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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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30. Oktober 2023

Du strenger Gott / Uns ist gesagt, was gut ist: dein Wort halten …  Wir müssen zugeben: das gelingt uns nur schwer. / Wie können wir die Überlieferung mit unseren aktuellen Problemen zusammenbringen? Wie können wir im Streit der Meinungen das Richtige durchsetzen? Wie können wir unseren Egoismus überwinden? / Du gütiger Gott // Uns ist gesagt, was gut ist: Liebe üben … Wir müssen zugeben: das gelingt uns nur schwer. / Wir brauchen selbst viel mehr Liebe als wir hergeben. Wir können nicht alle Mitmenschen lieben.

Wir scheitern oft daran, Gefühle und tatkräftiges Handeln in Einklang zu bringen. / Du übergroßer Gott / Uns ist gesagt, was gut ist: demütig sein vor dir ... Wir müssen zugeben: das gelingt uns nur schwer. / Weil du uns so weit weg erscheinst, gehen wir eigenmächtig unsere Wege. Weil wir an dir zweifeln, verzweifeln wir am Sinn unseres Tuns. Weil wir uns klein und hilflos fühlen, vertrauen wir fremden Versprechungen. / Hilf uns, du unbegreiflicher Gott, dieses Leben zu meistern. Mach uns Mut, gib uns Vernunft, schenke uns deinen Geist, damit wir zu tatkräftigen Christinnen und Christen werden. AMEN 


Gudrun Kuhn, Nürnberg
29. Oktober 2023

Gott, du Versöhner und Friedensstifter, / Menschen können so gemein, so rücksichtslos, / so böse sein! / Das macht uns wütend, / und erfüllt uns manchmal / mit Rachegelüsten / und brutalen Fantasien. / Wir lassen uns leicht / vom Bösen anstecken, / und drehen mit an der Spirale / der Gehässigkeiten.

Gott, das soll nicht so bleiben! / Leite uns an, / im Geist deiner Liebe / aus üblen Mustern auszuscheren / und im Denken und Handeln / Böses mit Gutem zu überwinden.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

28. Oktober 2023

Großer Gott! / / Es ist Herbst! / "Die Blätter fallen wie von weit, / als welkten in den Himmeln ferne Gärten“… / / Und ja: Ich spüre dieses Fallen auch in mir, / ich sehe dieses Fallen im Blick auf das, / was um mich herum geschieht:

Grausame Kriege, von Menschen getrieben, / politische Herausforderungen, die Ängste schüren. / Es ist die Stunde der Populisten und Extremisten, / die mit dem Versprechen einfacher Lösungen locken, / radikal, egoistisch, unmenschlich. /   / Die schöne heile Welt von einst / - wenn es sie denn je gab -  / scheint zerbrochen.

Und doch bist Du da, Gott! / Unaussprechlicher ansprechbar. / Unantastbarer ganz nahe. / Hilf mir, / in allem Fallen doch deine Hand zu spüren, / die inmitten aller Geschehnisse / alles so unendlich sanft geborgen hält. / Hilf mir, / zu vertrauen, dass die heile Welt / nicht hinter, sondern erst noch vor uns liegt. / Hilf mir, / Mut zu fassen, / selbst ein bunt wirbelnder Zeuge / der Herrlichkeit dieses Lebens zu sein, / voller Vertrauen auf das neue Beginnen, / das jedem Fallen innewohnt / durch Deine Liebe und Fürsorge.

Amen!


Simon Froben, Bayreuth
27. Oktober 2023 Gott, wir danken dir uns bitten dich: Du weißt um die Gewalt in aller Welt und auch in uns. Schenke uns Ideen, Probleme friedlich zu lösen. Nimm dich all derer an, die Opfer von Gewalt sind. Mach uns sensibel für deren Anliegen, in Frieden zu leben. 
Georg Rieger, Nürnberg
26. Oktober 2023 Barmherziger Gott! / Du wartest auf mein Gebet. Ich falte die Hände, ich schließe die Augen und oft passiert nichts. Kein Wort dringt aus meiner Seele auf zu dir. Nur ein Schweigen. / Dann warte ich auf deine Stimme in mir, die mir die Worte gibt. So gib mir die Worte, mit denen ich zu dir beten soll. Sprich du selbst mir geistlich Armen das Gebet zu dir. Lehre mich beten, durch Jesus, deinen Sohn. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
25. Oktober 2023 Gott, heute schaffe ich es nur mit deiner Hilfe. / Ich bitte dich um Kraft und Klarsicht. / Zeige mir, was wichtig ist. / Schenke mir Geduld, damit ich andere nicht überfordere. / Mach meine Füsse leicht und meinen Blick offen. / Erfülle mich mit der Freude eines Kindes, das sich geborgen weiss.
Catherine McMillan, Schweiz
24. Oktober 2023

Barmherziger Gott, / wir sehen, was in unserer Welt geschieht  / und drohen alle Hoffnung zu verlieren. / Wir bekommen mit, wieviel Lug und Trug herrscht, / wieviel Verantwortungslosigkeit und Kälte  / und unsere Hoffnung schwindet, dass es besser werden wird. / Wir kommen zu Dir,  / sehen uns selber ehrlich an  / und sehen wenig, was uns Hoffnung macht.

Du bist der Gott der Hoffnung, / Du verlierst die Hoffnung mit uns nicht / und hast in der Auferweckung Jesu Christi / den Grund für eine lebendige Hoffnung gelegt – / für jeden von uns und für Deine Erde. / Wir wollen hören, was Du erhoffst / Und weil Du es erhoffst, / darauf vertrauen, / dass diese Hoffnung nicht trügt / und Du wahrmachst, was Du versprichst.

Sende Deinen Geist. / Erwecke unser Singen, Beten, Reden und Hören, / dass sie zu einer Saat werden, / aus der eine lebendige Hoffnung wächst, / die uns verändert. / Amen.


Jochen Denker, Ronsdorf
23. Oktober 2023 Recht haben / Es besser wissen / Den Durchblick haben / Hier die Guten dort die Bösen / Wer erzählt hier Lügen / Aufklären / Nichts klärt sich / Im weissen Phosphor / In abverreckten Raketen / Alles vertuscht sich täuscht / Nur das Elend täuscht nicht / Es schreit zum Himmel / Aber der Himmel / Hört er keine Schreie / Eli Eli lemma sabahtani / Wir sind von allen guten Geistern verlassen / Während die bösen hämisch tanzen / Uns bleibt nur blindes Vertrauen: / Der andere Weg die stille Wahrheit das versprochene Leben / Bist du / Wir werden nicht verloren gehen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
22. Oktober 2023 Du treuer Gott, / deine Gebote lehren, / in Freiheit und gegenseitiger Achtung miteinander zu leben. / Sie sind ein Schatz, für den wir dir / zusammen mit der jüdischen Gemeinschaft in aller Welt danken. / Mit ihr teilen wir nun die Empörung und den Schmerz, / dass das Fest der Torafreude, das sie gefeiert hat, / von Terror und Blutvergießen überschattet ist. / So viele Menschen in Israel sind ermordet und verletzt, / so viele Ängste werden wieder wach, / so viele Tränen fließen in die Lobgesänge, die dich preisen, / so viel Verzweiflung mischt sich in das Fest, / das der Freude an deinem Wort dienen soll. / Wir wissen, dass die Menschen in Gaza / den Preis bezahlen werden / für die Verbrechen der Hamas. / Auch dort werden viele Menschen sterben / und verwundet werden. / Der Kreislauf des Hassens wird neu befeuert, / und reißt viele mit / auch in unseren Städten. / Gott, wie soll Frieden werden in dieser Region? / Wie soll die Gewalt überall auf der Erde ein Ende nehmen? / Mach uns zu Verbündeten deiner Weisung, / die der Hoffnungslosigkeit und dem Zynismus entgegen wirkt. / Öffne unsere Augen für das, was wir tun können / um dem Hass zu überwinden, / der auch hier bei uns zu Bösem anstiftet. / Halte deine Hand über alle, / die in Angst vor tödlichen Angriffen leben, / und bekräftige deine Verheißung, / dass Frieden möglich ist / in unserer zerrissenen Welt. 
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick Barmherziger Gott, / in der Nord- und Ostsee stürmt es, / die Küsten sind überflutet, / die Pegel steigen auf Jahrhundertrekord. / Das lässt uns erahnen, / worauf wir uns künftig einstellen müssen. //
Zugleich steigt die Kriegsgefahr im gesamten Nahen Osten, / und in der Ukraine steht ein kalter, zermürbender Winter bevor. //
Und mit Sorge blicken wir auch in die USA, / wo in diesen Wochen eine radikale Minderheit Regierung und Parlamente vor sich hertreibt / und gezielt Chaos anrichtet. / Ein ehemaliger Präsident verhöhnt vor dem Gerichtssaal den Richter und die Staatsanwältin. / Wir können diese und andere Bilder nur schwer ertragen. / Wir ahnen, / dass es dort um mehr geht / als nur um einzelne Personen. //
Barmherziger Gott, / wir bitten Dich für die Ordnung dieser Welt. / Sie ist aus den Fugen geraten, / und wir wissen nicht, / wohin sich alles entwickelt. / Uns fällt es schwer, / das alles auszuhalten: / die Bilder von Sturmflut und Krieg, die vielen Flüchtenden und den verbreiteten Hass auf den Straßen. //
Barmherziger Gott, / wir sehnen uns so sehr nach anderen Bildern / nach Bildern der Hoffnung. / Wir bitten Dich, / verlass uns nicht in diesen Zeiten der vielen Nöte und Sorgen. / Bleib bei uns mit deiner Nähe und deiner Geduld. // Amen.
AD
20. Oktober 2023 Unser Vater im Himmel. Seit Tagen tobt der Orkan der Gewalt in und um Israel. / Uns bleibt die Luft weg. Ratlos verfolgen wir die Nachrichten, die uns erreichen. / Eine Frage brennt besonders heiß im Herzen: Wo bist Du?  / Es ist doch dein Volk HERR. Zum Eigentum hast du es dir erwählt. / So steht es in den uralten Schriften, den Schriften, von denen wir sagen: „Wort Gottes“. / Kann gut sein, dass zu wenige in Israel nach deinem Willen gefragt haben, und nicht wenige gegen deinen Willen gehandelt haben. / Das hat dich aber noch nie davon abgehalten einzugreifen;  / dich deines Volkes zu erbarmen, wenn sich andere im Gebet aufgemacht haben dir die Türen einzurennen. / Wir liegen vor dir im Gebet und erinnern dich an deine Zusagen. Erbarme dich HERR. / Nur Du kannst die Wege freischaufeln, die aus dieser ausweglosen Lage führen. / Wenn Du unsere Hilfe brauchst: wir halten dir Hände und Herzen hin! / Erbarme dich HERR. Eile deinem Volk zur Hilfe. Bitte!
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
19. Oktober 2023

Beloved God / we fear your judgement: / teach us to know it as our friend. / Your word has pierced us to the bone; / we are exposed, laid open to your sight.

Therefore, let us bless you / for you come to us when we are most ashamed, / and when we long to hide our face from you / you will nut suffer us to turn away. / You call us by our name / you touch us , raise us, / invite us into shameless love. / God our lover, know us, judge us, / turn us, wound us, demand of us, / forgive us. / We are yours. / We abandon ourselves to your love. / We trust you.


The Iona Community
18. Oktober 2023 HERR, mein Fels und mein Erlöser. Dir wirklich zu vertrauen, gelingt uns selten. Wir hetzen durch unsere Stunden und Tage und wundern uns, dass uns die Zeit davonrennt. Wenigstens einmal am Tag wollen wir zur Ruhe kommen bei Dir. Öffne uns die Augen für das, was wirklich wichtig ist. Lehre uns deine Stimme von all den anderen zu unterscheiden. Sprich uns so an, dass wir dich verstehen. In deiner Kraft, von deinem Geist begleitet gehen wir in diesen Tag. Bring du selbst zum Blühen, was wir mit Sorgfalt säen. Damit Frucht wächst, die Dir zur Ehre gereicht. Amen.
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
17. Oktober 2023 So will ich diesen Tag bestehen: / nicht über die Schrecklichkeiten der Nachrichten jammern, sondern den kleinen Wink für meinen persönlichen Einsatz finden / mich nicht überfordern lassen, sondern tun, was ich kann / Provokationen nicht erwidern, sondern vernünftig dagegen halten / einen guten Rat und Hilfe annehmen / nicht auf Freundlichkeit warten, sondern Freundlichkeit ausstrahlen / der Liebe eine Chance geben / das Vertrauen zu dir nicht verlieren / Hilf mir dazu, o Gott.
Gudrun Kuhn, Nürnberg
16. Oktober 2023 Der Friede ist lahm geschossen / Ein Aufschrei durch die Völker / Es ist wieder erlaubt zu schiessen / Erlaubt zu töten / Ausgeblutet liegt der Friede im Staub / Ausgelacht stehen alle, die an ihn geglaubt haben / Wie naiv wir waren wie naiv wir sind / Gott wie naiv / Wie naiv du bist / Hast du geglaubt / Wirklich geglaubt / Dass das Opfer deines Sohnes den Frieden bringen würde / Was jetzt gilt / Aufrüsten / Waffen her Panzer her Drohnen her / Soldaten Kinder werdet Soldaten / Lernt schiessen / O Friede o Gott / Die Trauer um dich tut so weh / So weh wie nichts  / Sonst / Sei nicht umsonst gewesen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
15. Oktober 2023

Gnädiger Gott, / wir danken dir für die Erfahrungen / von Vergebung und neuem Anfang. / Oft tun wir uns schwer, / auch nur uns selbst einzugestehen, / dass wir schuldig geworden sind. / Jeder Riss in unserem Selbstbild / macht uns unsicher, / und wir haben Angst, / dass wir durch Fehler und Versagen / in fremden Augen wertlos werden. / Wir schämen uns manchmal auch vor uns selbst!

Wie gut tut es da, / wenn wir erleben, / dass wir nicht festgenagelt werden / auf unsere Schuld, / nicht verachtet / für unser Scheitern. / Wie gut tut es, / vertrauen zu dürfen: / Du bist ein Gott, / der vergibt!


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

14. Oktober 2023

Ach Gott, ich hänge gerade so dazwischen.  / Zwischen Kranksein und immer länger werdender To-do-Liste, / zwischen Das-muss-noch-geschafft-werden und Urlaubsvorfreude. / Ich hänge dazwischen. Auch emotional. Freue mich über den Duft von gebrannten Mandeln und Kinderlachen beim Jahrmarkt und dann sind da die Bilder von Krieg und Elend, die mir zu Herzen gehen. / Ich hänge dazwischen, Gott, bin verkündigungsmüde und gleichzeitig will ich deine Hoffnung hinausschreien. / Ich hänge dazwischen.  / Sag, Gott, bist du auch dort zu finden, in all meinem Dazwischen? Vielleicht kannst du mich festhalten, damit es mich nicht zerreißt?! / 


Carolin Springer, Leer
13. Oktober 2023 Gott, deine Liebe, unsere Liebe – wie weit reicht sie? Bleibt sie bis zum Ende? Und welches Ende? Bleib da, wenn Menschen uns verlassen, bleib bei uns bis zum Ende und noch darüber hinaus. Amen
Jürgen Kaiser, Berlin
12. Oktober 2023

Wahrheit

Die sonnige Wahrheit lässt sich leicht aussprechen / Die dunkle kommt nur schwer über die Lippen / Es gibt beschämende Wahrheiten Halbwahrheiten verdrängte befreiende historische schmerzvolle Wahrheiten / Gibt es die Wahrheit  / Die Bibel ist eine Bibliothek voller Geschichten  / Der Wahrheit auf der Spur / Der Koran will die Wahrheit offenbaren / Das ägyptische Totenbuch schifft sich ein in den Fluss der Unterwelt / Das ist spannend / Ob es die Wahrheit ist / Wir Menschen machen uns viel vor wir belügen uns oft / Um unser Leben erträglicher zu machen / Bei dir Gott versorgen wir die Wahrheit mit all ihren Facetten / Da kann sie warten bis wir ihr gewachsen sind / Wir sind aber froh wenn du unser verzwicktes Leben gütig betrachtest / Unserer nackten Wahrheit ein Fell umlegst / Uns ein Beispiel gibst wie wir uns auf die Spur kommen  / Wie wir einander auf die Spur kommen / Indem du uns verzeihst / O Gott / Mach es uns leicht und wir wollen es einander nicht so schwer machen


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
11. Oktober 2023 Gott, / du hast die Menschen so geschaffen, / dass sie aufeinander angewiesen sind. / Wir bitten dich: / Zeige uns, wo andere Menschen / unser Wissen und unsere Fähigkeit brauchen, / und gib uns die Demut, annehmen zu können, / was andere für uns tun. / Das bitten wir dich durch Jesus Christus deinen Sohn und unseren Herrn.
RefLit
10. Oktober 2023 Gott, wir suchen nach dem Glück – wohlwissend, dass wir das große Glück nicht finden werden, / Danke für die vielen schönen Momente und dass Du uns gelassen machst im Umgang mit der Zerbrechlichkeit des Glücks. / 
Georg Rieger, Nürnberg
9. Oktober 2023

Gelobt sei der Name des Herrn bis in Ewigkeit. (Ps 113)

Dein Name, Gott, sei gepriesen, der du oben im Himmel thronst und nicht nur zu uns in die Tiefe schaust. / Du thronst oben in den Himmeln und kommst sogar selbst hinab zu uns auf Erden. / Du wendest dich uns zu, uns den geknickten und gebrochenen Menschen, / den Geringen und Armen, / den Irrenden und Zweifelnden, / den Fragenden und Suchenden. / Dafür danken wir und bitten dich, / hilf uns, dir und damit dem Leben zu vertrauen, damit wir weitergehen können jeden Tag Schritt für Schritt. Amen / 


Meike Waechter, Berlin
8. Oktober 2023 Gott, / wie leicht ist es, / von Liebe zu reden, / und wie schwer, / sie zu praktizieren: / friedlich mit Nahestehenden zu leben, / mit Ungeschickten Geduld zu bewahren, / Fremde in ihrer Eigenart zu achten, / niemand zu beneiden um Glück und Erfolg. /  / Nimm weg, / was der Liebe entgegensteht. / Weite unser Herz für andere Menschen / und lass aus Beteuerungen von Nächstenliebe / liebevollen Umgang wachsen.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

7. Oktober 2023

Noch ein paar Tage ERNTEDANK gefeiert. Weil's noch nicht alle gehabt hatten, in allen Dorfkirchen, Heimen und Häusern. Und weil's doch so schön ist mit den bunten Gaben und dem Lied:  / Drum dankt ihm, dankt! Herr meines Lebens, ernteDANKBAR lass mich nun weitergehen, vergnügt, erlöst, befreit durch die Schönheit, Grosszügigkeit und Fülle deiner Gaben. Dass aus dem Blick auf Steppdecke und Weißbrot hier im Ferienhaus schnelle Hilfe wird für die Mitarbeiterinnen der evangelischen Gemeinden in Armenien, zu denen jetzt so viele erste Zuflucht nehmen.  / Aus Gespräch und Wortgenuss eine Idee für die Nachbarin aus der Ukraine, die kaum noch spricht, vor allem nicht das mühsam erlernte Deutsch, das von ihr verlangt wird. Wo kann sie fruchtbar wirken ohne diese schreckliche Sprache? / Und über den vielen Farben deiner Gaben: Wie viel mehr "geht" doch als das wenige, das ich in meiner Enge oft allein für möglich halte.  / Einfach nur dankbar will ich sein, denn so viel konnte ich ernten, empfangen und einfahren. Mach du mich ERNTEDANKBAR. Ein Stück von deiner neuen Welt soll's sein, beginnend in dieser Welt, der du so wunderbar die Treue hältst.  / Durch Jesus Christus, Amen. /


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
6. Oktober 2023 Gott ich denke an Menschen, die benachteiligt werden. Die schlecht bezahlte Arbeit ohne geregelte Freizeit machen müssen. Die von Klimakatastrophen betroffen sind. Die von Krieg betroffen sind oder die ihre Kinder nicht in die Schulen schicken können. Schenke ihnen Kraft und Hoffnung, tröste sie in ihrer Verzweiflung und Schwäche und ermutige mich, dass ich grosszügig, klar und aufrecht dafür einstehe, dass alle Menschen entsprechende Rechte zu ihren Pflichten bekommen. Damit Hunger und Durst, Angst und Not nachlassen, damit wir den Namen Mensch so tragen lernen, dass niemand von deinen Gütern abgeschnitten wird und wir miteinander, heute und dort, wo wir sind, teilen lernen, was unser Leben gut und möglich macht. Du hast es gut gemacht. Hilf mir, dass ich das meine beitrage. Amen 
Kathrin Rehmat, Zürich
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