Aktuelle Termine


UEK: 200 Jahre Union zwischen lutherischen und reformierten Kirchen
Veranstaltungen in den Jahren 2017, 2018 und 2021
Im Jahr 2017 wird nicht nur 500 Jahre Reformation, sondern auch 200 Jahre Unionen zwischen lutherischen und reformierten Kirchen gefeiert.


Mit Kindern nach Goldenstedt und Jugendlichen nach Kroatien
Freizeiten und Bildungsmaßnahmen für 2018 im Überblick
Die Evangelisch-reformierte Kirche hat ihr Freizeitprogramm für das Jahr 2018 veröffentlicht. In dem Programmheft finden sich mehr als 50 Freizeiten und Seminare für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.


Theologie - wie geht das?
Leuenberg (Basel, Schweiz), 16.-19. Juli 2018
49. Internationale Tagung der Karl Barth-Gesellschaft


'Ach was?': Kirche mit 400 Veranstaltungen
28. April - 7. Oktober 2018, Landesgartenschau Bad Schwalbach
Mit einem mobilen Gotteshaus präsentieren sich die Kirchen auf der Hessischen Landesgartenschau in Bad Schwalbach ab dem 28. April. Rund um die LichtKirche können Gäste über 400 kirchliche Veranstaltungen erleben. Unter anderem stehen Lesungen, Konzerte, Mitmach-Aktionen und ein Pilgerweg 'Querbeet auf Gottes Spuren' auf dem Programm.




Gelebte Tradition - Barmer Theologische Erklärung
Bis 1. Juli 2018, St. Katharinen, Braunschweig
Protestantismus und Ideologie(n) - Ausstellung


Westfalen: Konfi-Backaktion 5.000 Brote
Kostenloses Aktionsset: Anmeldeschluss am 1. Juli
Der Anmeldeschluss für die große Back-Aktion "5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt" rückt näher. Für alle Kirchengemeinden, die sich bis zum 1. Juli anmelden, gibt es ein Aktionsset.


Nachbarschaftstreffen 'Was ist der Mensch?': neuer Ort
Herford, 23. September 2018
46. Nachbarschaftstreffen Reformierter Gemeinden Ostwestfalen und Südwestniedersachsen


Jede Stimme zählt
22. Juni, Kreishaus, Detmold
Profile Gottesdienst zu 100 Jahre Frauenwahlrecht


Reise zum Worship Symposium in Grand Rapids/Michigan
22.-28.1.2019 (Anmeldung bis 29.7.18)
Im Januar 2019 wird eine kleine Gruppe deutscher worship leaders nach Grand Rapids/Michigan reisen, um dort am jährlichen Worship Symposium des Calvin Institute of Christian Worship teilzunehmen.


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'Es droht ein Schritt hin zu einer neuen Qualität von Waffen'

EKD-Friedensbeauftragter: Anschaffung von Drohnen nochmals überdenken

© Pixabay

Renke Brahms sprach sich stattdessen für Investitionen in eine gewaltfreie und zivile
Konfliktbearbeitung aus.

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, steht der Absicht der Bundesregierung, die Bundeswehr mit waffenfähigen Drohnen auszustatten, „sehr kritisch“ gegenüber. „Hier sind völkerrechtliche, aber auch ethische Fragen in Bezug auf Kampfdrohnen noch völlig ungeklärt, um eine solche Entscheidung zu treffen“, warnt der Leitende Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche. Zudem stehe damit längerfristig auch im Raum, dass Deutschland dem Trend zu automatisierten und autonomen Waffensystem Vorschub leiste. Hier seien aber internationale Vereinbarungen über eine Ächtung dieser Waffensysteme nötig, so Renke Brahms.

In dieser Woche sollen voraussichtlich der Verteidigungs- und der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages über die Genehmigung von Leasing-Verträgen für fünf bewaffnungsfähige Drohnen einer israelischen Firma entscheiden. Nach Medienberichten sind dafür fast eine Milliarde Euro vorgesehen.

Zwar wolle die Bundeswehr die Drohnen zu Aufklärungszwecken einsetzen, sehr kritisch seien jedoch die weiteren Entwicklungen im Blick auf die neuen Waffentechnologien zu bewerten. „Noch hat die Bundeswehr keine ,Killerroboter´ im Einsatz, es droht aber ein Schritt hin zu einer neuen Qualität von Waffen. Dann besteht die Gefahr, dass Maschinen über Leben und Tod entscheiden. Und damit werden Grenzen überschritten“, kritisiert der EKD-Friedensbeauftragte. Gleichzeitig könne durch solche Waffensysteme die Bereitschaft für einen Waffeneinsatz durch Drohnen auch bei Einsätzen der Bundeswehr steigen. „Damit werden Kriege leichter führbar“, befürchtet der Renke Brahms.

Aber auch völkerrechtlich sei vieles noch unklar, betont Renke Brahms. „Die Unterscheidung zwischen Zivilbevölkerung und Soldaten ist schwierig, was Berichte über Drohneneinsätze immer wieder gezeigt haben. Auch gezielte Tötungen außerhalb eines bewaffneten Konflikts widersprechen dem Völkerrecht“, so der Theologe. All dies seien offene Fragen, über die gesprochen werden müsste: „Hier stehen die nötigen Debatten, nicht zuletzt im Parlament, noch aus.“

der Pressemitteilung des EKD-Friedensbeauftragten vom 11. Juni 2018 Gleichzeitig kritisiert der EKD-Friedensbeauftragte die hohe Summe für die fünf Drohnen. „Die Anschaffung der Kampfdrohnen ist teuer. Dieses Geld fehlt bei Investitionen in eine gewaltfreie und zivile Konfliktbearbeitung“, mahnt Renke Brahms. „Stattdessen wird hier wieder auf militärische Mittel gesetzt und ein neuer Rüstungswettlauf in Kauf genommen“, warnt der EKD-Friedensbeauftragte. Er appellierte an die Bundestagsabgeordneten, die Entscheidung über die Anschaffung von Kampfdrohnen nochmals zu überdenken.


Quelle: EKD / Junker
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