19. Februar 2022
Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / Du weißt, woher der Wind so stürmisch weht. / Und ja: er weht stürmisch. Der Unterricht in den Schulen fällt aus. / Züge fahren nicht. Wälder sollen nicht betreten werden. / Der Sturm wird sich legen. Davon gehen wir aus. / Ob wir ihn als ein erneutes Warnzeichen nehmen müssen? / Vermutlich ja. / Es wird immer unwirtlicher. Es ist schon in Landstrichen dieser Erde / völlig unwirtlich geworden. / Was wir brauchen, ist, dass auch Dein Geist stürmisch weht. / Damit der Kleingeist aufhört. / Damit die, die über Leben und Zusammenleben / zu entscheiden haben, ihrer Verantwortung gerecht werden. / Damit Menschen etwas einfällt: / zum Konflikt an der Grenze Europas, / zur Pandemie, / zur Geldentwertung durch die Inflation, / zur Bewahrung des Lebens. / Wir sehen Bemühen, aber keinen Durchbruch. / Sei Du mit allen, die nicht aufgeben. / Und hilf begreifen, was zu tun und zu lassen ist. / So segne uns. / Amen. /
Klaus Bröhenhorst, Hildesheim