Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

Zur Zeit der Reformation lebten in der Stadt Zürich keine Juden. Dennoch haben sich die beiden Reformatoren Huldrych Zwingli (1484-1531) und sein Nachfolger Heinrich Bullinger (1504-1575) in vielfältiger Weise zum Judentum geäußert.

Riesenerfolg für weltweite Zivilgesellschaft

EKD-Ratsvorsitzender würdigt Klimaabkommen
EKD. „Für mich ist dieses Abkommen vor allem ein Riesenerfolg für die weltweite Zivilgesellschaft und damit eine große Ermutigung für alle, die sich nicht mit dem Zustand der Welt zufrieden geben, sondern sich für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung engagieren“, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, in einer ersten Reaktion auf den Abschluss der UN-Klimakonferenz in Paris.

Quiz to go - 10. Dezember 2015

7 Fragen: Hirte sein
von Cornelia Kurth

zum Quiz

Krieg ist nicht alternativlos

Mittwochs-Kolumne. Von Paul Oppenheim
Als vor hundert Jahren jener Krieg ausbrach, der heute als Urkatastrophe des zwanzigsten Jahrhunderts gilt, glaubte man überall in Europa, es gäbe keine Alternative zum bewaffneten Kampf. Das Erstaunlichste ist im Rückblick der Konsens, der den Kriegsausbruch ermöglicht hat.

Mehr Licht …

Meditation zu Chanukka. Von Klaus Müller
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier usw. usw. Was wir nötig haben in diesen Tagen, ist die aufsteigende Linie hin zum hoffentlich Schöneren, Besseren, Helleren – nicht den Countdown in Richtung Tiefpunkt, an dem dann alle Hoffnungen auf Tage des Friedens und der Gerechtigkeit auf ein Nichts zusammenschnurren oder eben wie in einem Krater nach erfolgter Explosion versinken.
Wichtige Worte in einer turbulenten Zeit - das ist mein Resumée nach der Lektüre dieses Buches. Als „Antwort auf die Politik der Angst“ empfiehlt Martha Nussbaum eine strenge Rationalität und einen neugierigen Geist:

Brahms: Die Kriterien für einen Einsatz der Bundeswher in Syrien sind nicht erfüllt

EKD-Friedensbeauftragter warnt vor militärischem Eingreifen in Syrien
Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat vor einem Einsatz der Bundeswehr in Syrien gewarnt. Nach den Grundsätzen evangelischer Friedensethik müsse für einen militärischen Einsatz als äußerstes Mittel einer rechtserhaltenden Gewalt zwingend ein Mandat des UN-Sicherheitsrates vorliegen, sagte Brahms. "Wir dürfen das ohnehin durch Einsätze in der Vergangenheit angeschlagene Völkerrecht nicht weiter aushöhlen", mahnte der EKD-Friedensbeauftragte.

Neue Sprach-App für Flüchtlinge: German for Refugees

Diakonie in Niedersachsen bietet kostenlose App an
Eine neue Sprachlern-App der Diakonie in Niedersachsen soll Flüchtlingen den Weg in den deutschen Alltag erleichtern. Bis zu 800 häufig benutzte Vokabeln kann die App in 50 Sprachen übersetzen - und ermöglicht den Neuankömmlingen so, selbstständig Deutsch zu üben.

Quiz to go im Advent

7 Fragen: Advent, Advent
von Cornelia Kurth

zum Quiz

Nimm das Kind und flieh - Krippenspiel plus Predigt

Eine Weihnachtspredigt in drei stillen Szenen mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden 2015-16
von Michael Ebener, Göttingen

Nimm das Kind und flieh
Predigt
<< < 2891 - 2900 (4856) > >>