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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

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25. November 2022 Du Gott des Lichts, wir preisen dich, / der du der Morgen bist und der Abend, / der Anfang und das Ende der Welt. / Wir danken dir für die Ruhe der Nacht / und das Licht eines neuen Tages. / Von dir kommt alles, was geschieht. / Du lebendige Kraft, / gib deine Kraft uns, damit wir erwachen. / Du alles umfassende Weisheit, / lehre uns verstehen, wohin unser Weg führen soll. / Du schaffst Freude in den Traurigen, / Trost in den Schwermütigen, / Klarheit in den Verwirrten, / Lebenskraft in den Schwachen. / Schaffe Licht auch in uns / in der Frühe deines Tages. Amen.
RefLit
24. November 2022

Du sprichst mit uns. Du sprichst mit mir. „Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei!“ So sprichst du mich heute Morgen an. Diese Erfahrung tut gut. Du meinst mich, diesen Gedanken will ich zulassen, ich glaube dir, HERR. Du machst mich stark. Du bist an meiner Seite. In allem was mich herausfordert. Jetzt kann ich dem, was mich erdrücken will, was mir die Luft zum Atmen und die Lust am Leben nimmt, mutig entgegentreten. Du lenkst meinen Blick und meine Schritte in Richtung deiner Wege für mich. Wege, die ins Leben führen, in die Freiheit der Kinder Gottes. Amen.


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
23. November 2022 Erlöser unser, es heisst, wir sollen die Toten tot sein lassen. Aber wie denn ganz ohne sie leben? Wir vergessen sie nicht einfach. Die wir lieben und die uns geliebt haben. Ja, auch nicht die anderen. Du weisst, was vom Vergangenen in Zukunft sinnvoll wird. In der erfüllten Gegenwart, voller Erinnerung und bis an den Rand voll mit Zuversicht trotz allem hängen wir am Leben an Dir und beten für Frieden mit denen Vor uns und für das gute Leben für die nach uns. Das eben, das jetzt schon beginnt und das erfüllt wird, wenn du kommst. Amen 
Kathrin Rehmat, Zürich
22. November 2022

Ewiger, wir bringen vor dich unsere Klage über Gewalt, Krieg, Missbrauch, Hass und viel, viel Leid, Schrecken und Zerstörung in der Welt. Vieles ist nicht zu ertragen. Wir brauchen dich und deinen Frieden jeden Tag aufs Neue.


Meike Waechter, Berlin
21. November 2022 Ewiger Gott, / Herr der Zeiten: / Wie denken zurück an Menschen, / die einmal zu unserem Leben gehörten, / und nicht mehr sind. / Die Liebe, die uns immer noch verbindet, / lässt uns schmerzhaft spüren, / wie sehr sie uns fehlen. / Das Unabgeschlossene in der Beziehung zu ihnen / sucht uns oft in Gedanken heim, / und manche von uns / können den Blick nicht lösen / von dem, was einmal war. / Gott, du weißt, / was wir an diesem Tag empfinden / und richtest unseren Blick auf dich: / In deinem Herzen / bewahrst du alle Lebensgeschichten / und versprichst Zukunft / befreit von den Schatten unserer Gegenwart. / Mitten im Dunkel / von Trauer und Schuld / leuchtet das Licht / deines Erbarmens. / Lass es uns sehen / und verbreite es / durch unser Glauben, Hoffen und Lieben. / Komm uns entgegen! / Wir warten auf dich!
Sylvia Bukowski, Wuppertal
20. November 2022 König, gieb uns Mut und Klarheit, / Einen will’gen, einen muntern Heldensinn, / Helle Augen in die Wahrheit / Und ein leichtes, lichtes Herze zum Gewinn, / Das einmütig, / Ehrerbietig / Wie die Engel vor dir stehe, / Bis dein Leben unsern Geist mit Kraft durchgehe.
Liederschatz 2059,1
Wochenrückblick Gott, Du bist ewig. / Was das bedeutet, / ahnen wir schon, / wenn wir an die kurze Spanne unseres Lebens denken / und wenn wir uns in dieser Woche der vielen erinnern, / die vor uns verstorben sind. //
Einige können ihrem Leben mit Glück eine winzige Spanne hinzufügen. / Anderen bleibt nicht viel Zeit zum Leben. / Wenn wir der Verstorbenen gedenken, / steht uns diese Ungerechtigkeit vor Augen. //
Zuerst denken wir da an die, / die uns nahestanden, / mit denen wir so gerne noch etwas Zeit verbracht hätten, / mit denen wir gerne noch etwas beredet hätten. / Sie fehlen uns. / Ihr Verlust schmerzt sehr, besonders in diesen dunklen bedrückenden Tagen. //
Und dann denken wir an die vielen Menschen, / die durch Gewalt und Unrecht gestorben sind. / Wir kennen ihre Namen nicht, / wir wissen nichts von ihrem Leben / und ahnen nur, / was ihr Verlust für andere bedeutet. //
Ewiger Gott, / wir gedenken vor Dir unserer Verstorbenen / und vertrauen darauf, / dass Du ihre Namen kennst und ihre Lebensspanne, / so kurz oder lang sie gewesen sein mag, / vor Augen hast. //
Tröste uns, / wenn wir an all das Unabgeschlossene denken, / an all das gewaltsam beendete und an das Leiden der Vielen. / Wir vertrauen darauf, / dass unsere Zeit in Deinen Händen steht / und Dein Weg mit uns über den Tod hinausführt. // Amen.
Achim Detmers, Hannover
18. November 2022

Im Anfang

War das Ende schon da / Immer nah / Der Augenblick dazwischen aber reich / Voller Anfänge und Enden unendlich reich / Du Gott des Anfanges und des Endes / Du lässt uns Neues beginnen und Altes beenden / Wir lassen uns und alles zurück / In deinen Händen


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
17. November 2022 Herr, unser Gott, du guter Hirte! / Du suchst, wenn wir uns verirrt haben. Du suchst uns, wenn wir uns entfernt haben von dir. Viel mehr, als wir dich suchen, suchst du uns. / Und: Du findest uns. Wir gehen nicht verloren. / Wir bitten dich: Suche weiter! Suche uns hier und heute, und morgen und in fernen Zeiten. Wir wollen uns von dir finden lassen, wo immer wir sind. / Und: Nimm uns mit auf der Suche nach den Verlorenen. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
16. November 2022 Lieber Vater im Himmel, / manchmal können wir das nicht,  / so offen unsere Schuld eingestehen  / und um Vergebung bitten. / Manchmal versuchen wir, / uns aus allem herauszureden, / manchmal verdrehen wir lieber Unrecht in Recht, / als zuzugeben, dass wir etwas falsch gemacht haben. / So rechthaberisch und unbußfertig sind wir! / Deshalb bleibt die alte Schuld an uns haften, / und wir erleben nicht die befreiende Kraft der Vergebung. / Herr, bring uns zur Einsicht,  / schärfe unser Gewissen / und gib uns Mut, unser Versagen einzugestehen / und um Verzeihung zu bitten. / Herr, erbarme dich über uns. Amen.
RefLit
15. November 2022

Eternal God, in Jesus Christ your light shines in our darkness, bringing  joy to our sorrow and presence to our loneliness. We pray for all who are homesick, missing friends and family. We pray for those who are ill and for those who are grieving a loss. Comfort us during these long nights of winter and lead us into the light of day. 

Ewiger Gott, in Jesus Christus scheint dein Licht in unserer Dunkelheit und bringt unserer Traurigkeit und Gegenwart unserer Einsamkeit Freude. Wir beten für alle, die Heimweh haben, Freunde und Familie vermissen. Wir beten für diejenigen, die krank sind und für diejenigen, die einen Verlust erleiden. Trösten Sie und führen Sie und uns in das Licht des Tages. Amen


Catherine McMillan, Schweiz
14. November 2022

Dass du, Jesus Christus, / unsere Welt richtest, / ist uns ein fremder Gedanke geworden. / Dass du auch uns einmal prüfen wirst, / schürt in uns Unbehagen und Angst. / Wer wird vor dir bestehen können? / Wer deinen Ansprüchen genügen? / Wir sind doch alle verstrickt in Böses, / alle untauglich als deine Zeugen.

Richte uns mit Barmherzigkeit! / Lass uns erkennen, / was wir versäumt und verschuldet haben, / aber vergib uns, / und bring uns in Einklang / mit deinem Willen. / Wir bitten dich: / erbarme dich unser. 


Sylvia Bukowski, Wuppertal
13. November 2022

Heil’ge Einfalt, Gnadenwunder! / Tiefste Weisheit, grösste Kraft! / Schönste Zierde, Liebeszunder! / Werk, das Gott alleine schafft! // Alle Freiheit geht in Banden, / Aller Reichtum ist nur Wind, / Alle Schönheit wird zu Schanden, / Wenn wir ohne Einfalt sind.


Liederschatz 1981,1-2
Wochenrückblick

12. November 2022

Manchmal geht es mir zu schnell, / ist zu viel los in zu kurzer Zeit. / Zu viel zu erinnern, erleben, erspüren. / Zu viel zu erzählen, bedenken und feiern. / Ich schleiche hinterher. Schleiche mit den vergangenen Tagen im Herzen durch die Zeit. /  / Noch mal die Ereignisse des 9. November erinnern. / Noch mal die Martinilieder und das Kinderlachen hören. / Noch mal der Hand der Sterbenden in meiner nachspüren. / Gott, hilfst du mir dabei, mein Tempo zu finden? / Manchmal geht es mit zu schnell, / ist zu viel los in zu kurzer Zeit.


Carolin Springer, Leer
11. November 2022 Ewiger Gott, / Birg uns im Mantel deiner Liebe, / wenn uns kalt wird von innen her, / wenn Trauer und Trostlosigkeit über uns herfallen / und alles nur noch sinnlos erscheint. / Gewähre uns Zuflucht, / wenn wir nur noch darüber grübeln / was wir versäumt / oder falsch gemacht haben, / und wenn uns die Wehmut / über unausgelebte Träume einholt. / Halt uns fest, du starker Gott, / wenn der Boden unter uns wankt / und unsere Lebensentwürfe zerbrechen, / wenn wir erkennen, wie hohl vieles ist, / was wir darstellen und behaupten, / oder wenn uns das Ziel unseres Daseins verschwimmt. / Gott, mit der Verworrenheit unserer Gefühle, / mit Fragen und Zweifeln / flüchten wir uns zu dir. / Herr, erbarme dich über uns! Amen.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
10. November 2022

Gott – schöpferisch und zukunftsoffen / Du bist Ursprung der Welt und in ihr am Werk / Lass uns nicht verzweifeln über dem, was noch nicht vollkommen ist / Lass uns nicht an dir zweifeln, weil wir so vieles nicht verstehen können.

Gott – in Jesus erkennbar  / Du bist das Reich, das nahe herbeigekommen ist / Lass uns nicht verzweifeln über dem, was uns im Mitwirken misslingt / Lass uns nicht an dir zweifeln, weil noch nicht alle Tränen getrocknet sind.

Gott – wirkende Geistkraft / Du durchwehst Zeit und Raum  / Lass uns nicht verzweifeln über dem, was unveränderbar scheint / Lass uns nicht an dir zweifeln, weil wir so oft nur Rückschritte in Krieg und Barbarei erleben /  / Werde und bleibe DU unser Trost im Leben und im Sterben.


Gudrun Kuhn, Nürnberg
9. November 2022 Lieber Gott, / ich danke dir, dass du mich auf meiner Wanderung durchs Leben begleitest.  / Dass du mich auf Dinge aufmerksam machst, die schief laufen. / Dass du mir die Gelegenheit gibst, mich selbst zu erkennen. / Dass du mir Auswege zeigst aus Situationen, die mir ausweglos erscheinen.
Georg Rieger, Nürnberg
8. November 2022 Du freie-gerechte-liebende-Göttin / Du sorgender Vatergott-Retter-in Not / Unser Mund kann dich nicht fassen / Unsere Zunge stolpert über deinen Namen / Du bist Die-du-bist Der-du-bist / Wir hoffen / Dass du da bist und bleibst / Licht auf unsere Wege wirfst / Wir finden dich du findest uns / Wir schluchzen auf atmen auf / Es löst sich auf was uns fertig machen will / Unsere Angst / Wir sind angekommen / Bei dir / O Gott
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
7. November 2022

Barmherziger Gott,  / Herr der Heerscharen und Herrscher über alle Mächte und Gewalten  / im Himmel und auf Erden.

Wir hatten uns eingerichtet und fanden das alles total normal:  / der Strom kommt aus der Steckdose,  / das Gas zum Heizen aus der Leitung,  / das Benzin gluckert in den Tank. / Und die Regale im Supermarkt sind sowieso immer gut gefüllt. / Wir hatten den Eindruck: / die Mächte der Finsternis sind gebannt, wenigstens in Europa. / Und jetzt: Apokalypse Now.

Vielleicht willst du ja nur unsere Blindheit heilen,  / den Nebel lüften, / den die Gottvergessenheit unserer Tage über uns gelegt hat? /  / Eile uns zur Hilfe HERR! / Den Frauen im Iran, die den Aufbruch wagen  / und dafür buchstäblich ihr Leben aufs Spiel setzen; / den in Afghanistan vergessenen; / den Menschen in den Regierungen und Ministerien, / die übermenschliche Kräfte brauchen  / auf der Suche nach Antwort auf die Herausforderungen; / den Menschen, die dem Kriegsterror ausgesetzt sind. / in Äthiopien, in der Ukraine, im Jemen.

Wir bitten dich für deine Kirche HERR! / die ist so sehr mit sich selbst beschäftigt. / Licht sollen wir sein, Leuchttürme / und wie Wasserstellen für die Lebensdurstigen, / Lazarett für die, die Heilung suchen.

Wir trauen deinen Verheißungen: / Menschliche Macht und Willkür werden nicht das letzte Wort haben, / du wirst den Gewalttätern ihr morden und zerstören  / nicht einfach durchgehen lassen. / wir glauben HERR, hilf unserem Kleinglauben. / Amen.


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
6. November 2022 Wie schwer ist’s, auszulernen, / Was hier auf Erden ist / Im Nahen und im Fernen, / Was ihr Gelehrten wisst. / Doch ist nicht auszugründen, / Wie schwer die Schule fällt, / Das edle Nichts zu finden, / Das Nichts, das Gott erwählt.
Liederschatz 1954,1
Wochenrückblick

5. November 2022

Gott meines Lebens, // Novembertage. Wenig Licht. Viele Fragen, Traurigkeiten, Schreckensnachrichten, Erwartungen, Herausforderungen. // Du hast mir dein Wort gegeben, das Wort deiner Liebe und Treue./ Gib es mir immer wieder für mein müdes Herz, meinen kleinen Mut, meine fast verschwundene Hoffnung. Gib es mir auch zum Weitersagen für die anderen nah und fern. / Und am Ende dieser Novembertage lass ich schon jetzt das Adventslicht sehen, das Licht deiner Liebe und Treue. Für Herz und Mut und Hoffnung. / Amen.


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
4. November 2022 Allmächtig / Mein Gott / Allmächtig  / Ich erschrecke / Die ganze Verantwortung für alles  / Liegt auf dir / Wenn du nur wolltest du könntest das Leid wegzaubern / Die Ungerechtigkeit ins Lot bringen / Allen gerecht werden / Sonne wo Sonne nötig / Regen wo Wasser das Land netzen soll / Krankheit verhindern / Den Tod besiegen aber richtig / O Gott / Ob so ein Leben Leben wär / Lass ab / Bleib mächtig in der Liebe / Lass uns zusammen Wege finden / Verantwortung teilen / 
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
3. November 2022 Ewiger Gott, Herr der Zeit, Gott vor allem Anfang, nach jedem Ende, Gott im Hier und Jetzt, Herr von Tod und Leben. / / Halte die Zeit in deiner Hand, halte sie fest, dass sie dir – wenigstens dir - nicht zerrinnt, deine Ewigkeit. / / Wir säen tausend Tränen auf das Feld der Welt. Und du sagst, wir werden Freude ernten, hundertfach? / / Davon lass mich träumen, ewiger Gott, dahin lass mich lachen, lieber Gott, davon lass mich reden, heiliger Gott, durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und waltet von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen
Jürgen Kaiser, Berlin
2. November 2022 Du treuer Gott, / wir danken dir, / dass du unsere Kirche / trotz ihres Versagens / bis heute erhältst. / In deiner Gnade liegt ihre Zukunft. /  / Wir sind oft bekümmert, / dass selbst Menschen aus der eignen Familie / keinen Zugang zum Glauben finden. / Wir machen uns Sorgen, / was aus unserer kleinen Zahl wird. / Wir fühlen uns ohnmächtig / gegenüber dem Bedeutungsschwund / christlicher Werte. /  / Gott, belebe deine Gemeinden, / stärke unseren Zusammenhalt, / Lass uns aus deinen Zusagen / Zuversicht schöpfen, / und bewahre deiner Kirche die Treue.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
1. November 2022 Gott, du Schöpfer unseres Lebens, du bist der Anfang unseres Daseins und schenkst uns jeden Tag, was wir zum Leben brauchen. Und wenn uns etwas fehlt, dann bist du da, dass wir uns beschweren können.  Wir bitten Dich, dass du die Not von Menschen linderst und dafür sorgst, dass die nötigen Güter gleichmäßiger verteilt sind.
Georg Rieger, Nürnberg
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