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''Schwerter zu Pflugscharen''
WGRK zum Krieg im Nahen Osten

In einer öffentlichen Erklärung ruft sie zu einem unverzüglichen und bedingungslosen Waffenstillstand auf. Bombardierungen, Zerstörung und der Kreislauf der Vergeltung müssten umgehend beendet werden.
Die WGRK betont, dass weder politische Ziele noch Sicherheitsinteressen oder historische Begründungen den massiven Verlust von Menschenleben und das anhaltende Leid der Zivilbevölkerung rechtfertigen könnten. Der Krieg zerstöre nicht nur Städte und Gemeinschaften, sondern auch die Hoffnung auf einen gerechten und dauerhaften Frieden. Demokratie, Sicherheit und Gerechtigkeit ließen sich nicht durch militärische Gewalt oder kollektive Bestrafung erreichen. Stattdessen fordert die WGRK alle Konfliktparteien zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Zugleich appelliert sie an die internationale Gemeinschaft, der Deeskalation Vorrang vor militärischer Eskalation einzuräumen.
Theologisch begründet die Gemeinschaft ihre Haltung mit ihrem Bekenntnis zu einem „Gott des Lebens“, der auf der Seite der Leidenden stehe und Gewalt verurteile. Frieden sei nicht bloße Abwesenheit von Krieg, sondern setze Gerechtigkeit, Verantwortlichkeit, Würde und gegenseitige Anerkennung voraus. Die WGRK verweist außerdem auf die biblische Vision von „Schwertern zu Pflugscharen“: Instrumente des Todes würden zu Werkzeugen des Lebens. Dies sei kein naiver Idealismus sondern Gottes Forderung an die Geschichte.
Quelle: WGRK


