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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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Wochenrückblick Barmherziger Gott, / Du hast Christus von den Toten auferweckt / und ihn an deine rechte Seite gesetzt, / hoch über alle Mächte, Gewalten und Herrschaftsbereiche. //
Er herrscht über alles, was Rang und Namen hat – / in dieser Welt und in der zukünftigen (nach Eph 1,20f). //
Jedes Jahr zu Himmelfahrt lassen wir uns das gerne sagen. / Und es tröstet uns, / in dem Gewirr der Mächtigen und ihrer Interessen den einen zu wissen, / der das Ganze im Blick hat: / die Verwundeten, die Enttäuschten, die Ausgebooteten, die Glücklichen, die Beschämten, die Ängstlichen, die Furchtlosen, die Eingeschüchterten, die Hoffnungsvollen, die Zurückgewiesenen, die Tatkräften und die Erschöpften. //
Barmherziger Gott, / dieser ›Blick von oben‹ gibt uns Hoffnung, / wenn wir erleben, / wie viele Menschen in unserer Welt aus dem Blick geraten sind. / Dein ›Blick von oben‹ gibt uns Hoffnung, / wenn in unserer Welt die oben auf liegen, / die ihre verdrehten Wahrheiten in die Welt schicken, / die ihre Macht schamlos missbrauchen und andere ins Verderben stürzen. //
Gib uns den Mut, / uns dadurch nicht abbringen zu lassen, / in deiner Liebe zu wachsen und in deinem Geist zu leben, / damit wir Zeugen werden deiner Wahrheit und deiner Barmherzigkeit. / Möge Dein Reich wachsen, / in dem Christus die höchste Ehre hat, / und wir in seiner Liebe verbunden bleiben. / Amen
Achim Detmers, Hannover
30. Mai 2025 Gott, woher wir kommen / und wohin wir gehen, / beides ist ein Stück des Wegs, / den du bereitet hast für uns. / Wir danken dir / und bitten dich, / gib Demut dafür, was wir müssen, / und Frohmut dafür, was wir dürfen, / und stärke uns mit deinem Geist / durch Jesus Christus. / Amen.
Walter Wickihalder
29. Mai 2025

Meine Zunge in meinem Mund steht auf macht Sprünge / Die Stimmbänder surren wie Spinnräder über das Glück / Ich habe sie gefunden / GOTT / Perlworte dich zu loben / Da da da und da / Sie kugeln unter der Zunge fort in dein Ohr / Besticken die Wolken mit Regen / Du bist o Gott du bleibst / Bist Segen / Hallelu / Jaah


Marianne Reifers, Luxor (Egypt)
28. Mai 2025

Ewige/r // Du säuselst im Wind / blühst in den Blumen / schnurrst in Katzen / leuchtest in Sternen / und erfrischst im Regen. // Du zeigst dich tausendfältig / in liebevoller Zuwendung. / Lässt uns zusammen reden, schweigen, lachen und weinen. // Lass mich Sorge tragen zum Leben auf Erden, / das über mich hinausgeht. / Schenk mir Mut zu werden, / wie Du mich siehst und wie ich möchte. / Lehr mich zu teilen. // Ich danke Dir dafür. // Amen


Kathrin Rehmat
27. Mai 2025 Gott, du bist die Quelle, / aus der wir schöpfen können, / wenn wir müde und matt sind. // Fröhlichkeit und Energie, / Gelassenheit und Ruhe, / Hoffnung und Zuversicht, / Trost und Lebensmut - // immer wieder stillst Du / unseren Durst nach allem, / was wir zum Leben brauchen. // Wir danken dir, Gott, / dass du für uns / eine Quelle des Lebens bist / und uns erfrischst / durch deinen Heiligen Geist. // Amen
Selma Dorn
26. Mai 2025 Unser Vater! / Viele Menschen interessieren sich leider nicht / oder nicht mehr für dich. / Die Gottesdienste sind zunehmend schlecht besucht. / Vielleicht ist das ein Nebenprodukt unseres Wohlstand / und der vielen anderen Alternativen, / die sich uns bieten. // Dennoch haben die Menschen auch Hunger nach Sinn, / nach Angenommensein, / nach Halt. // Hilf uns als deine Botschafter so zu leben, / dass wir genau das ausstrahlen. / Hilf uns, unsere Gottesdienste so zu feiern,/  dass sie einladend wirken / und die Menschen dort Antworten finden auf ihre Fragen, / Sicherheiten finden in allen Unsicherheiten, / Ruhe finden in aller Unruhe. // Mögen die Menschen erfahren, / dass du unser Hirte bist / und uns bei dir nichts mangeln wird. // Amen
Annegret Lambers
25. Mai 2025 Gott – lass uns schweigen vor dir / Wenn wir unser Versagen bekennen, liebäugeln wir mit Verständnis / Wenn wir Unrecht benennen, sind wir auf einem Auge blind / Wenn wir uns über andere empören, verbergen wir unsere Selbstgerechtigkeit / Wenn wir für die einen bitten, übersehen wir andere / Wenn wir dein Eingreifen fordern, schieben wir unsere Verantwortung ab / Wenn wir dich allmächtig nennen, blenden wir unsere Enttäuschung aus / Wenn wir dich barmherzig nennen / rechnen wir mit billiger Gnade / Wenn wir dich gerecht nennen, meinen wir, genau zu wissen, was das heißt / Wenn wir dir für deinen Segen danken, vergessen wir die, die unter deinem Fluch zu stehen scheinen / Gott – lass uns schweigen vor dir / Manche haben das Vertrauen verloren / Manche können nur weinen / Uns allen fehlen die richtigen Worte / Gott lass uns schweigen vor dir / Sprich du zu uns. AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
Wochenrückblick Es regnet, Gott segnet. / Ach Gott, wenn es doch so wäre. / Wenn dein Segen auf die Erde niederprasseln würde wie einer dieser warmen Frühsommerregen. / Wenn doch der Frieden dadurch aufblühen könnte. / Frieden in den Herzen, zwischen Menschen und Völkern. / Die Erde braucht deinen Regen, die Schöpfung deinen Segen. / Lass ihn auf uns niederprasseln, bis er uns von der Nasenspitze tropft!
Carolin Springer, Leer
23. Mai 2025 Singt dem Herrn ein neues Lied. // Oh wir möchten so gerne wieder gemeinsam singen, zu deinem Lob und Preis, Gott, und uns zur Freude. Damit wir einander schützen, verstummt unser Gesang. / Erfülle unsere Herzen mit Klängen und Melodien, lass uns summen und deine Loblieder im Geist wiederholen. Amen
Meike Waechter
22. Mai 2025

Wir glauben an Gene / Sie verbinden uns / Sie machen abhängig // Wir hängen an Genen / Sie verpflichten uns / Wir müssen uns um diejenigen sorgen die mit uns vergent sind / Meinen wir // Nein sagt Jesus / Kümmert euch um diejenigen die den Willen Gottes tun / Gleich welcher Hautfarbe welcher Sprache welcher Währung / Sie leben mit dem Genom Gottes / Sie respektieren das Leben // Gott / Deine Gene riechen wie Frühling / Wie der Bergbach / Wie der Wüstenmorgenwind / Wie Kinderschweiss / Wie Erde nach dem Regen / Lasst uns leben wie Gott im Frühling / Immer wieder anfangen mit der Liebe // Amen 


Marianne Reifers, Luxor (Egypt)
21. Mai 2025 Verständiger Gott! / Es ist manche Tage unerträglich, / die Lügen anzuhören, / die verbreitet werden. // Über Menschen, die anders sind. / Über Menschen, die anders denken. / Wie dem begegnen, / wenn Argumente nicht mehr zählen? // Wenn die Wahrheit nicht mehr gilt. / Oder gibt es noch eine Wahrheit / hinter dem, was mir wahr erscheint? / Kannst du mir das entschlüsseln?
Georg Rieger, Nürnberg
20. Mai 2025 Jesus Christus, / lass dein Licht auf mich fallen. / Löse den Nebel auf. / Erfülle meinen Geist mit Klarheit / und mein Herz mit Wärme. // Du bist das Licht / und in dir ist keine Finsternis. / Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. / Du bist der helle Morgenstern, / die Sonne der Gerechtigkeit. / An dir will ich mich orientieren, / an deinem Weg. // Hilf mir, zwischen Fake und Wahr zu unterscheiden. / Hilf mir, in deiner Liebe zu bleiben, / damit auch andere dein Licht sehen. // Amen.
Catherine MacMillan
19. Mai 2025 Großer, ewigreicher Gott, / zu Dir kommen wir mit unserer Armut, / an Liebe / an Hoffnung / an Glauben – / und bitten Dich: / schenk uns aus Deiner Fülle. // Barmherziger Gott, voller Gnade und Wahrheit bist Du. / Und wir kommen zu Dir / mit unserer Hartherzigkeit / mit unserer Angst, / unseren Lebenslügen – / und bitten um Deinen Geist, / der all diese bösen Gespenster vertreibt. // Liebender Vater von uns allen, / zu Dir kommen wir mit / unserem kleinen Glück / mit unseren Kindern / mit dem Wunder der Liebe, / die wir schenken und empfangen – / und danken Dir für diese guten Gaben. // Komm Du mit Deinem heiligen Geist nun zu uns. / Segne diese Stunde, / in der wir Dir stille halten / und pflanze Dein Wort in unser Herz, / dass es Frucht bringt / zu Deiner Ehre / und uns allen zum Wohl. // Amen
Jochen Denker
18. Mai 2025

Lebendiger Gott, / wir kommen zu dir in unserer Not, / denn zerrissen sind wir, / die wir uns Freunde und Freundinnen Israels nennen, / zerrissen in unserer Liebe zu diesem Land, / zu den Menschen, / die uns von dort begegnet sind. / Zerrissen, seit wir sehen, / wie brutal die Regierenden Gaza zerstören, / und wie mitleidlos es viele Israelis hinnehmen. //

Wir nehmen Anteil an dem Leid der Familien, / die ihre Liebsten am 7. Oktober verloren haben, / oder immer noch bangen um die in Geiselhaft. / Wir haben hohen Respekt vor den vielen, / die Woche für Woche auf die Straße gehen / im Protest gegen die Regierung, / im Protest gegen den Krieg. //

Aber wir sehen auch die Bilder aus Gaza, / die Kinder, die mit leeren Schüsseln um Nahrung flehen, / die Männer, die weiße / Leichensäcke tragen / die Frauen, die ihren Schmerz herausschreien, / und es zerreißt uns das Herz.

Wir sind zerrissen  / In unserer Haltung zu Israel, / wir fühlen uns denen nahe, / die immer noch nach Frieden und nach Versöhnung suchen, / und die sich mit Menschen aus Palästina vereinen / in ihrer Trauer um zerstörtes Leben. / Die vielen dagegen, die nur noch hassen / und auf Vernichtung aus sind, / stoßen uns ab. //

Aber trotz unserer Zerrissenheit wollen wir, / die wir uns Freunde und Freundinnen Israels nennen, / nicht aufhören, / dieses Land zu lieben, / und die vielen Menschen, / die uns von dort begegnet sind, / Wir wünschen Israel und seinen Nachbarn von Herzen Frieden
und eine sichere Zukunft. //

Gott, steh uns bei!


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Auch in dieser Woche verfolge ich die Nachrichten um den neuen Papst.// Was kommt nach seinen Friedensworten?/ Wird er weiter mit der Wahrheit und dem Liebesgebot der Bibel konfrontieren?/ Bleiben die Armen und Entrechteten das Maß für sein Denken und Reden und Handeln?// Ewiger, gib ihm Herz und Mut und Kraft dazu!// Ich blicke auf mich, nicht von ferne Papst und auch nicht neu an meinem Platz.// Was kommt nach meinen gelegentlichen Friedensworten?/ Merkt, wer mir begegnet, etwas von der Wahrheit und dem Liebesgebot der Bibel?/ Sind die Armen und Entrechteten auch das Maß für mein Denken und Reden und Handeln?// Ewiger, gib auch mir Herz und Mut und Kraft dazu!// Das bitte ich durch Jesus Christus. Amen.


Stefan Maser, Hoerstgen
16. Mai 2025 Gott – du schaffst Leben / deine Jüngerinnen und Jünger haben Christus als Lebendigen erfahren und sind in seine Nachfolge aufgebrochen. / Hilf auch uns, aufzustehen. / Gegen Selbstsucht und Vorurteile. / Gegen die eigene Trägheit und Mutlosigkeit. / Gegen die verbreitete Angst und Resignation. / Gegen öffentliche Beschönigungen. / Gegen Blindheit angesichts von ungerechten Verhältnissen. / Gegen Verschwendung und Besitzgier. / Gegen die vielen Tode durch falsche Weltwirtschaft und kriegerische Gewalt. / Hilf uns, aufzustehen und österlich zu leben / Fröhlich und verantwortungsbewusst. AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
15. Mai 2025 Wie ein guter Vater / stehst Du hinter mir / und schenkst mir Halt. / Ermutigst mich / aus zu atmen / aus zu sprechen / aus zu tragen / und aus zu stehen / wohin du mich mit deiner Verheissung ziehst.
Kathrin Rehmat, Zürich
15. Juni 2025 Heiliger Gott, / Wir haben viel Grund, / deinen Namen zu loben. / Auf dich ist Verlass. / Du bleibst uns treu / und du gehst gnädig mit uns um. // So Vieles andere ist ins Wanken geraten, / dass wir unsicher geworden sind; / so oft haben uns Menschen enttäuscht, / dass wir kaum noch einem trauen; / so gnadenlos geht es oft unter uns zu, / dass wir schon mit Angst aufwachen. // Gott, du weißt, wie es um uns steht, / wieviele Verletzungen wir mit uns tragen / und wieviel Scham und Wut wir verbergen / hinter der Maske unserer Coolness. // Herr, hilf uns, wenn wir zu fallen drohen, / richte uns auf, wenn wir niedergeschlagen sind / und behüte uns vor allem, / was unser Leben zerstört und vergiftet. // Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
14. Mai 2025

Wem gehört die Erde / Wer darf sie ihr eigen nennen / Wem gehören ihre Schätze im Boden im Wasser in der Luft / Wir denken: Sie gehören selbstverständlich dem, / der sie für sich beansprucht und verbucht hat / Könnten wir es anders denken / Wir Menschen sind flüchtige Gäste auf Erden wir werden selber wieder Erde werden / Dürfen wir sie als solche für uns nutzen / ausnutzen auslaugen und nutzlos liegen lassen / Dürfen wir die Erde verderben //

Die Antwort geben wir uns selbst / Menschen wir sind schuldig / weil wir nehmen nicht zurückgeben / uns selber überschätzen / Wir sehen uns als rechtmässige Besitzer / die keiner haftbar machen kann / wir sehen uns im Recht / Weil alle denken es sei Recht /

Doch: Wir sind Installierte in Ehrenämtern / Verwalter Gärtnerinnen Wildhüter Schützerinnen der Natur / Eingesetzt vom Creator mundi / der uns diese Würde überantwortet hat / der uns seinen Schatz anvertraut hat //

Gott möge unsere Augen öffnen damit wir uns selber richtig einschätzen lernen / Lasst uns ihm dienen und darauf stolz sein / Wir sind Dienerinnen der Lurche der Insekten der Korallenriffe / Diener der Wildschweine der Wölfe der Wälder der Meere der Wüsten / Wir dienen der Zukunft / Wir hegen und pflegen und lieben / Wir machen die Erde schön / Unser Lohn ist Sinn / ja so macht das Leben Sinn.


Marianne Reifers, Luxor (Egypt)
13. Mai 2025 Gott, / deine Liebe, unsere Liebe – / wie weit reicht sie? / Bleibt sie bis zum Ende? / Und welches Ende? / Bleib da, wenn Menschen uns verlassen, / bleib bei uns bis zum Ende / und noch darüber hinaus. / Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
12. Mai 2025 Gott, du Begleiter, / du bist immer für uns da / und mischt dich in unser Leben ein. / Wir bitten dich, / dass du Nöte siehst, / die wir nicht wahrnehmen. / Hilf uns, wenn wir einsam und vernachlässigt sind. / Amen
Georg Rieger, Nürnberg
11. Mai 2025 Du Hort unseres Heils, / manchmal führst du unser Leben in große Höhen: / Lass uns nicht hochmütig werden. / Du bist da, / wenn wir abstürzen / in tiefste Verzweiflung: / Lass uns nicht in ihr verharren. // Deine Macht reicht bis in die Sphären / des Unheimlichen: / Bewahre uns / vor seiner gefährlichen Anziehungskraft. / Halte uns fest bei dir / und bei deinem Wort. / Begleite uns durch Höhen und Tiefen / und alle Gefahr. / Erbarme dich unser.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
10. Mai 2025

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / Danke für den blauen Himmel, / für den Tau morgens auf dem Gras, / für das Zwitschern der Vögel und das Blühen der Blumen. / So viel Grün überall, so viel Verheißung von Leben. //

Danke für den Kirchentag / und für alle, die zu seinem Gelingen beigetragen haben. / Mutig, stark, beherzt – möge das noch lange unter uns sein; / sehr lange noch. / Denn uns ist bange. //

Dünn ist das Eis, auf dem wir stehen. Sehr dünn. / Im Zuge der Kanzlerwahl sprach jemand von Weimar. / Da drohte Schlimmes. / Es wurde abgewendet. / Weil es dann doch noch genug Besonnene gab. / Hab Dank für die. //

Zwischen Indien und Pakistan droht ein Atomkrieg. / Wo sind da die Besonnenen? / Wenn es sie gibt – lass sie Einfluss gewinnen, dass die Vernunft siegt / über den Hass. Wo Hass ist, lacht die Hölle. /

Und im Nahen Osten? Sind da noch Besonnene? / Oder ist das Gegeneinander schon total? / Der Wille zur Vernichtung ist groß hier wie da. / Und es sind die Ohnmächtigen, die den Preis zahlen.  //

Wie schlimm ist das. Wie bestürzend – achtzig Jahre nach Kriegsende. / Ist die Menschheit ein hoffnungsloser Fall? / Nach Karfreitag und Ostern können wir das nicht glauben. / Aber wir machen diesen Glauben nicht an uns selbst fest, sondern an Dir. //

Erbarme Dich! / Erbarme Dich der Elenden. / Erbarme Dich unser. / Erbarme Dich Deiner armen Erde, / dass sie nicht noch mehr zum Vorplatz der Hölle wird, / sondern gleichnisfähig bleibt für Dein Reich, das kommt. // Amen.


Klaus Bröhenhorst
9. Mai 2025

Unser Vater, / danke für die wunderbare Schöpfung, die uns immer wieder zur grünen Kanzel werden kann. / Da ist zum Beispiel der Mammutbaum, der Rekordhalter unter den Bäumen. / Riesig groß kann er werden und uralt. / Damit er den Stürmen standhält, wurzelt er zwar nicht besonders tief, dafür aber weit ausladend, / bis seine Wurzeln die Wurzeln anderer Bäume erreichen, sich miteinander verankern / und sich gegenseitig festhalten.

Lass uns das von ihnen lernen. / Mach uns zu echter Gemeinschaft fähig. / Lass uns einander die Hände reichen, / uns gegenseitig stützen und einander Stabilität geben. / Gemeinsam statt einsam und mit dir ein echtes wir. / Amen


Annegret Lambers
8. Mai 2025 Gott, / manchmal ist es überwältigend, / was man alles bewegen kann. / Danke, für die Möglichkeiten, / die wir haben, / unser Leben zu gestalten. / Für unsere Gesundheit, / für Arbeit und Auskommen, / für unsere Unabhängigkeit und Freiheit. / Es kommt alles von dir. / Und es ist nicht selbstverständlich.
Selma Dorn
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