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22. Oktober 2020

Allgütiger Gott,  / manchmal ist es zum Verzweifeln.  / Da wird uns alles zu viel.  / Wir machen uns Sorgen um uns selbst  / um unsere Lieben,  / um die Zukunft unserer Welt  / Wir beten und rufen zu Dir.  / Wie oft haben wir das getan?  / Und Du hüllst Dich in Schweigen.

Beten wir falsch?  / Beten wir das Falsche?  / Sind wir die Falschen, die zu Dir rufen?  / Doch woher nähmen wir das Recht,  / mit Dir ins Gericht zu gehen?  / Aber ist es doch die Hoffnung,  / die Du in unser Herz gegeben hast,  / die uns zu Dir rufen lässt!  / Es ist doch Dein Wort,  / dass uns mehr verheißt  / als wir heute sehen!

Wir trauen Deinem Wort mehr  / als unserer Erfahrung,  / wenn wir zu Dir kommen  / und beharrlich bitten,  / dass Du erscheinst,  / dass Du hilfst,  / dass Du unsere Hoffnung ansiehst  / und aus dem Funken,  / der uns manchmal nur noch bleibt,  / ein neues Feuer schlägst.  / Zu Deiner Ehre soll das geschehen  / und zu unserem Heil.   / Amen.


Jochen Denker, Ronsdorf