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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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31. Dezember 2024

Guter Gott, unsere Zeit steht in deinen Händen. / Wieder ist ein Jahr vergangen. / Wir bringen vor dich, / was es uns gebracht hat: //

Unsere schönen Erlebnisse, / das Glück, das du uns geschenkt hast, / gelungene Begegnungen, / neue Freunde, / alte  Weggefährten, / neugeborene Kinder / und was immer unser Herz froh gemacht hat. //

Wir bringen dir auch unsere Traurigkeit, / den Schmerz über das Sterben lieber Menschen, / die Angst vor dem was kommt / und die Unsicherheit, / ob wir damit zurechtkommen werden, / auch den Zweifel, / ob du denn wirklich alles in deiner Hand hast. //

Wir bringen dir unser Versagen und unsere Schuld, / die vielen Gelegenheiten Gutes zu tun, / die wir ungenutzt gelassen haben.

Wem sollten wir unseren Dank bringen / und wem unsere Klage – / wenn nicht dir, dem Herrn aller Herren / und Vater von uns allen / der täglich seine Hand nach uns ausstreckt, / um uns zu tragen, zu heben und zu erretten. / Amen


Jochen Denker, Ronsdorf
30. Dezember 2024

Gott, wir bitten dich: / Mach uns zu Botschaftern deiner Hoffnung / überall dort, wo Hoffnungslosigkeit um sich greift. / Lass uns ein Halt sein für die, / die nach dir fragen, / und uns nicht nur auf alte Positionen zurückziehen. / Mach dein Wort lebendig / gegen die niederdrückende Macht der Bilder, / die uns täglich vor Augen gehalten werden.//

Wir bitten dich: / Mach uns zu Boten deiner Liebe. / Lass uns auf­merk­sam werden / auf die Nöte der Menschen / um uns herum. / Dort, wo Menschen traurig und einsam sind, / lass uns die richtigen Worte finden. / Amen


Georg Rieger, Nürnberg
29. Dezember 2024 Du, den Jesus Vater nannte, unser Vater – / Hole uns heraus aus Resignation und Tatenlosigkeit. / Lass uns die kleinen Schritte nicht gering achten, / die vielleicht möglich sind. / Hilf uns, / Misserfolge und Versagen ohne Verhärtung zu ertragen. / Gib uns den Mut, / deine Zeugen in gottferner Zeit zu werden. / AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
Jahresrückblick

Im Rückblick auf das Jahr ist mir nach Jammern zumute. Ein bescheidenes Jahr war das, o Gott, in dem ich deine Handschrift vermisse.

In der Ukraine ist kein Frieden in Sicht. Die Gewalt in Palästina und Israel eskaliert immer weiter. Respekt vor Geflüchteten ist nicht mehr angesagt. Im Wahlkampf gibt es keine Fairness gegenüber armen und perspektivlosen Menschen. Autokraten und Faschisten kommen an die Macht. Verachtung und Hass sind der Sound unserer Gesellschaft.

Ein bisschen fühlt es sich so an, als wenn du mich hängen lässt. Mein Optimismus der letzten Jahrzehnte entpuppt sich als naiv, mein Lebensstil als zerstörerisch. Das tut alles weh.

Durch das Selbstmitleid und die Verzweiflung hindurch höre ich aber immer wieder deine Stimme, die mir Hoffnung machen will. Sie klingt ganz anders als das „Weiter so!“ der Politik. Sie trifft in mein Innerstes und gibt mir Vertrauen und Mut.

Gott, mach diese Stimme lauter und lauter. Lass sie mich nicht nur hören, sondern auch weitersagen. Die richtigen Worte kommen wahrscheinlich von selber, wenn ich dir wirklich vertraue. Deshalb bitte ich dich am Ende dieses Jahres schlicht um einen festen Glauben. Der wird mir Mut machen und Zuversicht geben. 

Und dann hoffe ich natürlich, dass du Wunder geschehen lässt, die das viele Leid beenden und die absehbaren Katastrophen verhindern. Lass das neue Jahr ein gutes werden, o Gott!


Georg Rieger, Nürnberg
27. Dezember 2024

Gott – / Wie groß waren unsere Erwartungen an die Festtage! / Und nun müssen wir die Zeit danach bewältigen: / glücklich die einen, / weil ihnen gelungen ist, / was sie für sich oder andere geplant hatten, / traurig die anderen, / weil sie enttäuscht oder gar alleine gelassen wurden. / Wer vor Heiligabend zur Nacht geweint hat, / weiß vielleicht auch jetzt keinen Trost. //

Gott – / mit den Traurigen klagen wir dir: / die heillose Krankheit, / das Alleinsein, / die Zerstrittenheit in den Familien, / die Angst vor der Zukunft. //

Gott – / mit den Glücklichen / danken wir dir die Freude am Leben. //

Alle zusammen / bitten wir um deinen Segen, / damit wir im Glück wie im Unglück gewiss werden: / Du gehst alle Wege mit uns. / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
26. Dezember 2024 Über mir / Hinter mir / Neben mir / Auch heute über uns / Wir trinken den Glanz mit den Augen / Wir werden alles mit anderen Augen / sehen / Uns aufmachen / Dem Licht / Das kommen wird / Entgegen.
Marianne Reifers, Luxor Egypt
25. Dezember 2024

Großer Gott! / Nun ist es Weihnachten! / Auf dieses Fest hin haben wir gelebt, / die einen mit Vorfreude, / andere mit Sorgen, / wieder andere mit Betriebsamkeit. //

Doch nun ist es Weihnachten, / all unsere Reiche fallen. / Im Stall von Bethlehem / beginnt das Leben neu. //

Lass uns die Botschaft hören / - „Fürchte dich nicht!“ -, / dass wir in dem Neugeborenen / „runzlig rot“ in der Krippe / tatsächlich Deinen Sohn erkennen. //

Lass uns die Botschaft hören / - „Fürchte dich nicht!“ -, / dass wir zu einem neuen Miteinander aufbrechen, / wie Du selbst, Gott, zu uns aufgebrochen ist. //

Nun ist es Weihnachten! / Alles kann fallen, / wir dürfen ankommen im neuen Leben, / weil Du bei uns schon längst angekommen bist. / „Fürchte Dich nicht!“ / - wie sehr wir genau das brauchen! / Dank sei Dir, o Gott! //

Amen!


Simon Froben, Bayreuth
24. Dezember 2024

Mitten im Dunkel / feiern wir das Licht, / das Jesus in die Welt gebracht hat. / Mitten in schlechten Nachrichten / feiern wir die gute Botschaft / von Gottes Menschenfreundlichkeit. //

Mitten im Seufzen der Kreatur / feiern wir die Hoffnung, / dass Leid und Tod nicht das letzte Wort behalten. / Mitten in unseren Abhängigkeiten / feiern wir die Freiheit, / zu der uns Christus befreit hat / durch seine bedingungslose Liebe. //

Aller Welt Enden sollen sich in dieser Nacht / freuen an der Herrlichkeit / unseres Gottes! / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
23. Dezember 2024 Emmanuel, / Gott mit uns, / erfülle uns mit dem Geheimnis / deines fleischgewordenen Wortes. / Belebe uns dort, / wo wir selbstgefällig geworden sind. / Erneuern Sie unseren Glauben. / Wiederbelebung unserer Hoffnung. / Begeistere unsere Fantasie. / Erfülle uns mit Freude, / die überläuft. / Öffne unsere Herzen, / um Christus zu empfangen, / das neugeborene Kind, / das uns still liebt und transformiert. Amen
Catherine McMillan, Schweiz
22. Dezember 2024

Gott, der du ja zu uns sagst, / komm uns nahe in deinem Wort, / wärme unser Herz mit deinem Trost, / und kleide uns mit dem / Gewand neuer Hoffnung. / Erleuchte unsere Augen mit Lebensfreude / und mit einem barmherzigen Blick. //

Füll unser Herz mit deinem Lob, / und unseren Mund / mit guten Worten für die Menschen, / die uns begegnen. / Stärke die müden Hände, / mach fest die wankenden Knie, / und richte unsere Füße / auf den Weg des Friedens / miteinander / und mit dir. / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Barmherziger Gott! //

In einer Zeit voller Dunkelheit erwarten wir Dein Licht. / In einer Zeit getrieben von Hektik erwarten wir Deinen Schalom. / In einer Zeit angefüllt mit Ängsten erwarten wir Dein Wort der Befreiung. / In einer Zeit erfüllt von Erwartung kommen wir zu Dir. / Lass es nun Weihnachten werden! //

Und wenn es nur ein kleiner Widerschein Deines Glanzes ist, / den ich mehr erahne als sehe / und wenn es nur für einzelne Stunden Ruhe und Frieden geben kann / in uns und unserer Welt / und wenn ich nur ganz tief in mir Zuversicht und Hoffnung erspüren kann, / so will ich doch freudig und hoffnungsfroh Weihnachten feiern / und mich ermutigen lassen für Deine Wege mit uns Menschen. //

Amen!


Simon Froben, Bayreuth
20. Dezember 2024

Gott, du kommst bei uns an, / bist Mensch geworden in unserer Welt. / Du willst bei uns ankommen / mit deiner Liebe, die wir leben sollen. //

Doch es kommt bei uns nicht richtig an. / Was steht uns im Weg? / Wahrscheinlich wir selbst, oder? //

Bitte hilf uns, dass wir uns dir öffnen können. / Mit deiner Hilfe kommen wir bei uns selbst an. / Danke dafür! / Amen


Georg Rieger, Nürnberg
19. Dezember 2024

„Nehmt auf euch mein Joch!“ //

Wir sehen voll Schrecken: / Geld regiert die Welt. / Doch wo Menschen sich einspannen lassen / für die Armen und Schwachen
bist du dabei. //

Wir sehen voll Angst: / Lügen werden verbreitet. / Doch wo Menschen sich einspannen lassen / für Wahrhaftigkeit und genaue Recherchen / bist du dabei. //

Wir sehen voll Abscheu: / Selbstsucht korrumpiert Regierende. / Doch wo Menschen sich einspannen lassen / für die Wahrung politischer Kontrollen / bist du dabei. //

Wir sehen voll Verzweiflung / Autokraten setzen sich mit Gewalt durch. / Doch wo Menschen sich einspannen lassen / für Kritik und Proteste trotz Verfolgung / bist du dabei. //

Hilf uns, Gott, die Perspektive zu wechseln. / Weg von dem, was uns ängstigt / hin zu den Beispielen, die uns Mut machen. //

Wir wollen auf der richtigen Seite stehen. / Spanne uns dafür ein. //

AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
18. Dezember 2024

Jesus, Brot des Lebens, teile dich aus! / Zuerst denen, die hungern / als Brot, als Reis, als Hirse, als Milch, / und denen, die Durst haben als Wasser. / Dann denen, die nach Gerechtigkeit hungern, / und denen, die nach Frieden dürsten. / Teile dich den hungernden Seelen aus als Liebe, / den Verzagten als Hoffnung, / den Entmutigten als Glaube.

Jesus, Brot des Lebens, / sei du in den Kranken, / in den Arbeitslosen, / in den Einsamen, / in den Ängstlichen, / in den Traurigen, / in den Sterbenden, / teile dich ihnen aus / und nähre sie mit Glauben. //

Jesus, wir fordern keine Wunder von dir, / aber wisse: Wir haben auch nichts dagegen. / Es liegt ja so vieles an uns / und nicht an dir. / Aber hilf, dass uns das Wunder gelingt, / Gerechtigkeit in der Welt zu säen, / damit Friede wächst. //

Die Lebenshungrigen sättige, / die Lebensmüden mache fröhlich. / Gib uns unser tägliches Brot / und sei auch unser tägliches Brot, / in Wort und Wahrheit / und im kleinen Wunder / auf unserm Weg. / Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
17. Dezember 2024

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! (Phil 4,4-5)

Es ist eine Freude, / dich nahe zu wissen, Gott. / Nahe an meinen Gedanken, / nahe neben mir auf meinen Wegen, / nahe bei meinen Fragen und Sorgen. //

Ich danke dir, für deine Nähe / und freue mich. / Du bist bei mir. / Amen


Meike Waechter, Berlin
16. Dezember 2024

Und wenn es dunkel bleibt / und unser Glaube verdunkelt / Wenn die Hoffnung erlischt / wie die letzte Kerze am Baum / Wenn das Sehnen / nur Schmerz bereitet / Was dann? //

Dann zünden wir eine neue Kerze an / Demütig und bestimmt / Wir machen uns auf / Trotz allem / Wir geben nicht auf wir vertrauen / Das Licht holt uns ein. Amen


Marianne Reifers, Luxor Egypt
15. Dezember 2024

Du großer Menschenfreund, / wie viele Bitten musst du täglich hören, / wie viele Wünsche, wie viele Klagen. / Mit allem, was uns auf dem Herzen liegt, / kommen wir zu dir / und drängen auf Hilfe. //

Aber wann hören wir deine Bitten an uns? / wann beachten wir deinen Schmerz / über den Zustand der Welt? / Wann nehmen wir deine Sehnsucht wahr / nach uns als Partnern deines Bundes? //

Gott, / öffne uns Ohren und Herz / für deine Stimme. / Mach uns bereit, / dir Antwort zu geben / und dich zu trösten / mit Worten und Taten. / Lass dich jetzt erfreuen durch unser Lob. / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Barmherziger Gott, / in diesen Tagen wollen wir in die ›Adventsstimmung‹ abtauchen / und ›Weihnachtsmärkte‹ besuchen / und am liebsten abschütteln, was uns das ganze Jahr über bedrängt: / die Befindlichkeiten in den Familien, / die Sticheleien am Arbeitsplatz, / die Nachrichten aus Damaskus, Washington, Moskau und Seoul. //

Wenigstens ›zwischen den Jahren‹ soll das alles zurücktreten, / denn in Bethlehem beginnt die Verwandlung der Welt von neuem. / Dein Stern leuchtet auf, wo es sonst dunkel ist. / Und die Tyrannen dieser Welt stehen für kurze Zeit am Rand. /

Darauf warten wir am Heiligen Abend, / dass Dein Stern wieder leuchtet / nicht nur für kurze Zeit, sondern für alle Zeit. //

Ach, barmherziger Gott, / Ein Kind ist uns geboren. / Die Weisen sind auf dem Weg. / Die Tyrannen senden ihre Späher aus (Mk 2,16ff). //

Behüte Du alles, wonach sie greifen: / die Hoffnung auf Überwindung von Krisen, / das Miteinander für eine bessere Welt, / die Herrschaft von Recht und Gerechtigkeit. //

Darauf warten wir am Heiligen Abend, / dass Du unsere Dunkelheiten erhellst, / dass Du uns einstimmen lässt in den Jubel Deiner Engel / und uns hinüberträgst in das wohl schwierige Neue Jahr.

Amen.


Achim Detmers, Hannover
13. Dezember 2024

Goot / Wo du bist ist Advent / Wo ich bin ist ich / Wenn du bei mir ankommst / Geht mir ein Licht auf / Du bist viel mehr als ich / Du übersteigst alle Ichs //

In deinem Licht werden wir Wir / Eine Gemeinschaft / Die warten kann / Weil sie darauf hofft / Von dir erleuchtet zu werden //

Du holst alle dazu / Die draussen frieren / Damit wir deine wachsende Liebe / spüren und zu spüren geben //

Du meinst auch mich / Ja mich / Danke


Marianne Reifers, Luxor Egypt
12. Dezember 2024

„Steht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ //

Gott – / Wie können wir unsere Häupter erheben? / Wo naht unsere Erlösung? //

Drohungen über Drohungen / kommen von den Wirtschaftsnachrichten / kommen von den Gewaltstatistiken / kommen von den Umweltberichten. / Sie drücken uns nieder. //

Versprechungen über Versprechungen / kommen für Trump-Amerika / kommen vom bevorstehenden Wahlkampf / kommen in der Weihnachtswerbung. / Sie machen uns wenig Hoffnung. //

Wir sehnen uns / nach Wahrheit / nach lehrreichen Traditionen / nach zukunftsweisenden Visionen / nach innerer Stärke, / die uns nach vorne blicken lässt. //

Komm, o mein Heiland Jesus Christ! /AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
11. Dezember 2024

Gott, / da stehe ich / zwischen Weihnachtsplätzchen, Wunschzetteln, To-Do-Listen. / Es blinkt und glitzert um mich herum. / Ich verliere dich aus dem Blick. //

Erinnere mich daran, / warum wir Weihnachten feiern: / Weil unsere Erlösung naht! / Erlösung von dem Zwang, / alles richtig machen zu müssen. / Erlösung von dem Getrieben sein. / Erlösung von den einengenden Konventionen. //

Wenn ich das glaube, / kann ich erhobenen Hauptes auf dich blicken. / Amen


Meike Waechter, Berlin
10. Dezember 2024

Du Ewige/r forderst es heraus: / ich denke an dich, und daran dir zu gefallen. / In der Weise wie du mir gefällst, / unerreichbar und annäherungswürdig / wie nichts Anderes. //

Am Morgen und am Abend, / beim Blick in die Weite des Landes, / wenn ich die Berge in der Ferne betrachte / und meine Augen über die Auffaltung der Alpen schweifen, / wenn ich in die Augen meiner Freundin sehe, / die weint um ihren Sohn / und um alles was in ihrem Leben nicht so wurde, / wie sie es gehofft hatte. //

Komm bitte, halte dein Versprechen: / wisch die Tränen ab, / weck die erkaltete Liebe, / lass die Schönheit der Schöpfung / in allen Farben und Zeiten / leuchten und Gerechtigkeit erfahren. // Amen


Kathrin Rehmat, Biel, Schweiz
9. Dezember 2024

Nicht nur du, Gott, kommst auf uns zu, / sondern auch so vieles Andere im Leben. / Wie können wir das richtig einordnen? / Was fördert uns und was fordert uns? / Was tut uns gut und was überfordert uns? //

Wir wollen uns dem stellen, / was wir an Erwartung spüren, / uns aber auch trösten lassen, / dass wir nicht allen Erwartungen / gerecht werden können. //

Hilf uns dabei, / indem du bei uns bist / und mit uns gehst. / AMEN


Georg Rieger, Nürnberg
8. Dezember 2024

Gnädiger Gott, / viele von uns / sehen dem Weihnachtsfest / mit Freude entgegen. / Andere können den Blick kaum heben, / weil sie unter großem Druck stehen, / weil Ärger ihnen das Leben schwer macht, / oder sie Abschiede nicht verwinden. //

Breite deinen guten Geist aus / in unserer Mitte / und lehre uns, / Belastung und Freude / miteinander zu teilen. / Richte unseren Blick / auf den kommenden Christus, / unseren Erlöser. / Tröste uns wieder. / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Ach Gott, die Traditionen! //

Was wird im Advent nicht alles gepflegt?! //

Über Traditionen lässt sich gut streiten / und auch ich habe schnell zu allem eine Meinung. / Ich finde manches überholt, / anderes sehe ich kritisch / und einiges nervt mich. //

Aber dann gibt es da das Plätzchenrezept meiner Oma. / Das backe ich immer. / Und immer gleich. / Aus Tradition. //

Und ich bekomme es einfach nicht in meinen Kopf, / warum mein Herz so daran hängt. //

Vielleicht, weil es mich meinem Kindsein wieder näher bringt. / Und meiner Oma. //

Vielleicht singen wir deshalb auch / Jahr für Jahr die alten Lieder / und erzählen von der Zeit, / als ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, / dass alle Welt geschätzt würde. //

Vielleicht bringt uns das unserem Kindsein näher - / Und vielleicht ja auch näher zu dir. //

Amen


Carolin Springer, Leer
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