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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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1. August 2025 Unser Vater! // Wie schön, dass du da bist / und dass deine Gegenwart nicht davon abhängt, / ob wir sie nun gerade spüren oder nicht. / // Manchmal setzt uns das Leben hart zu. / Fiese, ungerecht scheinende Krankheiten / oder andere Ereignisse / treffen uns / und wir kriegen das nicht zusammen / mit einem liebenden Gott.  Warum so viele Schmerzen? / Warum so viel Fragen, / auf die es keine Antworten gibt? // Und doch bist du da als Fundament, / als tragender Boden, / der unsere Verzweiflung / und unser Schreien aushält, / mitleidet und mitträgt. / Gerade in den Tiefen bist du uns nahe, / denn du hast sie selber erlebt und erlitten. / Mach du es gut mit. // Amen
Annegret Lambers
31. Juli 2025 Hörst du mich, Gott – / Manchmal falte ich die Hände, / aber ich habe weder Worte noch Gedanken. / Manchmal sehne ich mich nach Hilfe, / aber ich finde den Weg zu dir nicht. / Manchmal will ich die Gebete anderer mitbeten, / aber die Worte sind mir fremd. / Manchmal möchte ich Fürbitte tun, / aber mir fehlt das Vertrauen in deine Hilfe. / Manchmal bin ich voller Glück, / aber ich vergesse dir zu danken. / Manchmal bin ich verbittert, / aber wozu dir Vorwürfe machen. / So oft möchte ich wieder beten können wie als Kind. / Hör mich Gott – hör all das Unausgesprochene. AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
30. Juli 2025

Gott, wir vertrauen darauf, / dass du in deiner grossen Güte / und ewigen Treue / uns nicht vergisst. / Darum kommen wir vor dich / und bitten dich für die, / die trauern / um Menschen, mit denen sie ihr Leben geteilt haben / und die ihnen weggestorben sind, / richte du sie wieder auf mit deinem Trost; // eir bitten dich: erhöre uns! //

die erschöpft und müde sind / von der Arbeit und von den Zumutungen des Lebens, / gib ihnen neue Kraft, / dass sie der Kraft des Lebens wieder trauen können; / wir bitten dich: erhöre uns! //

die nicht wissen, / woher sie zu essen und zu trinken / und ein Dach über dem Kopf bekommen sollen, / gib, was sie nötig haben; / wir bitten dich: erhöre uns! / Amen


Walter Wickihalder
29. Juli 2025 Gott, wir danken dir, / dass du in unserer unruhigen Umgebung / eine offene Tür für uns hast. / Wir können hindurchgehen. / Wir dürfen auf dich zugehen. / Denn du bist da. / Du rufst uns zu dir. / Amen.
Selma Dorn
28. Juli 2025

Gott, / deine Stimme reist / von einem Ende der Erde / zum anderen. / Unhörbar ist deine Stimme, / deren Schall / sich überall verbreitet. /Dein Wort ist ein Geheimnis. / Wir versuchen, / auf dich zu hören, / dich zu verstehen, / dir zu folgen. //

Aber oft sind unsere Ohren verschlossen, / unsere Herzen träge / und unsere Blicke / anderen Dingen zugewandt. / Unsicherheit und Sorgen / sind unsere lauten Begleiter. //

Öffne unsere Ohren, / öffne unsere Herzen, / schärfe unseren Blick. / Dass wir dich wahrnehmen / und hören wie der Himmel / von deiner Herrlichkeit erzählt / und das Werk deiner Hände verkündet. / Amen


Meike Waechter, Berlin
27. Juli 2025

Dennoch bleibe ich stets an dir. / Gott, das fällt mir schwer nachzusprechen, / wenn mir das Leben wie ein Rätsel erscheint, / wenn eigenes oder fremdes Leid / alles in Frage stellt, / was einmal Halt bot, / wenn andere mir schnelle Lösungen / für alle Probleme versprechen. //

Dennoch bei dir bleiben / gegen den Zeitgeist, / gegen die Zweifel, / gegen die Ungeduld, / Gott, das möchte ich versuchen. / Aber wenn ich damit scheitere, / dann bleibe du dennoch bei mir!


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Gott, / wegen der vielen Dinge, / die gerade falsch laufen, / vergesse ich dankbar zu sein / und klage lieber. / Das ist nicht fair, / denn es gibt viele Gründe, / dir dankbar zu sein und das auch laut werden zu lassen. //

Es ist immer noch so, / dass ich mich an der Natur freuen kann, / mich an ihrer Schönheit ergötzen / und mich über ihr Zusammenspiel wundern. / Auch die Kraft, die in der Natur steckt, / beeindruckt mich und macht mir Mut. / Gott, ich will dir dafür danken! //

Es läuft so vieles in unserer Welt gut: / Bewährtes, aber auch Innovationen, / die das Leben leichter machen. / Was für ein Erfindungsgeist / und was für Erkenntnisse, / die wir von unsere Vorfahren lernen dürfen. / Gott, ich danke dir dafür! //

Auch was das Zusammenleben angeht, / profitiere ich von den vielen Werten, / die unsere Gesellschaft prägen. / Auch wenn die gerade so massiv in Frage gestellt werden – / ja genau deshalb will ich dir dafür danken / und mich dafür einsetzen, / dass sie erhalten bleiben / und für alle gelten. //

Gott, / ich danke dir auch für die vielen Menschen, / die ich kenne / und die sich nach wie vor Mühe geben, / ein gutes Leben zu führen, / sich anderen Menschen zuzuwenden. / Die mir ein Vorbild sind. / Die mich ermutigen. //

So viele kluge und nachdenkliche Dinge / lese und höre ich jeden Tag / und wünsche mir, / dass diese Stimmen lauter werden. / Nicht schrill und nicht manipulativ, / sondern bedächtig und überzeugend. / Ich bin dankbar dafür, / dass du mir dieser Erfahrungen und Begegnungen schenkst. / Sie machen mir Mut. / Amen


Georg Rieger, Nürnberg
25. Juli 2025

Gott, / überall sind deine Werke. / Doch wir sehen sie nicht. / Wir starren nur auf unsere Werke. //

Öffne unsere Augen für deine Werke. / Dass wir all das Gute wahrnehmen, / es registrieren, / es vermerken, / es berichten, / es erzählen, / es uns merken. / Denn es geschieht: / So viel Gutes, / du wirkst es. / Menschen werden gesund, / Leute haben Glück, / Jung verlieben sich, / Alte genießen ihre Tage, / Fremde werden heimisch, / Heimische werden freundlich. / Öffne uns dafür die Augen / und für vieles mehr, / was du machst. // Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
24. Juli 2025

Gütiger Gott, / schärfe unsere Ohren, / dass wir deine Stimme hören, / dass wir sie hören können / zwischen alle den vielen lauten / und leisen Stimmen, / die uns umgeben, / uns fordern, / uns tadeln, / uns umschmeicheln / und werben wollen. //

Deine Stimme ist einzigartig. / Lass sie uns hören. / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, / dass wir uns dir zuwenden. / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, / dass sie uns Trost schenke, / wenn uns Furcht und Angst plagen. / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, / dass wir mit der Gewissheit leben dürfen, / dass du uns nicht verlässt. // Amen


Meike Waechter, Berlin
23. Juli 2025

Ewiger Gott –  Wir danken dir für den Strom der Tradition, durch den auch wir zum Glauben kommen konnten. / Wir danken dir für die mutigen Glaubenszeugen und Glaubenszeuginnen vor uns. Wir danken dir für unsere Kirche, die für uns Heimat geworden ist. //

Rüste uns aus mit kritischer Vernunft, um zu prüfen, was uns überliefert ist. / Hilf, dass wir nichts leichtfertig über Bord werfen, was Glaubende vor uns als dein Wort erkannt haben und in ihr Leben wirken ließen. / Hilf aber auch, dass wir nicht in blindem Gehorsam alles für wahr halten, was sie als Lehre formuliert haben. //

Ewiger Gott – Du bist unsere Zukunft. / Zeige uns, wie wir deine Kirche immer wieder erneuern können durch waches politisches Urteil, durch rückhaltlosen Einsatz für Gerechtigkeit, durch tätige Liebe. AMEN 


Gudrun Kuhn, Nürnberg
22. Juli 2025

Allmächtig / Mein Gott / Allmächtig / Ich erschrecke / Die ganze Verantwortung für alles / Liegt auf dir //

Wenn du nur wolltest du könntest das Leid wegzaubern / Die Ungerechtigkeit ins Lot bringen / Allen gerecht werden / Sonne wo Sonne nötig / Regen wo Wasser das Land netzen soll / Krankheit verhindern / Den Tod besiegen aber richtig //

O Gott / Ob so ein Leben Leben wär / Lass ab / Bleib mächtig in der Liebe / Lass uns zusammen Wege finden / Verantwortung teilen / Amen


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
21. Juli 2025 Vater im Himmel. / Verwandle meine Angst / in Vertrauen. Und Zuversicht. / Du bist doch bei mir. / Dein Stecken und Stab trösten mich, / auch wenn ich im finsteren Tal wandern muss. / Es wird nicht immer so dunkel bleiben. / Dein Licht leuchtet mir den Pfad aus. / Du bist mein Begleiter, / in meiner Nähe. / Schenke mir ein hörendes Herz. / Du sprichst zu mir. Heute. / Worte, die erlösen und befreien. / Du kennst den Weg / und du lenkst meine Schritte ins Leben. / In die Freiheit der Kinder Gottes. / Meine Hoffnung setze ich auf dich. / Du meinst es gut mit mir. / Amen
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
20. Juli 2025

Gott, es gibt so viel ungestillte Sehnsucht, / Sehnsucht nach Beachtung, nach Anerkennung, nach Liebe, / Sehnsucht nach dir. //

Es gibt so viele unbeantwortete Fragen, / Fragen nach dem Sinn des Lebens / und nach dem Sinn unbegreiflichen Sterbens, / Fragen nach unserer Zukunft, / Fragen nach dir. //

Es gibt so viel Schuld, / Schuld, die wir wissen, / Schuld, die wir verdrängen, / Schuld, die uns verzweifeln lässt, / weil sie uns trennt / von anderen Menschen und von dir. //

Gott, wir bitten dich, / sieh uns an, / sieh hinter die Masken, die wir tragen, / und trenne du dich nicht von uns.  / Amen.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Großer Gott! // Wir suchen Wahrheit / und werden doch immer wieder verstrickt in / Wahrheiten und Halbwahrheiten / Glaubenssätze und ideologische Kämpfe / Meinungen und Belanglosigkeiten. // Wir sehnen uns nach Trost / und werden doch immer öfter / konfrontiert mit / Lügen und Hetze, / Populismus und Propaganda, / Diffamierungen und Hass. // Wir wollen dem Frieden nachjagen / und befinden uns doch mitten in Kriegen um / Geld und Macht, / Glaube und Kultur, / Territorien und Menschenleben. // Lass uns, Gott, in alledem / nicht verzweifeln, / nicht verwirrt werden und nicht entmutigt. / Gib uns Kraft, / immer wieder neu Orientierung zu finden an Deinem Wort, / an der Hoffnung und der Orientierung, / die es für unser Leben und unser Zusammenleben gibt. // Amen!


Simon Froben, Bayreuth
18. Juli 2025

Du, Gott, / wir preisen und loben dich / und danken dir. / Wir danken dir für das Leben, / dass du uns schenkst. / Wir danken dir für das Wort, / das du zu uns sprichst. / Wir danken dir für die Freude / und die Kinder, / für die Sonne und das Lachen. //

Du, Gott, / hilf und erhöre uns, / wir bringen vor dich unsere Not. / Wir leiden an Unrecht, / Ungerechtigkeit und Gewalt / in der Welt. / Wir leiden / unter der Einsamkeit, / der Trauer und der Angst. / Wir leiden / unter der Unsicherheit / und unserer Schuld. //

Du, Gott,/  wir sagen danke! / Und wir sagen hilf! / Erbarme dich unser. / Amen


Meike Waechter, Berlin
17. Juli 2025 Du, Lebendige/r / bist beziehungsreich. / Dein Mut / Gott und Mensch zu vereinen / ist unvergleichlich. / Die Spannungen / zwischen armen und reichen Menschen / sind aber nicht nur schön oder kreativ. / Arme hoffen auf Dich / und Reiche fürchten Dich. / Würde, / wenn wir auf das Leben / mehr geben würden / als auf das Haben, / der Friede wachsen? / Danke, dass Du Reichen Mut machst / ihre Habe los zu lassen. / Gelobt bist du / für deine Kraft / Reichtum in Solidarität zu verwandeln. / Amen
Kathrin Rehmat, Zürich
16. Juli 2025 Weil kleinste Pflänzchen Asphalt / von unten her / sanft und geduldig aufbrechen, / darum bin ich zuversichtlich. / Weil die Schöpfung im Sommer / so wunderbar blüht, / lebt, sich wandelt, / darum staune ich. // Eines Tages / werden die Wunden der Völker / mit heilsamen Blättern / geheilt werden. // Das glaube ich. / Lass uns Bäume pflanzen / und am Du zum Ich werden. / Lass uns wir werden, / komm bald wieder. / Tröste uns, es ist nötig. // Amen
Kathrin Rehmat, Zürich
15. Juli 2025 Du, Gott, der du unbegreiflich jenseits von Raum und Zeit bist – Dich ehren Menschen der verschiedenen Kirchen in unterschiedlichen Traditionen. / Dich ehren Menschen der vielfältigen Religionen auf ihre je eigene Weise. / Dich ehren auch Menschen, die ernsthaft und ehrlich an dir zweifeln. / Wir bitten dich: entzieh dich uns nicht. // Du Gott, der du dich in Jesus Christus erkennbar gemacht hast – Auf dich vertrauten unsere Mütter und Väter im Glauben. / Zu dir hin möchten wir gerne unsere Kinder und Enkel führen. / Auf dich hoffen auch viele, die sich schwer tun mit der Bibel und der Kirche. / Wir bitten dich: geh uns nicht verloren. // Du Gott, dessen Geist lebt und lebendig macht – Auf dein Wirken hoffen wir auch heute, wo Glaube nicht mehr selbstverständlich ist. / Ohne dein Wirken ist die Welt ihrem selbstzerstörerischen Unwesen ausgeliefert. / Nur mit deiner Hilfe können wir uns für Gerechtigkeit in der Welt einsetzen. // Wir bitten dich: mache uns zu mutigen Zeuginnen und Zeugen. AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
14. Juli 2025

Gott! / Ein Schutz bist du uns, / wenn andere uns drängen, / ein Schirm, / ein Schild, / eine Burg, / wenn Arges naht, / wenn Schlimmes kommt, / wenn Böses droht. //

Du gibst Acht auf uns, / das kann keiner wie du. / Führe uns nur nicht in Versuchung / und lass nicht zu, / dass andere es tun. //

Und dann, / wenn wir weitergehen müssen, / raus aus der Burg, / wenn wir den Schirm verlassen / und aus deinem Schatten treten müssen, / dann werden uns deine Engel tragen, / wohin du willst. / Amen. 


Jürgen Kaiser, Berlin
14. September 2025 Gott, / wir danken dir für alle Erfahrungen / von Vergebung und neuem Anfang. / Oft tun wir uns schwer. / auch nur uns selber einzugestehen, / dass wir schuldig geworden sind, / weil wir uns selber nichts nachsehen können, / weil jeder Riss in unserem Selbstbild / uns aus der Bahn wirft, / und wir Angst haben, durch unser Versagen / nichts mehr wert zu sein. // Wie gut tut es da, / wenn wir erleben, / dass ein anderer uns nicht / auf unsere Schuld festnagelt, / uns nicht verachtet für unser Scheitern, / sondern uns trotzdem noch Neues zutraut. / Wie gut tut es, / vertrauen zu dürfen: / Du bist ein Gott, / der uns vergibt! / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
13. Juli 2025

Barmherziger Gott, / du handelst nicht mit uns nach unserer Sünde / sondern überwindest das Böse mit Gutem. / Du vergiltst uns nicht nach unserer Missetat, / sondern schenkst uns einen neuen Anfang. //

Mach uns auch barmherzig miteinander, / nachsichtig mit Fehlern, / geduldig mit Schwächen, / großherzig, einander Schuld zu vergeben. //

Und, Gott, mach uns barmherzig / auch mit uns selber, / dass wir unsere Grenzen erkennen, / und uns nicht ständig überfordern, / dass wir loskommen, / vom dauernden Grübeln über unsere Mängel / und fremde Hilfe annehmen können. / dass wir unser Glück genießen, / Gelungenes feiern / und uns freuen an unserem Leben. / Gott, unser Vater, erbarme dich.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Großer Gott! // Wenn Milliarden Dollar für Hilfsgüter / für die Ärmsten der Welt / eingespart werden, / damit die Reichsten ihre Gier durch Steuersenkungen befriedigen, / dann hoffe ich auf Deine Gerechtigkeit. // Wenn Menschen, / die der Verfolgung und dem Krieg entkommen konnten, / von ihrer Familie getrennt bleiben müssen / und andere ohne Rechtsverfahren schon an den Grenzen zurückgewiesen werden, / dann hoffe ich auf Deine Barmherzigkeit. // 

Wenn hunderte Drohnen Nacht für Nacht / scheinbar wahllos Städte angreifen, / Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser, / um Menschen zu verletzen und zu töten, / dann hoffe ich auf Deine Menschlichkeit. // Wenn wieder ein Tag anbricht, / an dem ich leidlich gesund / und ohne größere Sorgen / durch mein friedliches Leben gehen kann, / dann lass das Feuer meiner Hoffnung nicht verglühen, / sondern nähre es in der Bereitschaft, / für Deine Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Menschlichkeit / selbst einzustehen. / Amen!


Simon Froben, Bayreuth
11. Juli 2025 Lebender Gott des Friedens, / wir bringen dir alles, / was uns beunruhigt: / der Druck bei der Arbeit, / der Druck, Arbeit zu finden, / angespannte Beziehungen, / Verletzungen und Verrat. / Gib uns die Fähigkeit zu vergeben, / sich zu versöhnen, / Zeugen deiner Liebe / und Friedensmacher zu sein. / Amen
Catherine MacMillan
10. Juli 2025 Guter Gott! / Es ist Sommer. / Die Sonne zaubert wohlige Wärme / und sauberhaft bunte Blumen. / Wir sind von so vielen Wundern umgeben / und nehmen sie doch oft nicht wahr. / Vergib uns / unsere Unaufmerksamkeit und Undankbarkeit. / Oftmals sind das auch / selbst geschossene Eigentore, / denn es tut so gut, / bewusst wahr zu nehmen, / in welcher wunderbaren Welt / wir leben und wie reich wir gesegnet sind. / Danke du kreativer, / lebensbejahender und Leben schenkender Gott. // Amen
Annegret Lambers
9. Juli 2025

Du Ewige/r forderst es heraus: / Ich denke an dich, und daran dir zu gefallen. / In der Weise wie du mir gefällst, / unerreichbar und annäherungswürdig / wie nichts Anderes. / Am Morgen und am Abend, / beim Blick in die Weite des Landes, / wenn ich die Berge in der Ferne betrachte / und meine Augen über die Auffaltung der Alpen schweifen, / wenn ich in die Augen meiner Freundin sehe, / die weint um ihren Sohn / und um alles / was in ihrem Leben nicht so wurde, / wie sie es gehofft hatte.  //

Komm bitte, / halte dein Versprechen: / Wisch die Tränen ab, / weck die erkaltete Liebe, / lass die Schönheit der Schöpfung / in allen Farben und Zeiten / leuchten und Gerechtigkeit erfahren. / Amen


Kathrin Rehmat, Zürich
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