10. Sonntag nach Trinitatis (Israelsonntag)

Gesammelte Materialien für den Gottesdienst


© Pixabay

Am 10. Sonntag nach Trinitatis erinnern Christen an Gottes Treue zu Israel. Sie gedenken der Zerstörung Jerusalems und fragen, was Versöhnung und ein verantwortungsvoller Umgang mit Schuld bedeuten.

Predigt zu Sacharja 8,23

In der Spannung zwischen biblischer Verheißung und kirchlicher Wirklichkeit stellt sich die Frage, ob wir noch mitziehen – oder längst stehen geblieben sind.
von Johannes Calvin

''Wenn es jemandem jedoch befremdlich vorkommt, daß Christus hier über einen Mißstand Schmerz empfindet, dem er hätte abhelfen können, so ist leicht darauf zu antworten. Wie er aus dem Himmel zu uns kam, um in der Gestalt menschlichen Fleisches Zeuge und Diener des göttlichen Heils zu sein, so hat er auch, ganz unsere menschlichen Empfindungen angenommen, soweit das mit dem übernommenen Auftrag zusammenhing.''
Predigt zu Exodus 19, 1-6 - 10. Sonntag n. Trinitatis

Im Bund Gottes beginnt mit Israel am Berg Sinai eine bedingungslose und zugleich willkürliche Liebe. Sie ist die Grundlage für die Zehn Gebote und die Nächstenliebe.
Impuls zum Wochenlied EG 146 - 10. Sonntag nach Trinitatis

Am Israelsonntag die jüdische Gemeinschaft der Zerstörung beider Tempel in Jerusalem. Auch andere Katastrophen in der jüdischen Geschichte werden mit dem Datum verbunden.