from...BildBibelPsalmWortklaubereiChronikGebetImpulsAbgedrehtProvokationImpressum und Archiv
weiter ...

Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

Täglich finden Sie in dieser Rubrik ein Gebet, das auch in der from... App zu finden ist.

30. Dezember 2017

Guter Gott, unsere Zeit steht in deinen Händen. / Wieder ist ein Jahr vergangen. / Wir bringen vor dich, was es uns gebracht hat: / Unsere schönen Erlebnisse, / das Glück, das du uns geschenkt hast, / gelungene Begegnungen, / neue Freunde, / alte Weggefährten, / neugeborene Kinder / und was immer unser Herz frohgemacht hat. / / Wir bringen dir auch unsere Traurigkeit, / den Schmerz über das Sterben lieber Menschen, / die Angst vor dem was kommt / und die Unsicherheit, ob wir damit zurechtkommen werden, / auch den Zweifel, ob du denn wirklich alles in deiner Hand hast. / / Wir bringen dir unser Versagen und unsere Schuld, / die vielen Gelegenheiten Gutes zu tun, / die wir ungenutzt gelassen haben. / / Wem sollten wir unseren Dank bringen / und wem unsere Klage – / wenn nicht dir, dem Herrn aller Herren / und Vater von uns allen / der täglich seine Hand nach uns ausstreckt, / um uns zu tragen, zu heben und zu erretten. / Amen /


Jochen Denker, Ronsdorf
29. Dezember 2017

Du unser Stern, Licht der Welt – Die Weihnachtsbeleuchtung und die Silvesterraketen haben das Dunkel um uns nicht zu erhellen vermocht. Der Friede auf Erden hat die Kriegszonen nicht er­reicht. Die Zukunftsangst der Rentnerinnen hat die Christmasshows und Silverstergalas über­dauert. Und schon vor Weihnachten haben im reichen Europa Obdachlose gefroren. / / Du unser Stern, Licht der Welt – Die Lieder und Predigten der vergangenen Wochen haben unsere Herzen erreicht, aber unsere Fragen und Zweifel werden wiederkommen, wenn erst die Christbäume entsorgt sind. Noch stehen wir an der Krippe, aber wir haben oft nichts zu bringen oder gar zu schenken. Und die Angst steigt in uns hoch: vor dem Eingeständnis unserer Versäumnisse, vor der Ratlosigkeit für die Zukunft, vor dem Verlust unserer Glaubenssicherheit. / / Du unser Stern, Licht der Welt – Bleibe bei uns, jetzt wo die Feiertage vorüber sind. / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
28. Dezember 2017

Wo fängt Frieden an? / Wenn der Starke die Kräfte des Schwachen sieht / Wenn der Laute beim Stummen verweilt und begreift was der Stumme meint / Wenn das Leise laut wird, und das Laute still / Wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos und das scheinbar Unwichtige gross / Wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht Geborgenheit, helles Leben verspricht. / Und du zögerst nicht, sondern gehst darauf zu / dann Ja dann, fängt der Frieden an.


Autor unbekannt
27. Dezember 2017

Gott, / du zeigst dich uns so, / dass wir dich verstehen können. / Wir bitten dich: / Lass uns nicht vergessen, / dass du größer bist, als wir denken, / damit wir uns kein Bild von dir machen, / das uns hindert, dich wahrhaftig zu erkennen.


RefLit
26. Dezember 2017

Guter Gott, wir haben die Hektik der Vorweihnachtszeit hinter uns und wollen uns sammeln. Wir wollen dem näher kommen, weswegen es Weihnachten eigentlich gibt. Wir denken an die Geburt deines Sohnes hier in dieser Welt. Gott, du bist unfassbar in deiner Größe und begegnest uns in der Gestalt eines Kindes. Du bist erhaben über alles und machst dich in Bethlehem angreifbar und verletzlich. Wir können das nicht zusammendenken. Aber wir spüren: Vor dir dürfen wir sein, wie wir sind, ohne uns zu schämen. Oft wähnen wir dich nur in unendlicher Ferne, selbstgenügsam und unberührt von unserem Leben; dann aber missbrauchen wir auch deine Nähe, wollen dich einspannen für unsere Ziele und machen mit dir, was wir wollen, ohne Ehrfurcht, ohne Respekt. Hol’ uns zurück, Gott, von unseren Irrwegen. Lass uns dein wahres Wesen erkennen, dich lieben und ehren, so wie du bist: als menschlichen Gott, offenbar und geheimnisvoll, mächtig und zart. Amen.


Georg Rieger, Nürnberg
25. Dezember 2017

Ich habe in meinem Leben zwei wichtige Dinge gelernt: dass ich ein großer Sünder bin und daß Christus ein noch größerer Retter ist. (Isaac Newton, geb. am 25.12.1642)

Und wenn ich alle Erkenntnis der Welt hätte – / und hätte den Retter nicht… / So hätte er wohl sagen können / mit dem Apostel Paulus / Er, Isaac Newton / der so viel an Erkenntnis hatte / über das, was die Welt im Innersten zusammenhält.  

Und doch ist es nicht Mathematik mit Differential und Infinitesimal / nicht Gravitation / nicht Optik / nicht Bibelerforschung / nicht Alchemie / (weiß Gott, all das hat ihn umgetrieben). / Nicht das, worauf es im Letzten ankommt.

Es ist der Vater, / der uns durch den Sohn / rettet. / Die Bewegung des Kosmos, / die auf uns zuläuft / / Wider alle Vernunft / Quer durch jede Vernunft / / „Den aller Welt Kreis nie beschloss, / der liegt in Marien Schoss“ / so sprach es ihm Martin Luther nach. / /

Ich der Sünder / ergreife das. / Muss dazu von keinem tief gestörten Genie wissen. / Nur von mir. / Das reicht. / Von mir tief unten, / der sich das sagen lässt: / / Christ der Retter ist da! / / Für mich. / Der ich mir das in all den Äußerlichkeiten / und unerträglichen Banalitäten / dieser Tage / sagen lasse: / / Er macht das recht. / Er macht mich recht.


Albrecht Thiel, Castrop-Rauxel
24. Dezember 2017

Heiliger Gott, / wie sehr sehnen wir uns / nach einer heilen Welt, / in der kein Streit mehr herrscht / und alle Angst zur Ruhe kommt. / Wie sehr wünschen wir uns, / dass wenigstens heute, am Heiligen Abend, / sich diese Sehnsucht einmal erfüllt / und wir in Frieden miteinander / die Geburt deines Sohnes feiern können. / / Aber wir wissen, / selbst wenn unsere eigene Weihnachtswelt heil ist, / geht woanders das Leiden weiter, / herrschen auch heute Hunger, / Angst und Gewalt. / An vielen Orten fehlt der Frieden, / den die Engel verkündet haben. / / Gott, / gebiete den Gewalttätern Einhalt, / weise menschliche Gier in Grenzen, / heile die Wunden deiner Schöpfung / im Geist deines Sohnes / durch Liebe und Sanftmut.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
23. Dezember 2017

Komm, Herr Jesu, sei der Gast derer, die dich nicht eingeladen haben. Wärme ihre Herzen. Zeige ihnen, wie du bist, auch wenn sie dich nicht kennen. Gib ihnen gute Ideen, wie sie freundlich zu sich selbst und den anderen sein können. // Komm Herr Jesu, sei der Gast derer, die dich aus Tradition eingeladen haben. Wärme ihre Herzen. Zeige ihnen, wie du bist, auch wenn sie dich zu kennen meinen. Gib ihnen gute Ideen, wie sie deine Lebendigkeit ganz neu erfahren und weitergeben können. / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
22. Dezember 2017

Gott, / himmlischer Vater, / wir bitten dich: / Hilf uns, dass wir deinem Sohn den Weg auf Erden bereiten / und ihn aufnehmen in unsere Herzen, / in unsere Häuser, in unsere Welt. / Dir sei Ehre durch Jesus Christus im Heiligen Geist.


RefLit
21. Dezember 2017

Gott, du Menschenerforscher und Menschenkenner, / Du kennst uns. Gut kennst Du uns, nur zu gut, besser als wir selbst uns kennen, weißt Du um uns. / Und siehst uns, besser als wir selbst uns sehen, siehst du uns, bist gütiger zu uns als wir selbst es mit uns sind. / Hast uns wunderbar gemacht. Das erkennt die Seele, weil du es ihr sagst. / Unsere Tage sind in dein Buch geschrieben. Blättere es auf, lies uns vor, mach schöne Geschichten aus den Tagen, die noch werden. / Und mach uns deine Gedanken leicht am Abend und am Morgen und an jedem neuen Tag. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
20. Dezember 2017

Herr Jesus Christus, wir bitten dich für die Hungernden und die Durstigen, die Fremden und die Unbekleideten, die Kranken und die Gefangenen. Wir bitten dich für alle deine geringsten Brüder und Schwestern. / Lass uns erkennen, dass sie alle dein Antlitz tragen und wir dir in ihnen tagtäglich begegnen. / Gib uns die Kraft, uns von dir nicht abzuwenden, sondern das zu tun, was nötig ist. Amen


Meike Waechter, Berlin
19. Dezember 2017

Gott, / wie viele Bitten musst du täglich hören, / wie viele Wünsche, wie viele Klagen. / Mit allem, was uns das Herz schwer macht, / kommen wir zu dir / und drängen auf Hilfe. / Aber wann hören wir dich, / deine Bitten an uns, / deinen Schmerz / und deine Sehnsucht! / / Gott, / öffne uns Ohren und Herz / für deine Stimme. / Mach uns bereit, / dir Antwort zu geben / mit Worten und Taten. / Lass dich erfreuen durch unser Lob.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
18. Dezember 2017

Gott, du kommst bei uns an, / bist Mensch geworden in unserer Welt. / Du willst bei uns ankommen / mit deiner Liebe, die wir leben sollen. / Doch es kommt bei uns nicht richtig an. / Was steht uns im Weg? Wahrscheinlich wir selbst, oder? / Bitte hilf uns, dass wir uns dir öffnen können. / Mit deiner Hilfe kommen wir bei uns selbst an. / Danke dafür!


Georg Rieger, Nürnberg
17. Dezember 2017

Barmherziger Gott, / in der Kälte dieser Zeit / suchen wir Wärme. / In den düsteren Stunden / zünden wir Kerzen an, / deren Flammen / unsere Gesichter geheimnisvoll / zum Leuchten bringen. / Die festlich geschmückten Räume und Straßen / sollen uns ein Gefühl von / kindlicher Geborgenheit und Vorfreude geben. / Manche nennen das alles hohl, / und deinem Kommen nicht angemessen. / Aber wir vertrauen darauf, / dass du die Sehnsucht wahrnimmst, / die sich hinter den Äußerlichkeiten verbirgt, / und dass du die Bitten hörst, / mit denen der Heilige Geist uns vertritt / in der Sprachlosigkeit unserer Seele. / Wir können dir nicht den Weg bereiten / wie es recht wäre. / Überwinde du alles, / was uns von dir trennt / und komm! / Komm! / Heile uns und unsere Welt / mit deiner Liebe!


Sylvia Bukowski, Wuppertal
16. Dezember 2017

Gnädiger Gott, wir danken dir für deine Gerechtigkeit, die du uns schenkst. Manchmal vergessen wir das und bemühen uns immer besser zu werden, immer mehr zu tun, immer mehr zu erreichen, um dir zu gefallen. Erinnere uns, dass der Gerechte aus Glauben leben wird. Amen


Meike Waechter, Berlin
15. Dezember 2017

Gott, / du befreist uns von allem, was uns versklavt. / Wir bitten dich: / Gib uns die Kraft, / Neuanfänge zu wagen und Freiheit zu gestalten, / damit wir an der Verwirklichung deiner Herrschaft mitarbeiten. / Dies bitten wir dich, weil du möchtest, daß wir zu dir beten. / Du, Gott, regierst. Du, Gott, befreist. Du, Gott, bist unsere Stärke. / Du lebst von Ewigkeit zu Ewigkeit.


RefLit
14. Dezember 2017

Gott, ich erwarte etwas von Dir. Halte, was Du versprichst, gib, was Du verheißen hast: Nimm mich mit auf deinen Weg, der mich heraus führt aus der Enge meiner eigenen Mauern in die Weite Deiner Menschlichkeit. Nimm mich mit auf den Weg zu Dir. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
13. Dezember 2017

Gott, der du uns die Augen öffnest für deine Liebe, wir danken dir, dass du uns entgegenkommst und uns suchst, wo wir wirklich sind. Du weißt, wie befrachtet die Adventszeit ist mit Erinnerungen, mit Sehnsucht und auch mit Angst vor Leere und Einsamkeit. Du weißt, dass es viele gibt, die gerade in dieser Zeit nicht wissen, wohin mit sich, die sich verloren fühlen im Trubel der Stadt und im Geplärr der Weihnachtslieder. Sei mit uns und allen, die sich Besinnlichkeit wünschen und Sinn suchen. Amen.


Georg Rieger, Nürnberg
12. Dezember 2017

Gott, / wir machen alles bereit / für das Fest deines Kommens. / / Wir möchten es schön haben / mit unseren Familien und mit unseren Freunden / und wollen einander Freude machen. / Kein Schatten soll unsere Stimmung verdunkeln, / die innere Leere sich nicht ausbreiten, / sondern leicht soll das Herz sein, / das wünschen wir uns / und deshalb stimmen wir ein in die Bitte: / Gott, tröste uns wieder / und lass uns leuchten dein Angesicht, / so genesen wir. / Herr, wir wünschten, die ganze Welt wäre vorbereitet / / auf das Fest deines Kommens, / Streit und Gewalt nähmen endlich ein Ende, / alle Tränen könnten trocknen, / und die Wunden würden geheilt. / Mit der ganzen Schöpfung / erwarten wir unsere Erlösung. / Gott tröste uns wieder / und lass leuchten dein Angesicht, / so genesen wir.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
11. Dezember 2017

Erlöser unser, es heisst, wir sollen die Toten tot sein lassen. Aber wie denn ganz ohne sie leben? Wir vergessen sie nicht einfach. Die wir lieben und die uns geliebt haben. Ja, auch nicht die anderen. Du weisst, was vom Vergangenen in Zukunft sinnvoll wird. In der erfüllten Gegenwart, voller Erinnerung und bis an den Rand voll mit Zuversicht trotz allem hängen wir am Leben an Dir und beten für Frieden mit denen Vor uns und für das gute Leben für die nach uns. Das eben, das jetzt schon beginnt und das erfüllt wird, wenn du kommst. Amen


Kathrin Rehmat, Biel, Schweiz
10. Dezember 2017

Gepriesen seist Du, Ewiger, Barmherziger, um deiner Gnade willen. Du sammelst dir Menschen aus allen Völkern, die dein Lob mehren und von deiner Wohltat erzählen. Lege uns nun dein Wort ins Ohr, rühr uns an mit deinem Geist, dass auch wir uns einreihen in die Schar derer, die dich preisen, weil sie deine Herrlichkeit gesehen und deine helfende Hand gespürt haben. Gepriesen seist Du, Ewiger, Barmherziger im Himmel und auf Erden, durch Christus, unsern Herrn. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
9. Dezember 2017

Ewiger Gott – / Wir danken dir für den breiten Strom der Tradition durch die Jahrhunderte, durch den auch wir zum Glauben kommen konnten. / Wir danken dir für unsere Kirche, die für uns Heimat geworden ist. // Rüste uns aus mit kritischer Vernunft, um zu prüfen, was uns überliefert ist. / / Hilf, dass wir nicht leichtfertig über Bord werfen, was Glaubende vor uns als dein Wort erkannt haben und in ihr Leben wirken ließen. / Hilf aber auch, dass wir nicht in blindem Gehorsam alles für wahr halten, was Glaubende vor uns in ihrer Zeit als Lehre formuliert haben.// Ewiger Gott – Du bist unsere Zukunft / Lass uns in der Gegenwart bestehen und Salz der Erde sein / durch waches politisches Urteil / durch rückhaltlosen Einsatz für Gerechtigkeit / durch tätige Liebe. AMEN 


Gudrun Kuhn, Nürnberg
8. Dezember 2017

Herr Gott, bitte gib uns Frieden./ Wir haben es satt mit den Kriegen./ All der Hunger um Brot,/ Gib es ihnen, den Menschen in Not./ Amen


Konfirmanden d. Ref. Kirchenkreises d. EKBO
7. Dezember 2017

Lebendige/r Gott / Du weisst was heute in mir vorgeht. / Du erkennst mich von Grund auf. / Lass mich zur Ruhe kommen. / Beruhige die Gedanken und öffne mich für das gute Leben. / Sammle Du mich innerlich, / erhelle die verschlungenen Wege, / lass uns gemeinsam deine Liebe erfahren. / In Dankbarkeit, Amen


Kathrin Rehmat, Biel, Schweiz
6. Dezember 2017

Waiting / / God, so much of faith is waiting / like a pregnant woman waiting in hope / like a people under siege, holding out till relief comes / like the soul lost in the darkness, / unable to see even a glimmer of light / yet stumbling through the night because somewhere, / out ahead, day will surely break / God, be with us in our waiting.


The Iona Community
<< < 3201 - 3225 (3516) > >>