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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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Wochenrückblick

Barmherziger Gott, / wir haben in der vergangenen Woche die Nachrichten gehört und es seitenweise in den Zeitungen nachlesen können. / Lange war diese Woche erwartet worden. / Was würde an ›Tag 1‹ passieren? / Allgemeine Erleichterung,
weil den Ankündigungen keine Taten folgten? / Oder Entsetzen, weil alles noch viel schlimmer kommen würde? / Jetzt kennen wir die Antwort. / Viele verunsichert das; / andere machen sich Hoffnung. //

Barmherziger Gott, / verändert sich gerade unsere Welt? / Wo führt das alles hin? / Haben wir das alles noch in der Hand? / Hast Du es in der Hand? / Lass uns in dem Durcheinander der Nachrichten Dein Licht sehen, / damit wir darauf vertrauen können, / dass wir in dieser Welt nicht uns selbst überlassen sind. / Gibt uns Hoffnung und Orientierung für unser Beten, / für unser Nachdenken, für unser Handeln. // Das bitten wir im Namen unseres Herrn Jesus Christus. / Amen


Achim Detmers
24. Januar 2025 Jesus, dein Weg ist nicht einzuholen. / Meine Nachfolge wie ein Mosaiksteinchen. / Ziemlich fehlbar. / Ohne die anderen Steinchen des Gesamtbildes kaum sichtbar. / Als Teil wird es tragend. / Dein Leib – an den ich mich beim teilen erinnere. / Und der mich erinnert, / an das Ganze Leben, / das geheimnisvolle, uneinholbare – / das du verschenkst in Fülle. / Amen
Kathrin Rehmat, Biel, Schweiz
23. Januar 2025

Creator God, / because you make all that draws forth our praise / and the forms in which to express ist, / we praise you, / Because you make artists of us all, / awakening courage to look again at what is taken for granted, / grace to share these insights with others, / vision to reveal the future already in being, / we praise you. //

Because you from your Word among us, / and in your great work embrace all human experience, / even death itself, inspiring our resurrection song, / we praise you / yours in the glory / Amen


The Iona Community
22. Januar 2025

Wer ist wie du, Gott, / wer im Himmel und wer auf Erden? / Wer ist wie du, / gnädig und barmherzig, / freundlich und von großer Güte? //

Gott, ich halte mich zu dir, / denn durch Jesus weiß ich von deiner Gnade. / So viele sehen in mir nur meine Fehler, / du aber siehst nicht nur die Fehler, / sondern auch das Gute dahinter, / das ich auch bin durch deine Gnade. //

Darum: Sieh mich an und erkenne mich! / So werde ich deinen Namen loben / von nun an bis in Ewigkeit / durch Jesus Christus, deinen Sohn. / Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
21. Januar 2025

Du treuer Gott, / wir danken dir, / dass du durch Jesus noch einmal bekräftigst, / was du Abraham verheißen hast. //

Wir zweifeln manchmal an deiner Treue, / haben Angst, du könntest uns vielleicht übersehen / oder schon längst vergessen haben
mit unseren Sorgen. //

Gott, hilf uns im Gedenken an Abraham hoffen zu lernen / auch da, wo nach menschlichem Ermessen / kein Grund zur Hoffnung mehr besteht. / Präge uns deine Verlässlichkeit ein, / wenn wir uns verlassen glauben. //

Mach uns mit allen Nachkommen Abrahams / zu Zeugen deiner Barmherzigkeit und Güte / und lass Gerechtigkeit und Frieden wachsen auf der ganzen Erde. / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
20. Januar 2025

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. (Sach 9,9)

Ja, Gott, / so einen brauchen wir. / Vielleicht keinen König. / Könige passen nicht mehr in unsere Zeit. / Aber wir brauchen Menschen, / die gerecht sind und helfen. / An der Spitze in Politik, Gesellschaft  und Wirtschaft, / Menschen, die Verantwortung tragen. / Lass sie Gerechte sein und Helfer. //

So wie du gerecht bist und hilfst, / lass uns gerecht sein und helfen. / Gerechte und Helfer / brauchen wir jeden Tag und überall. / Amen


Meike Waechter, Berlin
19. Januar 2025

Gott, wie gern möchten wir glauben, / dass du längst den gesandt hast, / der den Elenden Recht spricht, / der den Armen hilft / gegen ihre Bedränger, / der der Welt großen Frieden bringt. //

Aber immer wieder / schreit uns die Erde ihr Leid entgegen. / Immer wieder / nisten sich Zweifel in uns ein, / ob wir von dir / noch etwas zu erwarten haben. //

Gott, sieh unsere Sehnsucht, / heile unsere Zerrissenheit / und lass Gerechtigkeit und Frieden / wachsen in unserer Welt. / Sende uns deinen Heiligen Geist, / damit wir das rechte Maß finden / für Ruhe und Aktion, / für Reden und Stille. / Amen


Georg Rieger, Nürnberg
Wochenrückblick Mir fehlen die Worte, Gott.
Ich stammel und stöhne und seufze bei all den Meldungen über Krieg und Terror.
Mir fehlen die Worte, Gott.
Ich stammel und stöhne und seufze bei all den Bildern von brennenden Städten, Wäldern und Feldern.
Mir fehlen die Worte, Gott.
Ich stammel und stöhne und seufze bei all den menschenverachtenden Reden, der Hetze, dem Hass.
Mir fehlen die Worte, Gott.
Gib mir deine!
Lass mich reden von Liebe, vom Leben, von Gerechtigkeit, von Frieden und Gemeinschaft.
Lass mich reden, laut und mutig und mit aller Kraft.
Lass mich reden, Gott!
Carolin Springer, Leer
17. Januar 2025

Allgütiger Gott, / manchmal ist es zum Verzweifeln. / Da wird uns alles zu viel. / Wir machen uns Sorgen um uns selbst / um unsere Lieben, / um die Zukunft unserer Welt. //

Wir beten und rufen zu Dir. / Wie oft haben wir das getan? / Und Du hüllst Dich in Schweigen. //

Beten wir falsch? / Beten wir das Falsche? / Sind wir die Falschen, die zu Dir rufen? //

Doch woher nähmen wir das Recht, / mit Dir ins Gericht zu gehen?

Aber ist es doch die Hoffnung, / die Du in unser Herz gegeben hast, / die uns zu Dir rufen lässt! / Es ist doch Dein Wort, / dass uns mehr verheißt / als wir heute sehen! //

Wir trauen Deinem Wort mehr / als unserer Erfahrung, / wenn wir zu Dir kommen / und beharrlich bitten, / dass Du erscheinst, / dass Du hilfst, / dass Du unsere Hoffnung ansiehst / und aus dem Funken, / der uns manchmal nur noch bleibt / ein neues Feuer schlägst. //

Zu Deiner Ehre soll das geschehen / und zu unserem Heil. / Amen.


Jochen Denker, Ronsdorf
16. Januar 2025

Ach Gott – / Hörst du die Sehnsuchtslieder deiner Menschen? / Manchen helfen sie, / ihr kindliches Vertrauen neu zu spüren. / Manchen ist fern geworden, / was sie uns versprechen. / Wir wollen die alten Hoffnungen nicht aufgeben. //

Ach Gott - / Hörst du die Sehnsuchtslieder deiner Menschen? / Manche können sie dankbar / im Kreis lieber Menschen singen. / Manche müssen sich alleine damit abmühen. / Wir suchen die Gemeinschaft mir dir und untereinander. //

Ach Gott - / Hörst du die Sehnsuchtslieder deiner Menschen? / Manche singen mit ihnen / gegen die Trostlosigkeit der täglichen Nachrichten an. / Manche werden traurig, / weil sie nicht mehr an eine Veränderung glauben können. / Wir sind hier, / weil wir mit deinem Geist / unsere Aufgabe in der Welt erfüllen möchten. //

Ach Gott – / Wir sehnen uns nach dir / und haben nichts / als die alten Überlieferungen unserer Vorfahren / und das Beispiel ihrer Zuversicht. / Öffne unser Herz und unseren Verstand, / damit wir darin Weisung und Trost / für unser Leben finden können. / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
15. Januar 2025 Gott, das Leben ist vielfältig. / Das wird jeden Tag aufs Neue deutlich. / Mal geht es gut, mal weniger. / Wir danken dir für die Menschen, / die um uns sind; / Menschen, die uns vertrauen, / und auf die wir uns verlassen können; / die sich mit uns freuen / und die mit uns traurig sind; / die uns ermutigen und trösten. / Amen.
Selma Dorn, Stuttgart
14. Januar 2025

Gott, Ewiger! / Mose hat Dich gesehen. / Wir sehen dich nicht. / Aber wir hören dich. / Deine Weisungen legst Du uns ans Herz. //

Und wenn das Herz hart geworden ist / und verschlossen oder ängstlich und blass, / wenn es kalt geworden ist / und blutleer oder vergiftet und böse - / dann, barmherziger, gütiger Gott - / dann verzeih uns / und gib uns ein neuen Herz, / ein besseres, ein weicheres, ein reines, / das dir gehört. / Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
13. Januar 2025

Gott, / der du uns die Augen öffnest / für das Leben: / Lass uns genießen, / was du uns zum Leben schenkst: / die Zeit, die wir miteinander haben, / die Natur, die uns umgibt / und uns Kraft schenkt; / die Menschen, die uns Freude machen – / uns auch herausfordern und bereichern. //

Gott, / der du uns die Augen öffnest / für unsere Verantwortung: / Stärke uns als Gemeinde, / als Kirche, / als Christen / und als Menschen in unserer Gesellschaft / und bring uns dazu, / dass wir deinem Bild entsprechen. / Amen


Georg Rieger, Nürnberg
12. Januar 2025

Gott, wie eine Mutter / bietest du uns Geborgenheit, / wenn wir uns klein und hilflos fühlen. / Aber du nimmst uns auch ernst / als erwachsene Frauen und Männer, / mutest uns Verantwortung zu / für unser Leben / und für die Zukunft unserer Erde. //

Wir möchten dich nicht enttäuschen, Gott, / aber oft bleiben wir hinter unseren guten Absichten zurück, / nutzen unsere Gaben nicht sinnvoll, / sondern lassen uns von Bequemlichkeit treiben. //

Vergib uns, Gott, / und belebe uns zum Handeln in deinem Geist, / dem Geist der Besonnenheit, der Kraft und der Liebe. / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

GUTES NEUES! Wie oft gehört in diesen Tagen. Und einige Male auch selbst gesagt./ Dabei wissen wir doch alle von Tag zu Tag deutlicher, dass das neue Jahr gar nicht wirklich neu ist. Und viel von dem, was in der Welt passiert, auch gar nicht gut.//

Ewiger, auch ich bin nicht neu im neuen Jahr. Ich hänge in alten Vorurteilen, altem schon-Bescheid-Wissen, alten und neuen Ängsten, Hoffnungslosigkeit und Trägheit. / Mir fehlt ganz viel zum lebendigen Vertrauen auf deine Möglichkeiten, deine Treue, deinen Trost und deine Kraft auch für mich.//

Ewiger, Treuer, starker Tröster, lass mich NEUES GUTES hören, dankbar entdecken, glauben und dann mit meiner kleinen Kraft auch tun.//

Das bitte ich durch Jesus Christus. Amen.   


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
10. Januar 2025

Es kann alles geschehen / Gutes oder Leides / Ich wage / Mit der Angst / Mit dem Zweifel / Mit der Hoffnung / Mit keimender Freude / Wage ich meinen Weg / Sage ich meinem Zweifel //

Komm an meine Seite / Bleib an meiner Seite / Zusammen kommen wir ans Ziel / Selbst wenn wir nicht ankommen / Du unser Gott / Wirst uns dort abholen / Wo wir stecken geblieben sind / Amen


Marianne Reifers, Luxor Egypt
9. Januar 2025

Ewiger Gott, / in Jesus Christus / scheint dein Licht in unserer Dunkelheit / und bringt unserer Traurigkeit / und Gegenwart unserer Einsamkeit Freude. //

Wir beten für alle, / die Heimweh haben,/  Freunde und Familie vermissen. / Wir beten für diejenigen, / die krank sind / und für diejenigen, / die einen Verlust erleiden. //

Trösten Sie / und führen Sie und uns / in das Licht des Tages. / Amen


Catherine McMillan, Schweiz
8. Januar 2025

Geheimnisvoller, / unbegreiflicher / ewiger Gott, / wir sehen Dich nicht / und doch umgibt uns Deine Gegenwart / wie die Luft, die wir atmen, / die Wärme der Sonne, / das Licht des Tages. //

Wir sehen Dich nicht / Und doch hältst Du unser Leben, / wie die Liebe der Mutter / die Treue des Vaters, / die Geduld eines guten Freundes. //

Wir loben Deinen Namen / Du bist da für uns / barmherzig und gnädig / und mit Deinem Wort / erleuchtest Du unsere Wege. //

Großer Gott, / wir malen kleine Karos / und Du entwirfst ein Kaleidoskop / an Farben und Formen / Wir machen alles billig, käuflich und belanglos / Du verleihst jedem Deiner Geschöpfe / Würde, Leben und Einmaligkeit. //

Vergib uns unsere Achtlosigkeit / Löse uns von Sehnsucht, alles im Griff zu haben. / Erlöse uns von der Gewalt, / die selbstgemachte Götzen über uns haben. //

Dein Wort bleibt in Ewigkeit / Ihm wollen wir unser Vertrauen schenken. / Wir glauben, Herr, / hilf unserem Unglauben auf. / Amen


Jochen Denker, Ronsdorf
7. Januar 2025

Gott, du Schöpfer allen Lebens, / Wir wissen, dass sich eines Tages / die Starken den Schwachen anschließen werden, / Ein Licht wird auf die dunklen Quadrate scheinen, / Die Vorhänge werden geöffnet. //

Wir bitten Sie: / Lasst uns diejenigen sehen, die noch im Dunkeln sind, / steck uns an mit deinem Feuer der Liebe, / dass unsere Wärme auch andere wärmt. //

Lassen Sie uns sehen, was Sie geschaffen haben, / der Mond und die Sterne, / die uns von deinem Licht erzählen, / die Jahreszeiten, / die uns an unsere begrenzte Lebenszeit erinnern, / und die Menschen vertrauen Sie uns an. //

Wir bitten dich: entzünde dein Licht in uns – / das Licht deiner Freundlichkeit und Güte.


Achim Detmers, Hannover
6. Januar 2025

„Ach mein herzliebes Jesulein“ – / bald sind alle wieder gegangen: / die Hirten und die Weisen aus dem Morgenland. //

Und auch ich kann nicht an der Krippe stehenbleiben. / Ich muss mit dir erwachsen werden. //

Hilf mir, mutig in deinen Spuren zu gehen. / Hilf mir, meinen Glauben nicht im Gemüt zu feiern, / sondern zu leben. / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
5. Januar 2025

Du Freund der Menschen, / durch das Kommen deines Sohnes / hast du deinen Namen / über alles herrlich gemacht. / In der Schwachheit eines Kindes / zeigst du deine verändernde Kraft, / an dem Gekreuzigten den Sieg deiner Liebe. //

Ganz anders, als wir es erwarten / erlöst du die Welt aus dem Bann des Bösen, / vertreibst unsere Angst mit deiner Nähe / und bringst unser Leben gnädig zurecht. //

Gott, lass nicht ab / vom Werk deiner Hände. / Schaffe Himmel und Erde neu! / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / wir danken Dir, dass unsere Zeit in Deinen Händen steht. / Alle Zeiten. Die guten Zeiten, die uns erfreuen. Und die bösen. //

Auch das beginnende Jahr wird nicht ins Nichts fallen. / Auch das beginnende Jahr geht Dir entgegen. //

O ja: Wir haben große Sorgen. / Der Krieg in der Ukraine wütet weiter. / Donald Trump und Elon Musk machen uns Angst. / Was in Syrien geschieht, wissen wir nicht. Unser Gefühl sagt: / Alles sehr schwierig. //

Und dazu die Schwäche unserer Politiker hier. / Immer nur beschwörende Worte. Niemand, der Grenzen zieht. / Krokodilstränen nach Anschlägen und Exzessen von Gewalt. / Kein klarer Blick. Keine klaren Entscheidungen.

Ja, wir haben große Sorgen. / Und wir können keinen Menschen benennen, an dem sich so etwas wie
Hoffnung festmachen lässt. //

Aber an Dir machen wir unsere Hoffnung fest. / Sei Du da, wo die Lügengeister viele ins Unglück stürzen wollen. / Sei Du da, wo Menschenleben nichts zählen und Tote nur Zahlen in Statistiken sind. / Sei Du da, wo Feigheit und Ängstlichkeit zum kurzsichtigen Taktieren verleiten und das langfristig Kluge verraten. //

Du allein bist Weg, Wahrheit und Leben. / Sei bei uns und bei allen, um die wir bangen. / Sei bei uns als der,  der bleibt im Wandel der Zeiten. / Deine Jahre nehmen kein Ende. / Darauf vertrauen wir und bitten um Deinen Segen. //

Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
3. Januar 2025

Gott, / in letzter Zeit fällt mir das Beten schwer. / Ich habe Angst. //

Ich habe Angst, / das reiche Leben, das ich habe, / als zu selbstverständlich anzusehen. / Ich habe Angst, / nicht genug zu tun, / um zu bewahren, was da ist. / Es ist verzwickt. //

Hilf mir, Gott. / Hilf mir, damit ich zur Hilfe werde. / Amen.


Selma Dorn, Stuttgart
2. Januar 2025

HERR unser Gott, / schweigen und zur Ruhe kommen bei Dir. / Für einen Augenblick heraustreten / aus unserem Alltag / und eintreten / in den Raum deiner heilsamen Nähe. / Still werden und auf Dich hören. / »Fürchte dich nicht, / ich habe dich erlöst, / du gehörst zu mir« / höre ich. //

Alles, was Ansprüche an mich stellt, / muss an Dir vorbei. / Du bist da. / Auch wenn das, / was uns vor Augen steht / etwas anderes behauptet. / Du bist der gute Hirte. / Danke HERR. Danke! / Amen.


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
1. Januar 2025

Am Anfang war das Chaos / Du hast es an der Hand genommen / und in die Ordnung geführt. //

Nun ist es ausgebrochen aus den Fugen geraten / Es lacht sich in die Faust über die naive  Ordnungsliebe / Wir stehen da und haben Angst / Wird es uns umhauen / Wird Gewalt uns platt walzen //

Die Verwirrung unter uns Menschen ist gross / Wir sehnen uns nach gangbaren Wegen / Unentwegt / Wir vermuten wir hoffen / Am Ende werde sich das Chaos erkennen / als kleinstes Unteilbares im Erbgut der Liebe //

Sie möge sich bemerkbar machen an allen Enden / Kraft aus dem Chaos ziehen ohne Ende / Die Ordnung auf Erden wieder einrichten / Jedem Geschöpf seinen Platz zuweisen / Heilen und trösten / Halleluja


Marianne Reifers, Luxor Egypt
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