Gebet
Tagesaktuelles Gebet
Gnädiger Gott,
ich bitte dich heute ganz besonders
um deine Gnade
für mich
weil ich nicht mehr gnädig sein kann
mit denen, von denen ich Kommentare lese
unter den schrecklichen Nachrichten dieser Woche
Ich kenne keine Gnade mehr mit denen
die so gnadenlos urteilen
die Menschen pauschal verurteilen
die Hass säen
die auf widerwärtige Art Menschen diffamieren
beleidigen
bedrohen
Um ihrem Hass zu fröhnen
blenden sie alles aus
kein vernüftiges Argument gilt noch irgend etwas
jeden Anlass nehmen sie dankbar an
um Angst zu schüren
Menschlichkeit wird verächtlich gemacht
Rassismus ist längst normal geworden
das Töten von Menschen gerechtfertigt
Es ist einfach unerträglich
ich spüre keine Gnade mehr
nicht bei denen und
nicht bei mir
Was soll ich tun?
um was soll ich dich bitten?
wie soll das weitergehen?
Lass uns deine Gnade spüren, Gott!
wir brauchen sie
ich brauche sie. Amen.
Georg Rieger
Wir leben von deinem Wort. / Wir hätten ohne sein Licht keinen Boden unter den Füßen. / Wir sind darauf angewiesen, daß du wieder und wieder mit uns redest. / Wir vertrauen darauf, daß du das tun willst und wirst, / wie du es bisher getan hast. Amen.
Karl Barth (1886-1968)
Lieber Gott, / Stärke uns den Glauben und die Hoffnung, die Liebe aber mach‘ noch stärker. / Wir bitten um die Kraft deiner Liebe für all die, denen es schwer fällt zu lieben. / Für die, die alleine sind, dass sie sich nicht vergrämen. / Die Liebe eifert nicht. / Für die Ehepaare, die einander täuschen oder einander enttäuschen, dass sie sich im andern wiederfinden. / Die Liebe sucht nicht das Ihre. / Für die, die für sich keine Zukunft mehr sehen, dass sie nicht aggressiv gegen sich oder andere handeln. / Die Liebe treibt nicht Mutwillen. / Für die, die sich ihrer selbst unsicher sind, dass sie nicht sich und anderen imponieren müssen. / Die Liebe bläht sich nicht auf. / Für die Kranken, dass sie Hoffnung bekommen. / Die Liebe lässt sich nicht erbittern. / Für die, denen Unrecht getan wurde, dass sie das Vertrauen in die Menschen nicht verlieren. / Die Liebe rechnet das Böse nicht zu. / Für die Politiker, dass sie der Ungerechtigkeit und der Lüge widerstehen. / Die Liebe freut sich nicht über die Ungerechtigkeit. / Für die Kirche, dass sie sich des Evangeliums nicht schämt sondern seinen Anspruch groß macht. / Die Liebe freut sich an der Wahrheit. / Für uns alle, dass wir freundliche Menschen bleiben. / Die Liebe ist langmütig und freundlich. / Mach uns den Glauben fest, mach uns die Hoffnung stark, gib uns Teil an deiner Liebe und lass das das größte sein. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
Barmherziger Gott, / von allen Seiten umgibst du uns mit deiner Güte / und hältst deine Hand liebevoll über uns. / Warum können wir das nicht einfach glauben? / Warum wähnen wir dich oft so fern / und leben so, als gäbe es dich nicht, / und als müssten wir mühsam / unser Lebensrecht beweisen? // Gott, du weißt, was uns im Innersten treibt. / Dir bleibt unser Misstrauen / gegen dich nicht verborgen. / Bewahre deine Geduld mit uns. / Ruf uns zur Besinnung, / bis wir uns dir / ganz überlassen.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Lieber Gott, ich danke dir für die schönen Töne auf der Welt und die grünen Bäume. Susi, Cham
aus "Was Kinder von Gott erwarten", Autorin Regine Schindler, Verlag Kaufmann
Gott, unser gütiger Schöpfer! / Aus deiner Hand nehmen wir diesen Tag. / Du hast ihn für uns gemacht. / Auch wir selbst / sind von deiner Hand gemacht, / die ganze Welt ist das Werk deiner Hände. / Du bringst zurecht, was aus dem Lot geraten ist, / heilst, was zerbrochen ist. / Darum stehen auch wir heute morgen vor dir. / Mit Worten und Gedanken sagen wir dir Dank für alles, / was uns gestützt hat, / was unseren Rücken gestärkt / und unsere Augen wieder aufgerichtet hat. / Doch unsere Worte reichen nicht aus, / um mit uns selbst und vor dir ins Reine zu kommen. / Zu viel ist ungeordnet, / zu vieles ist uns selbst verborgen / oder wir haben es vergessen. / Wie sollten wir alles noch beim Namen nennen können, / was uns als Schatten nur blieb? / Du siehst das alles, / du kennst es. / Wir machen dir Mühe mit unserer Untreue / und uns selbst auch. / Viele Stimmen in uns reden auf uns ein / und stellen deine Verheißung in Frage. / Heute, an dem Tag, den du gemacht hast, / wollen wir all das nicht verschweigen. / Heute wollen wir dir auch mit unserer Schwäche / und mit unseren Zweifeln die Ehre geben. / Richte du nun unsere Herzen auf, / dass dein Wort in uns lebendig wird. / Gott, gib uns deinen Geist. Amen.
RefLit
It is easy, Lord, to mouth the word, to say I love, but not to practice what it means. When we see the true love of a lover, the extent to which such love is prepared to go for the beloved, to vault over mountains and dive under waves, we know our love is paltry, self-seeking, a denial of the word. // When we consider your love, the love of the cross, the descent into the depths of hell in search of us, your forgiveness which overwhelms and heals us, we know our love is cheap, our forgiveness empty, judgemental and graceless. // Teach us to love you with heart, soul and mind, to love our neighbour and our enemy. Teach us to forgive as you have forgiven us.
John De Gruchy, South Africa 1986
Gott, Du schöpfende Kraft, / den Himmel spannst du über uns auf, / die Erde bevölkerst Du mit Leben, / Du lässt Ströme von Wasser fließen, / alles ist mit Deinem Segen erfüllt. // Mit dem Anfang hast Du unterschieden: / Nacht und Tag, / Ruhe und Arbeit, / Erde und Wasser, / gut und böse. // Deine gute Schöpfung, / Deinen Garten Eden haben wir verlassen. / Nacht machten wir zum Tag, / Ruhe opferten wir der Arbeit, / Wasser überfluten das Land, / Wüsten breiten sich aus. // Die Hitze unserer Sommer / rötet die Haut, / schmilzt das Eis, / dörrt das Land, / wandelt das Klima, / schlägt Menschen in die Flucht. // Gott, Du schöpfende Kraft, / wie lange noch geht das gut, / wie viele Generationen noch? / Welche Arten bleiben übrig? / Welche Kämpfe stehen bevor? // Und doch ist es Deine gute Schöpfung, / gefüllt mit Segen, / Du garantierst ihren Bestand. / Das zu hoffen, / hält unseren Mut am Leben. // Stärke Du alle, die diesen Mut nicht haben, / die das nicht mehr glauben können, / die keine Schritte mehr wagen, / die in Kämpfen sich verlieren. // Zeige uns Deine Schöpfung neu, / führe uns zum Garten Eden, / damit wir wieder lernen zu unterscheiden: / Tag und Nacht, / Arbeit und Ruhe, / Erde und Wasser, / gut und böse. Amen
Achim Detmers
Großer, heiliger Gott: Gib du uns den rechten, aufrichtigen, tätigen Glauben an dich, / an deine Wahrheit! Gib ihn vielen, gib ihn allen Menschen! / Gib ihn den Völkern und allen Regierungen, den Reichen und den Armen, / den Gesunden und den Kranken, den Gefangenen und denen, die sich für frei halten, / den Alten und den jungen, den Fröhlichen und den Traurigen, / den Schwermütigen und den Leichtsinnigen! / Da ist Keiner, der es nicht nötig hätte, zu glauben, und Keiner, dem es nicht verheißen wäre, daß auch er glauben dürfe. Sag es den Menschen, sag es auch uns, / daß du ihr und unser gnädiger Gott und Vater bist! / Das bitten wir dich im Namen unsres Herrn Jesus Christus. / Amen.
Karl Barth (1886-1968)
Barmherziger Gott, / um deines Sohnes, des Christus Jesus willen / bist du auch uns Vater und Mutter im Himmel. // Ohne deine heilsame Nähe, / wäre unsere Welt und alles um uns her, wüst und leer, / beherrscht von Willkür, Gewalttat und Rücksichtslosigkeit. // Du stellst deine Engel um uns auf, / Engel, die häufig ganz menschliche Gestalt haben. // Du schaffst uns Raum, Lebensraum, / an deiner Hand gehen wir in die Freiheit und nicht in den Tod. // In dir sein, HERR ist das Ganze, das Vollkommene, / das Heilende. / Die leiblichen Augen schließen / und die Augen des Herzens öffnen / und eintauchen in deine Gegenwart. // Wir brauchen dir nicht zu sagen, was uns schmerzt, / wir müssen dir nicht aufzählen, was in deiner Welt geschieht / und wozu wir deine Hilfe brauchen. / Das weißt du alles. // Wir möchten schweigen / und aufmerksam sein für dein heilsames Wort / das Du für uns hast.
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
Du liebevoller Gott – schütze die Liebenden // Lehre sie Versöhnung im Streit / Bewahre sie vor Besserwissern um sie herum / Lass Sie Augenblicke des Glücks erleben / Gib ihnen Fantasie für ihren Alltag / Schenke ihnen, in Geduld miteinander alt zu werden // Und wenn die Trennung unvermeidlich wird – sei du mit ihnen, damit sie fair und respektvoll bleiben.
AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
Liebe Gott / Ich wünsch das es nöd so fil Strit me git. / Leon, 10 Jahre
Kinder aus dem kirchlichen Unterricht im 3. Schuljahr, Weisslingen, Schweiz
Wegweisender Gott, / im Nachsinnen über dein Wort / haben Menschen den Sinn ihres Lebens entdeckt, / sind Jesus gefolgt auf dem Weg zur Heilung unserer Welt. / Lass uns nicht zurückschrecken, wenn du uns meinst, / wenn du uns Wege zeigst, die wir gehen sollen. / Gib uns den Mut, dir auch dorthin zu folgen, wohin wir nicht wollen.
RefLit
Mother God, without you I know I am not. Today I am feeling that even with you, I am not very much. As I pray, I know I am surrounded and protected by your light. I clear my mind of troubled thoughts. Pushing them aside for this moment, I create a path for you to come and sit with me. I feel your arm around my shoulders. I feel your hand stroking my forehead. I hear your voice reminding me gently that you are here with me and your goodness is a part of me. I breathe in the pure air that is your wake, and it purifies my thoughts. With the light from your eyes, I discern truth from the false evidence that looks so real today. I surrender my ego, my pride, and my arrogant independence to the truth and love that surround and embrace me now. I open my hands to receive the bounties that are before me, even though I can’t see them today. And I give thanks. Amen
Kikanza Nuri Robins, Los Angeles
Nachrichtenhören im Urlaub. Einige Male der Gedanke: Musste das so sein? War das nicht anders möglich? Wie wird sich das auswirken auf Haltungen, Demokratie, die Stimme bei der nächsten Wahl? Wo Leute ihre Meinung schreiben, herrscht lange schon Empörung vor, über alles und jedes. Und oft sind Hass und Menschenfeindschaft nur noch einen Klick oder Scroll entfernt. Herr, treuer Gott, Vater der Menschen, Bruder, Trösterin und Beraterin, gib Politikerinnen und Politikern Leidenschaft, Augenmaß, Verstehen und Begabung zur Verständigung. Schütze sie und wehre Hass und Gewalt. Und auch mir schenke Klarheit, Begabung zum Zuhören und Verstehen. Und einen wachen Sinn, wann nach deinem Wort und Gebot Widerspruch und Widerstand an der Reihe sind. Durch Jesus Christus, Amen.
Stefan Maser, Hoerstgen
Großer, heiliger und barmherziger Gott, wir sehnen uns nach deiner letzten Offenbarung, in der es vor aller Augen klar werden wird, daß die ganze geschaffene Welt und / ihre Geschichte, daß alle Menschen und ihre Lebensgeschichten in deiner gütigen / und strengen Hand waren, sind und sein werden. Wir danken dir auch dafür, daß wir uns auf diese Offenbarung freuen dürfen. Das Alles im Namen Jesu Christi, in welchem du uns Menschen von Ewigkeit her geliebt, erwählt und berufen hast. Amen.
Karl Barth (1886-1968)
Gott im Himmel, wo von deiner Ehre erzählt wird, / hör mich, auch ich will von deiner Ehre erzählen, hier auf Erden. Mach sie laut, mach sie hörbar, mach sie verständlich, mach sie wunderbar, damit wir alle sie von Herzen loben mit unserer Sprache, mit unseren Worten. / Und mach uns Lust, deine Gebote zu halten. Gerechtigkeit macht den Himmel weit. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
Lieber Gott, ich danke dir für die Welt. Und ich danke dir für alle Feste im Jahr, denn sie sind schön. Und für alle Pflanzen auf der Erde. Und laß es in Äthiopien regnen. Christian, Nürnberg (2. Kl.)
aus "Was Kinder von Gott erwarten", Autorin Regine Schindler, Verlag Kaufmann
Gott Abrahams und Saras, / du hast jeden von uns nach deinem Bild geschaffen. / Wir bitten dich: / Lass uns unseren Wert nicht durch den Vergleich / mit anderen Menschen bestimmen, / sondern barmherzig mit den anderen und mit uns selbst umgehen. / Du, Gott, bist unsere Stärke.
RefLit
O God, we thank you for this earth, our home; / for the wide sky and the blessed sun, / for the salt sea and the running water, / for the everlasting hills and the never-resting winds, / for trees and the common grass underfoot. // We thank you for our senses by which we hear the song of birds, / and see the splendor of the summer fields, / and taste the autumn fruits, / and rejoice in the feel of snow, / and smell the breath of the spring. // Grant us a heart wide open to all this beauty; / and save our souls from being so blind / that we pass unseeing when even the common thornbush / is aflame with your glory, / O God our creator, / who lives and reigns for ever and ever. Amen.
Walter Rauschenbusch, Rochester (1861-1918)
Du, unser Gott, / da sind wir, / deine bunte queere Gemeinschaft, / deine Menschen - von dir geschaffen, / so, wie sie sind, / und du schaust uns an und sagst: siehe, es ist sehr gut! / Ja, Gott, Leben und Liebe willst du, für uns alle! / Respekt, Gerechtigkeit und Selbstbewusstsein! / Dein Antlitz scheint in unseren Gesichtern wider, / voller Zärtlichkeit und Mut. / Und Vertrauen, dass du uns liebst, ohne Bedingungen – grenzenlos. / Das macht uns stark, das befreit uns – jetzt erst recht! / So viel Vorurteil, so viel Unverständnis, so viel Diskriminierung – nur weil wir einfach nur lieben! / Aber: Es macht uns nicht mehr kaputt! Es kann uns nichts, aber auch gar nichts anhaben! / Es wird sich niemals ändern, Gott, du siehst uns an und sagst: / Siehe, es ist sehr gut! / Ja, lass uns das feiern, Gott! / Mit dir! Mit allen Menschen! / Dass alle Welt es sieht! / Hier und heute! Mit dem CSD! Und mit dir an unserer Seite bis ans Ende unserer Tage! / Amen
Heike Blikslager, München
13. Juli 2019
Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich´s gebührt. // Wir bekennen Dir, das uns das bedroht, dass wir in Klage, Dank und Hoffen nur bei uns selbst bleiben und Du uns lediglich Mittel zum Zwecke bist. / Vergib uns diese Unfähigkeit auf Dich hin. / Und lass gesegnet sein, was wir vor Dich bringen: / Unsere Klage über die Bedrohung allen Lebens durch Klimaerwärmung, Raubbau und Vermüllung. Unsere Klage über den Hass und die Dummheit, die das Miteinander vergiften. / Unsere Angst, dass die große und kleine Politik zu schwach sind für die Probleme, die anstehen. / Unseren Dank dafür, dass wir leben und dass wir das auf Dich hin tun dürfen. / Unseren Dank für mutige Menschen, die uns zeigen, dass Einzelne viel bewirken können. / Unseren Dank für die, von denen wir wissen, dass sie in der Gemeinschaft unseres Seufzens stehen. // Unsere Hoffnung, dass Deine Wahrheit frei macht und dass die Freude an Dir stark macht zur Umkehr zum Leben. / Unsere Hoffnung, dass Du uns und die uns nachfolgenden Generationen erhältst. / Unseren Glauben, dass Du auch aus dem Bösesten Gutes entstehen lassen kannst und willst und dass Du dafür Menschen brauchst, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. // Amen.
Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
Was sind wir Menschen vor dir? Wie viel Einbildung, Härte und Lüge ist in unseren Gedanken, Worten und Taten! Und darum hier und auf der ganzen Erde wie viel Verirrung und Verwirrung, wie viel Leid und Not! Aber über dem Allen ist dein väterliches Herz offen für uns und bleibt deine Hand stark, uns zu halten, zu führen, zu befreien. Du vergissest und verstößest keinen von uns. Du bist uns Allen nahe. Du rufst nach uns Allen. Amen.
Karl Barth (1886-1968)
Gott, so, wie es vermutlich keine Volksparteien mehr gibt, / gibt es auch keine Volkskirche mehr. / Wir wären so gerne Leuchtturm / und sind doch selbst nur ein Schiff in Not. // Wir bitten dich für deine Kirche HERR / und damit auch für die Menschen in den Landeskirchenämtern, Kreissynodalvorständen / und Presbyterien. / Und für diejenigen, die jeden Sonntag an vielen Orten dein Wort auslegen. // Für die Hoffnungslosen und Verzweifelten bitten wir, / für die, die keine Luft mehr bekommen, weil Angst und Not alle Kraft rauben, / für die, die unter Schmerzen stöhnen und lieber sterben, als leben wollen. / Für die, die mit ihrer Treue zu Dir, einen, für unsere Vorstellung, unerträglich hohen Preis zahlen. // Wir warten auf dich, HERR, / Dir wollen wir vertrauen, dir geben wir Macht über unser Leben / und nicht unseren Sorgen und Schwierigkeiten. / wir vertrauen darauf, dass Du es gut mit uns meinst.
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
Ich lobe dich, Gott, denn du bist der, der dieser Welt und allem anderen seinen Wert gab. Du bist der, der unser erstes etwas schuf. Du bist der, dessen Präsens überall ist, ob als Vater, Allmächtiger, Schöpfer oder Gedanke. / Ich staune über deine Taten, deine Werke. Du bist der Grund, weshalb ich es zwitschern höre, Vögel sehe, Gras rieche und das Brot koste. Ich staune – Ich staune über dich. / Ich freue mich über jeden Tag, an dem ich ich bin und bleiben darf. Jeden Tag, an dem ich sehe wie die Sonne geht und die Welt in ihrem Schein tränkt. Wie der Mond aufzieht zwischen dem Universum und den funkelnden Sternen. /Wir danken dir und loben dich für alles, das du uns gabst und geben wirst in dieser Welt. Amen
Jugendgruppe Französische Kirche, Berlin
