiliger Geist, den wir als Tröster und Führerin in uns spüren dürfen – mach uns kreativ und ausdauernd, die Welt in deinem Sinn zu verändern, aber auch auf die Vollendung durch dich warten zu können. // Dreieiniger Gott – tröste uns, wenn uns in diesem Leben nicht alles gelingt. AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
27. März 2018

Gütiger Gott, schärfe unsere Ohren, dass wir deine Stimme hören, dass wir sie hören können zwischen alle den vielen lauten und leisen Stimmen, die uns umgeben, uns fordern, uns tadeln, uns umschmeicheln und werben wollen. Deine Stimme ist einzigartig. Lass sie uns hören. / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, dass wir uns dir zuwenden. / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, dass sie uns Trost schenke, wenn uns Furcht und Angst plagen. / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, dass wir mit der Gewissheit leben dürfen, dass du uns nicht verlässt. / Amen


Meike Waechter, Berlin
26. März 2018

Gott, unser Freund, es ist schrecklich, täglich zu sehen, wie Kinder in unseren Schulen gemobbt werden. Man sieht wie Kindern Gewalt angetan wird, wie sie ausgegrenzt werden und über sie gelacht wird. / Wir bitten dich, beschütze sie und gib ihnen Kraft. / Und führe uns nicht in Versuchung, dass wir anderen dieses Leid zufügen. / Amen


Konfirmanden der Französischen Kirche Berlin
25. März 2018

Herr Jesus Christus, / du hast das Vertrauen zum himmlischen Vater bewahrt / und bist in der Angst nicht wankelmütig geworden. / Wir danken dir für das, was du für uns getan hast, / und bitten dich: / Wecke in uns Treue und Beständigkeit, / damit wir fest bei dir bleiben.


RefLit
24. März 2018

Herr unser Gott! Du wolltest nicht nur im Himmel, / sondern auch bei uns auf Erden wohnen - nicht nur hoch und groß, / sondern wie wir niedrig und klein sein – nicht nur herrschen, / sondern uns dienen - nicht nur Gott sein in Ewigkeit, sondern für uns als Mensch geboren werden, / leben und sterben. In deinem lieben Sohn, unserem Heiland Jesus Christus, / hast du uns nicht weniger als dich selber geschenkt, / damit wir ganz und gar dir gehören sollten. Uns Alle geht das an, / wo doch niemand von uns das verdient hat. Was bleibt uns übrig, als uns zu verwundern, / uns zu freuen, dankbar zu sein, uns fest an das zu halten, / was du an uns getan hast?


Karl Barth (1886-1968)
23. März 2018

Gott, / dein Wort durchdringt / den Panzer, / mit dem wir unsere Seele schützen / vor dem Schmerz / zu großer Hoffnung / und zu großer Liebe. / / Du öffnest / den Schleier / aus Trauer und Wut, / der sich auf unsere Augen gelegt hat / und uns den Blick trübt / für alles Neue. / / Du rührst / an unsere vergrabene Sehnsucht, / dass sich Tränen in Lachen, / Kummer in Freude / und Tod in Leben / verwandeln mögen. / / Und was du versprichst, Gott, / das ist wahr! / / Lass uns fassen, / was wir hören / und hoffen, / was noch wie ein Traum erscheint. / Herr, unser Gott, erbarme dich unser!


Sylvia Bukowski, Wuppertal
22. März 2018

Gott des Lebens, / rüste mich für diesen Tag. / Der Schlaf war kurz. / Der Zeitdruck macht mir zu schaffen. / Bitte, lass gelingen, was heute dran ist. / Hilf mir zu geben, was andere von mir erwarten. / Mir fehlt die Kraft, mir fehlen die Worte. / Du aber wirkst in mir. / Ich gebe dir diesen Tag / und mein Leben von neuem. / Mache daraus, was dir gefällt. / Solo Deo gloria. / Amen


Catherine McMillan, Dübendorf, Schweiz
21. März 2018

Gott, du Vollender, wenn, dann hast du etwas mit uns und dieser Welt vor. Bitte lass uns das spüren, dass unser Leben einen Sinn hat, dass es eine Gerechtigkeit gibt am Ende aller Tage. Lass uns den Glauben an deine Vollendung nicht als Vertröstung verstehen, sondern als Ansporn!


Georg Rieger, Nürnberg
20. März 2018

Gott, Ewiger! / Mose hat Dich gesehen. Wir sehen dich nicht. Aber wir hören dich. Deine Weisungen legst Du uns ans Herz. / Und wenn das Herz hart geworden ist und verschlossen oder ängstlich und blass, wenn es kalt geworden ist und blutleer oder vergiftet und böse - dann, barmherziger, gütiger Gott - dann verzeih uns und gib uns ein neuen Herz, ein besseres, ein weicheres, ein reines, das dir gehört. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
19. März 2018

Heute danke ich dir, mein Gott, für die Kirche. In sie hast du mich hineinwachsen lassen, in ihr bin ich nachdenklich geworden, von ihr hätte ich mich oft beinahe abgewendet. Aber du bist es, der mir immer wieder die richtigen Menschen geschickt hat, die mich begleitet und ermutigt haben. Vielen, vielen Dank dafür. AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
18. März 2018

Barmherziger Gott, / Richter der Welt: / Du bist unbestechlich in deinem Maßstab, / doch voller Erbarmen / in deinem Urteil. / Du verdammst das Böse, / aber eröffnest den Schuldigen neues Leben. / Wir bitten dich: / Vergib uns, / dass wir so leicht Kompromisse schließen; / dass wir aus Sorge um unseren Vorteil / das Unrecht oft nicht klar benennen, / dass wir nicht handeln / wie du es uns lehrst. / Wir schieben unsere Schuld am liebsten auf andere, / reden uns heraus mit Sachzwängen, / die wir alternativlos nennen. / Wir nutzen unsere Möglichkeiten zu wenig, / um etwas zu ändern / an unserem Leben / und an den Verhältnissen unserer Welt. / Gott, dir können wir nichts vormachen. / Du siehst auch das Versagen, / für das wir selbst blind sind. / Gott, sende dein Licht und deine Wahrheit, / dass sie uns leiten / zu neuer Klarheit / und zu mutiger Konsequenz.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
17. März 2018

Mit deinem Urteil, o allmächtiger Gott, stehen und fallen wir. / Gib, daß wir uns unserer Schwachheit und Ohnmacht bewußt sind. / Laß uns immerdar bedenken, daß unser Leben wie ein Schatten ist, ja, daß wir nichts sind ganz und gar. / Laß uns lernen, in dir allein zu ruhen und von dir allein und deinem Wohlgefallen abhängig zu sein. / In deiner Hand liegt es, / das Werk unseres Heils anzufangen und zu vollenden. / Da gib, o Gott, daß wir uns mit Furcht und Zittern dir unterwerfen und deiner Berufung auch fernerhin folgen. / Verleihe, daß wir dich stets anrufen und alle unsere Sorge auf dich werfen, / bis wir endlich allen Gefahren entronnen sind und zu jener ewigen seligen Ruhe kommen, / die uns erworben ist durch das Blut deines eingeborenen Sohnes.


Johannes Calvin (1509-1564)
16. März 2018

Herr, / über den Himmeln thronst Du hoch / und siehest doch die Tiefgebeugten. / Deine Größe hindert Dich nicht, / das Kleine wahrzunehmen / zu schätzen / zu achten / und groß zu machen. / / Ehrfürchtig stehen wir vor Dir, / weil wir eine Ahnung davon haben, / dass Dein Weg zu uns / allein Gnade ist / und nicht unser Verdienst. / Dass Du Dich mit uns einlässt / hat mit Deiner Sehnsucht / und mit Deiner Liebe zu uns Menschen zu tun. / Es war Deine Entscheidung zu uns zu kommen. / Es ist Dein Wille, dass wir Leben haben. / / Dein heiliger Name, / ist der Grund unserer Hoffnung. / „Ich bin mit Dir“ rufst Du uns zu / und wir hören Dein machtvolles Wort / mitten hinein in unsere Angst, / in unsere Schuld, / in unsere Unsicherheiten. / / Sende Deinen Geist, / der uns Dein Wort groß macht, / der ihm Gewicht gibt, / damit es uns befreit / von allem, was uns hindert, / Deinem Sohn Jesus Christus / ins Leben zu folgen. / Amen 


Jochen Denker, Ronsdorf
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