Gebet zum Sonntag Okuli

von Sylvia Bukowski


©Andreas Olbrich, Reigoldswil

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62

Gnädiger Gott,
wir danken dir,
dass du uns sagst,
was gut für uns ist
und was dem Leben dient.
Wir möchten deiner Weisung folgen,
aber Vieles hält uns davon ab:
Manchmal wissen wir nicht,
welche Entscheidung richtig ist,
weil die Probleme so komplex sind.
Manchmal hindern uns
unsere liebgewordenen Gewohnheiten,
Verkehrtes zu ändern,
und das Richtige zu tun.
Anderen gegenüber
nehmen wir gern große Worte in den Mund
und sind schnell dabei,
sie daran zu messen.
Aber auch wir selbst bleiben oft
hinter unseren guten Absichten zurück.
Wenn wir das erkennen,
schämen wir uns
und leiden unter unserer Schwachheit.
Gott, vergib uns unsere Gespaltenheit
und befähige uns zu mehr Klarheit und Konsequenz
im Befolgen deines Willens.

Sylvia Bukowski, Pfarrerin, Wuppertal

Predigt zu 1.Könige 19 (Okuli)

Ein schlafender Prophet in der Wüste, ein Engel, der ihn anrührt und sagt: „Steh auf und iss“ – dieses Bild von Veit Stoß führt mitten hinein in eine Geschichte von Erschöpfung, Zweifel und Gottes unerwarteter Nähe.
Predigt zu Psalm 25, 15 (Okuli)

Sehen, wahrnehmen, erkennen – das ist nicht dasselbe. Die Augen erfassen Gesichter, Nachrichtenbilder und Schlagzeilen. Aber was wirklich wichtig ist, bleibt oft verborgen. Der Psalm spricht von einem Blick, der sich auf Gott richtet.
ein Gebet von Sylvia Bukowski

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62