Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

Quiz to go - 27. August 2015

7 Fragen: Wasser
von Cornelia Kurth

direkt zum Quiz

Schön glatt und rund?

Notat to go - Barbara Schenck
Hätt‘ ich ihr doch widerstehen können, der „Errettung des Schönen“! Hätt’ ich’s nicht gelesen, das neue Buch von Byung-Chul Han, wär’s mir erspart geblieben, die Gegenstände um mich herum durch die Brille des Kulturwissenschaftlers zu sehen.

Kanada/USA: Vereinigte Kirchen beschließen Kirchengemeinschaft

United Church of Canada und United Church of Christ beschließen volle Kirchengemeinschaft
Die Vereinigte Kirche von Kanada (United Church of Canada) und die Vereinigte Kirche Christi der USA (United Church of Christ), beide Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen, haben volle Kirchengemeinschaft („full communion“) miteinander vereinbart.

Gewalt als letztes Mittel?

Politikertagung der Evangelischen Kirche von Westfalen: Friedensethische Fragen
WESTFALEN - Präses Annette Kurschus hat davor gewarnt, in schwerwiegenden politischen Entscheidungen zu schnell von einer „ultima ratio“ zu sprechen. Der Begriff - lateinisch für „letzte Vernunft“ oder „letztes Mittel“ – behaupte oft eine Alternativlosigkeit: „Statt Debatten zu eröffnen, schneidet er sie ab.“

Quiz to go - 20. August 2015

7 Fragen: Gleichnisse
von Cornelia Kurth

direkt zum Quiz
von Cornelia Kurth

Auch im neuen Lebensabschnitt Schule unterwegs in Gottes Welt

Aktion der drei evangelischen Kirchen in NRW zum Schulbeginn
Mehr als 14.000 der etwa 150.000 Erstklässler in Nordrhein-Westfalen werden in diesen Tagen beim Gottesdienst zum Beginn des Schuljahres oder im Religionsunterricht Lieder oder Texte unter dem Motto „Halte zu mir, guter Gott“ singen und hören. Die drei evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen haben bei ihrem Projekt „Unterwegs in Gottes Welt“ Grundschullehrerinnen und -lehrer dafür gewonnen, mit Kirchengemeinden zum Schulanfang zusammenzuarbeiten, und entsprechendes Material zur Verfügung gestellt.

Deutschlands historische Verantwortung für den Völkermord in Afrika

Namibia: Westfälischer Oberkirchenrat für Reparationszahlungen gegen die Armut
NAMIBIA/WESTFALEN - Deutschland kann seiner historischen Verantwortung gegenüber Namibia am besten gerecht werden, wenn mit finanziellen Entschädigungen für die Verbrechen der Kolonialzeit die heutige Armut bekämpft wird. Das hat Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller von der Evangelischen Kirche von Westfalen am Donnerstag (6.8.) in Windhoek betont.

Der Inbegriff des Sommerlochs

Mittwochs-Kolumne - Paul Oppenheim
„Sommerloch“ ist die Bezeichnung für jene nachrichtenarme Zeit, in der sich die Regierenden eine Pause gönnen, und auch sonst nicht viel los ist. Für nachrichtenhungrige Menschen ist das eine Durststrecke. Es stellt sich ein Verlustgefühl ein, eine Leere.

Reformierter Bund fordert Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland

Erklärung zum 70. Jahrestag der US-amerikanischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 2015
Das Moderamen des Reformierten Bundes die Bundesregierung auf, »sich für den vollständigen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland stark zu machen«.
<< < 3011 - 3020 (4856) > >>