Gebet
Tagesaktuelles Gebet
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
Jürgen Kaiser, Berlin
Kathrin Oxen, Berlin
Georg Rieger, Nürnberg
Gott, du Schöpfer allen Lebens, / Wir wissen, dass sich eines Tages die Starken den Schwachen anschließen werden, / Ein Licht wird auf die dunklen Quadrate scheinen, / Die Vorhänge werden geöffnet. // Wir bitten Sie: / Lasst uns diejenigen sehen, die noch im Dunkeln sind, / steck uns an mit deinem Feuer der Liebe, / dass unsere Wärme auch andere wärmt. //
Lassen Sie uns sehen, was Sie geschaffen haben, / der Mond und die Sterne, die uns von deinem Licht erzählen, / die Jahreszeiten, die uns an unsere begrenzte Lebenszeit erinnern, / und die Menschen vertrauen Sie uns an. // Wir bitten dich: entzünde dein Licht in uns –
/ das Licht deiner Freundlichkeit und Güte. //
Achim Detmers, Hannover
Carolin Springer, Leer
Kathrin Rehmat, Zürich
Gudrun Kuhn, Nürnberg
Großer Gott, / durch Dein Wort riefst Du die Welt ins Dasein. / Dein Wort tröstet uns / Dein Wort schenkt uns Orientierung / Dein Wort wurde Fleisch und wohnt unter uns / zeigt uns Deine Liebe / deckt unsere Schuld auf / lehrt uns Deine Vergebung / und ruft uns auf Deinen Weg der Gerechtigkeit. // Wir danken Dir, / dass Du kein stummer, / unberechenbarer, / willkürlicher Gott bist, / vor dem wir zittern müssten, / weil wir nicht wissen, / was er will / und wie er zu uns steht. // Sende Deinen Geist, / dass wir Dein Wort recht fassen, / es Kraft entfaltet in unserem Leben / und wir es neu zu lieben beginnen, / weil Du selbst in ihm in unser Leben einziehst. / Amen
Jochen Denker
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Ewiger,// bei uns wurden Menschen gewählt in Ämter auf Zeit, in den Dienst unserer Städte, Gemeinden und Kreise./ Gib du den Gewählten Kraft und Mut, dass sie sich Einsetzen für Recht und Gerechtigkeit, für die Allgemeinheit, für alle, die hier leben./ Gib ihnen Weisheit und Gelassenheit, auch im Umgang mit ihren eigenen Grenzen, die sie vielleicht im Wahlkampf verborgen haben./ Schütze sie vor Angriffen und Gefahr, die sie wegen ihres Engagements treffen./ Stärke sie gegen die Versuchung der einfachen, aber unrechten Antworten, die so laut geworden sind und so viel Zustimmung fnden./ Schütze sie auch vor der Versuchung, ihre Macht für den eigenen Vorteil oder nur für wenige zu gebrauchen.//
Ewiger,// wir haben Grund genug, dich immer wieder zu bitten: Erbarme dich über uns und unser Zusammenleben./ Wir bitten das auch für unsere Politikerinnen und Politiker.// Durch Jesus Christus, Amen.
Stefan Maser
Emilia, 9 Jahre
Georg Rieger, Nürnberg
Du unser Schöpfer und Erlöser, / du bist geduldig, du mahnst und rufst zur Umkehr, / du tröstest uns und rettest deine Schöpfung. / Du unser Schöpfer und Erlöser, / du bist geduldig, / aber wir warten ungeduldig darauf, / das Schmerzen und Not enden.
Wir bitten dich für die Hungernden / in den Elendsgebieten und Lagern, / in unserer Nachbarschaft und verborgen vor Öffentlichkeit. / Du bist geduldig, / aber antworte auf unsere Bitten und beende die Not. //
Du unser Schöpfer und Erlöser, / du mahnst und rufst zu Umkehr, / aber wir hören nicht dir zu, / sondern achten auf die Stimmen, die von dir weg führen. / Wir bitten dich für die Mächtigen und ihre Entscheidungen, / Wir bitten dich für alle, die einflussreich sind, / die Stimmungen machen und Meinungen prägen. //
Du mahnst und rufst zu Umkehr, / öffne unsere Herzen für deine Gebote. / Du unser Schöpfer und Erlöser, / du tröstest uns und rettest deine Schöpfung. / Wir danken dir für die Hoffnung, die du in uns setzt. //
Wir bitten dich für alle, die glauben und an dir festhalten. / Bewahre deine Schöpfung, wie du es verheißen hast. / Segne uns und alle die zu uns gehören. / Amen
Kathrin Oxen, Berlin
Meike Waechter, Berlin
Gudrun Kuhn, Nürnberg
Wach auf meine Seele und spüre / die zärtliche Nähe Gottes. / Wach auf meine Seele und höre / auf die unendliche Stille der Schöpfung. // Wach auf meine Seele und singe / trotz des Missklangs unserer Zeit. / Wach auf meine Seele und lebe / in der Gewissheit, dass deine Melodie / einzigartig und unverzichtbar ist.
Brigitte Wedderburn
Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / noch haben wir Zeit. / Danke dafür. / Der Feind steht nicht in unserem Land. / Drohnen zerstören unsere Rathäuser nicht. / Sie töten auch keine Menschen. / Wir müssen nicht in Bunkern Zuflucht suchen. //
Noch haben wir Zeit. / Wir sehen böse Vorzeichen: / schmelzende Gletscher, / schmelzende Eisberge gar. / Temperaturen im Durchschnitt zu hoch. / Aber die Apfelernte in diesem Jahr: überreich. / Und die Birnenernte ebenso. / Und dass das Getreide nur wenig Gewinn abwirft, / liegt nicht am Getreide selbst. //
Noch haben wir Zeit. / Die gesellschaftlichen Verwerfungen, / die zu hitzigen Diskussionen führen, / übersehen wir nicht. / Wir sehen, dass Integration kein Zauberwort ist, / sondern eine Aufgabe. / Eine schwere Aufgabe, / die Ehrlichkeit verlangt. / Darum ärgern wir uns über die, / die nicht sehen wollen, / was vor Augen ist. / Ärgern uns über die, / die prinzipiell werden, / wo sie konkret sein müssten. / Aber es gibt auch Beispiele von Gelingen. / Und über die freuen wir uns. //
Noch haben wir Zeit. / Du gibst uns Zeit. / Unsere Zeit steht in Deinen Händen. / Darum verlieren wir den Mut nicht. / Darum wollen wir geduldig sein: / Mit uns selbst. / Mit unseren Mitmenschen. / Mit denen, die Verantwortung tragen. //
Wir sind nicht an Deiner statt. / Wir sitzen nicht im Regimente / und führen alles gut. / Oft wissen wir nicht, / was richtig ist. / Oft finden wir nicht hinaus / aus dem Hin und Her von Resignation und Empörung. / Aber wir vertrauen darauf, / dass die Unterteufel dieser Welt / an sich selbst scheitern. / Wir vertrauen darauf, / dass Du Weg allerwegen weißt – / für uns selbst und für die, / für die wir seufzen. //
Noch haben wir Zeit. / Lass sie uns auskaufen. / Amen.
Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
Nicht genug / Nicht groß genug / Nicht schön genug / Nicht intelligent genug / Nicht schnell genug / Nicht mutig genug / Nicht stark genug / Nicht attraktiv genug / Nicht sexy genug / Nicht braun genug / Nicht integriert genug / Nicht sauber genug / Nicht gesund genug / Nicht gebildet genug / Nicht reich genug / Nicht passend //
Für dich Gott / Bin ich Mensch genug / Für deine Liebe genug / Zu Lieben genug / In deinen Augen passend / Wie ich bin / Danke
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
lebendiger Gott, / um deines Sohnes Jesus Christus willen / auch für uns Vater und Mutter im Himmel. // wir danken dir für die Menschen, / die erkennbar aus deiner Vergebung leben, / die erfahren haben, / das Du retten kannst / aus Lebensgefahr / und völlig verfahrenen Lebenswegen, / und uns Vorbild sind / im Vertrauen darauf, / dass Du es gut mit uns meinst, / auch wenn das, / was vor Augen steht, / eine andere Geschichte erzählen will. //
Wir bitten dich, / dass Du uns in Menschen verwandelst, / die Wegweiser zur dir hin sind, / zu glaubwürdigen Zeugen / deiner Liebe zu allen Menschen, / aber vor allem zu denen , / die mühselig und beladen sind. / Wir bitten dich für die Machtlosen, / die den Aufstand wagen, / und wir bitten dich, / dass du die Mächtigen rechtzeitig / an die Gefahren der Macht erinnerst. //
Zeig, dass du da bist, Herr der Welt, / und schaffen kannst, was dir gefällt. / Du bist nicht, wie die toten Götzen / aus Gold und Silber Menschenwerk. / Du bist die Zuflucht im Entsetzen / und richtest treu dein Augenmerk / auf Lob und Bitte, Qual und Schrei / und stehst uns hundertfältig bei.* //
Lobe den HERRN, meine Seele / und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. / Amen
Fürbittengebet von Gerhard vd Heyden mit Versen von Detlev Block
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
Gott, du Schöpfer unseres Lebens, / du bist der Anfang unseres Daseins / und schenkst uns jeden Tag, / was wir zum Leben brauchen. // Und wenn uns etwas fehlt, / dann bist du da, / dass wir uns beschweren können. / Wir bitten Dich, / dass du die Not von Menschen linderst / und dafür sorgst, / dass die nötigen Güter / gleichmäßiger verteilt sind. // Amen
Georg Rieger, Nürnberg
Gott, was immer uns bewegt, / im Auf und Ab der Welt - / auf dich vertrauen wir / und bitten dich um alles, was wir brauchen: //
Für die, / die krank sind und im Sterben liegen, / lass sie Geborgenheit erfahren; / wir bitten dich: erhöre uns! // für die, / die leiden, wie die Welt und wie das Leben ist, / lass sie vertrauen, dass du hilfst; / wir bitten dich: erhöre uns! // für die, / die auf der Flucht sind / vor den Kriegen, / vor den Katastrophen dieser Welt, / lass sie Zuflucht finden; / wir bitten dich: erhöre uns! // für die, / die zu bestimmen haben / in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, / lenke du ihr Herz und ihren Sinn; / wir bitten dich: erhöre uns! //
Gott, wir danken dir, / dass du uns hörst / und gibst, was wir brauchen, / durch Christus Jesus. / Amen
Walter Wickihalder
Kathrin Rehmat, Zürich
