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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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20. November 2018

Barmherziger Gott, / Du liebst das Leben. Du schenkst uns das Leben. / Dafür danken wir. / Doch wir bekennen auch, dass wir das manchmal vergessen. / Wir vergessen, wem wir unser Leben zu verdanken haben. / Wir vergessen, wer uns bewahrt und erhält. / Wir vergessen, woher wir kommen. / Wir versuchen, uns selbst am Leben zu erhalten. / Wir versuchen, unsere eigenen Wege zu gehen und verlieren uns selbst und gehen in die Irre. / Wir wissen nicht mehr, wohin oder zu wem wir gehören. / Barmherziger Gott, rufe uns, erinnere uns, sei bei uns. / Amen


Meike Waechter, Berlin
19. November 2018

Du Gott der Zukunft – welche Zukunft hast du für uns Junge bereit? So viel wird von uns erwartet. Wir sollen gute Eltern, Onkel und Tanten sein und gleichzeitig unsere Mütter und Väter betreuen. Wir sollen unser Bestes im Beruf geben und gleichzeitig unsere Partnerschaften und Freundschaften gelingen lassen. Sei bitte bei uns mit guten Ratschlägen für unser Leben und lass uns nicht mutlos werden. AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
18. November 2018

Vater von uns allen in den Himmeln / Danke, dass wieder Sonntag geworden ist. / Dein Tag ist es, / der Tag an dem Deinen Sohn Jesus Christus / aus den Toten heraus auferweckt hast. / Mitten in unserer alten Welt / brach mit ihm Dein Reich an. / Mitten in unsere Welt / hast Du den Anfang der neuen gesetzt / und uns in seine Nachfolge gerufen. / Wir danken Dir für diesen Segen! / Aber wir sind noch immer die alten. / Dein Wort hören wir, / aber wir tun es so wenig. / Deine Liebe erfahren wir / und geben wir so wenig weiter. / Wir bitten Dich, / hab Geduld mit uns / und stärke uns wieder / für den nächsten kleinen Schritt. / Wir brauchen Dich. / Komm mit dem Heiligen Geist zu uns / und erneuere unsere Herzen und Sinne. / Amen


Jochen Denker, Ronsdorf
17. November 2018

O Herr, unser Gott, Lob und Dank sei deiner Güte, / wodurch du uns bewahret und gesparet hast vor andern, / die diese Tage nicht erlebet haben. Gelobet, geliebet seist du, / gedanket sei deinem väterlichen Herzen, / wodurch du uns mit so manchen Guttaten und Wohltaten / nach dem Leibe und nach der Seele in dem verflossenen Jahre gekrönet hast. / Du hast uns gegeben, ja, du hast es getan, daß wir Essen und Trinken, / Kleider und alles, was zum äußeren Leben nötig ist, gehabt haben. / Du hast es getan, daß wir so manche Mittel deiner Gnade, / so manche gute Worte, gehöret, gelesen, und so manche gute Gedanken gehabt, / und so manche gute Rührung deiner Gnade in unserm Herzen gespüret haben. / Gelobet und geliebet sei deine unverdiente Güte. 


Gerhard Tersteegen (1697-1769)
16. November 2018

Ach Gott // Auf deinen Wegen – ob wir da wohl gegangen sind? Wir befürchten: nein. // Dein Wort – ob wir das wirklich erfüllt haben? Wir sind sicher: nein. // Dennoch versprichst du immer wieder, dass wir Tag und Nacht in deiner Gnade stehen. // Sieh den Riss zwischen unserem Wollen und Vollbringen! Sieh die Schwierigkeiten, die andere uns bereiten! Sieh die Ratlosigkeit in einer Zeit, in der die demokratischen Werte vom Verfall bedroht sind! Sieh unser viel zu kleines Vertrauen in dich! // Bitte bau uns auf! Wir brauchen deine Weisung: / hier in der Gemeinde und draußen als Bürgerinnen und Bürger. Und wir brauchen Mut, wie du ihn geben kannst. AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
15. November 2018

Ewiger Gott, / du hast einen neuen Himmel und eine neue Erde verheißen. / Hilf uns, im Glauben festzubleiben, / in der Liebe zu wachsen / und voller Hoffnung auf dein Kommen warten. / Lass uns schon jetzt deine Herrlichkeit erfahren / durch Jesus Christus, unseren Herrn.


RefLit
14. November 2018

Wenn du ihnen nicht gesagt hättest, dass sie ihre Sandalen abklopfen können und weiterziehen von dort, wo die Freundlichkeit nicht wohnt, dann hätte sich der Evangelist vielleicht auf einen anderen Grundsatz der Gastfreundschaft und der Lust an der Besitzlosigkeit erinnert. Du erinnerst mich daran, dass Besitz keine Seligkeit verspricht. / Es befreit.


Kathrin Rehmat, Biel,Schweiz
13. November 2018

zu Psalm 90

Ewiger Gott, / Birg uns im Mantel deiner Liebe, / wenn uns kalt wird von innen her, / wenn Trauer und Trostlosigkeit über uns herfallen / und alles nur noch sinnlos erscheint. / Gewähre uns Zuflucht, / wenn wir nur noch darüber grübeln / was wir versäumt / oder falsch gemacht haben / und wenn uns die Erinnerung / an ungelebte Träume einholt. / Halt uns fest, du starker Gott, / wenn der Boden unter uns wankt / und unsere Lebensentwürfe zerbrechen, / wenn wir erkennen, wie hohl vieles ist, / was wir darstellen und behaupten, / oder wenn uns das Ziel unseres Daseins verschwimmt. / Gott, mit der Verworrenheit unserer Gefühle, / mit Fragen und Zweifeln / flüchten wir uns zu dir. / Herr, erbarme dich über uns! Amen.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
12. November 2018

Gott des Himmels und der Erde, / komm zu uns. Öffne den Himmel, komm herab, wie damals als Jakob die Himmelsleiter im Traum sah. / Lass uns ein Stückchen deiner Herrlichkeit sehen, einen Hauch deines Segens spüren, eine Melodie der Loblieder deiner Engel hören. Lass uns erkennen wie wir von dir erkannt werden. / Sei und bleibe bei uns und verlass uns nicht. / Amen


Meike Waechter, Berlin
11. November 2018

Herr, unser Gott! Wir treten vor dein Antlitz in Anbetung vor deiner Majestät, / in Erkenntnis unserer Unwürdigkeit, mit Dank für alle deine gute Gabe, / die du uns an Leib und Seele immer wieder zuwendest. / Wir danken dir insbesondere für diesen Sonntag und Festtag, an dem wir dessen gedenken dürfen, daß dein lieber Sohn, unser Herr Jesus Christus, / uns nach seinem Hingang zu dir nicht Waisen werden ließ, / sondern uns im Heiligen Geist, dem Tröster und Lehrer, der uns lebendig macht, / gegenwärtig sein und bleiben wollte, bis er selbst wiederkommt in seiner Herrlichkeit. Und nun hilf du, daß wir dich recht erkennen und recht preisen in dieser deiner Wohltat, daß dein Wort recht verkündigt und recht gehört werde an diesem Ort und überall, / wo dein Volk dich anruft. Heilige und segne du auch die Feier des Abendmahls, / die wir miteinander begehen wollen. Dein Licht leuchte uns! / Dein Friede sei unter uns! Amen. 


Karl Barth (1886-1968)
10. November 2018

Gnädiger Gott, / wir danken dir für unsere Lebenszeit. / Wir sind froh über jedes neue Jahr, das du uns schenkst, / und möchten gern noch viel Schönes erleben. / Wir bitten dich, / lass uns die Augen nicht davor verschließen, / was es heißt, älter zu werden. / Wir bewundern die alten Menschen, / die noch aktiv und unternehmungslustig sind. / Aber wir müssen auch aushalten, / dass unsere Kräfte weniger werden, / unsere Grenzen enger, / unser Alltag einsamer. / Schenke uns Humor, / unsere Schwächen zu ertragen, / und ein weites Herz, / anderen ihre größeren Kräfte zu gönnen. / Bewahre uns vor Nörgelei und Langeweile, / erhalte uns Freundschaften / und stärke unser Vertrauen zu dir.


RefLit
9. November 2018

Gott – wie viel Angst ist in mir und um mich. // Junge bangen um ihre berufliche Zukunft und Alte bangen um ihre Versorgung im Alter. / Eltern wissen nicht, wie sie ihre Kinder großkriegen sollen. Und Jugendliche fürchten sich, mit anderen Gleichaltrigen mithalten zu können. / Einheimische haben Angst vor den Fremden und Geflüchtete wissen nicht, ob sie zurück in Hunger und Gewalt abgeschoben werden. // Zeige uns, wie wir die Angst durch politisches Handeln überwinden können. / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
8. November 2018

zu Psalm 33

Gott, / was andere Generationen sagen / im Vertrauen auf dich, / das können wir nicht einfach wiederholen. / Was wir erleben, / läßt uns oft zweifeln / an deinem Lenken und deinem Leiten, / Wir sehen so viel Gewalt und Willkür, / dass uns dein Retten verborgen bleibt. / Und in der Härte unseres Alltags / vermissen wir oft jegliches Erbarmen. / Gott, wie sollen wir die Widersprüche / zwischen den alten Sätzen des Glaubens / und unsrer Erfahrung so verbinden, / dass wir nicht irre werden an dir? / Wie sollen wir lernen, / auf dich zu hoffen, / wenn alles so hoffnungslos erscheint! / Gott, du selber musst uns helfen, / dass wir in der Verworrenheit / unseres Lebens / das Licht deiner Güte / durchscheinen sehen.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
7. November 2018

Gott, lass uns ruhig werden, dass wir die Hektik des Alltags hinter uns lassen, den Druck abbauen, der auf uns lastet, die Ansprüche zurückstellen, die wir uns selbst stellen. / Lass uns ablegen, was uns zu schwer ist. Die täglichen Meldungen von Krisen und Katastrophen nehmen uns den Mut, lassen uns abstumpfen gegenüber dem Leid anderer Menschen.


Georg Rieger, Nürnberg
6. November 2018

Gott, du Menschenerforscher und Menschenkenner, / Du kennst uns. Gut kennst Du uns, nur zu gut, besser als wir selbst uns kennen, weißt Du um uns. / Und siehst uns, besser als wir selbst uns sehen, siehst du uns, bist gütiger zu uns als wir selbst es mit uns sind. / Hast uns wunderbar gemacht. Das erkennt die Seele, weil du es ihr sagst. / Unsere Tage sind in dein Buch geschrieben. Blättere es auf, lies uns vor, mach schöne Geschichten aus den Tagen, die noch werden. / Und mach uns deine Gedanken leicht am Abend und am Morgen und an jedem neuen Tag. Amen


Jürgen Kaiser, Berlin
5. November 2018

Gott, / du bist größer als alle irdischen Machthaber. / Wir bitten dich: / Gib uns Selbstvertrauen, / damit wir nicht die Falschen ehren. / Wecke unseren Mut, ungerechter Macht zu widerstehen. / Stärke unser Vertrauen durch Jesus Christus, / der mit dir und dem Heiligen Geist ewige Macht hat.


RefLit
4. November 2018

Allmächtiger Gott, / was frühere Generationen sagen konnten / im Vertrauen auf dich, / das können wir nicht einfach wiederholen. / Wir stehen nicht so fest im Glauben. / Was wir erleben / lässt uns oft zweifeln / an deinem Lenken und Leiten. / Den Versuchungen unseres Alltags / sind wir schlecht gewachsen / und im Gebet sind wir nicht beharrlich. / / Gott, wie sollen wir die Kluft / zwischen den alten Sätzen des Glaubens / und unseren eigenen Erfahrungen überbrücken? / Wie sollen wir lernen, / auf dich zu hoffen, / wenn vieles so hoffnungslos erscheint! / / Stell uns Menschen an die Seite, / die uns unsere Fragen ernstnehmen, / die uns in unseren Zweifeln beistehen, / und die richtigen Worte finden, / um uns zu stärken im Vertrauen auf dich. / / Deine Güte sei über uns, / wie wir auf dich hoffen.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
3. November 2018

Gewähre mir, ich bitte dich darum, o Herr, daß ich in jener Demut des Geistes, / welcher meiner Niedrigkeit ziemt, und jenem Aufwärtsstreben des Gemütes, / welches deine Hoheit verlangt, dich immer anbete, / daß ich in der Furcht, welche deine Gerechtigkeit einflößt, / und in der Hoffnung, welche deine Milde gestattet, / beständig lebe und mich dir dem Allmächtigen unterwerfe, / dem Allwissenden die Führung anheim gebe, / zu dir als dem Vollkommensten und Besten mich wende. / Ich bitte dich, o gütigster Vater, daß deine lebendige Flamme mich reinige, / dein helles Licht mich erleuchte und die inbrünstige Liebe zu dir in mir wirke, / daß ich, durch kein Hindernis menschlicher Dinge gehalten, / glücklich und sicher zu dir zurückkehre.


Vittoria Colonna (1492-1547)
2. November 2018

Herr Jesus Christus, wir bitten dich für die Hungernden und die Durstigen, die Fremden und die Unbekleideten, die Kranken und die Gefangenen. Wir bitten dich für alle deine geringsten Brüder und Schwestern. / Lass uns erkennen, dass sie alle dein Antlitz tragen und wir dir in ihnen tagtäglich begegnen. / Gib uns die Kraft, uns von dir nicht abzuwenden, sondern das zu tun, was nötig ist. Amen


Meike Waechter, Berlin
1. November 2018

Gott, der du uns die Augen öffnest für unsere Verantwortung: / Stärke uns als Gemeinde, als Kirche, als Christen und als Menschen in unserer Gesellschaft und bring uns dazu, / dass wir deinem Bild entsprechen. Komm du uns entgegen und mach uns Mut, / dass wir dir entgegengehen.


Georg Rieger, Nürnberg
31. Oktober 2018

Du treuer Gott, / wir danken dir, / dass du unsere Kirche / trotz ihres Versagens / bis heute erhältst. / In deiner Gnade liegt ihre Zukunft. / / Wir sind oft bekümmert, / dass selbst Menschen aus der eignen Familie / keinen Zugang zum Glauben finden. / Wir machen uns Sorgen, / was aus unserer kleinen Zahl wird. / Wir fühlen uns ohnmächtig / gegenüber dem Bedeutungsschwund / christlicher Werte. / / Gott, belebe deine Gemeinden, / stärke unseren Zusammenhalt, / Lass uns aus deinen Zusagen / Zuversicht schöpfen, / und bewahre deiner Kirche die Treue.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
30. Oktober 2018

Gott, / du vergibst Schuld. / Wir bitten dich: / Mach uns fähig, einander zu vergeben, / damit Friede unter uns wohnt. / Du, Gott, regierst und befreist; / du, Gott, bist unsere Stärke.


RefLit
29. Oktober 2018

Du strenger Gott // Uns ist gesagt, was gut ist: dein Wort halten … Wir müssen zugeben: das gelingt uns nur schwer. / Wie können wir die Überlieferung mit unseren aktuellen Problemen zusammenbringen? Wie können wir im Streit der Meinungen das Richtige durchsetzen? Wie können wir unseren Egoismus überwinden? // Du gütiger Gott // Uns ist gesagt, was gut ist: Liebe üben … Wir müssen zugeben: das gelingt uns nur schwer. / Wir brauchen selbst viel mehr Liebe als wir hergeben. Wir können nicht alle Mitmenschen lieben. / Wir scheitern oft daran, Gefühle und tatkräftiges Handeln in Einklang zu bringen. // Du übergroßer Gott // Uns ist gesagt, was gut ist: demütig sein vor dir ... Wir müssen zugeben: das gelingt uns nur schwer. / Weil du uns so weit weg erscheinst, gehen wir eigenmächtig unsere Wege. Weil wir an dir zweifeln, verzweifeln wir am Sinn unseres Tuns. Weil wir uns klein und hilflos fühlen, vertrauen wir fremden Versprechungen. // Hilf uns, du unbegreiflicher Gott, dieses Leben zu meistern. Mach uns Mut, gib uns Vernunft, schenke uns deinen Geist, damit wir zu tatkräftigen Christinnen und Christen werden. / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
28. Oktober 2018

Gott, / manchmal kommen wir nicht mehr zurecht / mit unserem Leben, / manchmal erscheint uns alles sinnlos. / Dann liegen wir nachts lange wach / und grübeln, warum alles so kommen musste, / so anders, als wir es uns erhofften. / Warum sind Beziehungen / in die Brüche gegangen? / Warum sind wir gescheitert mit unseren Plänen, / die einmal so verheißungsvoll schienen? / Warum haben wir keine Kraft, / loszukommen von alten Problemen? / / Gott, immer wieder kreisen unsere Gedanken / um solche Fragen. / Liefere uns ihnen nicht endlos aus! / Zeig uns, was unser Leben / trotz aller Niederlagen und Mängel / kostbar und sinnvoll bleiben lässt. / Lass uns zur Ruhe kommen / im Vertrauen auf dich.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
27. Oktober 2018

Du kannst ja Wasser aus Felsen fließen lassen, / Wasser in Wein verwandeln / und dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken -Alles in der großen, unbegreiflichen Treue, / die du deinem Volk geschworen und wieder und wieder gehalten hast. / Wir danken dir, daß sie uns im Evangelium leuchtet / und daß wir uns unter allen Umständen an sie halten dürfen. / Erlaube es uns nicht, uns ihr gegenüber zu verhärten! / Erwecke uns immer wieder aus dem Schlaf der Gleichgültigkeit / und aus den bösen Träumen unserer frommen und unfrommen Leidenschaften / und Begierden! / Werde es nicht müde, uns immer wieder auf deine Wege zurückzuführen!


Karl Barth (1886-1968)
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