Gottesdienst zur Erinnerung an den Überfall auf Polen vor 70 Jahren

1. September, 12 Uhr, Präses Schneider, Evangelische Kirche im Rheinland, predigt in der Johanneskirche in Düsseldorf, anschließend Podiumsdiskussion: Erinnern für die Zukunft der deutsch-polnischen Beziehungen und Europas


Foto: Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1.9.1939. Soldaten zerstören den Schlagbaum an der deutsch-polnischen Grenze in der Nähe von DanzigDeutsches Bundesarchiv (German Federal Archive), Bild 183-51909-0003, Urheber: Sönnke, Hans

Aus Anlass des 70. Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen predigt Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, am kommenden Dienstag, 1. September 2009, in der Johanneskirche, Martin-Luther-Platz, in Düsseldorf. Der Überfall auf Polen am 1. September 1939 markiert den Beginn des Zweiten Weltkriegs, der in der Geschichte als Vernichtungskrieg beispiellos ist.

Eingeladen zu dem Gottesdienst unter der Überschrift „Erinnern für die Zukunft – 70 Jahre Überfall auf Polen“ hat die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF). Neben Präses Schneider wirken u.a. mit: Hans Lücke (Pfarrer an der Johanneskirche), Dr. Christian Staffa (ASF-Geschäftsführer) sowie Josefa von der Recke, Bastian Gabrielli und Tanja Thiele, die als Meike-Schneider-Stipendiaten der Stiftung Mercator in Russland und der Ukraine Freiwilligendienst geleistet haben. Der Gottesdienst beginnt um 12 Uhr.

Anschließend, etwa ab 13 Uhr, findet im Industrieclub Düsseldorf ein Podiumsgespräch zum Thema „Erinnern für die Zukunft der deutsch-polnischen Beziehungen und Europas“ statt, das Präses Nikolaus Schneider moderiert. Eingeleitet wird das Gespräch von Dietmar Nietan (Vorsitzender des Stiftungsrates der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim/Auschwitz. Am Gespräch nehmen außerdem teil: Rüdiger Frohn (Vorsitzender der Stiftung Mercator) und Meike-Schneider-Stipendiat Patrick Wielowejski.


Mitteilung der EKiR