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9. Dezember 2020

Gott, wir danken dir, dass du dich bei uns angekündigt hast. Damals wie heute. Wir lassen uns durch das Warten allzu oft ent­mutigen. Wir lassen uns in einen Schicksalsglauben fallen und zweifeln an deiner Macht. Statt mit deinem Kommen zu rechnen, richten wir uns selber alles und allein nach unseren Bedürfnissen ein. Du lässt uns warten, aber du gibst uns auch immer wieder Grund zur Hoff­nung - mehr noch: Du lässt uns spüren, dass du eigentlich schon da bist - jetzt und in alle Ewigkeit.


Georg Rieger, Nürnberg