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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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17. Oktober 2024

For the greening of trees / and the gentling of friends / we thank you, God. //

For the birthness of field / and the warmth of the sun / we thank you, O God. //

For work to be done / and laughter to share / we thank you, O God. //

We thank you, and know / that through struggle and pain / in the slippery path of new birth / hope will be born / and all shall be well.


The Iona Community
16. Oktober 2024

Das geht mich nichts an / So weit entfernt zu weit entfernt / Oder doch etwa doch //

Das geht mich an / Meinst du / Gott / Weil es dich angeht / Was dich angeht geht auch mich an / Ich werde kleinlaut //

Du bist schon kleinlaut / Du drängst dich nicht auf / Du drängst mir den Hunger nicht auf / Dass Kinder hungers sterben in den Armen ihrer Mutter

Wo immer es sei auf dem Erdball / Was immer der Grund sei auf dem Erdball / Dagegen willst du etwas tun / Mit meiner Hilfe //

Amen


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
15. Oktober 2024 Gott im Himmel! / Sei uns nah, wenn wir nach dir rufen, / sieh uns an, wenn wir Angst haben, / stärke uns, wenn wir schwach sind, / halte uns, wenn andere uns bedrängen, / mach die Seelen satt mit deiner Güte, die so tröstlich ist. / Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
14. Oktober 2024 Du ferner und naher Gott – / du willst dich auch finden lassen in der Kunst. // Ich danke dir für die Musik, / die unsere Fantasie beflügelt / und uns aus dem Alltag erhebt. // Ich danke dir für die Kunst, / die uns hinter Bildern / eine ganz andere Wirklichkeit ahnen lässt. // Ich danke dir für die Architektur, / die das Nützliche mit dem Schönen verbindet. // Lass mich überall deine Spuren erkennen. / AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
13. Oktober 2024

Vater im Himmel. / Verwandle meine Angst in Vertrauen. / Und Zuversicht. / Du bist doch bei mir. / Dein Stecken und Stab trösten mich, / auch wenn ich im finsteren Tal wandern muss. //

Es wird nicht immer so dunkel bleiben. / Dein Licht leuchtet mir den Pfad aus. / Du bist mein Begleiter, / in meiner Nähe. / Schenke mir ein hörendes Herz. //

Du sprichst zu mir. / Heute. / Worte, die erlösen und befreien. / Du kennst den Weg und du lenkst meine Schritte ins Leben. / In die Freiheit der Kinder Gottes. / Meine Hoffnung setze ich auf dich. / Du meinst es gut mit mir. / Amen.


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / Dein Reich komme! / Es komme zu uns, denen eine gute Zukunft / nicht mehr zu gelingen scheint. / Zu uns, die wir die Geister, / die wir riefen, nicht mehr los werden.

Diese Verdichtung zum Bösen – / wohin soll sie noch führen? / Offene Lügen nicht nur jenseits des Atlantiks, / sondern auch diesseits. / Und viele Menschen, die diese Lügner wählen. / Und ganz übel: Das Verwischen der Unterschiede zwischen / denen, die Terror und Krieg für legitime Mittel halten, / und denen, die sich wehren.

Und mitten in all dem: das Zauberkabinett der einfachen Lösungen, / des Gutgemeinten und Prinzipiellen.

Verwirrend und verworren das alles. / Du aber kannst helfen.

Nein, wir bitten Dich nicht um ein Wunder.  / Das wagen wir nicht. / Dazu sind wir selbst zu verstrickt. / Aber wir bitten Dich um gesunden Menschenverstand. / Denn das Normale ist uns verloren gegangen. / Und damit auch der Segen von Grenzen.

Gib Grenzen, die guttun. / Und Menschen, die denen zuhören, / die sagen:  Wir haben Angst. / Und Menschen, die Unterschiede nicht verwischen, / sondern sie aushalten.

Nimm uns in die Schule der Hoffnung, / die nicht zuschanden werden lässt.

Das bitten wir Dich.

Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
11. Oktober 2024

Gott, / wir versuchen in anderen Kategorien zu denken / und den Begriff der Nation neu zu deuten. / Hinter den Grenzen unseres Landes wohnen doch nicht Menschen, / die uns fremd bleiben müssen oder die weniger würdig und wert sind?! / Doch wie setzen wir diesen guten Willen um? / Wie bewahren wir dennoch Sicherheit und dürfen uns als Volk fühlen? //

Gib uns gute Ideen, wie wir Deinem Willen zur Nächstenliebe gerecht werden können / und uns dennoch nicht selbst verlieren. / Beschütze uns als Nation genauso wie als Gemeinschaft aller Menschen weltweit. / Wir brauchen Deine Liebe so und so, / damit wir gut miteinander umgehen. // Amen


Georg Rieger, Nürnberg
10. Oktober 2024 Gott der grenzenlosen Liebe, / in deinem Namen und in deiner Kraft will ich heute Mauern abtragen, / Stein für Stein, Vorurteil für Vorurteil. / Ich bekenne dir, dass ich deine Liebe oft vergessen habe, / dass ich mit meinen Mitmenschen kleinlich war und für sie höhere Massstäbe gesetzt habe als für mich selbst. / Dass ich voreilig ein Urteil über sie gefällt habe. / Du bist aber da bei mir, um mich in der Liebe anzuleiten, auch heute. / Öffne mich für dich. Amen.
Catherine McMillan, Zürich
9. Oktober 2024

HERR der Welten / und um Jesu willen auch uns Vater und Mutter im Himmel. / Ratlos und nach Orientierung suchend, sind wir hier. //

Selig sind die Friedenstifter, / und die Sanftmütigen hast du gesagt. / selig die Armen, die alles von Dir erwarten. //

Trauen wir deinen Worten noch? / Erwarten wir noch etwas von Dir? / Suchen wir deine heilsame Nähe? Fragen wir nach deinem Willen? / Für unser Leben, für unsere Welt? //

Wir beten für die Verantwortlichen in Stadt und Land: / dass sie Mut und Kraft finden, dem Sturm der Entrüstung standzuhalten; / dass sie unterscheiden können zwischen Gut und Böse; / dass sie Urteile finden, die heilsam sind. //

Für dein Volk Israel beten wir: / Da gehen uns schon lange die Worte aus, / aber dein Geist wird unser Sehnen übersetzen. //

Wir beten für die Verantwortlichen in unserer, in deiner Kirche: / Licht und Salz sollen wir sein, / mutig und unerschrocken von Dir erzählen. //

Für unser kleines Leben beten wir: / dass wir uns von nichts und niemand davon abbringen lassen, / dass allein Du unser Trost im Leben und im  Sterben bist, / dass wir so zu glaubwürdigen Zeugen deines heilsamen Handelns / an uns und an unserer Welt werden. //

Aufbrechen, auf den Weg machen wollen wir uns, das notwendige tun; / in dem Wissen, dass Du unterwegs zu finden bist, / nicht erst am Ziel unseres Weges; / in der Armut unseres Alltags wirst Du da sein. / An deiner Hand gehen wir getrost auf den Wegen, die Du uns weist. //

Amen


Gerhard von der Heyden
8. Oktober 2024

Du liebe Gesundheit / Du hast uns im Griff / Wehe / Du überlässt uns den kranken Tagen voller Unwohlseins / Wir zittern wir sorgen uns / Haben wir dir zu wenig geopfert / Zu wenig verzichtet / Das  Falsche gegessen / Zu wenig trainiert //

Du lieber Gott / Wir setzen auf die Gesundheit / Haben Angst sie zu verlieren / Angst vor dem Sterben / So sind wir Kleingläubigen / In unserer Angst gehst du unter / Und wir mit dir //

Ich will aber nicht untergehen / Mit dir will ich im Leben sein / Wo immer es hinführt / Will auch die kranken Tage mit dir sein / Ich halte mich fest an dir / Bleibe bei mir // Amen


Marianne Reifers, Luxor
7. Oktober 2024

1 Jahr, / 365 Tage, / 8760 Stunden / Sind vergangen seit dem Tag des Massakers der Hamas / an wehrlosen Frauen, Männern und Kindern, / dem Tag, der alles verändert hat / in Israel und in Gaza. //

1 Jahr, / 365 Tage, / 8760 Stunden / sind die noch lebenden Geiseln gefangen, / in den Häusern ihrer Feinde, / in Tunneln des Terrors, / haben die Sonne nicht gesehen, / keine frische Luft geatmet, / mussten täglich rechnen mit ihrem Tod. / Ihre Familien und Freunde kämpfen für ihre Befreiung, / mit gebrochenem Herzen, / mit unerträglicher Wut / und mit einer verlöschenden Hoffnung. / Gott, vergiss nicht die Qual dieser Menschen / und der anderen, die um die Toten trauern. / Hör ihr Wehklagen. / und erbarme dich. //

1 Jahr, / 365 Tage / 8760 Stunden / bangen die Menschen in Gaza / um ihr Leben / und um das Leben ihrer Liebsten, / fliehen vor den Bomben ihrer Feinde, / verstecken sich vor den Soldaten, / und wissen nicht mehr wohin. / Ihre Häuser sind zerstört, / ihre Träume zerbrochen, / ihr Herz ist voller Trauer und voller Wut. / Gott, du kennst die vielen verlorenen Leben. / Hör auch das Wehklagen in Gaza / und erbarme dich. //

1 Jahr, / 365 Tage, / 8760 Stunden, / ist unser Leben weitergegangen / seit jenem 7.Oktober. / Wir sind verschont / von der täglichen Angst, / von den Albträumen der Nächte, / von dem unsäglichen Schmerz / der Menschen in Israel und in Gaza, / und in unserem Alltag vergessen wir, / was sie niemals vergessen können. / Gott, wir fühlen uns hilflos / angesichts der nicht endenden Gewalt im Nahen Osten, / und fürchten, was daraus noch werden kann. / Gegen alle realistischen Bedrohungen / bitten wir dich, den / lebensmächtigen Gott und Erbarmer / um ein Ende des Hassens, / um ein Ende des Leidens. / Wir bitten dich um das Wunder von Frieden im Nahen Osten. / Wir bitten dich um Schalom für die Welt. / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
6. Oktober 2024 Gott, Schöpfer, / Danke. / Danke für Sonne und Regen. / Danke für den Weizen und die Kartoffeln. / Danke für die Möhren und den Kohl. / Danke für die roten Äpfel und die leuchtenden Birnen, / Danke für die Kirschen und die Zwetschgen. // Segne die Bauern und die Bäcker. / Segne die Metzger und die Köche. / Segne die Erntehelfer aus Polen und die Schlachthof-arbeiter aus Rumänien. / Segne die Verkäuferinnen bei Lidl und bei Aldi, / Segne die Aushilfen bei McDonald und BurgerKing. // Gott, Erbarmer, / Danke. / Danke, dass wir satt werden. / Danke für die Vielfalt der Nahrungsmittel. / Danke für die Qualität des Essens. / Danke für die Gastfreundschaft in den Familien und Gemeinden. / Danke für die Engagierten in den Tafeln. // Segne die Hungernden mit Nahrung. / Segne die Hilfsorganisationen. / Segne die Entwicklungshilfe. / Segne die geistlich Hungernden mit deinem Wort. / Segne die Kirchen mit deinem Geist. / Segne die Erde mit dem Salz der Christen. // Gott, Erlöser, / Danke. / Danke für den Trost. / Sei mit den Verzweifelten. / Danke für die Hoffnung. / Heile die Kranken. / Danke für den Glauben. / Erlöse die Sterbenden. / Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
Wochenrückblick

Gott, du Hüter Israels, / in Psalm 121 heißt es, dass du nicht schlummerst und nicht schläfst. / Das soll ja wohl heißen, dass du aufpasst und nötigenfalls eingreifst. / Gott, kannst du das bitte jetzt tun! / Kannst du die unheilbringende Spirale der Gewalt in Palästina, Israel und dem Libanon unterbrechen! //

Dass sich auf beiden Seiten viel Hass angestaut hat, macht das sicher nicht leicht. / Aber es kann doch nicht sein, dass Kämpfer diejenigen opfern, die sie zu befreien vorgeben. / Und genauso wenig, dass ein Führer eines Landes, um seine Immunität zu retten, Konflikte am Laufen hält und immer neue Fronten eröffnet. //

Gott, wir bitten dich, dass du dem Heiligen Land Frieden bringst, so dass es seinem Namen gerecht wird. / Und damit ist die ganze Gegend gemeint und alle Menschen, die da friedlich wohnen oder wieder wohnen wollen. / Unsere Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat, / heißt es ebenso in Psalm 121. Bitte komm, Gott! / Die vielen leidenden Menschen brauchen deine Hilfe und die Situation braucht einen Ausweg, / den noch niemand kennt, außer dir. //

Amen


Georg Rieger, Nürnberg
4. Oktober 2024 Das geht mich nichts an / So weit entfernt zu weit entfernt / Oder doch etwa doch / Das geht mich an / Meinst du / Gott / Weil es dich angeht / Was dich angeht geht auch mich an / Ich werde kleinlaut / Du bist schon kleinlaut / Du drängst dich nicht auf / Du drängst mir den Hunger nicht auf / Dass Kinder hungers sterben in den Armen ihrer Mutter / Wo immer es sei auf dem Erdball / Was immer der Grund sei auf dem Erdball / Dagegen willst du etwas tun / Mit meiner Hilfe / Amen
Marianne Reifers
3. Oktober 2024

Allmächtiger Gott, / wir danken dir für dein Wort. / Es ist gesagt, es ist geschrieben, / es ist gedruckt, als wäre es ewig unveränderlich. / Doch Du bist anders. / Du bist lebendig. / Lass uns das nie vergessen! / Daraus erwächst uns Hoffnung! //

Immer wieder neu eröffnest Du uns Dein Wort. / Immer wieder neu rufst Du uns als Deine Gemeinde zusammen. / Lass uns auf der Suche bleiben, jeden Tag neu. / Lass uns die Gemeinschaft suchen, / im Hören und Sprechen, jeden Tag neu. / Daraus erwächst uns Orientierung und Halt für unser Leben. //

Mit Deinem Wort rufst Du uns auch in den Widerspruch. / Gegen das Unrecht und Leiden dieser Welt, / gegen Fremdenhass und Antisemitismus, / gegen Gewalt und Kriege, / Habgier und Hunger. / Lass uns Deinen Ruf hören und / gib uns Kraft und Mut, / und immer wieder neu die Achtsamkeit / zum genauen Hinhören und Hinsehen, / dass wir einstehen für unseren Nächsten in der Not. //

Und wo wir zu verzweifeln drohen / an der Unabänderlichkeit der Dinge, / an Krankheit und Katastrophen, / an Einsamkeit und / verworrenen Beziehungen, / Unglück und Schmerz. / Da schenke uns Trost / und lass unser Vertrauen nicht sinken, / dass Du uns jeden Tag zu einem neuen Anfang rufst / durch Dein Wort / und durch das Mahl der Versöhnung.


Simon Froben, Bayreuth
2. Oktober 2024 Du heilige Geistkraft, / wir loben und preisen dich / und beten zu dir. //  Zu dir beten wir für unsere Familien, / für unsere Kinder und Eltern, / für die alten Menschen. //  Von dir können wir lernen, / einerseits auf einander zu achten und uns zu beschützen / und andererseits einander Freiheit zu gewähren: / einander nicht zu besitzen oder zu bevormunden oder auszunutzen. // Lass deinen guten Geist durch unsere Häuser wehen / und schenke uns die richtige Balance. // Amen
Meike Waechter, Berlin
1. Oktober 2024 Ach Gott, / bewahre mich vor Bitterkeit und Zynismus. / So vieles in der Welt liegt im Argen. / Oft weiß ich nicht mehr, worauf man sich noch verlassen kann. // Hole mich aus der Lethargie. / Zeige mir Wege, wie ich mich einmischen kann in die politischen Entscheidungen. / Wecke meine Hilfsbereitschaft für Menschen, die sie brauchen können. // Ich darf nicht immer nur um mich selber kreisen. / Mach mir Mut! / AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
30. September 20024 Gnädiger Gott! / Ich verstehe nicht, / warum Menschen / so gnadenlos / miteinander umgehen, / sich nicht mehr zuhören, / Worte verdrehen, / Perspektiven ausblenden. / Ich verstehe mich selbst / manchmal nicht. / Wenn ich so bin. / Amen
Georg Rieger, Nürnberg
29. September 2024 Gott, / wir fordern keine Wunder, / aber wisse: / Wir haben auch nichts dagegen! / Es liegt ja so vieles an uns und nicht an dir. / Aber trage das Deine dazu bei, / dass uns das Wunder gelingt, / Gerechtigkeit in der Welt zu säen, / damit Friede wächst. / Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
Wochenrückblick

Schöpferischer Gott! //

An manchen Tagen scheint die Welt im Chaos zu versinken. / Doch jeden Morgen schaffst Du die Welt neu//

Überall ist Verunsicherung zu spüren: / Unruhe nach den Wahlen in den Landtagen, „unregierbar“. / Auf der Suche nach Wählergunst verlieren Parteien ihre Orientierung. / Die Demokratie und das Miteinander in Respekt und Würde / stehen auf dem Spiel, / im Großen und viel zu oft auch im Kleinen der Nachbarschaft. / Doch jeden Morgen schaffst Du die Welt neu! //

In der Welt regieren an immer mehr Orten / Terror und Vergeltung, / Unterdrückung und Krieg. / Immer mehr Waffen fordern immer mehr Opfer, / fordern immer mehr Vergeltung. / Ein zerstörerischer Kreislauf, / die Konflikte spitzen sich zu, / Gewalt breitet sich aus wie ein Virus. / Doch jeden Morgen schaffst Du die Welt neu! //

Die Zukunft steht in Frage: / Die Sicherheit, der Wohlstand / und sogar Deine gute Schöpfung. / Wie lange können wir noch leben, /als gäbe es nur das Heute und Jetzt? / Ohne uns zu kümmern um die Sintflut, die nach uns kommt? / Ohne Verantwortung zu übernehmen, für unsere Kinder und Enkel? / Doch jeden Morgen schaffst Du die Welt neu! //

Ich will mich aufrichten lassen an Deiner Güte, / jeden Morgen neu. / Und abends ein Dankgebet sprechen / für alles, was Du den Menschen Gutes getan hast / und tust und tun wirst. / So suche ich meinen Frieden mit dem Nächsten und der Welt, / mit mir selbst / und mit Dir. //

Amen!


Simon Froben, Bayreuth
27. September 2024 Vieles kommt geplant, vorausgesehen, erwartet, berechnet / Das Leben lässt sich nicht immer berechnen / Es kommt wie’s kommt / Es wirft uns aus den Socken / Es lässt uns leer schlucken / Es wirbelt uns durcheinander / Das nennen wir Schicksal / Oder wir nennen es Gott / Wie wir es nennen / Gott / Gib uns Kraft und Vision / Alles aus deiner Sicht entgegen zu nehmen / Dann darf es kommen wie es kommt / Amen
Marianne Reifers
26. September 2024 Allgütiger Gott, / manchmal ist es zum Verzweifeln. / Da wird uns alles zu viel. / Wir machen uns Sorgen um uns selbst / um unsere Lieben, / um die Zukunft unserer Welt / Wir beten und rufen zu Dir. / Wie oft haben wir das getan? / Und Du hüllst Dich in Schweigen. / Beten wir falsch? / Beten wir das Falsche? / Sind wir die Falschen, die zu Dir rufen? / Doch woher nähmen wir das Recht, / mit Dir ins Gericht zu gehen? / Aber ist es doch die Hoffnung, / die Du in unser Herz gegeben hast, / die uns zu Dir rufen lässt! / Es ist doch Dein Wort, / dass uns mehr verheißt / als wir heute sehen! / Wir trauen Deinem Wort mehr / als unserer Erfahrung, / wenn wir zu Dir kommen / und beharrlich bitten, / dass Du erscheinst, / dass Du hilfst, / dass Du unsere Hoffnung ansiehst / und aus dem Funken, / der uns manchmal nur noch bleibt, / ein neues Feuer schlägst. / Zu Deiner Ehre soll das geschehen / und zu unserem Heil. / Amen.
Jochen Denker
25. September 2024 Guter Gott! / Eingepackt wie in einen wärmenden Mantel, / so eingepackt sind wir in deine Liebe. / Sie tut so gut. / Und sie gilt jedem Menschen. / „Schwarze, Gelbe, Rote, Weiße, Gott hat sie alle lieb“ / – so heißt es in einem Kinderlied. / Wir geben zu, dass wir uns damit oft so schwer tun. / Immer wieder müssen wir es wieder erleben, / wie grausam lebendig er noch ist, / der lebensverneinende Rassismus. / Wir schämen uns zutiefst dafür und bitten dich: Vergib! / Und fülle uns mit deiner Liebe, / die eben allen Menschen gilt, / ganz unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Einkommen und IQ. / Vergib, segne, halte und bewahre uns. / Amen
Annegret Lambers
24. September 2024

Du Lebendige/r siehst mich / - auch wenn es regnet - / in gutem Licht / und sanfter Frische. / Ermutigst meine grauen Tage, / förderst meine Herbstfreuden / in denen ich der Vergänglichkeit fröne /und ganz im Vertrauen auf das ewige Leben / alles gebe um so gering und nah zu werden, / dass der Schmerz nachlässt.


Kathrin Rehmat
23. September 2024

Lieber Gott / Die arme Menschen haben nicht genug zum essen, / darum wünsche ich das es mehr Früchte gibt.


Emilia, 9 Jahre
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