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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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6. Dezember 2024

Großer und ewiger Gott, / Vater von uns allen in den Himmeln, / wir sehnen uns nach einer gerechten Welt, / nach einem Ende von Krieg und Gewalt, / nach Frieden, der den Namen verdient. //

Du hast uns Hoffnung gemacht, großer Gott. / Wie die Jungfrau zum Kind kam diese Hoffnung zu uns. //

Dir verdanken wir unsere Sehnsucht. / Du bist es, den wir suchen. //

Komm zu uns. / Sende Deinen Geist, / der die Brücke schlägt / von Dir zu uns / von uns zu Dir / und zwischen uns Menschen, / die wir, zerrissen und getrennt voneinander, / einander zu Wölfen werden. //

Komm zu uns. / Sprich Dein Wort, / dass unsere Herzen erreicht / und unseren Geist belebt, / dass wir Deine Kinder werden / und bleiben. / Amen


Jochen Denker, Ronsdorf
5. Dezember 2024

„Ich habe in meinem Leben zwei wichtige Dinge gelernt: dass ich ein großer Sünder bin und daß Christus ein noch größerer Retter ist.“ (Isaac Newton, geb. am 25.12.1642)

Und wenn ich alle Erkenntnis der Welt hätte – / und hätte den Retter nicht… / So hätte er wohl sagen können / mit dem Apostel Paulus / Er, Isaac Newton / der so viel an Erkenntnis hatte / über das, was die Welt im Innersten zusammenhält. //

Und doch ist es nicht Mathematik mit Differential und Infinitesimal / nicht Gravitation / nicht Optik / nicht Bibelerforschung / nicht Alchemie / (weiß Gott, all das hat ihn umgetrieben). / Nicht das, worauf es im Letzten ankommt. //

Es ist der Vater, / der uns durch den Sohn rettet. / Die Bewegung des Kosmos, / die auf uns zuläuft / Wider alle Vernunft / Quer durch jede Vernunft. //

„Den aller Welt Kreis nie beschloss, / der liegt in Marien Schoss“ / so sprach es ihm Martin Luther nach.

Ich der Sünder / ergreife das. / Muss dazu von keinem tief gestörten Genie wissen. / Nur von mir. / Das reicht. / Von mir tief unten, / der sich das sagen lässt: / Christ der Retter ist da! //

Für mich. / Der ich mir das in all den Äußerlichkeiten / und unerträglichen Banalitäten / dieser Tage / sagen lasse: / Er macht das recht. / Er macht mich recht. / Amen


Albrecht Thiel, Castrop-Rauxel
4. Dezember 2024

Advent. / Wir bitten dich, Gott, / komm in unsere Welt. / Sieh, was aus ihr geworden ist. / Unsere Lichter leuchten stumpf. / Die Lieder trösten heuer nicht. / Die Zeit des Wartens wird uns lang. //

Komm in unsere Welt. / Rette, was zerbrochen ist. / Ermutige, die verzweifelt sind. / Nimm denen die Macht, die sie missbrauchen. //

Wir bitten dich, Gott, / Lass deine Botschaft lauter, / deine Güte sichtbarer, / und deine Liebe spürbarer werden. //

Sei Du für uns bei denen, / für die niemand ein Licht angezündet hat, / die vergessen sind und am Rande leben. //

Advent. / Wir bitten dich, Gott, / komm in unsere Welt. / Sieh, was aus ihr geworden ist. / Amen.


Simon Froben, Bayreuth
3. Dezember 2024

Die Hoffnung kommt durch das Schlüsselloch / Sei still / Warte / Du musst es nicht glauben / Sondern erleben / Die Hoffnung kommt / Mit ihr die Freude.


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
2. Dezember 2024 Gott, Wo fängt Frieden an? / Wenn der Starke die Kräfte des Schwachen sieht / Wenn der Laute beim Stummen verweilt und begreift was der Stumme meint / Wenn das Leise laut wird, und das Laute still / Wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos und das scheinbar Unwichtige gross / Wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht Geborgenheit, helles Leben verspricht. / Und du zögerst nicht, sondern gehst darauf zu / dann, ja dann, fängt der Frieden an. / Amen.
Kathrin Rehmat, Biel, Schweiz
1. Dezember 2024 Herr, Gott, stark und mächtig, / komm zu uns, sanft und weise! / Komm zu uns, in deinem Sohn Jesus Christus, / komm zu uns in deinem Wort, / komm zu uns mit der Wahrheit, / komm zu uns mit deinem Geist! / Die Tore der Kirchen sind weit, / die Türen der Herzen sind offen. / Nun komm mit deinem Licht, / dass es hell werde und warm, / in uns und durch uns in der Welt. / Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
Wochenrückblick

Advent. Zeit der Vorbereitung, Zeit der Erwartung. / Schon vor dem Advent ist viel vorzubereiten. / Denn es wird viel erwartet. //

Wie oft werde ich wieder hören und selbst sagen, dass der, der da kommt, ganz anders ist, als wir erwarten?/

Und was er bringt, neu und gegen alle Gewohnheit?/ Aber ist mir auch dies nicht schon Adventsroutine und alte Weihnachtsgewohnheit geworden? //

Ach, Jesus, Sohn aus Davids aus Jakobs Stamm, komm und sprich du neu! / Das Unerwartete, das wir kaum noch zu hoffen wagen. / Nichts und niemand für immer gefangen in dem, was so sicher, doch so klar und so erdrückend unabbänderlich scheint. / Tür und Tor offen für dich, Herzen bereit gemacht für die Fülle deiner Liebe. //

Wie werde ich dann wohl leben in deinem Advent, nicht nur in diesen Wochen? / Es kann doch nur neu sein und nicht nur das Gewohnte. Und anders, weil du anders bist und anders bleibst. / Und ich beginne, mich auch anders und grenzenlos darauf zu freuen. Amen. //


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
29. November 2024 Lebender Gott des Friedens, / wir bringen dir alles, / was uns beunruhigt: / den Druck bei der Arbeit, den Druck, Arbeit zu finden, / angespannte Beziehungen, / Verletzungen und Verrat. / Gib uns die Fähigkeit zu vergeben, / sich zu versöhnen, / Zeugen deiner Liebe / und Friedensmacher zu sein. / Amen
Catherine McMillan, Schweiz
28. November 2024 Lobe den Herrn meine Seele, Halleluja. / Ja, barmherziger Gott, / dich loben und preisen wollen wir. / Zu dir können wir kommen, / immer wieder aufs Neue / mit all unseren Sorgen und Nöten, / beladen mit Schuld / und mit Beklommenheit im Herzen. / Du bist ein Gott, / der die Niedergeschlagenen aufrichtet / und die Belasteten erquickt. / Dafür wollen wir dir danken. / Amen
Meike Waechter, Berlin
27. November 2024 Gott, woher wir kommen / und wohin wir gehen, / beides ist ein Stück des Wegs, / den du bereitet hast für uns. / Wir danken dir / und bitten dich, / gib Demut dafür, was wir müssen, / und Frohmut dafür, was wir dürfen, / und stärke uns mit deinem Geist / durch Jesus Christus. / Amen.
Walter Wickihalder, Winterthur, Schweiz
26. November 2024 Gott, du (Er-)Mahner, / du gibst uns immer wieder Gelegenheiten, unsere Dankbarkeit zu zeigen. / Wir bekommen Hinweise von dir, / in Form von Menschen, die uns begegnen / oder Situationen, die uns die Augen öffnen sollen. / Mach uns aufmerksam für dein Wort, / das wir lesen und hören, / aber auch uns gegenseitig sagen. / Amen
Georg Rieger, Nürnberg
25. November 2024 Gott / Wir bitten für die Suchenden, dass sie bei dir finden, was sie suchen./ Wir bitten für die Unterdrückten, dass sie Gerechtigkeit erfahren. / Wir bitten für die Hilfsbereiten, dass sie in schwerer Zeit selber Hilfe finden.  / Wir bitten für alle Menschen, dass sie Gottes Paradies erblicken. / Wir bitten für Gerechtigkeit für alle Menschen. Amen
Gebete der Jugendgruppe Französische Kirche Berlin
24. November 2024 Herr über Leben und Tod – / wir haben keine Angst vor dem Tod, / aber vor einem qualvollen Sterben. / Wir haben keine Angst vor dem Altwerden, / aber vor Demenz und Pflegebedürftigkeit. // Wir haben keine Angst vor dem Alleinsein, / aber vor Hilflosigkeit und Überforderung. // Ach, reiß du uns doch aus den Ängsten! / AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, //

Wie gut, Deinen Namen anzurufen in der Wirrnis der Zeit! / Wie gut, glauben zu dürfen, dass nicht wir es sind, / die da könnten die Kirche oder uns selbst / oder gar die ganze Welt erhalten. / Der das kann, bist Du ganz allein. / Und darum bitten wir Dich. / Denn uns schwant Böses. //

Da sind welche, die sich selbst für Gott halten. / Für Herren über Tod und Leben. Kriegsverbrecher, / die über Leichen gehen. / Selbstverliebte, die nicht wissen, / welch ein Segen ein funktionierender Staat ist. / Egomanen mit groß Macht und viel List. //

Und bei uns? Dir sei Dank – so schlimm ist es bei uns nicht! / Aber eine Provinzposse jagt die andere. / Das Gespür für das Ganze ist auch bei uns entschwunden. / Wahltaktische Spielchen – so leicht zu durchschauen wie ein Glas Wasser. / Eine Kandidatensuche, die sich nicht an Fähigkeiten, / sondern an Beliebtheitswerten orientiert. / Parolen, die nur auf die eigene Anhängerschaft zielen. / So wird unser Land nicht nach vorn gebracht. //

Und die Kirche? Schwach ist sie. Keine Kraft für die Welt. / Der Buß- und Bettag war ohnehin immer schon ungeliebt. / Jetzt ist er fast ganz verschwunden. / Übrig sind ein paar moralische Botschaften, / wie sie alle Menschen guten Willens sagen könnten. / Aber das ist keine Umkehr zu Dir. //

Hab umso mehr Dank für die, die zum Gottesdienst zusammenkamen. / Hab Dank für die, die an Deinem Tisch gestärkt wurden / und getröstet wieder in ihren Alltag gingen. / Wir brauchen die Umkehr zu Dir. / Alle brauchen die. / Gib sie uns. / Bevor es zu spät ist. //

Amen


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
22. November 2024

Gott – //

Ich kann dich nicht preisen. / Ich kann nicht mit dir hadern. / Ich rechne nicht mehr mit dir. / Wie eine Krake breitet sich / der Nihilismus in meinem Kopf aus. //

Aber mein Herz brennt / voll Verlangen nach Hoffnung. //

Ich suche nach Menschen, / die in den Spuren Jesu gehen. //

Und mich mitnehmen. //

AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
21. November 2024 Lieber Gott, / du bist unser Vater im Himmel / und ich habe dich gern. / Ich danke dir, / dass ich auf der Welt bin / und dass wir Häuser und zu essen haben. / Du bist überall. / Danke. / Amen.
Paul, 8 Jahre
20. November 2024

Gnädiger, geduldiger Gott, / offen von unserer Sünde zu reden / gelingt uns selten. / Schuld einzugestehen / fällt uns schwer, / und die Bitte um Vergebung / will uns kaum über die Lippen. / Lieber reden wir uns heraus, / sagen: So schlimm war es doch gar nicht, / oder: Andere sind noch schlechter als ich. //

Du hast es schwer mit uns, Gott. / Wir machen dir Mühe / mit unserer Uneinsichtigkeit und unserem Stolz. / Wir kränken dich in deinem Erbarmen / mit unserer Selbstgerechtigkeit. //

Gott, hilf uns, / ehrlich mit uns selber zu werden. / Erspar uns das Erschrecken nicht / über die Abgründe unserer Seele / und über das Böse, das wir anrichten. / Aber überlass uns nicht der Verzweiflung, / wenn wir einsehen müssen, / dass vieles nicht wieder gutzumachen ist. / Gott, vergib uns unsere Schuld / und lass uns zu neuen Menschen werden / im Vertrauen auf dich.


Sylvia Bukowski
19. November 2024 Unser Vater! / Danke für die Bibel / mit den vielen, manchmal auch ganz schrägen Geschichten. / Wir lesen  von Menschen, / die wie wir so ganz und gar nicht perfekt sind / und in denen wir uns oft wiederfinden. / Und das macht Mut. / Denn es geht dir nicht um Perfektion, / es geht dir um Vertrauen, um Beziehung. / Es geht dir um uns. Wie wunderbar befreiend! / Amen
Annegret Lambers, Osterwald
18. Novemer 2024 Ewiger Gott, / in Jesus Christus scheint dein Licht in unserer Dunkelheit / und bringt unserer Traurigkeit und Gegenwart unserer Einsamkeit Freude. / Wir beten für alle, die Heimweh haben, / Freunde und Familie vermissen. / Wir beten für diejenigen, die krank sind / und für diejenigen, die einen Verlust erleiden. / Tröste sie / und führe sie und uns / in das Licht des Tages. / Amen
Catherine McMillan, Schweiz
17. November 2024

Gott / Wir legen dir die Kriege der Welt vor / Die Menschen gemachte Not / Das Leid / Die erlittenen Verbrechen / Die abgetrennten Glieder von versehrten Körpern / Die verletzten Nerven / Die traumatisierten Seelen / Die geschundenen Gewässer Äcker Wälder / Die sinnlos verendeten Tiere / Missbrauchte Kinder / Das vorzeitige Ende von werdendem Leben / Die alten Menschen und ihre zerbombten Tage / Das Zerstörte was einst so wertvoll schien in Kultur und Wissen //

Wir legen uns selber an dein Herz wie schutzlose Vögel welche die Orientierung verloren haben / Dieses Kriegen muss ein Ende finden / Du Gott und wir Menschen müssen einen Anfang finden dem Leben zu liebe / Amen


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
Wochenrückblick

Barmherziger Gott, / wir gehen auf das Ende des Kirchenjahres zu. / Die Tage sind dunkler geworden. / Und auch die Hoffnung für die Zukunft unserer Welt / hat sich verdüstert: der anhaltende Krieg in der Ukraine, / der immer aussichtslosere Kampf gegen die Klimaerwärmung, / politische Instabilitäten in Europa, / ein Lügenpräsidentsschaftskandidat, / der ein Horrorkabinett um sich schart.

Barmherziger Gott, / immer öfter fragen wir uns: / »Wie weit soll es noch runter gehen?« und / »Wo führt das alles hin?« / Und doch wissen wir, dass Du die Welt nicht / für größenwahnsinnige Diktatoren und Milliardäre geschaffen hast. / Du hast sie vor allem geschaffen für / arme, trauernde, sanftmütige und barmherzige Menschen, / für Gerechtigkeit Suchende, Frieden Stiftende und Verfolgte (Mt 5).

Ihnen hast Du zugesagt, dass Dein Reich kommt, / dass Dein Wille geschehe, im Himmel und auf Erden. / Darauf hoffen wir in dieser trüben Zeit, / das gibt uns Kraft in aller Not / und dafür danken wir Dir. Amen.


Achim Detmers, Hannover
15. November 2024

Du Gott – unsere Zukunft //

Wir haben einen Traum, dass Frieden durch Diplomatie und soziale Hilfsprojekte möglich wird / Wir haben einen Traum, dass Europa ein Hort der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit wird / Wir haben einen Traum, dass unsere Bemühungen um die Bewahrung der Erde Erfolg haben werden / Wir haben einen Traum, / dass unsere Stimme gegen Hass und Diskrimierung gehört werden wird. //

Hilf, dass wir unsere Träume nicht verlieren / an die Resignation nach den täglichen Nachrichten / an die Wut über die Dummheit von Regierenden / an die Mutlosigkeit bei so viel Gegenwind / an die Bequemlichkeit unseres angenehmen Lebens in einem reichen Land. // Schärfe unser Gewissen und unsere Zuversicht. Gib den Jungen und Gesunden Kraft und Lebensmut. Gib den Alten und Kranken Geduld und Gelassenheit. //

Sei bei den Hoffnungslosen mit dem Trost deines Mit-Leidens.

AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
14. November 2024

Großer, liebevoller Gott, //

Danke für deine Liebe, / die uns umgibt wie die Luft zum Atmen. / Danke für alles Gute, / das du uns und deiner ganzen Schöpfung schenkst, / ohne zu fragen, ob wir es verdient hätten – / seit langer Zeit und immer, immer wieder. //

Gütiger Gott – / wir hören deinen Auftrag, / dich zu lieben, wie du uns liebst, / und unsere Brüder und Schwestern genauso. / Und wir bekennen, / dass es uns oft nicht gelingt. / Vergib uns, wo wir diese Liebe schuldig bleiben – / sei es aus Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit, / oder weil uns Angst, Konflikte und Feindschaft im Weg stehen. //

Gott, wir bitten dich: / gib uns den Mut, für all die Brüder und Schwestern liebevoll da zu sein, / die uns in der Nähe und Ferne als Geschwister brauchen: / dass wir ihre Bedürfnisse und ihre Not sehen / und das tun, was wir tun können / Und dass wir überwinden können, / was trennt und verletzt. //

Wir vertrauen darauf, / dass deine Liebe uns dabei hilft. / AMEN


Friederike Ursprung, Leipzig
13. November 2024

Barmherziger Gott, / vor Dir sind alle Menschen gleich, / so unterschiedlich Du sie auch geschaffen hast. / Die hellen und die dunklen Augen, /die leisen und die kräftigen Stimmen, / die starken und die weichen Arme, / die sanften und die harten Gemüter. / Du siehst sie alle mit Gnade an, / Du hast Ihnen Deine Würde verliehen. //

Darum sollen wir einander achten / und Dir darin die Ehre geben. / In Deinen Ebenbildern erkennen wir den Reichtum Deines Schaffens. //

Doch dieser Reichtum verkümmert bei uns zu kleinlichen Unterscheidungen. / Sortiert nach Geschlecht, Alter, Hautfarbe und Sprache / rechtfertigen wir die Überhebung des Eigenen, / geben wir uns selbst die Ehre. //

Barmherziger Gott, / beschäme unsere törichten Anschauungen, / verändere unseren Blick, / weite unser Herz, / zeige uns die neue Welt, die Du schon geschaffen ist. / Amen.


Achim Detmers, Hannover
12. November 2024

HERR, unser Gott / um Jesus Christus willen, auch unser Vater und unsere Mutter im Himmel. //

was wir sind und was wir haben, / unsere Talente und unser Besitz, sind deine Gaben an uns, empfangen wir aus deiner Hand. //

wir danken dir für die Schuhe an unseren Füßen / und bitten dich für die, deren Schuhe sich auflösen / auf der langen Wanderung in ein Land in dem die Freiheit wohnt, / und die Hoffnung auf ein besseres Leben begründet ist. //

wir danken dir für die Kleidung und den warmen Mantel / und denken an alle die jetzt schon wieder frieren / in den Nächten auf der Parkbank oder unter der Brücke. //

wir danken dir für die Wohnung, für Küche und Bad / für den Sessel und das Bett / und denken an alle, die ohne ein dichtes Dach über dem Kopf ihrer Wege gehen. //

wir danken dir für den gut gefüllten Kühlschrank, / für Lebensmittelmärkte in der Nähe / für den Landwirt und den Bäcker / und denken an alle, die hungern, / weil der Boden keine Frucht mehr bringt / und der Bäcker den Ofen nicht mehr anmacht, weil der Brennstoff fehlt. //

Du meine Seele, singe, wohlauf und singe schön, / dem welchen alle Dinge zu Dienst und Willen stehn. / Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd, / ich will ihn herzlich loben, solang ich leben wird. //

Ja, Lobe den Herrn meine Seele / und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. / Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
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