25. März 2025
Unbegreiflicher Gott, um Jesu Willen auch für uns Vater und Mutter im Himmel. // So befreit wie David möchten wir auch gerne beten, / mit ganzer Seele dich loben und dir danken; / befreit und erlöst von allem, was uns gefangen hält und am Leben hindert: / unsere Ängste, unsere Nöte, unsere Trauer, / unsere ganze heillose Existenz. //
Wir suchen dich und warten auf Antwort, HERR. / Wir wollten die Schwerter zu Pflugscharen machen, / in Traktoren investieren und nicht in Panzer, / und den Feind als Freund entlarven. / Grenzen sollten durchlässig werden, fast unsichtbar, der eiserne Vorhang war weg, die Mauer durch Berlin wurde abgerissen. //
Wer möchte sich nicht am Leben freuen und seine Tage im Glück zubringen? / Dann hilf uns bitte auf der Suche nach dem Frieden! /Und stell dich selbst den herrenlosen Gewalten entgegen, / Gewalten, denen wir nichts entgegenzusetzen haben, / außer unserem Vertrauen in deine Liebe zum Leben; / den Gewalten, die sich in der Ukraine austoben, / in Israel und Palästina, in Syrien, / im Kongo, im Sudan und all den anderen Orten / an denen um Macht und Besitz gekämpft wird. //
Ruf die Mächtigen zur Ordnung, / vor allem die, die gerade nur Not und Unheil stiften; / in Moskau, in Washington, in Peking. / Wir suchen dich und warten auf Antwort, HERR. / Antwort auf unser Fragen nach dem, was wir für den Frieden tun können, / für Schalom in unseren Familien, in der Nachbarschaft, / in unserer Gemeinde, in unserer Kirche, / für das Zusammenleben von Juden, Muslimen und Christen in unserer Stadt. //
Wir suchen deine heilsame Nähe, HERR. / Nimm uns an deine Hand, wenn wir jetzt in die neue Woche gehen. / Wir möchten uns hier, am nächsten Sonntag, / von den Erfahrungen mit deiner Gegenwart in unserem Leben erzählen können.
Herr, komm in mir wohnen, / lass mein‘ Geist auf Erden dir ein Heiligtum noch werden; / komm, du nahes Wesen, dich in mir verkläre,
dass ich dich stets lieb und ehre. / Wo ich geh, sitz und steh, / lass mich dich erblicken. // Amen
(Gebet angeregt durch Psalm 34)
Gerhard von der Heyden