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3. November 2023

HERR, mir fehl’n die Worte. Angesichts der verzweifelten Angehörigen der israelischen Geiseln und den Gedanken an die Entführten selbst. Wer noch ein Herz hat, dem bricht es gerade.  / Angesichts der ausbleibenden Wut über die Skrupellosigkeit der Feinde Israels, die ihr eigenes Volk in den Tod treiben, verhungern lassen.

Zur Wahrheit gehört auch, dass die Regierenden Israels schon lange nicht mehr nach deinem Willen fragen; aber warum zahlen jetzt diejenigen den Preis, die sich für ein erträgliches Zusammenleben, im Rahmen des Möglichen eingesetzt haben?

Wir glauben, dass Du dem Tod die Macht genommen hast. Dann kannst Du sie auch dem Bösen nehmen. Wenn wir keinen Weg erkennen können, dann kannst Du ihn freiräumen. Gieß deinen Geist aus, HERR. Bitte. Such dir Menschen, die deinen Auftrag annehmen. Und deshalb dann zu vollmächtigem Handeln in der Lage sind.

Sieh nicht auf unsere Schuld und unser Versagen, um deines Namens willen: Eile uns zur Hilfe! / Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf