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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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5. März 2025 Unser Vater! / Danke für die Bibel mit den vielen, / manchmal auch ganz schrägen Geschichten. / Wir lesen  von Menschen, / die wie wir so ganz und gar nicht perfekt sind / und in denen wir uns oft wiederfinden. / Und das macht Mut. / Denn es geht dir nicht um Perfektion, / es geht dir um Vertrauen, um Beziehung. / Es geht dir um uns. / Wie wunderbar befreiend! / Amen
Annegret Lambers
4. März 2025

Du gütiger Gott – Wir haben allen Grund zur Dankbarkeit. Und vergessen es immer wieder. / Im Überfluss können viele von uns das Leben genießen, das feinste Essen und den besten Wein. / Hin- und Hergerissen sind wir dabei zwischen leichtfertigem Genuss und schlechtem Gewissen, zwischen Übergewicht und Magersucht, zwischen Feiern und Fastenkur. //

Im Kopf wissen wir, dass unsere Gier Umwelt und Menschen schädigt. Manchmal auch uns selber. / Dann wollen wir uns im Verzicht üben und überfordern uns doch damit. // Bitte lass uns das richtige Maß finden, wie wir uns an deinen Gaben erfreuen können, wie wir Genuss und Gewissen zusammenbringen können, wie wir uns und anderen Gutes tun können. //

Vor allem aber lass uns die nicht vergessen / die sich nur Billigprodukte leisten können / die Monat für Monat nur knapp über die Runden kommen / die wenig Grund zum Feiern haben. / Sie brauchen unseren offenen Widerspruch gegen gesellschaftliche Vernachlässigung / Und unsere offene Hand. AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
3. März 2025

Dein Wort, guter Gott, gibt uns Orientierung, / weist uns hin auf dein Werk, himmlischer Vater, / der du hell und dunkel voneinander geschieden hast, Wasser und Land, / und allem seinen Platz zugewiesen und es “gut” genannt, was du geschaffen hast. //

Aber wir bringen alles durcheinander / und wissen längst nicht mehr, / wo oben und unten ist, vorn und hinten, / was nützlich und was schädlich zu nennen wäre, / was wir tun und was wir lassen sollen. / Sende uns deinen Geist und lehre uns wieder zu unterscheiden / zwischen deinem Licht und den Irrlichtern, die um uns her flirren, / zwischen deiner Stimme und den Einflüsterungen, die uns Tag und Nacht umgeben. //

Lass uns dich hören, auf dich hören, / dir gehorchen und vertrauen und nicht verzagen. // Amen.


Stephan Schaar
2. März 2025

Jesus // Wir brauchen dich / Nicht als Gott / Sondern / Als Vorbild / Als Wegweiser / Aus Gewalt und Verbrechen / Als Wahrheit / inmitten von Lügengeschichten / Hin zum Frieden welchen wir Gott nennen. //

Du hast dich dafür hergegeben  / damit wir auch im Nebel nicht im Kreis gehen / Sondern auf die Sonne hoffen.


Marianne Reifers, Luxor (Egypt)
Wochenrückblick

Ach Gott, / was bin ich momentan empfindlich! / Es liegt nicht am Wetter und auch nicht an meiner hartnäckigen Erkältung. / Ist eher so ein Weltschmerzthema, denke ich. / Alles tut gerade weh. / Schön ist das nicht. //

Aber eigentlich bin ich ganz froh, dass ich so empfindlich bin. / Heißt es doch, dass mir all das Unrecht, die Nöte, die Weltlage nicht egal sind. / Es berührt mich, treibt mich um, setzt mich in Bewegung, / lässt mich hoffen, schreien, beten / und einsetzen für eine gute Zukunft, für Liebe und Gerechtigkeit.  //

Ja, ich bin empfindlich! / Aber ich glaube, ich bin auch trotzig und immer noch voller Hoffnung - / Dank dir

 


Carolin Springer
28. Februar 2025

Er ist uns abhandengekommen / Wir taumeln mit leeren Händen / Wie sollen wir Frieden schliessen / Wenn der Vertrag nichts zählt / Weil wir uns nicht vertragen wollen / Was sollen wir sagen / Wenn die Worte in Lügen zerbröseln / Was bleibt ist Rechthaberei / Verdrehte Geschichte / Der Esel steht am Berg / Und wir in der Klemme //

Du hast Worte / Gott / Du hast den Willen / Dein Wille geschehe / Auf Erden / Wir wollen Worte finden / Die uns aus der Sackgasse befreien / Und uns zum Frieden helfen / Amen


Marianne Reifers
27. Februar 2025

Mein Gott, wie endlos ist deine Liebe! / Deine Gaben sind neu; / Und Morgen Barmherzigkeit von oben / Sanft destillieren wie frühen Tau //

Du hast die Vorhänge der Nacht verbreitet, / Großer Wächter meiner Schlafstunden; / Dein souveränes Wort stellt das Licht wieder her, / Und beschleunigt alle meine wachen Kräfte. //

Ich gebe meine Befehle zu deinem Befehl, / Zu dir weihe ich meine Tage; / Ewiger Segen von deiner Hand /
Fordere ewige Lieder des Lobes.


Isaak Watts (1674-1748) / aus: A Book of Reformed Prayers
26. Februar 2025

Herr, unser Gott, du guter Hirte! / Du suchst, / wenn wir uns verirrt haben. / Du suchst uns, / wenn wir uns entfernt haben von dir. / Viel mehr, / als wir dich suchen, / suchst du uns. //

Und: Du findest uns. / Wir gehen nicht verloren. //

Wir bitten dich: / Suche weiter! / Suche uns hier und heute, / und morgen und in fernen Zeiten. //

Wir wollen uns von dir finden lassen, / wo immer wir sind. / Und: Nimm uns mit auf der Suche / nach den Verlorenen. / Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
25. Februar 2025

Gott / Bewahre uns davor, / uns immer nur in Konkurrenz zu anderen zu sehen, / uns mit anderen zu vergleichen und auf ihre Kosten groß herauszustellen.  //

Lass uns lernen, / dass wir einander ergänzen, / dass wir uns gegenseitig stark machen / und uns in unseren schwachen Momenten / gegenseitig unterstützen. //

Gib uns die Kraft, / miteinander aufrichtig zu sein, / einander zu akzeptieren und zu stärken. //

Amen


Georg Rieger, Nürnberg
24. Februar 2025

Gott – du nimmst uns als deine Kinder an. / Mach uns deiner Zuwendung würdig. / Hilf uns, an dich zu glauben, damit wir auch an uns glauben können. / Hilf uns, dir zu vertrauen, damit andere uns vertrauen können / Hilf uns, nach dem Vorbild Jesu zu fragen, damit wir zwischen Gut und Böse unterscheiden. //

Gott – du hast uns deinen Geist eingepflanzt. / Mach uns deiner Gabe würdig. / Hilf uns, deinen Trost zu spüren, wenn uns Unglück trifft. / Hilf uns, deine Weisung zu spüren, wenn wir nach dem Rechten fragen. / Hilf uns, deine  Kraft zu spüren, wenn wir nicht verstanden oder angegriffen werden. //

Gott – du lässt uns nicht alleine in der Welt. / Danke.


Gudrun Kuhn
23. Februar 2025

Gnädiger Gott, / wir danken dir für dein Wort. / Es richtet Niedergeschlagene auf, / macht Verzweifelten Mut / und weist uns alle ein /in ein friedliches Zusammenleben. //

Wir bringen heute vor dich / unsere Sorge angesichts der Verrohung der Sprache / in unserer Gesellschaft: / Es wird so viel Hass verbreitet, / so viel Lüge, / so viel falsche Angst. //

Das Vertrauen in die Politik wird untergraben, / und das Misstrauen untereinander wächst. / Gott, wir wollen das nicht! / Zeig uns Wege aus dieser vergifteten Atmosphäre herauszufinden, / ehe sie unser Land noch tiefer spaltet, / ehe aus bösen Worten noch mehr böse Taten entstehen. //

Wir bitten dich für alle, / die Zielscheibe von Hassreden werden, / verleumdet und beleidigt, / eingeschüchtert und bedroht. / Lass sie starken Beistand finden / auch unter uns. //

Wir bitten dich für alle, / die für das Recht der Schwachen aufstehen, / die Lügen entlarven, / und gegen Unmenschlichkeit protestieren / mit Wort und mit Tat: / Bewahre ihnen ihre Empfindsamkeit, / ihren kritischen Geist, / ihre aufrechte Haltung / und reih uns bei ihnen ein. //

Gott, schütze uns allen / das zerbrechliche Glück, / die Lebenslust, den Humor, / und erfülle uns mit deinem Geist, / dem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. // Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Ewiger, Herzenskünder, Trösterin und Rat,//

es war eine Woche zum keine-Nachrichten-mehr-Sehen. / Jede noch schlimmer als die letzte./ Auf sogenannter höchster Ebene / Lüge, grobes Unrecht, aufgekündigte Verlässlichkeit, Kumpanei der Despoten und der Superreichen. //

Einzelnen Menschen und Einrichtungen, / die doch wichtig waren und auf denen Hoffnungen ruhten, / der Boden unter den Füßen weggezogen. / Bisher kaum vorstellbare Pläne. / Kein Grundsatz des Zusammenlebens scheint mehr zu gelten./ Ich erfahre von Ängsten und Verzweiflung / in der Nähe und in der Ferne. / 

Eine schon genug gespaltene Gesellschaft und Welt driftet immer weiter auseinander./ Am Sonntag Wahl in meinem Land. Wie viel von dem allen werden wir im Wahlergebnis und dann in der Politik hier bei uns sehen?//

Aber wer hat denn gesagt, / dass Wahrheit und Recht, Verlässlichkeit und Fairness, / das Denken über irgendwelche ganz eigenen Interessen hinaus immer bleiben, / wachsen und Geschichte machen?/ War das Täuschung auf der bequemen Seite des Lebens und der Welt, / und jetzt kommt die unvermeidliche Ent-Täuschung?//

Ewiger, Herzenskünder, Trösterin und Rat,//

du weißt, wie es mir geht am Ende dieser Woche, / kennst meine Trostlosigkeit und Ratlosigkeit, / das Gefühl, dass nichts mehr gilt und hält.//

Aber dein Wort bleibt und gilt und hält, / ist Wahrheit und Recht, fester Grund und Treue. / Es tröstet mich und ist mir Rat genug. / Auf jeden Fall für die nächsten Schritte. / Auch zu Menschen in Angst und Verzweiflung.// 

Amen.


Stefan Maser
21. Februar 2025

Gott / Wir beten zu dir, / weil wir uns für die schönen Dinge / bedanken wollen, / die wir erleben durften;//

weil wir unsere Sorgen teilen wollen / und uns Klarheit erhoffen; / weil wir uns Entlastung erhoffen / für Entscheidungen, / die wir falsch getroffen haben; /und weil wir dich um Kraft dafür bitten wollen, / zu unseren Fehlern zu stehen. //

Amen.


Georg Rieger, Nürnberg
20. Februar 2025

Gott, / Du gibst uns Raum, / das Leben so zu sehen, wie es ist, / ohne Beschönigung, ohne Ausreden. //

Wir brauchen dein Wort als Ermutigung und Ermahnung, / um etwas zu ändern. / Wir brauchen deine Barmherzigkeit, / um zu neuen Anfängen zu finden. / Wir brauchen deine Kraft, / um lieben zu können, wie du es von uns verlangst. //

Amen.


Selma Dorn
19. Februar 2025

Barmherziger Gott, / Du versprichst uns neue Zukunft. / Zukunft, in der aufrecht geht, / was heute niedergetreten wird, / in der lacht und singt, / was heute weint und klagt. //

Du versprichst uns Todgeweihten / einen neuen Anfang und neues Leben. / Ach, wenn wir das nur glauben könnten, / wenn wir es nur wagten, / alles auf diese Hoffnung zu setzen. //

Wenn wir Deinem Wort nur mehr vertrauten / als allem anderen, / was sich den Schein der Allmacht/ und der Unausweichlichkeit gibt. / Wie anders sähe unsere Gegenwart aus!?

Der Schleier der Trauer / wäre schon heute zerrissen, / die Hoffnungslosigkeit, / bekäme Risse. / Wir bitten dich, / vergib uns unsere Trägheit / und unseren Kleinglauben. //

Leg uns das Lied der Erlösten / schon mitten in unserer Unerlöstheit auf die Lippen / Damit der Tod / und alle seine Helfershelfer / es hören / und erschrecken, / weil wir nicht mehr Ihnen gehören, / sondern Dir. //

Schenk uns einen neuen und beständigen Geist, / der uns nahe bei Dir hält, / dem Gott des Lebens / und der uns hören lässt auf deine Stimme, / die uns aus der Todeswirklichkeit herausruft / in das Leben der Kinder Gottes. //

Amen.


Jochen Denker
18. Februar 2025

Herr Jesus Christus, / wir bitten dich für die Hungernden und die Durstigen, / die Fremden und die Unbekleideten, / die Kranken und die Gefangenen. / Wir bitten dich für alle deine geringsten Brüder und Schwestern. //

Lass uns erkennen, / dass sie alle dein Antlitz tragen / und wir dir in ihnen tagtäglich begegnen. //

Gib uns die Kraft, / uns von dir nicht abzuwenden, / sondern das zu tun, was nötig ist. / Amen


Meike Waechter, Berlin
17. Februar 2025

Ich falte die Hände / Einfältig / Zum Kranz / Kein Sieg / Nur Frieden im Innern //

Außen tobt Krieg / Spinnt Lüge / Stirbt Erde //

Du Dreifaltige / Du weise Kraft / Sei Vielfalt / Und im Alter / Die Stirnfalte gelebter Liebe.//

Amen


Marianne Reifers, Egypt
16. Februar 2025

Gott, / wir denken manchmal, / du hast uns verstoßen, / wenn wir sehen, / wie armselig unser kirchliches Leben / bei wachsendem Wohlstand geworden ist. //

Wir können noch eher / mit zänkischen Zungen zurechtkommen / als mit der freundlichen Gleichgültigkeit, / die uns so oft entgegenschlägt. //

Unsere kleinen Zahlen / machen uns manchmal furchtbar mutlos / und nur mit großen Sorgen / blicken wir der Zukunft unserer Gemeinden entgegen. //

Gott, birg uns im Schutz deines Zuspruchs, / wenn die Verzweiflung uns übermannt. / Erfülle uns mit neuem Mut
und neuen Ideen, / um Menschen aus der Gleichgültigkeit / zu dir zu bewegen.

Gott, erbarm dich über uns. / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
14. Februar 2025

Herr des Himmels und der Erden. / Du hast am 1. Tag aus einer bodenlosen Leere, / aus pechschwarzem Nichts, / durch dein Wort das Licht vom Dunkel geschieden. //

Aus lebensfeindlichem Chaos / schaffst Du eine rhythmische Ordnung, / die dem Leben dient. / Tag und Nacht / und Frost und Hitze, / Saat und Ernte. //

Sprich auch in meinen Tag: / „Es werde Licht“. / In das Chaos meiner Existenz, / der Beziehungen und Umstände. / Schaff diese rhythmische Ordnung / auch in meinem kleinen Leben. / Zum Segen für mich und meine Lieben, / damit wir von Herzen einstimmen in das Lob, / das die ganze Schöpfung dir singt. //

Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / Du bist unsere Hoffnung. Du allein. / Denn uns ist bange. //

Warum nur gerät so vieles aus den Fugen? / Warum nur erreichen uns so viele Nachrichten, / bei denen wir denken: Das darf nicht wahr sein!? //

Ist Dein Zorn über uns entbrannt? / Gibst Du uns dahin? / Aber soll denn die Sünde mächtiger werden / als Deine
Gnade? //

Wir sind entsetzt darüber, was Größenwahn und Menschenverachtung anrichten. / Wir fassen es nicht, dass Wege des Miteinanders
verlassen werden. / Wir befürchten das Schlimmste. //

Oder sind wir gar zu wohlstandsverwöhnt / un übersehen so vieles, für das wir Dir danken sollten? / Verlangen wir zu viel von Menschen, / die doch sterblich sind und fehlbar / und vielfach nichts von Dir wissen? / Wollen wir Dich zum Patron unseres Glücks machen / ohne eigenen Gehorsam? //

Nein, das wollen wir nicht./ Aber wir bitten Dich. Wir bitten Dich um ein festes Herz. / Und dass Du uns stärkst und bewahrst. / Und um mehr Ehrlichkeit bitten wir Dich / inmitten von Lügen und Halbwahrheiten. //

Wo ist die Partei, die einfach mal nichts verspricht, / weil es kaum etwas zu versprechen gibt? / Wo sind die Politiker, die „vielleicht“ sagen: / Vielleicht habe ich Recht. Vielleicht aber auch nicht? / Wo sind die Anständigen, die Brücken bauen? / Und wo sind die, die ein Gespür haben für Gefahren / und die nicht „Frieden, Frieden“ sagen, wenn kein Friede ist? //

Lass uns nicht allein, Herr. / Lass uns nicht den Mächten dieser Welt ausgeliefert sein. / Bewahre uns vor dem Argen. / Um der Elenden willen erbarme Dich. / Um der Elenden willen gib, dass der Trost, Dein eigen zu sein, / österlich da ist in dieser Welt. //

Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
13. Februar 2025

Ewiger, / wir preisen dich / mit unsren Gedanken, / wir loben dich / mit unsren Worten, / wir singen dir / mit unsern Versen. //

Auch mit unseren Taten / wollen wir dich loben. / Wenn es aber zählt, / dann sind wir wie gelähmt. //

Löse uns die Hände, / lockere uns die Füße, / damit auch, was wir tun, / dich preist und dem Nächsten guttut. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
12. Februar 2025

Ich will keine großen Worte machen, Herr. / Es ist wahr, / dass ich oft vergesse, / dass du da bist. / Es ist wahr, / dass ich dich oft erst dann anrufe, / wenn es schon fast zu spät ist. / Es ist wahr, / dass ich nicht immer verstehe, / warum du untätig bist, / wenn alles in Bewegung ist / in der Welt / und in meinem Leben. //

Aber du bist da, / und das ist es, was wichtig ist. / Nichts könnte dich von hier losreißen, / nichts könnte uns dir entreißen, / nichts könnte dir die Welt entwinden. //

Du bist da, Herr. / Mehr als mein Glaube / oder meine Angst / oder meine Torheit / ist es das, was zählt. / Amen.


Christoph Landré
11. Februar 2025

Du, / heiliger, / gerechter, / langmütiger, / huldreicher, / treuer und / geduldiger Gott. //

Vergiss uns nicht. / Tröste uns. / Lass uns bei Dir geborgen sein. / Schenke uns Ruhe. //

Du führst uns aus der Gefangenschaft heraus. / Deine Güte reicht so weit wie der Himmel. / Du weisst, was wir brauchen. / Du bist grösser als unser Herz. / Gibst hoffnungslosen Hoffnung. / Bist Sündern und Sünderinnen gnädig. //

Dein Erbarmen rettet uns / aus dem Tod ins Leben. / Amen


Kathrin Rehmat, Zürich
10. Februar 2025

Gott, du Quelle meiner Freude! / Ich bin manchmal so deprimiert. / Misanthropisch nennt sich das / glaube ich, / wenn mir alle Menschen / um mich herum auf die Nerven gehen. //

Wenn ich in allem, was ich sehe, / Rücksichtslosigkeit, / Respektlosigkeit / und Lieblosigkeit erkenne. / Wer bin ich selbst in solchen Momenten? / Und wie schaffe ich es, an anderen Tagen / unbeschwert zu sein? //

Danke auch für diese Momente / und dass du sie wenige sein lässt. / Wahrscheinlich sind sie / für mein seelisches Gleichgewicht
wichtig. // Amen


Georg Rieger, Nürnberg
9. Februar 2025

Gott, wir danken dir / für den Reichtum an Trost und Orientierung, / der sich uns aus deinem Wort erschließt. //

Hilf, dass wir mit Freuden lernen, / deinen Willen zu verstehen, / und die Erfahrungen zu nutzen, / die vor uns Menschen mit dir machen konnten. //

Bewahre uns davor, / biblische Sätze als Waffe zu missbrauchen, / mit der wir einschüchtern und verletzen. //

Dein Heiliger Geist leite uns / im Lesen, im Begreifen und im Bezeugen / deiner Geschichte mit unserer Welt. / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
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